Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
danieder adv.
danieder , adv. herab, zu boden, humi, deorsum, alth. thâr nidare Otfried 3. 47, 43 . mhd. dâ nidere ( Flore 4267), dernider. danider schreibt Luther seltener, gewöhnlich darnider, wie die andern schriftsteller des 16 ten, 17 ten und 18 ten jahrhunderts, namentlich Henisch 656 , Stieler 119 , Frisch 2, 28 , Steinbach 1, 124 , das auch heute noch vorherscht. es steht meist bei folgenden zeitwörtern, wo es häufig uneigentliche bedeutung hat. beugen, der wind hat die bäume daniedergebeugt. er ist durch sein schicksal daniedergebeugt er lebt kummervoll, in gedrückter stimmung. sein mut ist durch d…