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thau

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

thau m.

Bd. 21, Sp. 323
thau, tau, m. ros. ahd. mhd. tou (-wes) n., selten m. der tou Ezzos gesang 1, 20 (die handschrift hat aber blosz tow), md. der dou Elisab. 10387; nhd. thau tau (thaw taw), m. nach nd. art, das neutrale geschlecht hat sich nur in oberd. mundarten erhalten Maaler 399c. Seuter rossarznei 67. Haller die alpen v. 358. Gotthelf erz. 2, 183 (bair. das und der thau Schm.2 1, 573), schwachformig der taue, acc. den tauen Keisersberg seelenp. 131a; alts. nd. dau, ags. deáv m.das zu grunde liegende vorgerm. thema dhawo- gehört wahrscheinlich zu der skr. wurzel dhav rinnen, strömen Fick3 3, 146. Leo 375, 55. 11) im eigentlichen sinne, der bekannte bei klarem himmel und windstille sich bildende wässerige niederschlag, wenn die temperatur der erdoberfläche unter den thaupunkt der luft gesunken ist Humboldt kosmos 1, 359, s.abend-, morgen-, nachtthau: mîn hôibit ist fol tôiwes (plenum rore) Williram 77, 3; geêrt sî luft unde tou, daʒ hiute morgen ûf mich reis. Parz. 748, 28; sô sint die wisen touwes naʒ. minnes. 3, 231b; daʒ tou an der wise den bluomen in ir ougen vellet. Neidhart 28, 15; taw des himels (weil man ihn vom himmel fallen glaubte, s. himmelsthau) 1 Mos. 27, 39. Dan. 4, 12. 22. 30, der himmlische thau Brockes 3, 214; ein taw des grnen feldes Jes. 26, 19; wenn des nachts der thau uber die lager fiel. 4 Mos. 11, 9; und am morgen lag der taw umb das heer her. 2 Mos. 16, 13; wer hat die tropfen des tawes gezeuget? Hiob 38, 28; der taw bleib uber meiner erndte. 29, 19; der taw klet die hitze. Sir. 18, 16 (vgl. Brockes 1, 222 ff.); es giengn drei heilge frawen zu morgens in dem tawe. Leisentrit 1, 119; und sonst fall der taw uberal auf gantzer erdt durch berg und thal. H. Sachs 10, 156, 21; der thaw felt also baldt auf einen meienfladen alt, als auf ein zartes rosenblatt. Ringwald laut. w. 176; der thau, das kind der nacht. Fleming 42; der tau fällt auf die kreuter, die sonne hat den tau aufgelecket. Stieler 2260; in Teutschlandt ist der thaw nicht gefahrlich, wie hir im landt; uns hat er in Teutschlandt nicht geschadt, hir finde ich ihn recht ungesund und fieberhaftig. Elis. Charl. (1871) 257; ihr (der wälder) wachsthum ist vor nichts zu achten, wenn nicht der feuchte thau der nacht die trocknen stämme trunken macht. Stoppe ged. 1, 18; wenn sich darauf (auf der rose) der thau so lieblich ründet, der recht wie lebend silber blitzt, wie runde perlen rollt u. s. w. Brockes 1, 85; dasz der thau so herrlich scheinet, kommt daher, dieweil das licht in dem mittel-punct sich bricht, in der ründe sich vereinet. 2, 296; die kühle nacht streut schlummerkörner und tränkt die trockne welt mit thau. Haller Doris v. 6; (wanderer, der) den thau und die kühlere luft des morgens nicht fürchtet. Zachariä (1767) 4, 26; vom stillen thau gekühlet, erwartet uns das thal. Cronegk 2, 252; wiesen, die der thau befeuchtet. Göthe 13, 179; glüht die rose je herrlicher, als wenn der thau sie säumt? Immermann schriften 4, 210; die blume schlieszt den thau in ihren schoosz. Lenau 2, 55; mit dem thau der maienglocken wäscht die jungfrau ihr gesicht. Uhland 1, 62; du machst die tropfen thau zu spiegeln auf der au. Rückert ged. 1, 121; ich war ein lichter tropfen thau, und als ich nieder sprühte, warst du ein blumenkelch der au, und nahmst mich ins gemüthe. 312. selten im plural: mhd. swâ die (blumen) liuhten in meien touwen durch daʒ gras. Walther 27, 21; dâ hôrt ich die vogel vröuwen sich der wunneclîchen zît daʒ kam von den süeʒen töuwen. minnes. 2, 83a; nhd. ir berge zu Gilboa, es müssen weder thawen noch regenen auf euch, noch acker sein. 2 Sam. 1, 21; so lag ich auch in meinem langen filtzmantel, mich die nacht über vor ... den tawen (welche zimlich grosz) zu verwaren. Rauwolff reise 189; die thaue sinken nieder, beperlen laub und grasz. Fleming 148. vor thau und tage, sehr früh morgens vor dem thaufalle und vor tagesanbruch): sie wanderte vor thau und tag dem nächsten städtchen zu. E. Schlegel, dorfzeitung 1883 s. 2816; das fräulein sei vor thau und tag zum blumengarten hingewandelt. P. Heyse ges. werke 3, 113. vor thau und tage geh' ich wieder 7, 218; nd. vör dau un dag Frommann 2, 38, vör dagg un dau Stürenburg 30b. 22) wie der thau, wie thau in vergleichungen: aldâ si (die treue) kan verswinden als viur in dem brunnen unt daʒ tou von der sunnen. Parzival 2, 4; deine kinder werden dir geborn, wie der thaw aus der morgenröte. ps. 110, 3; meine rede fliesze wie thaw. 5 Mos. 32, 2; ich wil Israel wie ein thaw sein, das er sol blühen wie eine rose. Hos. 14, 6; (er sasz im feuer) wie in eim külen thaw. H. Sachs 17, 291, 37. 292, 18; die liebe ist wie der thau, der bald auf eine rose fällt, und bald auf einen — Platen 3, 197; wenn diese liebe lust dir weckt in stiller brust, wie thau auf blumen regnet. Rückert 1, 206. 33) oft in bildlicher verwendung: ihr angenehmgewognen küsse, ihr seid der thau, der der vermählten welt das wachsthum seiner lust bei saft und kraft erhält. Stoppe Parnasz 359; das wissen ist der staub, und das gemüth der thau. Rückert brahm. 1, 65. besonders mit einem genetiv: und hæte si begoʒʒen der vil reinen minne tou. Konrad Engelh. 3263; der himelische taw der gnaden. Keisersberg pred. 76b, der göttlichen barmherzigkeit. seelenpar. 131a. Albertinus narrenhatz 66; von dem kompt uns das thaw der gnadn. Kehrein kirchenl. 1, 395, 46; gott sei dank! des friedens thaw feuchtet wieder unser aw. Logau 2, zugabe 201 v. 67; in den alten gärten ... lag überall noch der junge schimmernde thau der kindheit (der zauber des ortes, wo man die jugend verlebte). J. Paul Tit. 5, 6; frischem thau der jugend ist giftiger anhauch am gefährlichsten. Schlegel Hamlet 1, 3; wenn süszer rede thau uns netzet milde. F. Schlegel ged. 81; wie des liedes thau ich will nur auf dich, die rose, träufen. Rückert 1, 372; der thau der groszmuth dämpfte der rache so gerechte glut. 3, 245; plur.: der himmel lasse hier des segens tauen rinnen. Hofmannswaleau hochzeitged. 10. 44) etwas dem thaue ähnliches nach form oder wirkung. 4@aa) der augen thau, die thränen (vgl. thränenthau): sus saʒ diu klagende vrouwe mit dem herzen touwe, der ûʒer brust durch d'ougen vlôʒ, ir liehten blicke ein teil begôʒ. Wolfram Willeh. 268, 4; als ir ougen touwes vol werdent ûʒ ir reines herzen grunt, von ir lachen. Lichtenstein 521, 22; der schönste thau sind freuden-zähren. Brockes 3, 591; und wie die sonne, trocknete dein blick den thau von meinen augenliedern ab. Göthe 9, 146 (Tasso 2, 1); bis der thau des zärtlichen mitleids aus ihren wangen träufelte. Klinger 10, 53; das sind ihre tränen nicht — nicht jener warme wollüstige thau, der in die wunde der seele balsamisch flieszt. Schiller 3, 500 (kabale 5, 7); den thau der wehmuth vom auge trocknen. Matthisson schriften 4, 265; damit der thau des jammers im dunkeln hinter den leichen falle. J. Paul uns. loge 2, 10; noch rinnt vom auge mir der thau der liebe nieder. Hölderlin 1, 10; bei diesem thau, der mir im auge flimmert, noch geb' ich deine liebe nicht verloren. Platen 2, 127; (augen) schwimmend in dem thau der zähren. Rückert 1, 300; aus dem reinen himmel deiner augen schönre tropfen kamen, wenn sie, auf dem freunde ruhend, süsz im thau der rührung standen. 289. auch dir rinnt thau von den wangen? Freytag ges. werke 9, 310. 4@bb) thau des blutes, blut: sô Troie wirt gerœtet vil gar mit bluotes touwe. Konrad troj. krieg 23333. 4@cc) thau des nektars: o so laszt euch froh begrüszen kinder der verjüngten au, euer kelch soll überflieszen von des nektars reinstem thau. Schiller 11, 203. 4@dd) was honigthau: ein süszer thau, .. so sich in Calabrien an die eschbäume und hainbüchen setzet. Ludwig 1692; das laub der esche thaut süszen thau, die speise der bienen. Herder lit. 12, 448; der seuche thau (vgl. mehlthau): da fiel auf uns der seuche böser thau, die männer sanken auf dem weg dahin. Uhland 3, 65. 4@ee) dunst, schweisz: tanz folgte auf tanz, die köpfe glühten, die locken wurden schlaff vom warmen thau. Freytag ges. werke 5, 67. 4@ff) feuchtes element, wasser, wasserdunst, -staub: reit es alle tag in das thaw oder flieszend wasser. Seuter rossarznei 67; lockt dich (den fischer) dein eigen angesicht nicht her in ew'gen thau (in die wasserflut). Göthe 1, 186; badet ihn im thau aus Lethes fluth. Göthe 12, 252 (Faust 4629 Weim.); das dünne wasser theilt des tiefen falles eile, in der verdeckten luft schwebt ein bewegtes grau, ein regenbogen strahlt durch die zerstäubten theile und das entfernte thal trinkt ein beständigs thau. Haller die alpen v. 358.
8626 Zeichen · 187 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    thaust. M. (wa)

    Köbler As. Wörterbuch

    thau , st. M. (wa) nhd. Sitte, Brauch, Gewohnheit ne. custom (N.) Hw.: vgl. ahd. dou* (st. M. wa) Q.: H (830) E.: germ. …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Thau

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Thau , des -es, plur. doch nur zuweilen von mehrern Arten, die -e, eine Menge zarter wässeriger Dünste, welche, sowo…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Thau

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Thau , ist ein wässeriger Niederschlag aus der Atmosphäre, der sich an Pflanzen und andere unter freiem Himmel befindlic…

  4. Sprichwörter
    Thau

    Wander (Sprichwörter)

    Thau 1. Der Thau fällt nur, wenn Windstille ist. – Parömiakon, 1805. Des Himmels Segen auf solche Häuser und Familien, i…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit thau

118 Bildungen · 99 Erstglied · 13 Zweitglied · 6 Ableitungen

thau‑ als Erstglied (30 von 99)

thaubad

DWB

thau·bad

thaubad , n. ein bad im thaue ( vgl. das erste thauen 3, a ): drî rôsen in dem touwebade. meisterl. der Kolmarer handschr. 2, 60 .

thaubeere

DWB

thau·beere

thaubeere , f. die berghimbeere, wolkenbeere, rubus, chamaemorus Nemnich 2, 1176 . vgl. taubbeere .

Thaubefeuchtet

Campe

◬ Thaubefeuchtet , adj . u. adv . von Thau befeuchtet. — — — — und leise Regt sich die schweigende Nacht mit thaubefeuchteten Schwingen. Kne…

thaubefeuchtung

DWB

thau·befeuchtung

thaubefeuchtung , f. die befeuchtung mit thau: schon glimmt, von der beleuchtung des wiederscheins ( der abenddämmerung ) erhellt, die zarte…

thaubenetzt

DWB

thaubenetzt , partic. mit thau benetzt: mit thaubenetztem krantze. D. Schirmer singende rosen (1657) 400 ; und die libell' am schilfe entsch…

thaubeperlt

DWB

thaubeperlt , partic. mit thauperlen übersät: zum thaubeperlten grün folgt eurer königin. Matthisson ged. 53 ; thaubeperlte fluren strahlen …

thaubesät

DWB

thaubesät , partic. mit thautropfen wie besät: goldner morgenglanz verklärt die thaubesäeten gefilde. Grabbe 1, 153 .

thaubesprengt

DWB

thaubesprengt , partic. mit thau besprengt: ( frische luft ) von thaubesprengten rosenhügeln. Tiedge werke 3, 153 .

thaubeträuft

DWB

thaubeträuft , partic. mit thau beträuft: der wind, der bald um die erfrorne brust des nordens buhlt, und schnell erzürnt, hinweg von dannen…

thaubetrübt

DWB

thau·betruebt

thaubetrübt , partic. , vgl. thau 3, a: ihr thaubetrübten blümelein, was scheuet ihr die sonne? W. Müller 1, 23 .

thaubild

DWB

thau·bild

thaubild , n. oder hauchbild, Mosersche bilder, über deren herstellung s. Meyer conv.-lex. 3 15, 280 a .

thaubogen

DWB

thau·bogen

thaubogen , m. von der sonne in den dünsten des thaues gebildeter weiszer bogen Adelung. vgl. regenbogen .

thauduft

DWB

thau·duft

thauduft , m. duft des thaues, vgl. thaugeruch : am sonntag morgen war es im thalgrunde voll frischen thauduftes. Auerbach ges. schriften 4,…

thaueisen

DWB

thau·eisen

thaueisen , n. glühend gemachtes eisen zum aufthauen der zugefrornen brunnen. Jacobsson 4, 387 a .

thauen

DWB

thauen , tauen , verb. zu thau, intransitiv rorare, transitiv irrorare, ahd. towên towôn touwôn, mhd. touwen, nd. dauen, ags. déavjan. 1 1) …

thaufall

DWB

thau·fall

thaufall , m. roratio, tauwfaal, der faal desz tauws Maaler 399 c .

thaufeucht

DWB

thau·feucht

thaufeucht , adj. roscidus, tawfeuchter vom taw voc. 1482 gg 3 b ; thaufeuchtes gras Auerbach ges. schriften 7, 93 ; thaufeuchte halme 8, 26…

thaufrisch

DWB

thau·frisch

thaufrisch , adj. vom thau erfrischt, erquickt, ein thaufrischer morgen u. dgl., übertragen: er sang ... das lied aus Preciosa: 'die sonn er…

thaufrosch

DWB

thau·frosch

thaufrosch , m. oder grasfrosch, rana temporaria Brehm thierl. 5, 384 .

thaugebadet

DWB

thaugebadet , partic. : die thaugebadeten füsze ( vergl. thaubad ). Bettine br. 1, 262 .

thaugedüft

DWB

thaugedüft , n. , collectivum zu thauduft: da ( in der morgendämmerung ) sinkt zur blühenden trift der elfentanz zurück, gleich leisem thaug…

thaugefunkel

DWB

thau·gefunkel

thaugefunkel , n. das funkeln der thautropfen, vgl. thauglanz : perlenhell von thaugefunkel stand dein ganzer mai, o Flora. Voss ged. 6, 80 …

thaugehänge

DWB

thau·gehaenge

thaugehänge , n. woran hangender thau: dich soll ich umfangen, gleich der rose thaugehängen dir am nacken hangen! Rückert 4, 395 .

thaugeruch

DWB

thau·geruch

thaugeruch , m. , vgl. thauduft: der nahende frühling, von jungen blüthen duftend und thaugeruch. Stolberg 1, 115 .

thau als Zweitglied (13 von 13)

abendthau

DWB

abend·thau

abendthau , m. nnl. avonddauw: scheue nicht den feuchten abendthau. Bettine tageb. 67 ; nur remen herzen duftet der abendthau der bunten len…

Februarthau

Wander

februar·thau

Februarthau Februarthau bringt Nachtfrost im Mai. ( Arnsberg. ) – Boebel, 78. Frz. : La neige de février brusle le bled et l'allorcier. ( Le…

himmelsthau

DWB

himmels·thau

himmelsthau , m. 1 1) vom himmel fallender thau: der mensch, wann er des morgens den himmeltau auf die kreuter und blumen triffen ( triefen …

honigthau

DWB

honig·thau

honigthau , m. n. eine süsze klebrige flüssigkeit auf pflanzen, die ihnen verderblich ist und von blattläusen herrührt, nach altem glauben a…

Märzenthau

Wander

maerzen·thau

Märzenthau 1. Märzenthau – Aprilreif. ( Luzern. ) 2. Märzethau, Maienschnee. ( Luzern. ) 3. So viel Märzthaue, so viel Reife im April, und s…

maithau

DWB

mait·hau

maithau , m. wie maienthau: man sucht im maythau die bundte und gestreifte may-schnecken. Hohberg 1, 120 a ; zwar ich halt nichts von dem ma…

Maythau

Adelung

may·thau

Der Maythau , des -es, plur. inus. Thau, welcher im Monath May fällt.

mehlthau

DWB

mehl·thau

mehlthau , m. mucor erysiphe, ein weiszlicher schimmelüberzug, der pflanzen befällt und sie zerstört. das wort ist das ahd. militau rubigo (…

Mittagsthau

Adelung

mittags·thau

Der Mittagsthau , des -es, plur. inus. Thau, welcher um die Mittagszeit fällt; zum Unterschiede von dem Morgen- und Abendthaue.

morgenthau

DWB

morgen·thau

morgenthau , m. thau der zur morgenzeit fällt: also ward alle widerwertigkait abgethon, zuo glicher wis, als der morgentow von der sunnen ve…

Nachthau

DRW

nach·thau

Nachthau, m. verbotener nächtlicher Holzschlag wo söllich rügunge nit berürt ... glimpf oder ere: als ain noͧm ligends holtz im wald, ain na…

sonnenthau

DWB

sonnen·thau

sonnenthau , m. 1 1) ganz selten von wirklichem thau (' ein nach sonnenuntergang oder vor sonnenaufgange fallender thau. ' Campe —?): und de…

Ableitungen von thau (6 von 6)

bethauen

DWB

bethauen , irrorari, irrorare, humectare, mhd. betouwen. 1 1) intransitiv, mhd. wie mac in den ouwen iemer bluot betouwen. MSH. 2, 317 b ; h…

entthauen

DWB

entthauen , regelari, solvi, thauend entflieszen: die thränen, die den wimpern mir entthauen. Wh. Humboldt 7, 441 , nachlässig oder geziert …

Thaue

Adelung

Die Thaue , plur. die -n, ein Feldmaß, S. Adelung Tagewerk .

urthau

DWB

urthau , m. , thau mit ur- C 4 c. poetisch: krystallnen ring Abdaldar trug; das mächtige juwel gerann aus urthau, der am Kaukasus den ersten…

verthauen

DWB

verthauen , verb. 1 1) intrans. zu 2 thauen ( th. 11 1 , 327). vgl. mnl. verdooyen Verdam 618 b . verstärktes thauen, ' schmelzen, sich aufl…

zerthauen

DWB

zerthauen , verb. , zu thauen ( th. 11, 1, 326), gleich auf- (1, 756), 1) intrans.: ( ein ) schneeberg ..., der ... zu z. ... angefangen Loh…