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Haufen

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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14 in 11 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Haufen

Bd. 3, Sp. 327
Haufen Rhfrk haufə, –ǫu-, –ou- [Saarbr im Monophthong-Geb. -ū-], auf mhd. hûfe zurückgehend [hāfə (auf mhd. houfe zurückgehend) seltener, Kreuzn-Sarmsh Weiler Schlossböckelh; hāf Kreuzn-Strombg Winterb, Simm-Dichtelb Ebschd Ellern Riegenr Wohnr, Zell-Sohren]; sonst (neben seltenerem -ə(n)) meist ohne -ə(n), auf mhd. houfe zurückgehend, in Goar, Kobl, Koch, May, Neuw hāf, –-, Pl. -E-; WMosfrk houfən (mhd. hûfe), aber fast völlig verdrängt durch hǫpən, gup(ən), gaup(ən), kuppen, kaupən; aber hier allg. ze hāf, –ō-, lǫuden (läuten) [hfən Wittl-Bengel Reil, Trier-Bescheid; -ā- Merz-Reimsb]; Rip -ō-, Pl. --; –ou-, Pl. -øy- [doch daneben Sg. u. Pl. hōfə]; Nfrk hōp (seltener -pə(n)), Pl. -- [Mörs -ou-; NBerg -ou-, –ū-, –ūə-, Pl. -øy-, –ȳ-, –ȳə-]; Demin. haifəlχə, –ęi-, hEfχə, –ē-, –-, –øy-; Nfrk høpkə, –- [zur Entwicklung von -ou- s. Baum; s. auch Hoppen, Huppen, Hüp, Hufte] m.: 1. wie nhd., en H. Mest, Holz, Strüh, Heu, Erdäppel, Korn, Geld, Dreck, Hor udgl., meist von eng aufeinanderliegenden Dingen, die auch einzeln vorkommen; aber auch en H. Wasser, Zupp, Zeck (Zeit), Böm (im Walde noch stehend) = Menge udgl.; Mest-, Ful-, Dreck-, Geld-, Heu-, Korn-, Kies-, Sandh. udgl.; ene grusse (decke, schwere, ganze, klene) H.; en H. mache (setze, opwerpe); et Holz (Heu udgl.) op ene (den) H. mache (in ene H. setten Nfrk); etwas op H.ə lege; den H. usenanderkratze (-setze, –schmisse); en H. beienenmache (-kratze, –schere) udgl. Rip, Allg. RA.: Dat es mar en Höppke ein wenig Mörs, Allg. Dat es et H. en all übergenug, ich gebe nicht mehr dafür MGladb-Rheind. Do woər H. on alles alles reichlich, im Überfluss; bei enem H. on alles siən es gut mit ihm können, in Gunst stehen Erk. Et as ken H. on em es ist nicht viel los mit ihm Bitb-Geichl. Et git Hef dat Johr es gibt viele Kartoffeln, Früchte Mosfrk, Allg. Der hellege Manns H. os ze gruss man hat des Guten zu viel Schleid-Hellenth. Dem wiərd de H. ze deck er weiss nicht, was er mit dem Gelde beginnen soll Rip, Allg. Do wiərd doch ehre H. klener wenn reiche Leute in irgendeiner Sache viel bezahlen müssen Kobl, Allg. De (Prahlhans) hat nach kei kläne H. geseihn Bernk-Rapperath. Frei H. Mist əllen (allein), guck, uf fleissig, brav un ren! Simm (Rottm.). En H. druf mache ein Gefäss vollauf füllen Simm. Den kann der ävvel en H. (Schnidde) verkamesölen, verkimmeln, verknappen, verdricken, verärbeden, verfreten, herendäuen usf. (s. d. W.) Allg. Ne H. opeə (aufeinander) mule mürrisch sein Monsch-Kalterherbg. He hat enen H. dre ist angeheitert Aach. Det ungerschte (unterste) Knöppchen güt et Höpchen der unterste Teil des Grases liefert den grössten Ertrag Gummb-Lautenb. Ne fulen H. mache wenn die Knaben sich im Spiel übereinanderwerfen Aach; Haup-Haup Haufensp. Sol; Höppke sprengen Geld; Höppke schmiten, ömschm., schieten (schiessen) Knabensp. mit Klickern, wobei jeder einen H. von vier Kl. hinsetzt, drei unten dicht zusammen u. einen oben drauf; derjenige, der einen H. umschiesst, darf ihn für sich behalten; derjenige, der vorbeiwirft, muss seinen Kl. liegen lassen; wer das H. umwirft, erhält alle Kl., auch die am Ziel vorbeigegangenen Geld, Kemp; Höppken hacken (pecken, schieten) Rees, Mörs, Heinsb, MGladb. — Mat (macht), dat ehr immer an der H. goht; dann et Häufchen es bal am Engk (Ende)! Köln-Stdt. He arbet (schrapp) op der H. ist sparsam, fleissig, vermehrt sein Vermögen; vom Handwerker, er arbeitet nicht bestellte Ware, auf Vorrat Rip, Allg.; de schrappt alles op de grusse H. Kobl, Allg.; he let (legt) alles op der gr. H. Monsch, Allg.; do es alles op der H. vollauf Schleid-Hellenth.; dat krieg he noch op der H. tu als Zugabe, obendrein SNfrk; weə enen Hongk (Hund) gilt (kauft), krigt de Flüəh op den H. tou Kemp-Dülken; dat kömmp all op den H. tu das ist ein Aufwaschen Dinsl-Aldenr; die Bodder geht uf de H. bildet sich beim Kirnen Simm; dott (tut) noch jet op der H.! noch etwas dabei MGladb, Allg.; dei prohlt sik wat op en H. Gummb; du schwätz och op dengen H. in deinem Interesse Sieg; du kalls dich jet op ene H. du schwätzt dir was zusammen Aach-Merkst, Rip, Berg; do spells dech jet op e Höppke zurecht Kemp; dat geht nit all op ene H., wat der schwätz Rip, Allg.; die arbeden op enen H. handeln einträchtig Rip, Allg.; op senge (ege) H. bedach sen (op sinen eignen H. kallen Sol) seinen Vorteil zu wahren wissen Rip, Allg.; he kallt sech jet om H.ən der Schwätzer Mettm-Vohwinkel. Et kömmt te arg em H.ə zu stark NBerg; jet en der H. krige als unentgeltliche Zugabe Aach, Selfk; Holt (Strohj udgl.) in den H. setten aufschichten Klevld. Enen (jet) üver den (ne) H. wörpe Rip, Allg. En Huhn kratzt məih vam H., os wie zihn (10) drop Prüm, Allg.; he verdrenk et seng noch vam grusse H. vom ungeteilten Besitz MüEif. — Et Heu (de Dreck udgl.) op Höp sette Nfrk, Allg.; se stonden Knubbel op H. Ahrw, Rheinb, Bo, Köln; se han et Geld op Höf (Hofen) geleg aufgespeichert Rip, Allg. Wann et Unglick kimmt, k. et mit H.ə Hunsr; die Lüt stonge möt Höp beiənen SNfrk, Allg. Üver (ower) H. falle (renne, werfe, schmisse udgl.) Rip, Allg. [əv(ə)rōp Heinsb; vərōp, vrōp Kemp, Kref]; dat blenkt wie Aldekerk, dat va Roəs (Rost) verhop (vərōp) fällt Kref-Osterath. Dou denks dich noch överhop! zu dem, der seine Meinung dem Gegner aufzwingen will Kref. Tuhop (zu- ), tə- zusammen Eup, SNfrk, Klevld, Sol, geläufiger als tesammen, z. B. gou (gute) Nach t.; ech packde t., wat ech kriege koss; ene Pöngel t. schwätze; dat Geld hät e t. geschrappt; he hät se neit all t. ist verrückt; he mult sich jet t. schwätzt sich was zusammen; he schreit se all t.; t. leggen (kriegen, trecken udgl.); he hält et t. ist knauserig; rasch gedohn un got gedohn, dat kann net t. gohn; de Melk es t. gegange (gelope) geronnen; dies auch Aach, Jül, Malm (ze H.); de Häng ze H. hode (halten) falten Aach-Merkst; se fol (fiel) ze H. Jül-Kellenbg; sich ze H. rafe sich aufraffen, erholen Monsch-Witzerath; et Zehofdöppen zwei horizontal zusammengelötete Töpfe, in denen man den Arbeitern das Essen ins Feld trägt Malm, Prüm; de schüsst (schiesst, fällt) zo H. bestürzt Gummb-Nümbrecht; alltehop allezusammen Nfrk; he geht doppeltehop schnell; hei deht et d. in de Kis Nfrk; Goar, Saar, im Mosfrk bis Malm, Schleid, Rheinb (auch MülhRh) ze H. lauden, lädden, lögden, löggen (s. S.) mit allen Glocken vor der Messe läuten ins Hochamt; et leit (läutet) ze H., ber en de Kerch well gohn, der laf (lauf)! Goar-Alken; se H., se H., wer zwei Bän hat, der lauf; wer ent hat, der hepps; wer kent hat, der retsch; se H., se H., se H.! Ruf der Klapperer in der Karwoche Saarl-Lebch (mit Var. verbr.); zo H., zo H., we gekouch hät, de lof! Rheinb-Meckenh; de Mann hert et net mih ze H. lauden ist geschäftlich ruiniert Bitb-Dudeld; de kan ze H. lädden un och mat der Poar (Pfarre, Prozession) gohn er hat genug Leute, um zwei Arbeiten zugleich zu machen Bitb-NWeis; dat ze H. das Zusammenläuten Merz-Conf [ze H. rufen Bitb; ze H. lofen uWupp]. — He kömmt nit Höppkes hüəher kommt bei der Arbeit nicht voran Remschd, — Hops te höhger Rees-Brünen Wesel; net (kennen) Hopps höhger kommen Lennep, Mettm, Düss, Duisb. — Im bes. a. kleiner Heuhaufen Klevld; s. Hoppen, Hüppel, Hüpper, Üpper. — b. 12 (10) Bund Getreide = 1 Hop nach Wk. III 12 in Heinsb, Erk. — c. Bündel Ginster, Reiser, Stroh Trier (Mos). — d. Hügel Kemp, Geld, Mörs, Rees, Dinsl. — e. Kothaufen; en H. mache; en H. darsetze (dohinsetze); en Höfche mache zu kleinen Kindern; en en H. tredde Rip, Allg. RA.: De dritt (dreisst) ne H. wie en Koh MGladb. Ek drite di en decken fetten H.! abschläg. Antw. Gummb, Neuss. E hat en H. en der Bocks er hat Angst Goar-NFell. Wer alles well wesse, de kret en H. of de Nos (Nase) geschesse Zell-Briedel. Wonn de willscht e H. mache, donn rufschte iwer mich un donn kumm ich un mach der dei Schublad (Hosenklappe) uf! zu Jungen Saarbr-Krughütte. Met Verlöf (Erlaubnis) mache de Bure de Häuf Aach. E hät en senge ege H. getrodde stand sich selbst im Licht Dür. Der Düwel schitt (kackt, scheiss, driss) emmer (alltitt) op den gröttsten (op e grussen, deckste) H. Reichtum kommt zu Reichtum Nfrk, Allg.; der Deiwel scheisst (micht, let) (ze Leəve) op kene klene H. Daun, Allg.; — mit der Forts. well ken Plaz drop os Prüm-Ihren; wu der Düvel schitt, do sch. er op ene H. Heinsb-Karken; der scheisst och op den grussen H. hält es mit den Reichen Altk-Wissen. Op sinen eignen H. kacken sein eigenes Interesse wahren Sol, Rees. — f. Kohlenmeiler Eif (veralt.). — g. Menge Volks, de decke H. die Mehrzahl der Leute, die grosse Masse des Volkes; he geht (deht et) met dem (grusse) H.; he stont medsen em H. Rip, Allg. RA.: Ene gruəten H. ös ene fulen H. ist sich nicht einig, eine grosse Menge (Arbeiter) ist häufig träge Nfrk. Grot H. verderft nit man hält sich am besten bei der Menge Rees. He schreit Hölp on H. (om ene Bockseknop) er schreit um Hilfe u. zu Hauf um nichts; de luət H. on Hölp Heinsb, Kemp, Rees. Jösses (Jesus), Kenger (Kinder), Hölp on H.! Ausruf des Entsetzens Kemp-Süchteln; met H. on haut (halte) mit Ach u. Krach Heinsb. — Ne H. Kender (Blage, Wechter, Pute udgl.) Allg. — h. en H. Blaz (Platz) Grössenbezeichnung für Feld; dat Feld ös en H. Bl., drei Häuf Bl. (einige Ruten) gruss Neuw-Asb. — 2. übertr. a. en Höfche Onglöck (Elend) jammervoller Kerl, einer, der immer Pech hat; he setz do wie en H. O. ganz niedergedrückt Rip, Allg. — b. Höfche, en klen H. (s. S.) kleines, zartes Kind (Kosew.), armseliges Kindchen (verächtl.); abgezehrter, zusammengeschrumpfter Mensch (verächtl.) Allg.; en ärm, erbärmlich Höfche dass., auch ene ärme Hof Rip. — c. en wechteg Höppke einer, der sich immer wichtig macht, sich viel einbildet Geld-Schravelen. — d. de fullen Hop Gesindel Rees. — Die MA. von Simm unterscheidet hǫufə grosser H., z. B. von Kartoffeln von hāf kleiner H.; manche MA. unterscheiden hōf unregelmässiger Heuhaufen von Hoppen, Hüppel, Hüpper die gewohnten, regelrechten Wetterhaufen bei Heu (s. d. W.).
10030 Zeichen · 278 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Haufenv., ntr

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    ○ Haufen , v. ntr . mit haben , ein Haufe werden, zunehmen an Umfange und Höhe; eigentlich und uneigentlich. »Was immer …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Haufen

    Goethe-Wörterbuch

    Haufen auch -ff-; NomSg öfter ‘Haufe’ (überwiegend in Pkt 2), mehrf ‘Hauf(f)’ 1 meist hügelförmige Anhäufung a Menge auf…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Haufen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Haufen , Maß für Brennholz und Torf: in Berlin früher 4,5 Klafter oder rund 15 cbm und für Torf = 6000 Stück, in Rußland…

  4. modern
    Dialekt
    Haufenm.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Haufen m. : 1. a. 'Menge übereinander liegender Dinge', Hau (n) fe ( älter hauⁿfə, jünger haufə, vgl. Bertram § 133, 170…

  5. Sprichwörter
    Haufen

    Wander (Sprichwörter)

    Haufen 1. Dem Hauffen soll man im vnrechten beginnen weichen, aber jhme sich nicht vergleichen. – Lehmann, 876, 15. Dän.…

  6. Spezial
    Haufen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Hau|fen m. (-s,-) 1 gröm (-s) m. , müdl (-i) m. , cogol (-oi) m. 2 (große Anzahl, Menge, sehr viel) gran numer m. , mass…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit haufen

52 Bildungen · 16 Erstglied · 35 Zweitglied · 1 Ableitungen

haufen‑ als Erstglied (16 von 16)

haufendick

SHW

haufen-dick Band 3, Spalte 169-170

haufenförmig

GWB

haufen·foermig

haufenförmig Der Cumulus .. zeichnet sich .. stets durch seine untere horizontale Begrenzung, durch die über derselben befindlichen h-en Auf…

haufenmacherin

DWB

haufen·macherin

haufenmacherin , f. die die leute zusammenbringt, kupplerin ( vergl. zu haufen machen sp. 588): das du verprent werdest, du alte kuplerin un…

haufensdick

PfWB

haufen·s·dick

haufens-dick Adv. : ' in Massen '. Do hot's haufesdick Kraut vun denne Hexebese dringhabt, un Kroddeaache ... un Eidechseschwänz [Feierowend…

haufenthal

DWB

haufen·thal

haufenthal , n. übersetzung von πολυάνδριον der septuag.: weil man daselbst ( in einem thale ) Gog mit seiner menge begraben hat, und sol he…

Haufen (Verb.)

Wander

haufen·verb

Haufen (Verb.) Haufen (Verb.). G'haufet ist auch gefahren. ( Rottenburg. ) Haufen = den Wagen durch das Gespann zurückschieben.

haufenvoll

RhWB

haufen·voll

haufen-voll houpə- Düss-Benr ; -øy- Sol-Vockert ; hpəs- Mettm-Langenbg ; hpən(d)ə- Rees-Elten  Adj.: bis oben angefüllt.

haufenweise

DWB

haufen·weise

haufenweise , adv. in haufen, in schaaren, in menge: haufenweis, gregatim, catervatim, agminatim Stieler 2483 ; nl. hoopwijse gregatim, cate…

haufen als Zweitglied (30 von 35)

Scheiterhaufen

RDWB1

Scheiterhaufen m (Feuer) костёр (на котором сжигают преступника, книги)

Afterhaufen

Adelung

after·haufen

Der Afterhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Bergwerken, ein Platz, wo das After auf einen Haufen geschüttet worden.

Alaunhaufen

Adelung

alaun·haufen

Der Alaunhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Alaunhütten, das auf einen Haufen geschüttete Alaunerz, welches zur Hervorbringung des …

Ameisenhaufen

Adelung

ameisen·haufen

Der Ameisenhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. kleine von den Ameisen durch Kunst aufgeführte Erdhügel, welche ihnen zur gemeinschaftlichen…

Anschütthaufen

DRW

Anschütthaufen zu anschütten (I) auen und anschütthaufen 1749 ÖW. IX 94 Faksimile

Düngerhaufen

Wander

duenger·haufen

Düngerhaufen Der Düngerhaufen im Hofe und die Tochter (des Hauses) auf dem Stuhl bringen gleichviel Nutzen. ( Wend. Lausitz. )

Êrdhaufen

Adelung

erd·haufen

Der Êrdhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Haufen von Erde.

getreidehaufen

DWB

getreide·haufen

getreidehaufen , m. : fünffzehen ist ein mandel, damit die bauern jhr getreidehauffen oder schober nennen. Mathesius Sarepta 152 b ; getreid…

Gränzhaufen

Adelung

graenz·haufen

Der Gränzhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. ein zur Bezeichnung der Gränze aufgeworfener Haufen von Steinen oder Erde; ein Mahlhaufen.

Heuhaufen

Adelung

heu·haufen

Der Heuhaufen , des -es, plur. ut nom. sing. Siehe Heuschober.

Holzhaufen

Adelung

holz·haufen

Der Holzhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. ein aus Holz bestehender Haufen, ein Haufen von Holz.

Kinderhaufen

Wander

kinder·haufen

Kinderhaufen Kinderhauf' und Eierhauf' sind gleich gross und gleich klein. – Taubenzeitung, 1862, Nr. 8.

Klemmerhaufen

Wander

klemmer·haufen

Klemmerhaufen Da ist's grad, man lang in einen Klemmerhaufen 1 hinein. ( Nürtingen. ) 1 ) Grosse schwarze Waldameise.

Leimenhaufen

Adelung

leimen·haufen

* Der Leimenhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. ein in der Deutschen Bibel Hiob 13, 12 für Lehmhaufe befindliches Wort, wofür man in einige…

Mahlhaufen

Adelung

mahl·haufen

Der Mahlhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Erdhaufen, so fern er das Mahl, d. i. Zeichen einer gewissen Sache ist, besonders so fern e…

malhaufen

DWB

mal·haufen

malhaufen , m. haufen von steinen, die man um den markstein stürzt, damit dieser nicht ausgerissen werde. Jacobsson 3, 5 b .

Maulwurfshaufen

Campe

maulwurf·s·haufen

Der Maulwurfshaufen , — s, Mz . gl. ein Haufen oder eine Erhöhung der Erde, welche der in der Erde wohnende Maulwurf aufstößt, der Maulwurfs…

Misthaufen

Adelung

mist·haufen

Der Misthaufen , des -s, plur. ut nom. sing. in Gestalt eines Haufens auf einander gelegter Mist; Nieders. Meßhoope, Meßfaal, von Faal, ein …

Náßhaufen

Adelung

nass·haufen

Der Náßhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. bey den Brauern, der Haufe genetzter Gerste.

Plärrhaufen

Wander

plaerr·haufen

Plärrhaufen Es ist ein Plearhaufen. So nennt man im Vinschgau (Tirol) ein immer weinerliches Kind; von plêaren, heulen, plärren. ( Westerman…

Sandhaufen

Adelung

sand·haufen

Der Sandhaufen , des -s, plur. ut nom. sing. ein aus Sand bestehender Haufen, ein Haufen Sand. Bey dem Notker Santhuffo.

scharhaufen

DWB

schar·haufen

scharhaufen , m. oberdeutsch nach Adelung für ameisenhaufen: du solt auch merken, wo ein hirsch zu einem scharhaufen oder zu omesshaufen kom…

Scheiterhaufen

Pfeifer_etym

scheiter·haufen

Scheit n. ‘abgespaltenes Stück Holz’, ahd. -skīt (vgl. grabūnskīt, Hs. 12. Jh.), mhd. mnd. schīt, aengl. scīd, engl. (mundartlich) shide, an…

Scherbenhaufen

Wander

scherben·haufen

Scherbenhaufen Je grösser der Scherbenhaufen, je grösser das Glück. Eine Bemerkung von E.W. Martius, des Vaters des berühmten Reisenden und …

Schlachthaufen

Adelung

schlacht·haufen

Der Schlachthaufen , des -s, plur. ut nom. sing. 1) Von Schlacht 3, ein Haufen in die Schlacht geführter Soldaten; doch nur im Oberdeutschen…

stechhaufen

DWB

stech·haufen

stechhaufen , m. , in der sprache der schlachter ein haufen schlachtvieh Adelung ; vgl. unten stechvieh. genauer das schlachtvieh, das die f…

steinhaufen

DWB

steinh·aufen

steinhaufen , m. , nebenformen: -hauf und -haufe, vgl. th. 4, 582; hinzuzufügen: -huff gemma gemm. (1508) f 4 a ; pl. -heuffe G. Braun besch…

Treidhaufen

DRW

treid·haufen

Treidhaufen, m. Schober, aufgeschichteter Haufen von Getreide vgl. Erdhäufel wan einer zu unentperlicher notturft eins traits bei hauß bedür…

Tresterhaufen

DRW

trester·haufen

Tresterhaufen, m. Anhäufung von Trester (I) es sol auch jederman die tresterhauffen vor seinem haws ausfüren, vnd alle ... stain hauffen in …

Ableitungen von haufen (1 von 1)

verhaufen

DWB

verhaufen , verb. zu einem haufen zusammenfügen. zusammensetzung mit dem unumgelauteten haufen, s. th. 4 2 , 591), welches im frühern nhd. e…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „haufen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/haufen/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „haufen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/haufen/rhwb. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „haufen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/haufen/rhwb.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
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