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Hoppen

mhd. bis Dial. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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18 in 12 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Hoppen m.

Bd. 3, Sp. 800
Wossidia Hoppen Hopp m. Hopfen, humulus lupulus: 'Hoppe' Chytr. 506; 'Hoppen' Paulli 378; Niem. Idiot. 11; Wred. Übers. 281; E. Krüg. 44. 1. Anbau und wirtschaftliche Bedeutung: von dem blühenden Hopfenbau, der sich im 13. Jahrh. in den mecklenburgischen Städten, namentlich in Ro, Wi, Pa und StaStargard@NeubrandenburgNBrand, mit der Bierbrauerei entwickelte, zeugen zahlreiche Verord. sowie die häufige Erwähnung von Hopfenhöfen (s. Hoppengoorden, -hoff) in den Urkunden jener Zeit; vgl. Hans. Geschbl. 21, 264. Bei der Anlage solcher Hopfenkulturen wurden Gruben (Kulen) gegraben, die mit Dung und milder Erde gefüllt und je nach der Größe mit einem oder mehreren Setzlingen bepflanzt wurden, welche man mit einer 2 Zoll hohen Erdschicht bedeckte Arch. Landesk. 16, 4; über die weitere Behandlung des Hopfens berichten Land. Ann. 1840, S. 467 ff. Sobald der Hopfen etwa 3 Fuß über der Erde hervorgewachsen ist, werden Stangen daneben gesteckt, um welche man die Ranken legt oder bindet. Auf anmoorigem Boden hingegen unterbleibt die Düngung und rankt der Hopfen, wie noch in der Lewitz, an den Bäumen hoch. Mehrmaliges Behacken mit einer schmalen Hacke ist erforderlich, um den Boden von Unkraut frei und locker zu halten. Mitte Juli werden alle Blätter und Nebenranken von der Hauptranke entfernt und im September der Hopfen eingeerntet, indem man die Ranken einige Fuß über der Erde abschneidet, die mit ihnen bekleidete Stange vorsichtig heraushebt, sie behutsam niederlegt und von den Ranken befreit. Der so eingeerntete Hopfen wird eingefahren und zu Hause gepflückt, d. h. man nimmt die Fruchtzapfen ab und breitet sie zum Trocknen aus, worauf sie in Säcken oder Fässern verpackt werden. Die Zeit der Reife erkennt man an dem Gelbwerden der Fruchtzapfen und an ihrem starken Geruch, auch lassen sie, wenn man sie zwischen den Fingern zerdrückt, eine ölige Flüssigkeit zurück. Die frühere Arbeitsweise läßt sich nur aus den Ausgaben 'für das Graben, das Düngen, das Anschärfen der Hopfenstangen, ihr Aufstecken, das Anbinden und Beschneiden des Hopfens, das Abnehmen und das Pflücken und das Sammeln der Stangen' entnehmen (Wi 1520) Jb. 91, 231; die Ranken wurden geschnitten und verfüttert ebda; 'das Laub aber, desgleichen die Kohl-, Hopfen- und Weinblätter, ... muß zwischen zween Marientagen, auch um Laurentii gesamlet, und aufn Boden gelegt und ufgedrögt werden' (RoRostock@DoberanDob 1567) Schum. Ged. Beilage S. 10; das Hopfenpflücken soll in Wi nicht zur Abendzeit geschehen und nicht vor Zahlung der Abgaben für die von der Stadt gepachteten Hopfengärten (1343) UB. 9, 472; (1345) 697; 'ein ießlick schall sinen hoppen plucken buten der stadt' (1480) Tech. Bürg. 329; falsche Behandlung des Hopfens rügt: 'item sint breve gesant an de van Parchim, Sterneberch und Krivetze, wo dat vor den steden geclaget sy, dat de ere den hoppen vorsoren (vertrocknen lassen) uppe den staken, dat dat sad utvalle, wanne men den hoppen voren schulle, dat men nemende kunne dar mede vul doen. Dar umme sint de stede gebeden, dat se de ere dar ane berichten ..., dat se eren hoppen also handelen, dat se deme kopmanne dar mede mogen vul doen' (1385) UB. 20, 364; weitere Klagen über das Trocknen und Dreschen des Hopfens vor seiner Reife, sowie das Vermischen mit Blättern führten 1410 zu dem Beschluß, daß Hopfen nur nach zuvoriger Prüfung durch Sachverständige zum Handel zuzulassen sei Tech. Bürg. 194; 1424 wurde bestimmt, daß gedroschener, nicht blatt- und rankenfreier Hopfen als falsch am Kak verbrannt werden solle ebda; 1469 wurde die Mahnung, den Hopfen von Ranken und Blättern rein zu halten, in einem Schreiben an die Städte Pa, Schw, SchwSchwerin@CrivitzCriv, WiWismar@SternbergSternb, Brüel, LuLudwigslust@GrabowGrab, Neust und HaHagenow@WittenburgWitt wiederholt ebda; in Ro soll der Hopfen in Fässern auf dem Markt feil gehalten werden, wofür jeder Händler eine jährliche Gebühr von 1 M. an die Stadt zahlt (1325) UB. 7, 256; (1400) 24, 151; in Wi mußte der Marktverkauf in Säcken erfolgen, nur Wismarscher Hopfen durfte in Hallen oder Speichern gehandelt werden (1352) 13, 213; Bürger und Gäste werden gewarnt, Hopfen aus SchwSchwerin@RuthenbeckRuth, PaParchim@DobbertinDiestelow und anderen Orten des 'Wendlandes' (vel aliis ex partibus Slavie) mit anderem Hopfen zu mischen (Wi 1351) 13, 104; (1353) 379; Hopfen, der in Wi marktfähig ist, soll nicht zur See ausgeführt werden Tech. Bürg. 193; ausgeführter Hopfen war zollfrei: 'de sak hoppen, den men tho watere vøret, scal nicht gheven' (Wi 1328) UB. 7, 613; Ausfuhr nach Dänemark verboten (1366) 16, 136; nach Schweden nur unter besonderer Bürgschaft erlaubt ebda; Trägerlohn für das Schiffspfund 4 und für die Last 8 Pf. (Wi 1339) 9, 160; Wägegeld 1 bis 2 Pf. (Wi 1350) 10, 435; Preise: '1 wispel hoppen vor 12 sol.' (1372) 18, 127; '8 scepel hoppen vor 8 sol.' 128; um 1560 galt ein Scheffel Hopfen 8 Pfennige Hed. P 2a; weitere Preise Arch. Landesk. 6,5; die Hauptausfuhr des Hopfens von StaStargard@NeubrandenburgNBrand ging nach Ro, wo er noch 1650 'vorzugsweise geschätzt und nicht unter der Hand oder außerhalb des Hopfenmarktes aufgekauft werden' durfte 4; auf dem platten Lande, wo nur für den Hausgebrauch gebraut werden durfte, wurde der Hopfenbau in einigen Gegenden über den eigenen Bedarf hinaus betrieben, 1516 wird den Bauern und Krügern befohlen, ihren Hopfen in die nächsten Städte zum Verkauf auf den Markt zu bringen Bär. Ges. 4, 1, 20; die Pol.-Ord. von 1562 untersagt den Bauern und Dienstleuten auf den Dörfern das Aufkaufen und Ausführen des Hopfens 78; der herzoglichen Kammer 'und denen von der Ritterschaft und übrigen Landbegüterten' stand der freie Handel mit dem auf ihren Gütern gebauten Hopfen zu (1755) Gr.-Ges. 1, 912; die mit dem Hopfenbau verbundenen Schwierigkeiten, die in dem Mangel an Arbeitskräften, dem starken Holzverbrauch für die Stangen, wohl auch in klimatischen Einflüssen, wie anhaltender Dürre, lagen, führten schon um 1700 seinen Rückgang herbei. Nur in Sta@ und Wa@ wurde er auch in späterer Zeit in größerem Umfang betrieben N. Monschr. 1, 387; Land. Ann. 1820, S. 598; 1825, S. 69; vermehrter Hopfenbau in den 'oft nur allzu geräumigen Gärten' wird empfohlen 1823, S. 374; über Hopfenanbau auf den Woorten in Ro@Starkow, WiWismar@KirchdorfKirchd und anderen Orten wird berichtet 1843, S. 247; in Ro Rostock@SülzeSülze wurde der Hopfenanbau, der 1832 auf Ansuchen der Großherzoglichen Kammer aufgenommen war, nach einigen Jahren wegen ungünstiger Witterung und ungenügendem Absatz wieder aufgegeben 463. Weiteres Hans. Geschbl. 21, 263 ff.; Arch. Landesk. 16, 1 ff.; Leng. Landw. 1, 46; Drev. Acker 64; Nützl. Beitr. 1790, S. 177 ff.; 1805, S. 89 ff. 2. sprachliche Belege: 'Godeke Holtorp de let vorvesten Hozanghe darumme, dat he em zynen hoppen vorzoret heft unde heft em brantbreve zant' (Wi 1425) Tech. Bürg. 194; dar iß Hoppen bet in den Thun (Überfluß) Mantz. Ruh. 14, 78; Watt harr wie sünst vär Bier! Wu kleewrig un wu rahr! Allehn nu schmeckt gaar nich na Molt, Un Hoppen dehnt in annern Solt (dient in fremdem Solde, ist hier nicht zu finden) Babst 1, 162; häufig von wertlosen Dingen oder Menschen: 'in solcken bruwercke (dessen Wasser unrein ist) ys Moldt und Hoppe vOerlaren' Gry. Lb. 1, E 3a; danach übertr.: dor is Hoppen un Molt an verluren von einem kinderlosen Ehepaar GüGüstrow@GülzowGülz; ... an vergäten von einem unbedeutenden Menschen HaHagenow@RedefinRed; du hest Hoppen un Molt, du kannst woll brugen zum Wohlhabenden gesagt ebda; in der Ortsneckerei: in Blomenholt (StaStargard@BlumenholzBlumenh) is nich Hoppen oder Molt; dee treckt 'n Pund Hoppen mit 'n Wind œwer 't Ies im Scherz von einem kraftlosen Alten HaHagenow@RedefinRed; ähnl.: jung' Mätens mag ick so lang' liden, as ick noch 'n Schäpel Hoppen up 't blanke Ies trecken kann RoRostock@GresenhorstGres; im Abzählreim: Dor flög' 'n Vagel œwer 't Hus. Wat hadd' he in 'n Kropp? Dree Matten Hopp Wo. V. 1, 101 b; Vier Tunnen Hopp ebda; in einem Schwank wird Ulenspeigel, der brauen will, erinnert: he möt jo den Hopp indaun, worauf er den Hund gleichen Namens in den Küben wirft LuLudwigslust@GorlosenGorl; 'wenns in der heiligen Christnacht schneiet, so sol der Hoppfe wolgeraten; sagen die meckelburgische Bawren' Col. Cal. 110. 3. FN.: Hoppenbäk, -barg, -block, -borg, -born, -brauk, -damm, -goorden, -hoff, -holt, -horst, -kamp, -kul, -muur, -slagg, -soll, -wisch. — Mnd. hoppe m. — Br. Wb. 2, 655; Dä. 194a; Kü. 1, 744; Me. 2, 892; Schu. 6.
8186 Zeichen · 122 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hoppenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    hoppen swv. s. hupfen;

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    hoppensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    hoppen , sw. V. nhd. „hopfen“ ÜG.: lat. humulare E.: s. hoppe (1) L.: MndHwb 2, 353 (hoppen)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    hoppenverb.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    hoppen , verb. springen, hüpfen; dem consonantenstande nach würde man die form für nur nieder- und mitteldeutsch, neben …

  4. modern
    Dialekt
    Hoppenm.

    Mecklenburgisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Hoppen Hopp m. Hopfen, humulus lupulus: 'Hoppe' Chytr. 506; 'Hoppen' Paulli 378; Niem. Idiot. 11; Wred. Übers. 281; E. K…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hoppen

199 Bildungen · 118 Erstglied · 79 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von hoppen 2 Komponenten

hop+pen

hoppen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

hoppen‑ als Erstglied (30 von 118)

hoppenberch

KöblerMnd

hoppen·berch

hoppenberch , M. nhd. „Hopfenberg“, mit Hopfen bebauter Bergabhang E.: s. hoppe (1), berch (1) W.: s. nhd. Hopfenberg, M., Hopfenberg, abhän…

Hoppenbier

MeckWB

hoppen·bier

Hoppenbier n. Hopfenbier: Hoppenbier würd' brug't to de Aust Wo. Ernt. 13.

Hoppenbinnersch

MeckWB

hoppen·binnersch

Hoppenbinnersch f. Frau, welche die Hopfenranken an die Stangen bindet: '2 sch. 3 pen. ... eyner hoppenbinderschen' (1517) Jb. 91, 232.

Hoppenblatt

MeckWB

hoppen·blatt

Hoppenblatt n. Hopfenblatt: Hoppenblatt wull uns biten im Ringeltanzreim Schö.

Hoppenbrauder

MeckWB

hoppen·brauder

Hoppenbrauder m. Zechbruder: 'HoppenbrOeder' Gry. Lb. 2, R 1 b ; all' de Kalandsvettern un Hoppenbräuders Bri. 3, 56.

hoppenbēr

KöblerMnd

hoppen·bēr

hoppenbēr , N. nhd. mit Hopfen gebrautes Bier E.: s. hoppe (1), bēr (1) L.: MndHwb 2, 353 (hoppenbêr)

hoppenbōt

KöblerMnd

hoppenbōt , N., M. nhd. Boot für die Hopfenbeförderung E.: s. hoppe (1), bōt (1) L.: MndHwb 2, 353 (hoppenbôt)

hoppendam

KöblerMnd

hoppen·dam

hoppendam , M. nhd. „Hopfendamm“, zum Hopfenanbau aufgeworfene Erhöhung Hw.: s. hoppenwal E.: s. hoppe (1), dam L.: MndHwb 2, 353 (hoppendam…

Hoppendanz

MeckWB

hoppen·danz

Hoppendanz spielerische Wortbildung im Tanzreim Gos uppe Däl: Pipendanz, Hoppendanz Wi Gäg .

Hoppendrüᵉmel

WWB

hoppen·drueemel

Hoppen-drüᵉmel m. [ Lst Bür] 1. Eisenstab, mit dem man Löcher in die Erde stößt. — 2. Brecheisen ( Lst Sm).

hoppendōr

KöblerMnd

hoppendōr , N. nhd. Hopfentor in Hamburg E.: s. hoppe (1), dōr (1) L.: MndHwb 2, 353 (hoppendôr)

Hoppenführer

MeckWB

hoppen·fuehrer

Hoppenführer m. Hopfenhändler Hans. Geschbl. 21, 321; in einer Beschwerde aus Lu Grab heißt es: 'die Hopfenführer, wenn sie mit Hopfen nach …

Hoppengeld

MeckWB

hoppen·geld

Hoppengeld n. die auf dem Hopfen ruhende Akzise Bär. Gr.-Ges. 702.

Hoppengoorden

MeckWB

Hoppengoorden m. Hopfengarten: 'ortum humuleti' Gü Bütz (1303) UB. 5, 102; Wi Dammh 434; Wi 435; Pa 13, 44; Gü Vorb 225; KSprenz 407 u. a. O…

hoppengārde

KöblerMnd

hoppengārde , N. nhd. Hopfengarten Hw.: s. hoppenberch; vgl. mhd. hopfgarte E.: s. hoppe (1), gārde (1) W.: s. nhd. Hopfengarten, M., Hopfen…

Hoppenhack

MeckWB

hoppen·hack

Hoppenhack f. Hacke zur Bearbeitung der Hopfengärten Arch. Landesk. 6, 7; 'vor eine Hopfenhacke 3 schil.' (1572) Bär. Gr.-Ges. 242. Mnd. hop…

hoppenhacke

KöblerMnd

hoppen·hacke

hoppenhacke , F. nhd. „Hopfenhacke“, Hacke um den Hopfen zu behacken E.: s. hoppe (1), hacke (1) L.: Lü 149a (hoppenhacke), MndHwb 2, 353 (h…

hoppenhandelinge

KöblerMnd

hoppen·handelinge

hoppenhandelinge , F. nhd. „Hopfenhandlung“, Hopfenhandel E.: s. hoppenhandelen, inge, hoppe, handelinge L.: MndHwb 2, 353 (hoppenhandelinge…

hoppenhimte

KöblerMnd

hoppen·himte

hoppenhimte , M. nhd. Himtenmaß für Hopfen E.: s. hoppe (1), himte L.: MndHwb 2, 353 (hoppenhimte)

hoppenhof

KöblerMnd

hoppen·hof

hoppenhof , M. nhd. Hopfengarten, Landstück im Flachland auf dem Hopfen angebaut wird Hw.: s. hoppenberch, hoppengārde E.: s. hoppe (1), hof…

Hoppenhoff

MeckWB

hoppen·hoff

Hoppenhoff m. wie -goorden: 'an ackere ghebuwet unde unghebuwet unde an hoppenhoven' (1370) UB. 16, 534; 19, 143; oft; Hans. Geschbl. 21, 31…

hoppen-, hopsige

LW

hoppen-, hopsige, das Instrument, durch welches man das Bier seihet, squalus.

hoppen als Zweitglied (30 von 79)

schoppen

KöblerMnd

*schoppen , sw. V. nhd. „schaften“ Vw.: s. beerve-, bekunt-, bevrünt-, bōde-, gesel-, hēr-, sel-, riddære-, vör-, vörbōde-, vörbōt-, vörbrēv…

wārschoppen

KöblerMnd

*wārschoppen , sw. V. nhd. Gewähr leisten Vw.: s. vör- E.: s. wārschop

bad'schoppen

MeckWBN

badschop·pen

Wossidia bad'schoppen a. Spr. benachrichtigen: 'wo se bodeschoppet wart' (1375) UB. 18, 543.

bearfschoppen

KöblerMnd

bearfschoppen , sw. V. Vw.: s. beerveschoppen

bebōdeschoppen

KöblerMnd

bebōdeschoppen , sw. V. nhd. durch Boten benachrichtigen, durch Boten übermitteln Hw.: vgl. mhd. beboteschaften E.: s. be, bōdeschoppen L.: …

beerfschoppen

MNWB

beerfschoppen , bearf- , beerveschoppen , swv. , Erbanspruch haben.

beerveschoppen

KöblerMnd

beerveschoppen , sw. V. nhd. Erbanspruch haben E.: s. be, erve, schoppen L.: MndHwb 1, 168 (beerfschoppen)

bekuntschoppen

MNWB

bekuntschoppen (-schuppen) , swv. , bekunden . bekuntschoppet wēsen Kunde, Kenntnis haben.

beselschoppen

MNWB

beselschoppen , -schappen , swv. , beselschoppet sîn mēde in jem. Gesellschaft sein; sik b. sich vergesellschaften.

bevrüntschoppen

MNWB

bevrüntschoppen , swv. , befreunden, bevrüntschoppet verwandt.

bevruntschoppen

KöblerMnd

bevruntschoppen , sw. V. Vw.: s. bevrüntschoppen

bevrüntschoppen

KöblerMnd

bevrüntschoppen , sw. V. nhd. befreunden E.: s. bevründen, schoppen L.: MndHwb 1, 174 (bevrüntschoppen), Lü 51a (bevrutnschoppen)

bōdeschoppen

KöblerMnd

bōdeschop·pen

bōdeschoppen , sw. V. nhd. „botschaften“, verkünden, melden Vw.: s. be-, ge- Hw.: vgl. mhd. boteschaften E.: s. bōde (1), schoppen L.: MndHw…

gebōdeschoppen

KöblerMnd

gebōdeschoppen , sw. V. nhd. Botschaft bringen, Botschaft empfangen (V.) E.: s. ge, bōdeschoppen L.: Lü 111a (gebodeschoppen)

hêrschoppen

MNWB

hersch·oppen

hêrschoppen (-schuppen , -schappen) , -schōpen , swv. , 1. herrschen, die Herrschaft führen, regieren (ȫver), beherrschen; die Oberhand habe…

Heuschoppen

Adelung

heu·schoppen

Der Heuschoppen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Schoppen, das Heu darin aufzubehalten. Ingleichen ein Schoppen, worin das Wildbret im Wint…

Holzschoppen

Adelung

holz·schoppen

Der Holzschoppen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Schoppen zur Aufbewahrung des Holzes.

hērschoppen

KöblerMnd

hērsch·oppen

hērschoppen , sw. V. nhd. herrschen, Herrschaft führen, regieren, beherrschen, Oberhand haben, herrlich leben, herrlich feiern, in Fröhlichk…

kuntschoppen

MNWB

kuntschop·pen

kuntschoppen , swv. , 1. bezeugen, durch Zeugnis beweisen, mit lofwērdigen tü̑gen k. 2. refl. sik k. tô Bekanntschaft jem.s machen, sich an …

mēnschoppen

KöblerMnd

mēnschop·pen

mēnschoppen , sw. V. nhd. teilnehmen, teilhaben Vw.: s. ūt- E.: s. mēnschop L.: MndHwb 2, 957 (mê[i]nschoppen), Lü 225b (mênschoppen)

ridderschoppen

MNWB

ridder·schoppen

° ridderschoppen , -schuppen , ritterschaften (Köln. Bibel I Cor. 10, 3), swv. : (wie ein Ritter) kämpfen, wâr van sint de strîde unde de kr…

riddæreschoppen

KöblerMnd

riddæreschop·pen

riddæreschoppen , sw. V. nhd. „ritterschaften“, kämpfen ÜG.: lat. militari I.: Lüt. lat. militari? E.: s. riddæreschop, schoppen L.: MndHwb …

schoppen

DWB

schop·pen

schoppen , m. schutzdach, seitwärts offnes gebäude, scheuer. seltnere nebenform zu schuppen, eigentlich die nd.-mitteld. form des im oberd. …

selschoppen

MNWB

selschop·pen

selschoppen , -schāpen , swv. , refl. sik s. c. D. p. oder tô sich fügen, gesellen zu, sich vereinigen, verbinden mit; sich zugesellen, zu s…

Ableitungen von hoppen (2 von 2)

hoppene

KöblerMnd

hoppene , F., M. Vw.: s. hȫpen (4)

verhoppen

Idiotikon

verhoppen Band 2, Spalte 1484 verhoppen 2,1484