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Weit

ahd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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31 in 22 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Weit

Bd. 4, Sp. 1471
Weit, -er, -este, adj. & adv. einen Abstand zweyer Dinge, eine Entfernung zu bezeichnen. 1. Eigentlich. (1) Von dem Abstande, der Entfernung überhaupt, ohne die Größe derselben zu bezeichnen; nur als ein Adverbium. Wie weit ist es von hier bis Berlin? So weit stehet der Tisch von der Wand. Sie stehen zu weit aus einander. Es ist weiter von hier nach Berlin, als von hier nach Dresden. Ich kann nicht weiter gehen. Wird das Maß der Entfernung ausgedruckt, so stehet dasselbe im Accusativ. Drey Meilen weit von hier. Sechs Zoll weit von der Wand. Wo aber weit überflüssig ist, weil von die Entfernung bereits hinlänglich ausdruckt. Zu weit gehen, zu weit kommen. Der Weg ist für mich zu weit. Der Scharfsinn des Menschen gehet nicht weit, erstreckt sich nicht tief in die Unterschiede. (2) Von einer großen oder beträchtlichen Entfernung, wie das edlere und mehr Oberdeutsche fern. Vornehmlich als ein Adverbium. Das Licht ist schon weit herab gebrannt. Ich habe nicht weit nach Hause. Ein weit entlegener, entfernter Ort. Sich weit weg machen. Jemanden weit entgegen gehen. Weit und breit, in einem großen Raume umher. So schlief, und weit und breit erschallten keine Nachtigallen, Less. Ihr Nahme ist schon weit und breit bekannt, Weisse. In dem edlern Style ist dafür weit umher üblicher. Unser Gesang tönet dann weit umher, Gesn. Die weit ausgebreitete Gegend. Weit von einander abstehen. Der Terminus a quo bekommt von. Weit von dem Flusse. Nicht weit von hier. Ein weit aussehender Handel, figürlich, der von vielen entfernten Folgen ist. Etwas weit herhohlen, entfernte Ähnlichkeit, Gründe, u. s. f. aufsuchen. Weit hören, sehen, reichen, schießen, gehen u. s. f. in die Ferne. Als ein Adjectiv ist es in dieser Bedeutung nur mit wenig Substantiven üblich, wovon Weg, Reise und Feld vielleicht die vornehmsten sind. Ein weiter Weg, der sich weit in die Ferne erstreckt. Mein Weg ist der weiteste, der Ort, wohin ich will, ist am meisten entlegen. Eine weite Reise, an einen entfernten Ort. Die Sache stehet noch in weitem Felde, figürlich, ist noch sehr ungewiß. Von weiten, nicht von weitem, oder vom weiten, aus der Ferne. Ich habe schon etwas von weiten gehöret, dunkel, durch Umschweife. Ich sehe ihn von weiten. Einem von weitem nachfolgen, von ferne. 2. In weiterer und figürlicher Bedeutung. (a) Von der Zeit, eine beträchtliche Entfernung der Zeit zu bezeichnen; nur als ein Adverbium. Die Zeit ist nicht mehr weit entfernet. Der Sommer ist noch weit. Erst zwey Uhr? Es muß weiter seyn. (b) Von dem innern Raume eines Dinges. 1. So wohl absolut, und überhaupt. Dieses Kleid ist weiter als jenes; der eine Schuh ist weiter als der andere. Das Gefäß ist drey Fuß weit, nach dem Umfange des innern Raumes. Wo es nur als ein Adjectiv gebraucht werden kann, wenn das Maß der Weite mit ausgedruckt wird. Ein drey Fuß weites Gefäß. 2. Einen großen, beträchtlichen innern Raum auf allen Seiten habend, sowohl adverbisch, als adjective. Das Kleid ist sehr weit. Die Thür weit aufsperren. Weit offen stehen.[] Einen weiten Umschweif nehmen. Ein weites Zimmer, ein weites Gefäß. Eine weite Ebene, welche sich auf allen Seiten weit erstreckt. In die weite Welt gehen. Ein weiter Kamm, ein weites Sieb, wo die Zwischenräume beträchtlich sind; im Gegensatze des engen. Ein weites Gewissen haben, wenig Handlungen durch das Gewissen für bestimmt halten; im Gegensatze eines engen Gewissens. Die weitere Bedeutung eines Wortes, welche mehr einzelne Fälle unter sich begreift, der weitere Verstand, im Gegensatze des engern. (c) Von einem gewissen Grade, sowohl des Fortganges einer Sache, als auch der innern Stärke, oft von beyden zugleich; nur als ein Adverbium. So weit ist es mit der Sache gekommen, bis auf diesen Punkt, bis auf diesen Grad. Weiter laß ich es nicht kommen. Die Sache ist schon zu weit gekommen. Eine Sache sehr weit, zu weit treiben. Ich will es so weit bringen, daß u. s. w. Wie weit hast du sie durch deine Gründe gebracht? Gell. Kann man sich wohl vorstellen, daß die Verblendung so weit gehen sollte? So weit hast du Recht, bis auf diesen Punct, so fern. Ich will ihnen in so weit baldige Besserung wünschen, als sie dieselbe für gut befinden, Gell. So weit ist mirs gelungen, so fern, bis dahin. Man kommt jetzt mit Betriegern weiter, als mit ehrlichen Leuten, man kann mehr mit ihnen ausrichten, Less. Da denn auch der Comparativ, weiter, (nicht weiters,) so wie ferner, häufig gebraucht wird, eine Fortsetzung, ein Fortfahren zu bezeichnen. Fahre weiter fort. Weiter kann ich dir nicht helfen. Es würde mir weiter doch nichts helfen. Nun lacht ihm weiter keine Flur, keine Flur mehr, Gell. Weiter nichts, als sonst nichts. Wollen sie sich nicht weiter erklären? nicht deutlicher? Es ist nichts weiter in der Sache geschehen. Was kann ich weiter thun? Was wollt ihr weiter? Ein ander Mahl wollen wir weiter sprechen. Was weiter (außer diesem) daraus werden wird, mag die Zeit lehren. Wir brauchen einander weiter, können einander in Zukunft noch gebrauchen. Welcher Comparativ denn auch als ein Adjectiv gebraucht werden kann. Sie nahm die Einladung ohne weitere Umstände an, ohne fernere. Verlangen sie keine weitere Erklärung von mir. Bis auf weitern Befehl. (d) Als eine intensive Partikel, für sehr, sowohl mit Verbis, doch nur mit einigen. Jemanden weit übertreffen. Ich ziehe dir ihn weit vor. Weit gefehlt, für es fehlet sehr viel. Doch weit gefehlt, daß ich gesagt hätte, so u. s. w. Als auch, und zwar am häufigsten vor Comparativen, ihren Grad zu erhöhen, wie viel. Sie haben weit mehr Verdienste, als ich. Ich habe ihn weit lieber, als u. s. f. Im Felde leben wir zwar schlechter, Allein weit ruhiger als hier, Michael. Die Dichtkunst ist weit was Edlers, Gottsch. Besser, ist etwas weit Edleres, oder ist weit edler. (e) Bey weiten (nicht bey weitem,) wird auf ähnliche Art gebraucht, den folgenden Ausspruch zu verstärken. Am häufigsten von Verneinungen. Das ist bey weiten noch nicht alles. Er kommt ihm bey weiten nicht gleich. Das rührt ihn bey weiten nicht so, als u. s. f. In bejahenden Sätzen ist es im Hochdeutschen ungewöhnlich. Der Krokodill ist bey weiten das fürchterlichste Thier in Ägypten? wo der Superlativ dieser Erhöhung ohnehin nicht bedarf. Es ist bey weiten größer, besser, weit größer. Anm. Schon bey den ältesten Oberdeutschen Schriftstellern Wito, Nieders. wit, Schwed. vid, Engl. wide. Es ist vermuthlich mit dem Franz. vuide, leer, vielleicht auch mit dem Lat. patere, verwandt. Da es ein wahres Adverbium ist, so macht es mit den[] Verbis, welchen es zugesellet wird, auch keine Composita, so wenig als andere gewöhnliche Adverbia. Folglich weit bringen, weit kommen, weit reisen, und nicht, weitbringen, u. s. f. Siehe meine Sprachlehre. In von weiten, und bey weiten, ist weit nicht das Adjectiv, sondern ein neues vermittelst der Endsylbe en gebildetes Adverbium, wie von fernen, von vornen, von außen, von innen u. s. f. Daher auch von weitem und bey weitem irrig sind.
6936 Zeichen · 146 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    weitst. M. (a?, i?)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    weit , st. M. (a?, i?) nhd. Waid (M.), Färberwaid ne. woad ÜG.: lat. (hyacinthus) Gl, (isia) Gl, (sandyx) Gl, lat.-ahd.?…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WEITstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    WEIT ? stn. angel? Schmeller 4,200 führt aus einer handschrift an: pern, weiter und taubel und mit weu der fisch gevange…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    weitM.?

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    weit , M.? Vw.: s. wēt L.: Lü 569b (weit)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Weit

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Weit , -er, -este, adj. & adv. einen Abstand zweyer Dinge, eine Entfernung zu bezeichnen. 1. Eigentlich. (1) Von dem Abs…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    weit

    Goethe-Wörterbuch

    weit [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    Weitn.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Weit n. Wissen: dor heff ick kein Weit von Pa Suck .

  7. Sprichwörter
    Weit

    Wander (Sprichwörter)

    Weit 1. Der kommt am weitesten, der nicht weiss, wohin er will. Man sagt, dass diese Redensart der berühmt gewordene Bau…

  8. Spezial
    weitadj

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    weit , adj широкий , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit weit

1.034 Bildungen · 989 Erstglied · 32 Zweitglied · 13 Ableitungen

weit‑ als Erstglied (30 von 989)

weither

SHW

weit-her Band 6, Spalte 435-436

weithin

SHW

weit-hin Band 6, Spalte 435-436

weitlaufig

SHW

weit-laufig Band 6, Spalte 435-436

Weitmaul

SHW

Weit-maul Band 6, Spalte 435-436

Weitsprung

SHW

Weit-sprung Band 6, Spalte 435-436

Weitwurf

SHW

Weit-wurf Band 6, Spalte 435-436

weitöhrig

SHW

weit-öhrig Band 6, Spalte 435-436

weitab

DWB

weitab , adv. , fern: weitab aus der einsamkeit Eichendorff werke 3, 538 ; nachbarn, die weitab wohnten H. Zillich zw. grenzen u. zeiten (19…

weitabgelegen

DWB

weitab·gelegen

weitabgelegen , partiz.-adj. , räumlich: von fernen weitabgelegenen landen bibel ( Nürnb. 1662) zu Luk. 11, 31 ; in einen weitabgelegenen hi…

weitabgelegenheit

DWB

weitab·gelegenheit

weitabgelegenheit , f. : der weithabgelegenheit halber auch di negst gesessenen benachbarten hern und stetten zuersuchen (1558) bei Bieneman…

weitabstehend

DWB

weitab·stehend

weitabstehend , partiz.-adj. : mit den ... weitabstehenden rockschöszen Gaudy werke (1844) 4, 123 . weitabstehende ohren u. ä. —

weitære

Lexer

weit·aere

weitære stm. BMZ der mit dem weit fischt Schm. Fr. 2,1053.

weitärmelig

DWB

wei·taermelig

weitärmelig , adj. : auf den weitermlichen kietlichen und schürtzen sächs. policei- u. kleiderordn. (1612) 38. —

weitärschen

RhWB

weit·aerschen

weit-ärschen -ēəšən Waldbr-Eckenhg schw.: weite Sprünge machen, über seine Verhältnisse leben; wann de w. kannst, dann kann ech et och.

weitästig

DWB

weit·aestig

weitästig , adj. : wit estick palmula Diefenbach 407 c ; eine sperrige, weitästige birke Jean Paul werke 38, 128 Hempel. —

weitäugig

DWB

weit·aeugig

weitäugig , adj. : ' grosze augen habend, machend ' Heinsius wb. 4, 1582 a .

weitanhaltend

DWB

weit·anhaltend

weitanhaltend , partiz.-adj. : von da trabte man rasch weitanhaltende wiesen hindurch voll gras und blühender kräuter Ritter erdkde. 11, 477…

weitarbeiten

DWB

weit·arbeiten

weitarbeiten , vb. : ' auf dem felde arbeiten im gegensatz zu daheim ' Unger-Khull 624 b .

weitarsch

DWB

weit·arsch

weitarsch , m. : ... er nennt weitärsche die Jaonier ( χαυνοπρώκτους ) Voss Aristophanes 1, 11 . 'wickaasch jem., der häufig durch eine tür …

weitartig

RhWB

weit·artig

weit-artig -ātəχ Sieg-Ägid Adj.: grossartig, ins Weite gehend; w.ə Ture konne mer net mache; dofür hammer ken Geld.

weitasche

Lexer

weit·asche

weit-asche , weid-asche f. waidasche, sandix Dfg. 510 c , n. gl. 326 a . Fasn. 1218. S.Gall. stb. 2, 78. Np. 262 f. Chr. 2. 89,22. Erf. wass…

weit als Zweitglied (30 von 32)

faírweit?

KöblerGot

*faírweit? , st. N. (a) nhd. Hinblick, Aufmerken, Neugier ne. view (N.), attentiveness, inquisitiveness Hw.: s. fairweitjan Q.: Regan 30, Sc…

anderweit

DWB

ander·weit

anderweit , adv. altera vice, iterum, entstellt aus mhd. anderweide, man nahm es aber für weit, weiter ( porro ) und gab ihm den sinn von an…

angelweit

DWB

angel·weit

angelweit , adj. und adv. latissime patens, sperrweit, sperrangelweit, so weit es der thürangel gestattet: sie sperren zu mir angelweit das …

beweit

Lexer

be-weit part. s. bewegen.

drēweit

KöblerMnd

drēweit , Adj. Vw.: s. drēwēide*(1)

fernerweit

DWB

ferner·weit

fernerweit , porro, amplius, gebildet wie anderweit, das 1, 314 aus mhd. anderweide gedeutet wurde, doch leicht verband man ferner noch zum …

fraweit

KöblerGot

fra·weit

fraweit , st. N. (a) nhd. Strafe, Rache ne. punishment, revenge (N.), vengeance, retribution ÜG.: gr. δίκη, ἐκδίκησις; ÜE.: lat. poena, vind…

himmelweit

DWB

himmel·weit

himmelweit , adj. und adv. weit wie der himmel: die sonne musz stets gehen, der himmel walzet sich, die see kan nimmer stehen: so, könig, bi…

idweit

KöblerGot

idweit , st. N. (a) nhd. Schmach, Schimpf ne. ignominy, reproach (N.), disgrace (N.) ÜG.: gr. ὀνειδισμός, ὄνειδος (= idweit mein); ÜE.: lat.…

jȫdenswêⁱt

MNWB

joden·sweit

jȫdenswêⁱt (juͦdenschweit) schimpfliche Bezeichnung der von dem Lübecker Kaufmann H. Israhel gebrauten Biersorte. Vgl. îsrahelbêr.

jûdasswêⁱt

MNWB

judas·sweit

jûdasswêⁱt , j. swê(i)ten aus Angst vor der Entdeckung begangenen Verrates schwitzen.

jǖdenschweit

KöblerMnd

jǖdenschweit , N. Vw.: s. jȫdenswēt

meilenweit

DWB

meilen·weit

meilenweit , adj. und adv. milliaris longitudinem habens. Stieler 2490 : aber ich musz ihm weisen, dasz er meilenweit geirret habe. causenm.…

pflugsräderweit

DRW

pflugsräderweit, adj. breit wie der Radabstand der Pflugräder wo ainer ainen newfang pei den ackern machet, so sol er phluegsrederweit ainen…

Reisspießweit

DRW

reisspieß·weit

Reisspießweit, n. Länge eines Reisspießes ob ein persohn flichtigen fueß sözt umb todtschlag ... und daß perkrecht erraicht, der solle drei …

rutenweit

DRW

ruten·weit

rutenweit, adj. mit dem Abstand von einer Rute (XIII 1) vgl. rutenbreit, rutelang ob etlicher burger het hecken wider die mark zihen, soll e…

sperrangelweit

DWB

sperrangel·weit

sperrangelweit , adv. so weit als es der thürangel gestattet, verstärkende vereinigung von sperrweit und angelweit, als wort der täglichen u…

sperrweit

DWB

sperr·weit

sperrweit , adj. , angelweit, patentibus foris. Stieler 2490 , spalancato, aperto alla spalancata. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702) , 859…

sëlbzweit

Idiotikon

sëlbzweit Band 7, Spalte 825 sëlbzweit 7,825 M.

ungezweit

KöblerMhd

ung·e·zweit

ungezweit , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ungezweiet

Ableitungen von weit (13 von 13)

beweit

Lexer

be-weit part. s. bewegen.

beweiten

MeckWB

beweiten wissen bei etwas 1. um eine Sache wissen, Mitwisser sein: 'dat wy mede beweten scolden rof edder brant' ( Wi Sternb 1351) UB. 13, 1…

erweit

Lexer

er-weit , er-weite s. erwegen.

erweiten

DWB

erweiten , dilatare, amplificare, ahd. nur giwîtan. wie viel hab ich derer gesehen, welche krägen tragen, die vielmehr für karrenräder zu ha…

erweitung

DWB

erweitung , f. was erweiterung.

geweit

DWB

geweit , adjectiv und adverb , mundartliche verbreiterung zu quitt, quît, queit, vgl. oben th. 7, sp. 2378. Kehrein volksspr. in Nassau 1, 1…

geweite

DWB

geweite , n. , mundartliche bildung zum fem. weite ( s. d. ), die in der bergwerkssprache der bedeutungsverengerung unterliegt: geweite ... …

unweit

DWB

unweit , adj. adv. , mit un IV B und C zusammengesetztes weit ( s. d. ). vgl. älteres unfern. mhd. unwît, mnl. onwijt sind nur adj., das adv…

urweit

DWB

urweit , adv. , sehr weit (ur- C 4 a): u. aus den wolken S. v. Birken Guelfis (1669) 243 .

Verweit

Wander

Verweit Verweit 1 as ên Judensêl. ( Holst. ) – Schütze, IV, 355. 1 ) In Gedanken versunken, abwesend, nicht aufmerkend, und, wie oben, verlo…

verweiten

DWB

verweiten , v. , westfäl. verwidden, weit machen Woeste 297 ; ostfries. Stürenburg 317 ; nun hat sich die sach nach des hertzogen tod verwei…

verweitung

DWB

verweitung , f. : verwydynge, uxesis Schueren Teuthonista, s. Diefenbach glossar 633 b .

weite

DWB

weite , f. , ahd. wîtî, wîtîn, mhd. wîte, wîtin, wîten, nhd. weite mit mundartl. entsprechungen, daneben weitin, weiten: weytin Herold-Forer…