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lobesam

mhd. bis GWB · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MWB
Anchors
13 in 10 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
25
Verweise raus
18

Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)

lobesam

lobesam Adj., Adv. auch -san. ‘lobenswert, hervorragend’ (von vorzüglicher, idealer Art und Weise) 1 Adj. (z.T. präd.)
1.1 von Personen
1.2 von Tieren
1.3 von Verhaltensweisen, Vorgängen und Sachen
2 Adv.
   1 Adj. (z.T. präd.)    1.1 von Personen: ime ouh ze helfen quam / Daclym ein rîter lobesam SAlex 1762; NibB 379,4; Wernh 1254; hie solde ich ir swester Elenam / loben, eine frouwen lobesam Herb 2932; wol ír! si ist ein wip in hôhem prîse, / lobesam / unde ist aller wandelunge vrî Neidh WL 6:2,2; SM:Had 52: 8,6. heilge Maria, ich loven dich! / lofsame, minsame, minne mich! MarlbRh 1,10; einen got vil lobesamen / geloube ich, einen in drin namen RvEBarl 1981    1.2 von Tieren: daz ors vrech unde lobesam KvWTroj 4064; Roth 3501; manig valk lobesam Minneb 5224    1.3 von Verhaltensweisen, Vorgängen und Sachen: ein tugentlich herzoge. / des leben was so lobesam Rol 1015; Albert 11; ir ende was got vnde louesam Roth 4882; daz opfer was bezæichenlich, / lobesam vnd w̌nneklich Wernh D 4652; eya minne, du bist wunnenklich und zuͦ allen werken lobesan Mechth 5: 4,6; ine vernam / nie der vogele singen / sô lobesam. / wol dir, sumerwünne Neidh SL 13:2,3; PrüllS 8,2; der helt ûf in sô vaste blou / mit vrecher hende lobesam KvWTroj 37301; swenne er si [die Tongefäße] hete gebrant, / swelhez er danne ganz vant, / daz uber guldet er zehant / und machet ez also lobesam, / daz ez sinem hus wol gezam StrKD 151,9. – ‘(Gott) wohlgefällig’ sprich mit zuhten, habe die scham, / daz ist Got lobesam / und ist vor den leuten ere Erz III 36,366; ein bischolf dô predigt, / wie genæm und wie lobsam / vor got wær diu gehôrsam Ottok 28530; wir went dir diz ze lobe und ze eren tuͦn, und la ez dir [Gott] lobsam sin PrGeorg 337,10    2 Adv.: Thymotêus / was sîn heileclicher name. / lieplîch unde lobesame / enthielt in dô Silvester KvWSilv 168; ei wie kunde dringen / sîn frouwe borten an der ram, / diu sô rehte lobesam / gezierte sîniu wâpenkleit! KvWEngelh 2866; von hûsêre [dem guten Ruf] wirde fliuzet lobesam KvWLd 19,38; do sie gesan ein wibesnam / so erlich und so lobesam / und so lieplichen sitzen / mit keiserlichen witzen / uf dem arme Jesu Cristi Pass I/II (HSW) 12010

MWB 3,3 1237,47; Bearbeiter: Diehl

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lobesamadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    lobesam adj. zu loben. daʒ opher wirdet lobesam tod. gehüg. 164. die snellen rîter lobesam Nib. 368,4. vgl. Mar. 36. Tri…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lobesam

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    * Lobesam , adj. et adv. welches ehedem für löblich, lobenswürdig üblich war, jetzt aber veraltet ist, und nur noch bey …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    lobesam

    Goethe-Wörterbuch

    lobesam -san (im Reim) 1) 1 ehrenwert, verdienstvoll; als nachgestelltes Attr u titulierend; scherzhaft-ironisch; einmal…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lobesam

4 Bildungen · 0 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von lobesam 2 Analysen

lobe + -sam

lobesam leitet sich vom Lemma lobe ab mit Suffix -sam.

Alternativen: lob+-e+-sam

lobesam als Zweitglied (2 von 2)

wunderlobesam

KöblerMhd

wunder·lobesam

wunderlobesam , Adj. nhd. „wunderlobsam“, sehr löblich Q.: WernhMl (vor 1382) (FB wunderlobesam) E.: s. wunder, lobesam W.: nhd. DW- L.: FB …

Ableitungen von lobesam (2 von 2)

lobesame

KöblerMhd

lobesame , Adv. nhd. „lobesam“, löblich, lobenswert, preisenswert, hervorragend Vw.: s. un- Hw.: vgl. mnd. lōvesam (2) Q.: SGPr (FB lobesam)…

unlobesam

Lexer

un-lobesam adj. ib. Neidh. 84,7. Silv. 4674.