lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

werfen

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
24 in 18 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
185
Verweise raus
112

Eintrag · Rheinisches Wb.

werfen

Bd. 9, Sp. 435
werfen das Wort ist allg., mit schmeissen »mit grösserer Wucht w.« in Konkurrenz; doch wird n. der Ürd.-L. šmīten, –it- bevorzugt od. steht sogar allein; ebenso nur šmeisən um Altk-Kirchen. [In best. Bed. steht nur w. allein; dies ist besonders angegeben.] — Rhfrk ö. an der uNahe węăfə; w. u. n. u. Hunsr -Erf-, –Eăf-; Saargeb. -ęrf- [Wend-Dörrenb -o-], dau węāfst, –št (usf.) u. -ē-, –ēə-; ər węāft (usf.), Part. gəworf, –ǫ-, vereinz. -ft [-wūrəf Wend-Aulenb]; Mosfrk an der Saar -ęr(ə)f- [nw. einschl. Saarl-Rommelfang Güsing Hemmersd Rehling, Merz-Becking -ǫ-; Trier-Stdt -ęrf- u. -ęrw.; Trier-Mehring, Koch-Laub -a-; Saarbg-Wellen -ø-; NSaarbg, Trier n. Mos, Wittl, Bitb -īrf-, –īă-]; dou wirəfs, –e-, –ø-, –īă-; he wirəf(t) (usf.) [Westerw vielf. węrfs(t), węrft], Prät. wurəf, –ūă-, Konj. -i-, –īă-, Part. gəwǫrf(ən), –u-, –ūă-]; Rip zwischen der dorf/dorp-L. u. der Benr.-L. neben älterem węrəpən heute schon oft węrəfə(n), du wirəfs, –e-, he wirəf, –e-, Prät. wurəf, –o-, Konj. -y-, –ø-, Part. jəwǫrfə(n); sonst Rip, Nfrk n. der dorf/ dorp-L. (Ahr-L.) węrəpə(n) [Köln-Stdt werəpe (sehr veralt.!); Monsch. Grevbr, Neuss hier u. da, Geilk-Würm, Geld --], du wirəps, –e- [Monsch, Eup, Aach, NJül, NBergh, SNfrk, OBerg -ø-; WSelfk -y-], he wirəp, –e- [-ø-, –y-], Prät. worəp [Waldbr wūrəp], Konj. -ø-, Part. jəwǫrəpə-o- st.: 1. mit Obj. a. Gegenstand, den man wegwirft. α. ganz allg.; einen Stein, Ball, eine Kugel (udgl.) w.; etwas fott-, weg-, hinw.; ausenander-, durchenanader-, dran-, dren-, eronder-, eraf-, eren-, hin- (her-), enaus-, enuf-, enin-, eröm-, nidder-, zesammew.; auch absol. du wirfs, bes am werpe; met enem Sten (udgl.) (no jet) w.; op de Volle w. beim Kegeln, wenn alle Kegeln noch stehen Rip, Allg.; den Schleppstrang bei den Schleppkähnen losw. abwerfen Rheinschiff. — Bes. bei Spielen: Einen Stein über eine Wasserfläche werfen, dass er mehrfach aufhüpft, Bachstelzchen, Braut, Brötchen, Butterfladen, –schmier, –stüttchen, F(o)rellen, Krahnenschüttelchen, Mäus'chen, Plättchen, Scherbchen, Schiffchen, Schlöss'chen, Schöllchen, Schwämmchen, Schüttchen (Kahn), Springstein, Stoppen, Wippen w. (s. d. W.); im Klickersp. absol. »Nachwerfen spielen mit dicksten eisernen Klicker« Allg.; Werfches spillen (duhn, sein) May, Westerw; Külchen (Kaule, Grube) w. stucken (s. d.) Sieg, MülhRh, Waldbr, Bergh; met w. einen kleineren Stein von einem grösseren herunterwerfen Heinsb-Bocket. RA.: Die w. [] enen Wurf handeln einträchtig Sieg-Ägid. De w. sich der Ball zo dass. Köln-Stdt. Den äne refft de Stän, den anere wirft se sie unterstützen sich im Üblen Saarbg-Wellen. Ber de Stan ean de Hihd (Höhe) wirft, dem fällt er of de Kopp wer unüberlegt handelt, schadet sich selbst May-Trimbs. Werf's Beil net so weit, sunscht musst de's so w. hulle! behaupte es nicht zu bestimmt Kreuzn-Rüdesh. Wat de fortwerpt, dat rücht net got (odder et stenkt) vom Geizhals Rip, Nfrk. Et hänke Äppel dron (on de Bäm), wie mit der Schipp dron geworf Goar, Verbr. We Viel (Vögel) wellt fänken, dorf net mot Knolle (mem Klöppel) dro (drein) w. Prüm. Verbr. Ebbes durchenannerw. wie Hexefett unordentl. in einen Behälter pressen Saarbr. Älder get vor, sat der Eilenspiegel, un do hatt er sei Greiss (Grossmutter) de Trepp ronnergeworf Saarl, Verbr. Se sen haut (heute) von de Kanzel eronnergeworf wor zur Ehe verkündet Birkf, Verbr. Bei dir hēsch et och: pack op, werp nidder on gangk alt widder er hat keine Zeit zum Ruhen u. Rasten Köln, Bergh. De han ehr Lumpen zesammegeworfe von der Heirat armer Leute Köln-Stdt. Mer muss sich der Leffel nit hinger de Dör losse w. sich nicht verstossen lassen ebd. Et es möt der Mötz ke W. derno er führt sich über seine Verhältnisse hinaus auf Neuss. Deə hat met en Woərsch (Wurst) noə en Si (Seite) Speck geworpe hat durch ein kleines Geschenk ein grösseres zu erhalten versucht Aach, Allg.; he wörpt met en Ernt (Erbse) no en Bunn (Bohne) Eup; der werft ach fofzeh Penneng no ere Mark Saarbr-Sulzb. Wer sich verrechnet hat, wird verspottet: Dat is doch nit grad so, dat mer de Gret heirot un werft de Brei an de Deck! Simm-Laub. Der hat ebbes uf de Bam gewurf eine Anspielung gemacht May. Dat es (net) en de Dreck geworpe (nicht) gut angelegt Rip, Allg.; ebbes en Ratsch (Gribbelegrapp udgl.) w. zum Aufraffen Allg. (s. d. W.); he hät de Flent ent Kor g. verzichtet, aufgegeben Dür-Lucherbg, Verbr.; änem ebbes en die Rebbe w. Beihilfe leisten Mosfrk, Rip; de hot em e paar Mark en de Seit geworf Bernk-Neumag; ech werfe dir fönf (en Handvoll) Fenger ent Gesicht! ohrfeige dich Prüm, Eusk; heə wörp et Hondert en et Dusend verwirrt Aach-Stdt. Se sen övver de Bänk geworpe wuərde zur Ehe verkündet worden Monsch, Eusk, Rheinb, Bo, Bergh, Erk, Altk. Wo mer enner en Herd Honne (Hunde) wirft, bauptst den, de mer geriet (trifft); de anner halen et Maul Prüm, Bitb. Enge jet vör jen Föss w. einen wegwerfend behandeln, beurteilen Aach, Allg.; ech han em senge Beddel (Krom) vür de Dür geworpe ihm gekündigt Rip. Der wirf seng Geld zom Finster erus verschwendet es Sieg, Allg. — β. in bes. Fällen u. Bed., wobei schmeissen nicht danebensteht. αα. gebären, von Tieren; de Sau hot gewurf, Jonge g. Bitb, — ze frih g. Bitb, Allg. (s. auch ferkeln, kalben), — hat dut g. tote Junge zur Welt gebracht Köln-Berrenr. — ββ. absol. schwärmen, von Bienen (der junge Schwarm Wurf) Bitb. Prüm. Malm. — γγ. der Moll (Maulwurf) hät gewoarfe gewühlt u. Mollhebbeln aufgeworfen Siegld, Merz-Riml, Gummb-Harschd, Monsch, Eup. — δδ. et werft regnet, schneit stark; et w. wie met Eimere []SONeuw. — εε. absol. u. et Gor get gewurf das Garn auf dicke Werf am Webstuhl aufziehen; de Krun moss opgericht gen, fir Gor ze w. Bitb-Ehlenz, Prüm-Flering Langenf Mürlenb, Daun-Meisbg Neroth, Hunsr, Siegld; aber węrpən, –ē- (im Geb. von -fən, Relikte der Nichtverschiebung) Saarbr-Portz, Trier (Mos), Bernk (Mos), Bitb-Dahlem Ehlenz Mettend NWeis Speicher, Prüm; -irp- Prüm-Burb KlLangenf. — ζζ. hen hot än geworft mit weiten Stichen genäht Saarbg-Irsch; üəverw. die inneren Nähte vernähen Heinsb-Erpen Süsterseel. — ηη. met Oge w. liebäugeln Dür-Stdt. — θθ. Getränke w., spenden; wer hät dat Bier geworfe? in der Studentenspr. allg. (u. schmeissen). — ιι. Getreide w., nach dem Wannen die Spreu daraus entfernen Duisb-Serm, Dür-Pier. — κκ. Bahn w. einen Weg im Schnee bahnen Monsch-Kesternich. — λλ. et Bettw. die Nachgeburt abstossen, von der Kuh Monsch-Rötgen, Eup-Raeren, Aach-Brand Breinig Schleckh Walh. — μμ. mit der Korbsense gemähten Hafer od. solche Gerste w., [(her)ausw.], auf das Feld w. Simm, Goar, Bernk, Zell, May, Koch, Kobl-Mallendar, Prüm-Schönf. — νν.Geld u. Gut fort-, wegw. vergeuden; he worf dat witt fort (weg) sprach mit Verachtung davon, lehnte es ab MüEif, Allg. — jj. auf Wellen liegendes Gras, Heu auf der Wiese ausenander-, userēn-, durchenēnw. zum Trocknen spreiten Allg. (— schmeissen mögl.); jet dorchenēnw. in Unordnung bringen; auch in Gedanken etwas verwechseln; de Ben d. eiligst laufen; die Ackerschollen d. mit der Egge Rip, Allg. (u. — schmeissen); se d. w. verprügeln Eusk-Dirmerzh; et Eisse hösteg erenw. verschlingen Rheinb-Meckenh; das Feld, das Gras, das Heu erömw. pflügen, wenden, spreiten Allg. (u. — schmeissen); der wirf sing Sach eröm legt sie unordentl. hin Rip, Allg. (u. — schmeissen), — we der Zimmermann et Beiel Köln-Stdt; jet öm on töm w. dass. Aach-Merkst; alles önnen ovven w. Malm-Vith; de wärft de Fore (Furchen) sesamme pflügt unordentl. Simm-Ringenr. — öö. enem jet an de Kopp w. Verfehlungen vorhalten; en Og op ene (jet) w. scharf hinsehen, Gefallen finden, begehren; jet op et Papier w. schreiben Rip, Allg.; mer wirft den zweiten u. dritten Rebtrieb of än Ag (Auge) schneidet ihn zurück auf ein Auge Mos; e wurf met Spetzboven on Lompe im sech er gebrauchte scheltend diese Ausdrücke MüEif, Rip. — b. Obj. der (das) Getroffene. α. enen (met enem Sten udgl.) w.; alle nöng (9) w. beim Kegeln; he hät en geworpen umgeworfen, zu Boden gestreckt Rip, Allg.; Geiss w. ein Knabensp.: ein Aststück mit drei od. mehreren Gabeln, umgekehrt aufgestellt, mit Stöcken umwerfen Wend; Gode w. (Zeckwearfches) Siegld-Littf. RA.: We ene Hongk (Hund) well w., fengk lech ene Sten Rip, Nfrk. He es mem Lappen (Läppche) geworpen nicht recht gescheit Waldbr, Gummb, Neuss-Strabg, — möm Sack g. Bergh-Horrem. — β. Wirkung des Wurfes (nur w.); beim Werfen mit flachen Steinen über eine Wasserfläche; die Knaben werfen Eierpänzchen, Flitsch, Klintsch, Kreis, Pöhlchen, Rädchen, Ringeln, Schellchen, Schildchen, Schüffelchen, Tätschken, Teller, Treppcher, Tudätsch, Uhren, [] Wippen (s. d. W.); der Gang weărft Säcke der Eisensteingang verbreitert sich an manchen Stellen, läuft dann aber in seiner früheren Stärke weiter, in der Bergmspr. Siegld, Altk; dat Kled wirp Falte bildet F.; der Bom w. Schatte Rip, Allg. — 2. sich w. a. mit persönl. Subj.; sich gegenseitig w. Allg. RA.: Die sich mänen (meinen, lieben), w. sich bei de Leiden mat Stänen Mosfrk, Simm-Schlierschd. Sich ze frack w. sich wehren, Mühe geben um etwas Dür-Winden. Sich furtw. ehrenrührig handeln; s. furtgeworpe ha unter seinem Stand geheiratet haben Aach, Allg.; sech (em Bett) erömw. wälzen Rip, Allg. Er hat sich geworf behandelt seine Kameraden von oben herab, weil er glaubt, klüger zu sein Saarbr. He hat föət (feucht) gestainde en wörpt sech ist bezecht Eup-Stdt. — Sech enem an de Hals w.; sech en de Bros w.; sech en de Dreck w. (usf.); sech enem vör de Föss w.; sech vör de Zog w. Allg. RA.: Du werps dich en de Bros wie ene Häreng en de Knee (Knie) Dür-Weisw. Sech en der Geck w. aufbrausen MGladb; sech en et Weld w. sich ausgelassen benehmen Schleid-Hellenth; sech ent Arg w. zornig werden, auch vom schwärenden Finger uWupp. Sich mat äm iwerw. in Uneinigkeit geraten Bitb, Allg. — b. sich sachl. Subj. (nur w.). α. sich verbiegen durch Hitze od. Kälte, von einem Stück Holz, von Geräten; de Stuədeck is veriss, et Gebälk hot sich geworf Rhfrk, Allg. [auch ohne sech; dat Boərd wörpt MGladb]. — β. der Wein hat sich geworf ist trübe geworden, — wirft s. Goar, uMos, Ahr, Siebengeb.; vom Bier Köln-Stdt. — Abl.: die Werferei, dat Gewerf(s), sich zerw.
10249 Zeichen · 293 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WËRFEN

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    WËRFEN s. ich WIRFE .

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wêrfen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Wêrfen , verb. irregul. act. Präs. ich werfe, du wirfst, er wirft, wir werfen, u. s. f. Conj. werfe; Imperf. warf, (ehed…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    werfen

    Goethe-Wörterbuch

    werfen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Werfen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Werfen , s. Leibesübungen .

  5. modern
    Dialekt
    wërfen

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB wërfe n [warfə fast allg.; wærfə Str. W.; Ind. Präs. wìrf, (wærf W. ) –, –t, warfə; Part. kwòrfə O. bi…

  6. Sprichwörter
    Werfen

    Wander (Sprichwörter)

    Werfen 1. Einer wirfft mit Koth, der andere mit Russ. – Lehmann, 699, 8. Von zweien, die sich schelten. 2. Man wirft oft…

  7. Spezial
    werfen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    wer|fen (wirft, warf, geworfen) vb.tr. 1 sciuré (sciüra), trá (tira, trat), molé (mola) , cacé (cacia), ‹pop› smaché (-c…

Verweisungsnetz

262 Knoten, 270 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 9 Hub 4 Wurzel 2 Kompositum 236 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit werfen

187 Bildungen · 2 Erstglied · 178 Zweitglied · 7 Ableitungen

werfen‑ als Erstglied (2 von 2)

werfen als Zweitglied (30 von 178)

*blatwerfen?

KöblerMhd

*blatwerfen? , V. nhd. „Blatt werfen“ Hw.: s. blatwerfen (2) E.: s. blat, werfen W.: nhd. DW-

*enwecwerfen

KöblerMhd

*enwecwerfen , V. nhd. „wegwerfen“ E.: s. enwec, werfen W.: nhd. DW2-

*lōzwerfen

KöblerMhd

*lōzwerfen , V. nhd. „Los werfen“, wahrsagen Hw.: s. lōzwerfære E.: s. lōz, werfen (1) W.: nhd. DW-

*mezzerwerfen?

KöblerMhd

*mez·zerwerfen

*mezzerwerfen? , st. V. nhd. Messer werfen Q.: Urk E.: s. mezzer (2), werfen W.: nhd. DW- L.: WMU (mezzerwefen)

Überwerfen

Campe

Überwerfen , v. trs . unregelm. ( s. Campe Werfen). D. Überwerfen. D. — ung. 1. \Uumlacute;berwerfen, ich werfe über, übergeworfen, überzuwe…

abegewerfen

KöblerMhd

abe·gewerfen

abegewerfen , st. V. nhd. absitzen, hinwerfen, abwerfen, wegnehmen E.: s. abe, ge, werfen W.: nhd. DW2- L.: Hennig (abwerfen)

abe wërfen

Lexer

abe·werfen

abe wërfen BMZ abbrechen (eine brücke) Chr. 5,221 anm. 2 ; refl. vom pferde steigen;

abgewerfen

KöblerMhd

abgewerfen , st. V. Vw.: s. abegewerfen

ABHINWERFEN

DWB2

abhin·werfen

DWB2 ABHINWERFEN vb. : DWB2 DWB2 ⟨u1300⟩ sprach er ‘das sper muß durch in ( den gegner ) / oder ich wurffe in ab hin’ Heinrich v. Neustadt A…

abwerfen

DWB

abwerfen , dejicere ( von etwas anderm ), abjicere ( von sich ), nnl. afwerpen, edler als abschmeiszen. äpfel, birnen, nüsse vom baum abwerf…

ane wërfen

Lexer

ane·werfen

ane wërfen BMZ mit dopp. acc. an einen etw. werfen, ihn damit überziehen;

Ankerwerfen

GWB

anker·werfen

Ankerwerfen im Bild “ Du kommst nicht in’s Ideen-Land! ” | So bin ich doch am Ufer bekannt. | Wer die Inseln nicht zu erobern glaubt, | Dem …

annenwërfen

ElsWB

annen·werfen

anne n wërfe n [ànəwarfə Su. Hf. Han. Betschd. ; ànəwærfə Str. ; ònəwarfə K. Ingenh. ] hinwerfen. Eim d e r Hund ( od. Söühund) a. jem. Grob…

anwerfen

DWB

anwerfen , adjicere, injicere, nnl. aanwerpen, eins an das andere werfen. ein kleid anwerfen, schnell überwerfen, umwerfen; den schlafrock, …

aufwerfen

DWB

auf·werfen

aufwerfen , in sublime projicere, nnl. opwerpen, früher in häufigerem gebrauch. 1 1) augen, haupt, mund, nase, arme, hände aufwerfen, aufthu…

auseinanderwerfen

GWB

auseinander·werfen

auseinanderwerfen a vom Licht: zerstreuen, im Referat der abgelehnten Theorie Newtons Denn da es [ das Licht nach der Brechung ] einen größe…

auswerfen

DWB

aus·werfen

auswerfen , ejicere, excutere, nnl. uitwerpen. 1 1) den teufel auswerfen, s. austreiben 2: mhd. der tuvel wart dô grâʒen, dô in Syrus nicht …

beiwerfen

DWB

bei·werfen

beiwerfen , adjicere, hinzuwerfen: warf noch zwei groschen bei.

bewerfen

DWB

bewerfen , obruere, contegere injiciendo, nnl. bewerpen. 1 1) mit staub, mit erde bewerfen: man erzählt, das rothkehlchen, wo es einen nackt…

Blasenwerfen

GWB

blasen·werfen

* Blasenwerfen metaphor, in Charakterisierung einer negativen geistigen Produktivität Goethe sagte von Herder (ehemals), er existierte in ei…

blīdenwerfen

KöblerMhd

blīden·werfen

blīdenwerfen , st. N. nhd. Werfen mit der Schleuder Q.: Voc (1482) E.: s. blīde, werfen (1) W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 307 (blîdenwerfen)

Bombenwerfen

Campe

bomben·werfen

○ Das Bombenwerfen , des — s, oder die Bombenwerfung, o. Mz. das Werfen oder Abschießen der Bomben, das Beschießen mit Bomben (Bombardement)…

ciwerfen

KöblerMhd

ciwerfen , st. V. Vw.: s. zerwerfen

Dahínwerfen

Campe

dahin·werfen

◬ Dahínwerfen , v. trs. unregelm. ( s. Werfen), hinwerfen, erlegen, tödten. — — Da in strömendes Blut ich dahinwarf Koränos, Iítos Sohn. — —…

Daniederwerfen

Campe

danieder·werfen

△ Daniederwerfen , v. trs. unregelm. ( s. Werfen), zu Boden werfen; uneigentlich, wie daniederschlagen, muthlos, traurig machen. Allein glei…

darniderwerfen

KöblerMhd

darnider·werfen

darniderwerfen , st. V. nhd. „darniederwerfen“, niederwerfen Q.: RhMl, Trist (um 1210) E.: s. darnider, werfen (1) W.: nhd. daniederwerfen, …

Ableitungen von werfen (7 von 7)

bewerfen

DWB

bewerfen , obruere, contegere injiciendo, nnl. bewerpen. 1 1) mit staub, mit erde bewerfen: man erzählt, das rothkehlchen, wo es einen nackt…

entwerfen

DWB

entwerfen , delineare, adumbrare, mhd. entwërfen, nnl. ontwerpen, gilt 1 1) von künstlern, die ein bild zeichnen und umreiszen, bevor sie zu…

erwerfen

DWB

erwerfen , 1 1) jactu occidere, todt werfen: mhd. von dër mûre maneger tôt erschoʒʒen und erworfen wart. Ernst 1315 ; in der stat dës volkes…

gewerfen

DWB

gewerfen I , verb. , verstärktes werfen. während schon aus Ulfilas mehrfach formen von gawairpan belegt sind, ( vgl. auch angels. geweorpan …

Mißwerfen

Campe

Mißwerfen , v. trs . unregelm. ( s. Campe Werfen ), Mittelw. d. verg. Z. mißgeworfen , das Ziel im Werfen verfehlen. falsch werfen, fehlwerf…

verwerfen

DWB

verwerfen , v. , got. frawaírpan, ags. forweorpan Bosworth-Toller 325 ; holländ. verwerpen, dän. forvorpen, verworfen, verrucht; ahd. sehr h…

zerwerfen

DWB

zerwerfen , verb. , ahd. zawerfan, as. tewerpan, ags. tóweorpan, afries. tiwerpa, mhd. z., mnd. to-, mnld. tewerpen; 1) trans. a) auseinande…