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Hauen

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Hauen

Bd. 2, Sp. 388
Hauen 1. Bo net gehauwe ward getts a ke Spö. (Schwalmgegend in Kurhessen.) – Für Düren: Firmenich, I, 482, 5. Wo nicht gehauen wird, gibt's auch keine Späne. 2. Do man hawet, do gibts Spen. – Lehmann, 770, 8 u. 935, 7. 3. Früh gehauen und spät gebrannt, das gibt Korn ins Land. (Eifel.) In Bezug auf das sogenannte Schiffeln. 4. Hau'n Se de Jungen, dosse (dass sie) Ehle (Oel) sêchen, sagte der Oelmüller zum Schulmeister. (Oberlausitz.) 5. Haust du meinen Jungen (Juden), hau ich deinen Jungen. (Braunschweig.) 6. Haut's es nümme, so wetzt me. Vorübergehende grüssen in der Schweiz die Schnitter mit der Frage: »Haut's es?« worauf sie als Gegengruss die stehende obige Erwiderung erhalten. (Vgl. Sutermeister, Erntesitten in der Schweiz in den Grenzboten, 1865, Nr. 41, S. 593.) 7. Haw, so fallen Spän.Lehmann, 801, 21 u. 933, 7. 8. So lange jemand haut, so ruft er; so er ladet, so wartet er; und bringt er's weg, so hat er's.Graf, 363, 425. Unsere Vorfahren gingen von der Ansicht aus, dass Heimlichkeit den Diebstahl charakterisire; daher findet sich in den Weisthümern aller Gegenden der anerkannte Grundsatz, daas die offene Wegnahme stehender Bäume in den Wäldern kein Diebstahl, höchstens ein Frevel sei. Es galt daher nicht für Diebstahl, wenn jemand einen Baum mit der Axt fällte, wohl aber, wenn es mit der Säge geschah. So lange also offen und ohne Hinterlist zu Wege gegangen wurde, galt das obige Sprichwort: So lange jemand Holz haut, d.i. fällt, so lange ruft er den Eigenthümer und macht ihn aufmerksam auf den Eingriff in seine Vermögensrechte. Ist er mit dem Fällen fertig, dann scheint er den Rechtsbüchern während des Holzaufladens zu warten und auch darin gleicht seine Handlung nicht dem heimlichen diebischen Davonschleichen. Hat er aber ungestört das Holz gefällt, auf den Wagen geladen und aus der Feldmarkung gebracht, dann soll das Holz sein Eigenthum sein. Mhd.: So einer heult, so rufft er, die wil er ledt, so beidt er vnd bringt er es enweg, so hat er es. (Grimm, Weisth., III, 591.) 9. Viel hawen macht stumpffe Beil. – Petri, II, 573. 10. Wer haut, muss nicht klagen, wenn man ihn wieder haut. 11. Wer vber sich hewet, dem fallen die span ynn die Augen. – Luther's Ms., S. 3; Petri, II, 771; Henisch, 989, 65; Lehmann, 54, 33 u. 894, 3; Lehmann, II, 852, 343; Herberger, II, 48; Mathesy, 34a; Gaal, 1416; Sailer, 51; Eiselein, 285; Simrock, 4369; Körte, 5600. Gegen die, welche die Rücksichten gegen Höhere und Mächtigere aus den Augen lassen. Mhd.: Man seit swer von der erden hôhe über sich houwet unheil in lîhte betouwet. (Fragm.) – Swer gerne ie über houbet vaht, der mohte deste wirs gesiegen. (Winsbeke.) – Swer über huobet houwen wil, der mac nicht lange tûren. (Livl. Chron.) – Swer über houbet vaehet, daz enist niht guot. (Frauenlob.) Swer über houbet vihtet dem rîsent spaene in sînen buosen. (Angb.) – Vil lihte er schaden schouetet, der über houwet (Freidank.) – Wer aber sich vil howen wil, dem fallen spaen in die ougen vil. (Narrenschiff.) (Zingerle, 64.) Böhm.: Kdo nad sebou seká, třisky mu do oči lett. (Čelakovsky, 324.) n.: Hvo der hugger over sig ham falder spaanerne i oinene. (Bohn I, 376.) Holl.: Die boven zijn hoofd kapt, dien vallen do spaanders in de oogen. (Harrebomée, I, 325.) It.: Chi contro a Dio getta, pietra in capo gli torna. (Gaal, 1416.) Kroat.: Ko verh sebe séče, tresče mu vu oči leti. (Čelakovsky, 324.) Lat.: In coelum jacularis. (Erasm., 404; Tappius 198b.) – Spuit in se, qui adversus Olympum. (Gaal, 1416.) Ung.: Egre követ nevess, mert fejedre fordúl. (Gaal, 1416.) 12. Wo men höit (haut), do falle Spiene (Späne). (Aachen.) – Firmenich, I, 494, 168; hochdeutsch bei Riehl, Novellen, 335. 13. Den hau' ich aus dem ff (oder: aus dem Salz). 14. Den hau' ich nach Noten. (S. Schlagen.) 15. Eich (ich) wâr 'n hau'n, doss a sich saul (soll) de Gebeine im Schnupftichel heim truin. (Sprottau.) – Firmenich, II, 298, 20. 16. Einen hauen, dass die Schwarte knackt. – Frischbier2, 1501. 17. Einen hauen, dass er Hören und Sehen vergisst. – Frischbier2, 1499. 18 Einen hauen, dass es blau brennt. – Frischbier2, 1501. 19. Einen hauen, dat ömmer e Loch on e Blôtblas' da öss. – Frischbier2, 1501. 20. Er haut drauf, dass die Funken stieben. 21. Er haut drauf, dass die Stücke fliegen. 22. Er haut ihn zu Brei (zu Grutsch). – Frieschbier2, 1500. 23. Es ist weder gehauen noch gestochen. – Simrock, 4395. Gegen Halbheit, Unentschiedenheit, charakterloses Schwanken. »Das ist weder gehauen noch gestochen, weder gebrandt noch gebohrt.« (Grimmelshausen, Trutz Simplex, Utopia 1670, S. 183.) Frz.: Ce n'est ni chair, ni poisson. – Il n'y a ni rime, ni raison. (Starschedel, 405.) 24. Et haut wie op Stêwkinder. (Königsberg.) – Frischbier2, 1503. Wenn es sehr stark regnet. 25. Hau di ön e Pose. – Frischbier2, 1504. Um zu sagen: Geh schlafen. 26. Hau em, öck si em sölwst nich got. (Samland.) – Frischbier2, 1507. 27. Hau em, öss e Jud. – Frischbier2, 1510. 28. Hau got, der Farr liggt unde. (Stallupönen.) – Frischbier2, 1508. So sagt man beim Dreschen, wenn eine auffallend starke Lage des Getreides folgt. Nach Frischbier hat ein Pfarrer Getreide dreschen lassen und hat sich, um sich zu überzeugen, ob die Drescher mit dem gewünschten Nachdruck verfahren, unter das auf der Tenne ausgebreitete Getreide gelegt. Einer der Drescher hatte davon Kenntniss erhalten und forderte seine Mitarbeiter mit den obigen Worten auf, tüchtig aufzuschlagen. 29. Hauen wie auf Stiefkinder. – Frischbier2, 1502. 30. Hauen wie mank Schlangen. – Frischbier2, 1502. 31. Haut ihn z' Bank. (Salzburg.) 32. I hau di, dass du's gern besser hättest, (Rottenburg.) Während der Belagerung von Düppel durch die Preussen (März 1864) vernahm man in Berlin in der entsprechenden Volksklasse die Redensart: »Ik hau dir ein Düppel jejen deine Büffelkoppel, dass de nach Alsen rüberfliegst, wenn du nich jleich deine Missunde hältst, du ollet Dannewerk.« (Schles. Morgenblatt, 1864, Nr. 69.) 33. I hau dir eins auf d' Fotzen1, dass du drei Tag keine Sonne siehst. (Troppau.) – Haug. 1) D.i. Mund. 34. I hau ihn zusammen wie 's alte Eisen. (Nürtingen.) 35. Ich hau' dich, dass dir der Arsch schwillt. (Nürtingen.) 36. Ich hau' dich, dass du Allerheiligen schreist. 37. Ich hau' dich, dass du die Knochen im Schnupftuch heimtragen musst. 38. Ich hau' dich, dass du liegen bleibst. 39. Ich hau dich, dass du nach Gott schreist. (Nürtingen.) 40. Ich hau dich, dass du nimmer mauen kannst. (Nürtingen.) 41. Ich hau dich, dass du purzelst und walest. (Rottenburg.) 42. Ich hau' dich, dass du schwarz wirst, (Prag.) 43. Ich hau' dich, dass man dich von mir wegtragen muss. (Nürtingen.) 44. Ich hau' dich, dass man dir die Schwielen aufschneiden muss. (Nürtingen.) 45. Ich hau dich, doass d' Bâmêl sächst. (Oesterr.-Schles.) – Peter, 444; Weinhold, 8. 46. Ich hau dich, doass d' d' Grâghan räckst. – Peter, I, 444. 47. Ich hau dich, doass Lâd'r kracht. – Peter, 444. 48. Ich hau dich noch der Kloft'r. (Oesterr.-Schles.) – Peter, 444. 49. Ich hau ihn ab einander na (hinab). (Rottenburg.) 50. Ich hau ihn aus dem Salz heraus, (Nürtingen.) 51. Ich hau' ihn, dass ihm Hören und Sehen vergeht. 52. Ich hau' ihn nach (kaiserlichen) Noten. 53. Oeck hau di nörre (unter die) Holzbattrie, dat die danze Armee waggelt. – Frischbier2. 1514. 54. Oeck hau em, dat em de Bêne schlackre. – Frischbier2, 1515. 55. 'S ît nit g'haut und nit g'stochen. (Franken.) – Frommann, VI, 316, 162. In Schwaben: Es ist weder g'haua nun g'stoacha. (Nefflen, 460.) 56. Sich hauen, dass die Koddern fliegen. (Ostpreuss.) 57. Dås is g'haut wie gestochen. (Steiermark.) Ist einerlei. 58. Hau ihn, sagt Lukas. (Köthen.) Beim Kartenspiel oft gesagt. 59. Haut ihn! Unter diesem Titel veröffentlichte Hans Wachenhusen ein Buch, Kriegsbilder aus 1870 u. 71, in dessen Vorrede es heisst: »Haut ihn! so hat wohl an die tausend Mal während dieses Krieges die Losung oder das Feldgeschrei gelautet; ... sie war immer die Lieblingsparole.« 60. Ich hau dich, bis ich kene Hand mei rühre kon. 61. Ich haue dich, dass dir das Leder raucht. – Klix, 26. 62. Ich hau dich, dass du denken sollst, Ostern und Pfingsten fällt auf Einen Tag. – Klix, 26. 63. Ich hau dich krump und lohm. (Böhmen.) 64. I hau di nun wie en Nusssack. (Ulm.) 65. I hau di nun wie en Tanzbär (oder Affe). (Ulm.) 66. Ich hau dich, dass dir die Kaldaunen am Sattelknopf hängen bleiben. – Chr. Weise, Erzählungen, 196.
8528 Zeichen · 289 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hauen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Hauen , verb. irreg. act. Präs. ich haue, du hauest, er hauet, (nicht häuest, häuet;) Imperf. ich hieb, du hiebest oder …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    hauen

    Goethe-Wörterbuch

    hauen 1. u 3.SgPrät fast ausschließl ‘hieb’, 3.PlPrät nur ‘hieben’; einmal PartPrät ‘gehaun’ 1 schlagen, Schläge führen,…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hauen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Hauen , s. Ernte , S. 68.

  4. modern
    Dialekt
    hauentr. v.

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    haue n [haùə n fast allg.; hauwən Bo. ; hoïwən Falk. Ersd. ; hawə Sbg. ; háən D. Si. — Ptc. gəhaùt, gəhau, gəhoïw, gəhá]…

  5. Sprichwörter
    Hauen

    Wander (Sprichwörter)

    Hauen 1. Bo net gehauwe ward getts a ke Spö. ( Schwalmgegend in Kurhessen. ) – Für Düren: Firmenich, I, 482, 5. Wo nicht…

  6. Spezial
    hauen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    hau|en (haut, hieb, gehauen) vb.tr. 1 (graben) ciavé (-va) 2 (meißeln) scarpelé (-lëia), intaié (-ia) 3 (Holz) stlapé (-…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hauen

86 Bildungen · 16 Erstglied · 64 Zweitglied · 6 Ableitungen

hauen‑ als Erstglied (16 von 16)

Hauenbart

RhWB

hauen·bart

Hauen-bart Sieg-ODollend m.: der aufstehende Zapfen zum Schutze des Stieles.

Hauener

PfWB

haue·ner

 Hauener m. : ' wer mit der Haue (nicht mit dem Pflug) den Acker baut ', vgl. Hauer 1 a. a. 1581: Wan ein hausgeses ... abstirbe, es sey gl…

hauenhelm

DWB

hauen·helm

hauenhelm , m. , aus hau den helm, imperatives compositum für schwert: o het ich jetzt mein hawenhelm, ich sollt dich lehren dautzen mich, u…

Hau(en)öhr

PfWB

hauen·oehr

Hau(en)-öhr n. : 'Öhr der Hacke', Haueehʳ [ WD-Niedkch ]. Südhess. III 166 . —

hauenschild

DWB

hauen·schild

hauenschild , m. , aus hau den schild, schelte für streitsüchtige: ey schweig du wüster hauenschilt, oder ich schlag dich zu eim krüppel. H.…

hauenschlag

DWB

hauen·schlag

hauenschlag , m. , schlag mit der haue: so manche fahr, eggenzänt, stecken- und hauenschlag, so manchen viertenhalben albus ( als strafe ). …

Hau(en)schneide

PfWB

hauen·schneide

Hau(en)-schneide f. : 'Schneide der Hacke', Hauschneid [ WD-Niedkch ]; vgl. Hackenschneide , Haue 2. Südhess. III 166 .

Hauenstein

Wander

hauen·stein

Hauenstein Chum Hail Hauenstein. Als Sprichwort angeführt in O. von Hornek's Chronik, S. 683 b .

hauenstiel

DWB

hauen·stiel

hauenstiel , m. , stiel an einer haue: wenn sie eine viertelstunde an ihren hauenstielen geklappert hatten. J. Gotthelf 2, 42 ( Uli d. knech…

hauen als Zweitglied (30 von 64)

abhauen

DWB

abhauen , praecidere, weghauen. einen kopf, arm, fusz abhauen, amputare. den baum, das getraide, gras, heu abhauen, secare, und heu heiszt s…

abschauen

DWB

abschauen , deorsum spectare, herab schauen: sobald im vollsten glanze als ein gediegenes rund auf die erd abschauete Luna. Voss; meistenthe…

anhauen

DWB

anhauen , incipere caedere, forstmäszig, signare arbores plaga ( s. anhau ), das gehölz, den schlag anhauen, die bäume anhauen zur bezeichnu…

anschauen

DWB

anschauen , n. aspectus: ich war ganz in ihrem anschauen ( anblick ) versunken; raum und zeit, ich empfind es, sind blosze formen des anscha…

Arbeitschauen

DRW

arbeit·schauen

Arbeitschauen bericht der örtenmaister ... von wegen deß arbeitschauens 1575 Nürnberg/Wissell,Hdw. II 163

aufhauen

DWB

auf·hauen

aufhauen , caedendo, feriendo aperire, nnl. ophouwen: thor, thür mit der axt aufhauen; etliche hieben die thür auf, das der ganze hauf hinei…

aufschauen

DWB

auf·schauen

aufschauen , contemplari, suspicere: wenn wir nur die augen recht aufthun und unsern schaden recht aufschawen und beherzigen wolten. V. Diet…

aufthauen

DWB

auf·thauen

aufthauen , in doppeltem sinn, 1 1) intransitiv regelari, liquefieri, nnl. opdooijen, ( vgl. aufleunen): das eis, der schnee thaut auf; es t…

aushauen

DWB

aus·hauen

aushauen , excidere, exscindere, in vielfachem sinn. 1 1) virgis caedere, fustigare, verberare, flagellare, mit ruthen streichen, wofür die …

ausschauen

DWB

aus·schauen

ausschauen , prospicere, aussehen, ausblicken: mit starrendem blicke schauet er in die finsternis aus. Klopstock Mess. 4, 1208 ; mein hin ge…

behauen

DWB

behauen , dolare, concidere, 1 1) holz, steine behauen, zurichten: altar von ganzen steinen, die mit keinem eisen behawen waren. Jos. 8, 31 …

beschauen

DWB

beschauen , inspicere, visere, besehen, besichtigen, ahd. piscawôn, biscouwôn, mhd. beschouwen, nnl. beschouwen. anschauen ist innerlicher: …

bethauen

DWB

bet·hauen

bethauen , irrorari, irrorare, humectare, mhd. betouwen. 1 1) intransitiv, mhd. wie mac in den ouwen iemer bluot betouwen. MSH. 2, 317 b ; h…

Brautschauen

Adelung

braut·schauen

Das Brautschauen , des -s, plur. inus. in einigen Gegenden, z. B. in Meißen, auf dem Lande, die feyerliche Besichtigung, welche die Eltern o…

Dreinschauen

Wander

drein·schauen

Dreinschauen 1. Der schaugt drein wiera Feld voll Unglück. ( Innsbruck. ) – Frommann, VI, 37, 81. 2. Der schaut drein wie a Eierhändler, wen…

durchhauen

DWB

durch·hauen

durchhauen , zerspalten, zerreiszen, zertheilen, entzwei schneiden, discindere, dissecare Maaler 94 b . Henisch 773 , mhd. durchhouwen Ben. …

durchschauen

DWB

durch·schauen

durchschauen , perspicere, transpicere, ahd. duruhscauwôn Graff 6, 555 , mhd. durchschouwen. 1 1. untrennbar. 1@a a. völlig, im einzelnen, b…

durchthauen

DWB

durch·thauen

durchthauen , 1 1. das gefrorene völlig durch wärme auflösen, flüssig machen, wie das transitive aufthauen. unpersönlich, es hat noch nicht …

einhauen

DWB

ein·hauen

einhauen , incidere, schw. inhugga, dän. indhugge: 1 1) ein zeichen in einen baum, ein bild in einen fels einhauen; buchstaben, runen einbau…

gehauen

DWB

gehauen , part. zu hauen, in der wendung gehauen oder gestochen u. ä. ( s. u. hauen 8): niemand weisz zu erkennen, wie man spricht, wo kopf …

Herausschauen

Wander

heraus·schauen

Herausschauen Da schaut etwas (oder nichts) heraus. ( Steiermark. ) Dabei ist etwas (nichts) zu gewinnen.

herschauen

DWB

her·schauen

herschauen , verb. : horet ir tauben, und schawet her, ir blinden, das ir sehet. Jes. 42, 18 ; doch nicht konnt herschauen die königin, noch…

Herunterhauen

Wander

herunter·hauen

Herunterhauen Ich haue dir eins runter, dass dir zehn Tage vom Teufel träumt. ( Breslau. )

Hineinhauen

Wander

hinein·hauen

Hineinhauen 1. Dem will ich eine hineinhauen, dass er die Engel singen hört. ( Oberösterreich. ) 2. Hau di rön ön Sanssouci, kröggst ver e F…

Hineinschauen

Wander

hinein·schauen

Hineinschauen Was 'nei schaut, schaut 'raus. ( Franken. ) Der Ertrag entspricht der aufgewandten Mühe.

hinhauen

DWB

hin·hauen

hinhauen , verb. 1 1) eum locum caedendo petere. Stieler 790 ; mit dem schwerte nach einem hinhauen. 2 2) nach hauen 13 sp. 580, hineilen, f…

hinschauen

DWB

hin·schauen

hinschauen , verb. : man schaute von westen nach osten an dem felslager hin, auf welchem die lückenhaften stadtmauern .. zu sehen waren. Göt…

Hintenumschauen

Wander

hintenum·schauen

Hintenumschauen Er hat sie hintumi schaun lassen. ( Rott-Thal bei Passau. ) Er hat ihr die Ehe in Aussicht gestellt und sie nicht geheirathe…

Holzhauen

Wander

holz·hauen

Holzhauen 1. Wär Holzhauen ein Orden, man würde wenig Brüder darin finden. – Winckler, IV, 17; Körte, 2945. 2. Wer holtzhawen vnd dreschen e…

Ableitungen von hauen (6 von 6)

behauen

DWB

behauen , dolare, concidere, 1 1) holz, steine behauen, zurichten: altar von ganzen steinen, die mit keinem eisen behawen waren. Jos. 8, 31 …

enthauen

DWB

enthauen , abscindere, avellere, loshauen, weghauen, mhd. enthouwen ( wb. 1, 721 b ): enthieb er das haupt. Voss.

erhauen

DWB

erhauen , praet. erhaute, part. erhaut, im sinne des vorigen, es läszt aber manchen der dort angeführten inf. nicht ansehen, ob ihr praet. e…

gehauen

DWB

gehauen , part. zu hauen, in der wendung gehauen oder gestochen u. ä. ( s. u. hauen 8): niemand weisz zu erkennen, wie man spricht, wo kopf …

verhauen

DWB

verhauen , verb. durch hauen beseitigen, beschädigen, mhd. verhouwen, ahd. farhauwan ( aus den formen er firhouuit, forheo, firhouuan erschl…

zerhauen

DWB

zerhauen , verb. , entzwei, in stücke hauen; mhd. ze(r)houwen, mnd. tohouwen, mnld. tehouwen; zur flexion vgl. die angaben th. 4, 2, 1, 574,…

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APA
Cotta, M. (2026). „hauen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hauen/wander?formid=H00455
MLA
Cotta, Marcel. „hauen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hauen/wander?formid=H00455. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „hauen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hauen/wander?formid=H00455.
BibTeX
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