Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lobesam adj.
lobesam , adj. laudabilis. 1 1) das mhd. lobesam, dessen gewöhnlicher adjectiver und adverbialer gebrauch sich im älteren nhd. lobsam ( s. d. ) fortsetzt, hatte auch eine formelhafte stellung hinter einem persönlichen substantiv, gleichsam als theil eines titels: si lachte fruntlich unde sach in an unde dankete dem rittere lobesam. Ködiz 26, 26 ; dô huoben sich von landedie snellen rîter lobesam. Nib. 368, 4 ; dô sprach der künec lobesam. Engelh. 2412 ; dô reit der fürste lobesam, Dieterich, von dannen. 5028 ; in der form lobesan, deren abgeschliffener schluszlaut auf das ausscheiden des worte…