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Hans

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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25 in 22 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Hans m., Adj.

Bd. 3, Sp. 454
Wossidia Hans m. Hans, Kurzform des Vornamens Johannes 1. für eine bestimmte Person; in Neck-, Tanz- und anderen Volksreimen wie Hans, fat (leid') dei Katt an 'n Swanz, Fat s' an 'n Hinnenbein, Smit s' an 'n (œwer 'n) Schostein Wo. V. 4, 15 a; Hans, dei set in 'n Schostein un flickt dor sine Schauh, Dunn kem ein lüttes Mäten an un kek so nipping tau. Ach, Hänschen, wist du frigen, so frige du doch mi, Ick heff noch 'n blanken Daler, dei is noch gaut för di. Hans, nimm sei nich, Hans, nimm sei nich, sei hett 'n scheiben Faut. Smer Salw up, smer Salw up, denn ward hei wedder gaut PaParchim@WulfsahlWulfs; Hans, dau dat man, Hans, nimm mi man, Ick will ok nich väl äten. Hans ded' dat ok, Hans nehm mi ok, Donn künn ick œwer fräten Wo. Rim. 6; Dei Heister kem mit 'n langen Swanz, Hans un Gretel hebben vördanzt V. 2, 1703; auch in Kinderspielen wie Hans, du stinkst PaParchim@WulfsahlWulfs; im Greifspielreim Hans, ich geh nach deiner Schanz HaHagenow@WittenburgWitt; das meist Jakob, wo büst du? genannte Spiel heißt Hans, wo büst du? in LuLudwigslust@LaupinLaup; MaMalchin@WalkendorfWalk; in Sachbezeichnungen in Satzform wie Hans drinckt mien Perd für ein altmodisches großes Halstuch, wie es jenem Herrn, der mit seinem Diener in die Tränke geritten war, vom Winde vor das Gesicht geweht wurde, so daß er jene Frage an diesen richten mußte Mantz. Ruh. 14, 73 und in Namen der Krätzesalbe: Hans frag' mi dornah; Hans kumm, kettel mi Mi 31a; Hans frag' nicks dornah GüGüstrow@VorbeckVorb; Hans do mi nicks Wi; im Dim.: Hänschen Petermännchen, stah up un böt Füer. O, lütt Lieschen, dat Holt is so düer Wo. V. 4, 35 b; Hänschen (Koboldname) hett Wänschen (kleines Wams) krägen Sa.; als Allerweltsname verwendet in der Beteuerungsformel: ick will Hans heiten, wenn es sich anders verhält SchwSchwerin@ZapelZap; Sta Stargard@SchönbeckSchönb; dgl. in dem spöttischen Rat: lat den Jung' Hans heiten, bi dei Ossen sall hei man RoRostock@BiestowBiest; gern gebraucht in Doppelvornamen: Hans Adam, sett 'n Noors an, Sett 'n hier an, sett 'n dor an Tanzreim RoRostock@RövershagenRöv; Hans Hinrich hett dei Seißel verköfft, Hett alles versapen, hett nicks mit inbröcht Wo. V. 4, 49; Hans Hinnerk wull nah de Hochtit gahn Un wüß den rechten Weg nich hen Rim. 3; meist mit dem zweiten Namen zu einem Worte zusammengezogen, vgl. Hansjochen, -kort, -michel, -peter; Einzelpersonen in Märchen und Sage bezeichnen die Zss.: Grugel-, Juuch-, Kauhhans. 2. bei der Häufigkeit des Namens Gattungsbezeichnung für männliche Personen überhaupt; so schon in a. Spr.: 'Kerst Hans (eig. Christian Hans; jedermann) wyl syck in vragen beleren' Slagg. 129; 'Hans und Velten' (beliebige Leute, Hinz und Kunz) Camm. Nahschr. 141; ebenso Hans un Klas LuLudwigslust@EldenaEld; Hans un Franz RoRostock@BentwischBentw; von gemischter Gesellschaft auch: luter Hans un Gret wir dor PaParchim@DobbertinDobb; im Rätsel von der Klarinette: Wenn 't losgeiht, bäwert Hans un Greit (allen Tanzlustigen) dat Oorslock Wo. V. 1, S. 308; all Bescheid weiten von Hans un Greit von Mann und Frau, geschlechtlichen Dingen SchwSchwerin@GadebuschGad; von schwerer Arbeit: hüt güng' 't, as wenn Hans Greit dei Mag' uträten hadd' RoRostock@GresenhorstGres; auch Tanzreim: Hans wull Gret de Mag' utriten WaWaren@EldenburgEld; Kinderzuruf an Knechte und Mägde: Hans un Gret, wat willt ji köpen? StaStargard@Alt StrelitzAStrel; Hans un Gret hießen auch die ursprünglich holzgeschnitzten Puppen in der Erntekrone, einen Knecht mit Sense und ein Mädchen mit Harke darstellend Wo. Ernt. 51; sprw. über den noch ungewissen Ausgang einer Sache: dat kann 'n all' nich weiten, Hans kann Greit noch sülben nähmen RoRostock@KühlungsbornKühl; von einem Tage mit schlechtem, wechselvollem Wetter: dat is hüt 'n Wäder, as wenn Hans fri't un hett gor kein Brut Nd. Kbl. 9, 82a; mit Dim.: 'wat Henseken leret, dat behOeldt Hans' Gry. Lb. 1, O 4a; grot Hans Machthaber: 'unvrede unde twedracht, also nu etlyke grothe Hanße sOeken' Slagg. 151; auch Spottname für anspruchsvoll und prahlerisch auftretende Wohlbegüterte, so für die Wismarer: 'grosse Hansen von der Wismar' D. Schröd. Pap. 1, 666; sprw. auch ohne das Adj.: 'kick uth, Hans von der Wismar de kümt' ebda; Gegensatz lütt Hans der 'kleine' Mann: lütt Hans möt ümmer unner liggen zieht immer den kürzeren RoRostock@KlockenhagenKlock; dumm Hans Dummkopf, selbst von weiblichen Personen Nd. Kbl. 10, 3; Hans in allen Gassen sprw. der Leichtfuß, der überall dabei sein muß, in alles seine Nase steckt: 'alse Hans in allen Gassen unde Meister van hogen Synnen' Gry. Lb. 1, E 3a; weit häufiger dafür Hans von (älter vör) allen Hœgen eig. bei allen Festlichkeiten, Vergnügungen: Hans vör alle Hähg N. Monschr. 4, 148a; Hans vör allen Hägen Mi 30b; Bri. 7, 211; im Neckreim: Hans von allen Hœgen, Ward'st du Soltkauken woll mœgen? Wo. V. 4, 46; vielfach Vorname zu erfundenen Familiennamen von meist tadelnder Bedeutung wie Ap, Driest, Dudeldei, Dullbrägen, Düs', Fockschot, Hasenfaut, Hauhnerdeif, -lock, Heß, Hilkenzilk, Hohn, Luftibus, Olm, Oors, Päpersack, Pummeloors, Quast, Small, Toback, auch Hans Franzos: As nahst de Hans Franzos ankem Bri. 1, 86; zuweilen zu einem Worte zusammengezogen wie in Hansbunk, Hansnarr, Hanswust; endlich in den zahlreichen Zss. fast stets verächtlichen Sinnes wie Aas-, Angst-, Bäd'-, Blarr-, Bummel-, Dœmel-, Dudel-, Düs'-, Dussel-, Fabel-, Fasel-, Flacker-, Fladder-, Gaffel-, Galwer-, Gaumel-, Grœl-, Grot-, Gungel-, Jökel-, Keck-, Knapp-, Kœtel-, Lœgen-, Lœker-, Marter-, Pappel-, Plœter-, Pol-, Pröddel-, Pröl-, Purt-, Putt-, Quassel-, Schinner-, Schuff-, Schuter-, Smaggel-, Small-, Smer-, Smöl-, Snüffelhans. 3. übertr. a. auf Tiere; allgem. beliebt als Pferdename; doch auch den Bullen nennt man Hans LuLudwigslust@ZiegendorfZieg; und mit spöttischem Seitenhieb auf den Menschen sagt man: Hans neiten alle Ossen, dei lütten un dei groten GüGüstrow@BützowBütz; Hans heißt ferner der Leithammel PaParchim@WoostenWoost; der Storch HaHagenow@GranzinGranz; der Schwan StaStargard@HelptHelpt; der Papagei RoRostock@BentwischBentw; der Kater in der Sage LuLudwigslust@BlievenstorfBliev; ein knurrender Hund in der Zs. Gnutterhans; der Schnellkäfer, elater Hans Häweling; im Anruf die Dohle Hans Gack Schw; die Krähe Hans Kark Nd. Kbl. 9, 82b; im Rätsel der Floh: Hans Hamer Wo. V. 1, 60a. b. auf Gliedmaßen: lang' Hans der Mittelfinger im Fingerreim Wo. V. 3, 291; grot Hans die große Zehe: grot Hans kickt ut 't Finster aus dem zerrissenen Strumpf RoRostock@BörgerendeBörg. c. auf Naturerscheinungen: de blanke Hans die See Wo. Seem. 2, 169; krummer Hans der Bach im Rätsel V. 1, 1 a; in der Zs. Stöwhans der Wind. d. auf Speisen: grot Hans heißt der am Grünen Donnerstag für den fleischlosen Karfreitag zubereitete Pudding, der in einem großen Bauernhaushalt aus dreißig Pfund halb gar gekochter und geriebener Kartoffeln, sechs Pfund Butter, sechs Pfund Zucker, sechzig Eiern und je einem Pfund Mandeln, Rosinen und Korinthen in großer Puddingform zwei Stunden lang im Wasserbade gekocht und mit Milch oder Saft zu Mittag verzehrt wurde Monh. 2, 33b; als Semmelpudding hergestellt, auch grot Klüt genannt HaHagenow@BahlenBahl; ferner der als Erntespeise in einem Tuch gekochte Pudding, auch grot Klump genannt Benn; SchöSchönberg@UpahlUp; Zieth; Hans in 'n Büdel ist der mit Zugabe von Salz und Rosinen im Beutel gekochte Pudding aus Buchweizenoder Weizenmehl Monh. 2, 34a; RoRostock@HeiligendammHDamm; swart Hans eine Art Schwarzsauer Schö Schönberg@RehnaRehna; Hans un Greit Bezeichnung der zu Weihnachten gebackenen Kinnjes'poppen nach ihrer Form GüGüstrow@SchwaanSchwaan; RoRostock@DoberanDob. e. auf Gebrauchsgegenstände: lang' Hans ein gehäkelter Geldbeutel Schw; die Zs. Paßhans eine Hemdhose und bes. ein Kindernachtkleid von dieser Form; zwei fallende Kegel heißen im Ruf des Jungen Hans un Greten Sta Stargard@NeubrandenburgNBrand. — Mnd. Hans. — Br. Wb. 2, 592; Dä. 174b; Kü. 1, 683; Me. 2, 622.
7432 Zeichen · 99 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hansswm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    hans swm. wüster geselle, freihartsbube Narr. 26,5 ; eigentl. der name Hans, s. Dwb. 4 2 , 458.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    HansPN

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    Hans , PN nhd. „Hans“, Johannes, Bursche Vw.: s. fābele-, Krist-, marter-, prāle-, puch-, schram-, smāle- E.: s. PN Joha…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hans

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Hans , Genit. Hansens, Dat. Hansen; Dimin. Hänschen, Oberd. Hänslein, Hänsel, Nieders. Hänsken, Hänschen, eine nur im ge…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hans

    Goethe-Wörterbuch

    Hans gelegentl -nn-, durchweg in Götz 2 u Götz 3 ; GenSg H-ens, GenPl Hänse B46,259,7 , sonst in flekt Formen H-en A Fig…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hans

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Hans , Mannesname, Abkürzung von Johannes und durch langen Gebrauch zu einem besondern Namen geworden. Das seit dem Ausg…

  6. modern
    Dialekt
    Hans

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    Hans [Hàns fast allg.; Hànts früher Hànəs M. ; Hns Lamperth. ] Abkürzung von Johannes. Hofnamen: de s Bläse n hanse n ,…

  7. Sprichwörter
    Hans

    Wander (Sprichwörter)

    Hans 1. Allna groade kummt Hans int Wams. ( Osnabrück. ) – Bücking, 91; für Altmark: Danneil, 69. Nach und nach bringt e…

  8. Spezial
    Hans

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Hans nom. propr. m. Jan.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hans

396 Bildungen · 322 Erstglied · 71 Zweitglied · 3 Ableitungen

hans‑ als Erstglied (30 von 322)

Hans Himmeli

Idiotikon

Hans Himmeli N. Band 2, Spalte 1294 Hans Himmeli N. 2,1294

Hansachtsichnǖt

Idiotikon

Hans-achtsichnǖt Band 1, Spalte 81 Hans-achtsichnǖt 1,81 o.

Hansadam

SHW

Hans-adam Band 3, Spalte 119-120

Hansdackel

SHW

Hans-dackel Band 3, Spalte 119-120

Hansdampf

SHW

Hans-dampf Band 3, Spalte 119-120

Hansduddel

SHW

Hans-duddel Band 3, Spalte 119-120

Hansdudel

SHW

Hans-dudel Band 3, Spalte 119-120

Hansdurmel

SHW

Hans-durmel Band 3, Spalte 119-120

Hansdusel

SHW

Hans-dusel Band 3, Spalte 119-120

hanseln

SHW

hans-eln Band 3, Spalte 119-120

Hans-Müller

Idiotikon

Hans-Müller Band 4, Spalte 186 Hans-Müller (Nachtr.) 4,186

Hansobeⁿdran

Idiotikon

Hans-obeⁿdran Band 1, Spalte 259 Hans-obeⁿdran 1,259

Hanstappes

SHW

Hans-tappes Band 3, Spalte 119-120

Hanstapps

SHW

Hans-tapps Band 3, Spalte 119-120

Hanswurst

SHW

Hans-wurst Band 3, Spalte 121-122

Hansadem

RhWB

hans·adem

Hans-adem -ādəm, Pl. -mən Saarbg-Ockfen Saarbg m.: Tannenzapfen.

Hanság

Meyers

han·sag

Hanság (spr. hánschāg), großes Sumpfgebiet in Ungarn, am Ostufer des Neusiedler Sees, das zumeist im Komitat Wieselburg, teilweise auch in d…

Hansak

RhWB

han·sak

Hans-ak -āk Trier-Eisenach m.: Rabe (nach dem Rufe).

Hansalbes

RhWB

Hans-albes -a·l.vəs Köln-Stdt m.: Tölpel, ungeschickter Mensch.

Hansam

LothWB

han·sam

Hansam u. Hans-ade [hònsam Lix. ] Hans Adam.

Hansard

Herder

Hansard (Hännsörd), Luke, geb. 1748 zu Norwich in England, Buchdrucker, wurde 1800 Drucker des Parlaments, in welcher Stellung ihm seine Söh…

Hansarsch

RhWB

hans·arsch

Hans-arsch -āš m.: 1. dicker, plumper Mensch Schleid-Hellenth ; kleiner, dicker Junge Gummb-Berghsn . — 2. banger Mensch uWupp.

hans als Zweitglied (30 von 71)

Prahlhans

RDWB1

Prahlhans m хвастун, пустобрёх, краснобай

B(e)rüemhans

Idiotikon

B(e)rüemhans Band 2, Spalte 1473 B(e)rüemhans 2,1473

Bäd'hans

MeckWBN

bad·hans

Wossidia Bäd'hans m. wie Bäd'jochen Nd. Kbl. 9, 87 a .

barthans

DWB

bart·hans

barthans , m. homo nimium studens barbae, bartnarr. barthänsel, bei Rabelais barberot. Fischart groszm. 72 .

Bire(n)hans

Idiotikon

Bire(n)hans Band 2, Spalte 1472 Bire(n)hans 2,1472

brōþrahans

KöblerGot

brōþrahans , sw. M. Pl. (n) nhd. Brüder ne. brethren ÜG.: gr. ἀδελφοί; ÜE.: lat. fratres Q.: Bi (340-380) E.: s. germ. *brōþar, *brōþer, M. …

Chilchwīhhans

Idiotikon

Chilchwīhhans Band 2, Spalte 1472 Chilchwīhhans 2,1472

Chlupfhans

Idiotikon

Chlupfhans Band 2, Spalte 1472 Chlupfhans 2,1472

fabelhans

DWB

fabel·hans

fabelhans , m. fabulator, fabeler. Stieler 73, 765 : tractätlein genant der verthädigte fabelhans. Schuppius 607 ; der semperlustige fabelha…

federhans

DWB

feder·hans

federhans , m. pennis superbiens miles, thraso. Stieler 765 : merkt, wie die Schweizerknaben, die federhansen kluog, die fast gewüetet haben…

Funkelhans

Wander

funkel·hans

Funkelhans Ein Glas Funkelhans. – Spindler, Der Jude, I, 309. Wird dort als »scharfer Wein oder Obstmost« erklärt. (S. Finkeljochem.)

fābelehans

KöblerMnd

fābelehans , M. nhd. Aufschneider, Großsprecher E.: s. fābel, Hans L.: MndHwb 1, 628 (fâbelhans) Son.: jünger

fābelhans

KöblerMnd

fābelhans , M. Vw.: s. fābelehans*

Gaugelhans

Idiotikon

Gaugelhans Band 2, Spalte 1471 Gaugelhans 2,1471

Grosshans

Wander

gross·hans

Grosshans 1. Grosshans überkommt eine kleine Tasch. ( Schweiz. ) – Kirchhofer, 165. Vom Prahler. 2. Grosshansen obenaus und nirgends an, wol…

Grōsshans

Idiotikon

Grōsshans Band 2, Spalte 1471 Grōsshans 2,1471

Hophans

Idiotikon

hop·hans

Hophans Band 2, Spalte 1472 Hophans 2,1472

Hō(ch)hans

Idiotikon

Hō(ch)hans Band 2, Spalte 1472 Hō(ch)hans 2,1472

Jōhans

KöblerMhd

Jōhans , M.=PN Vw.: s. Jōhannes

karsthans

DWB

karst·hans

karsthans , m. gleich karster, scherzhaft in form eines neckenden, scheltenden namens gefaszt, wie mit Hans so oft geschieht, z. b. scharrha…

Kersthans

MNWB

kerst·hans

° Kersthans , npr. , als Spottwort vom hd. „Karsthans” übernommen, = „Hinz und Kunz” (SL).

knapphans

DWB

knapp·hans

knapphans , wie Schmalhans ( s. d. ): er geht zu bruder Knapphans in die küche, lebt kärglich, in Norddeutschland.

Kristhans

KöblerMnd

krist·hans

Kristhans , M. nhd. ein Spottwort (vom heiligen Karsthans übernommen) E.: s. Krist, PN Hans L.: MndHwb 2, 551 (Kersthans), Lü 172b (kersthan…

Kuchihans

Idiotikon

Kuchihans Band 2, Spalte 1472 Kuchihans 2,1472

Löffelhans

Wander

loeffel·hans

Löffelhans Es ist selten ein alter Löffelhanss, der eins vbersehen hette die Schantz. – Gruter, III, 34; Lehmann, II, 156, 159.

Ableitungen von hans (3 von 3)

hanse

DWB

hanse , f. 1 1) societas mercatorum. goth. hansa, ahd. hansa ( Graff 4, 978 ) gilt von einer streitbaren schaar, ags. hôs von einer schaar, …

Urhans

DWB

Urhans name eines fänken ( th. 3, 1318; Staub-Tobler 1, 866 ) mit bez. auf die vorstellung von den fänken als ahnen der menschen (ur- C 4 b)…

verhansen

DWB

verhansen , verb. eigentlich einen in eine gesellschaft als mitglied aufnehmen, vgl. Schiller-Lübben 5, 361 . da aber mit solcher aufnahme v…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „hans". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 8. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hans/meckwb
MLA
Cotta, Marcel. „hans". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hans/meckwb. Abgerufen 8. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „hans". lautwandel.de. Zugegriffen 8. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hans/meckwb.
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