Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
thauen verb.
thauen , tauen , verb. zu thau, intransitiv rorare, transitiv irrorare, ahd. towên towôn touwôn, mhd. touwen, nd. dauen, ags. déavjan. 1 1) intransitiv, eigentlich, 1@a a) unpersönlich es thaut, rorat, ros cadit: ( es kann ) schöners nichts gesehen werden, als, wenn man, da es getauet, frühe, nach verschwundner nacht, das getränkte feld betracht't und das frische gras beschauet. Brockes 1, 222 . substantivisch das thauen: ( der acker ) fragt nach keinem tawen, nach keinem düngen nicht: was sonst der regen thut, wird jetzund genung gethan durch faistes menschenblut. Opitz 3, 260 ; sie verbreite…