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schöpf

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schöpf m.

Bd. 15, Sp. 1532
schöpf, m., s.schöffe.
26 Zeichen · 3 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schöpf

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Schöpf , S. Adelung Schöppe .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schoepf

184 Bildungen · 165 Erstglied · 5 Zweitglied · 14 Ableitungen

Zerlegung von schoepf 2 Komponenten

scho+epf

schoepf setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schoepf‑ als Erstglied (30 von 165)

schöpfbar

DWB

schoepf·bar

schöpfbar , adj. was geschöpft werden kann Campe ; schöpfbar, schöpflich, ciò che it. da cui si può attignere dell' acqua. ein schöpfbarer b…

schöpfbau

DWB

schoepf·bau

schöpfbau , m. , auch schöpfwerk, in bergwerken eine sinkwerksanlage, woraus die sole mittelst kübeln oder tonnen ausgeschöpft wird Veith 42…

schöpfbehälter

DWB

schoepf·behaelter

schöpfbehälter , m. im wasserbau, ein wasserbehälter, wohin das wasser geleitet und von wo es durch pumpen höher hinauf getrieben wird Jacob…

Schöpfblech

PfWB

schoepf·blech

Schöpf-blech n. : 'Gefäß zum Schöpfen', Scheppblech [ KU-Schmittw/O RO-Obd KB-Niefh FR-Saush ]. 's Sch. is unschitzich 'zum Schöpfen kleiner…

Schöpfbolle

PfWB

schoepf·bolle

Schöpf-bolle f. : 'Gefäß mit langem Stiel oder Griff zum Schöpfen (von Wasser oder Jauche)', Scheppboll [BZ-Dierb, verbr. SOPf, KU-Reichsth …

schöpfborste

DWB

schoepf·borste

schöpfborste , f. borstenförmiger körper, der ein theil des schöpfrüssels ( s. dieses ) ist und oft von der scheide umschlossen wird, seta C…

schöpfbrett

DWB

schoepf·brett

schöpfbrett , n. : schöpffbrädt (das) darauff die schuomacher jr werck schneydend, assula sutoria Maaler 360 c ; das schöpffbret, assula sut…

schöpfbrunnen

DWB

schoepf·brunnen

schöpfbrunnen , m. brunnen, aus dem das wasser mit eimern in die höhe gezogen wird, ziehbrunnen. öcon. lex. 2 436. Jacobsson 4, 36 a . Adelu…

schöpfbütte

DWB

schoepf·buette

schöpfbütte , f. in der papierfabrikation ein rundes oder längliches gefäsz, welches die flüssige masse ( das zeug ) enthält und woraus dies…

schöpfbuhne

DWB

schoepf·buhne

schöpfbuhne , f. im wasserbau, buhne, die angelegt wird, um einen verlassenen stromarm aufzuräumen oder kanäle zu vertiefen Jacobsson 4, 36 …

schöpfeimer

DWB

schoep·feimer

schöpfeimer , m. eimer, mit dem man wasser schöpft, eimer an einem ziehbrunnen Adelung, schöpffeymer, urna Dasypodius. Maaler 360 c ; modiol…

schöpfel

Lexer

scho·epfel

schöpfel stn. BMZ dem. zu schopf 1. sô mîn schopfil wêre grôʒ mit cruspelechtin endin Jer. 18929.

schöpfeln

DWB

schoepf·eln

schöpfeln , verb. , iterativbildung zu schöpfen, wiederholt schöpfen, fleiszig trinken, zechen: dasz etlich junge weiber frech anstellten ei…

schöpfen

DWB

schöpfen , verb. haurire, creare. I I. formelles. I@1 1) schöpfen ist ein gemeingermanisches verb, das in allen zweigen des german. sprachst…

schöpfer

DWB

schoep·fer

schöpfer , m. einer der schafft oder schöpft, gerät zum schöpfen. nominalbildung zu schöpfen, die in dieser form nur im deutschen und friesi…

schöpferart

DWB

schoepfer·art

schöpferart , f. : jedoch die weil dasz fest der hochzeit geht daher, so wollen itzt wir drei zu seinem lobe singen ein jeglicher sein lied …

schöpferflusz

DWB

schoepfer·flusz

schöpferflusz , m. : aus eben diesem schöpferflusz, woraus wir menschen sprudeln, quillt götterkraft und genius. Schiller 1, 268 .

schöpfergabe

DWB

schoepfer·gabe

schöpfergabe , f. : in allem, was der mensch thut, und denket — welche schöpfersgabe! welche nachahmung der gottheit! Herder 6, 250 Suphan.

schöpfergeheimnis

DWB

schoepfer·geheimnis

schöpfergeheimnis , n. : welch ewiges wunder- und schöpfergeheimnisz ists auch für alle philosophie, dasz ein geschöpf seines gleichen, eine…

schöpfergeist

DWB

schoepfer·geist

schöpfergeist , m. schaffender geist, bei Campe als übersetzung von genie: sie haben auch nicht einmal einen schmerz darüber, nicht das gefü…

schöpfergewalt

DWB

schoepfer·gewalt

schöpfergewalt , f. : sie begreifen, welche sichere kunst, welche schöpfergewalt über seine physiognomie dazu gehört, in den groszen tragisc…

schöpferhand

DWB

schoepfer·hand

schöpferhand , f. : zög er ( gott ) die schöpferhand zurücke von diesem wunderbau, so stürb aus jedem sinn, ... empfindung und genusz der sa…

schöpferhauch

DWB

schoepfer·hauch

schöpferhauch , m. : töchter des schöpferhauchs, mädchenseelen, durch dich verführt, wimmern gegen dich hin, wimmern und starren fluch! Hölt…

schöpferich

DWB

schoepf·erich

schöpferich , n. : die dritte vorstellung ... ist nicht ein schlusz-kind aus beiden vorstellungen, .. sondern die wundergeburt unsers schöpf…

schöpferin

DWB

schoepf·erin

schöpferin , f. die schöpft, weiblicher schöpfer; fem. zu schöpfer, doch nur in der bedeutung I gebräuchlich: schäpferinn (die) creatrix Ste…

schöpferisch

DWB

schoepfe·risch

schöpferisch , adj. einem schöpfer gemäsz, fähig zu schaffen Adelung. schöpferischer geist u. ähnl.: Gottfried Wilhelm von Leibnitz hat sich…

schoepf als Zweitglied (5 von 5)

geschöpf

DWB

geschöpf , f. wie das voraufgehende wort zu mhd. schepfen, schaffen, vgl. auch das fem. geschöpft. 1 1) die erschaffung der welt: als dy vie…

Mißgeschöpf

Adelung

miss·geschoepf

Das Mißgeschöpf , des -es, plur. die -e, ein gutes im Hochdeutschen aber seltenes Wort, ein von der gewöhnlichen Gestalt abweichendes Geschö…

mitgeschöpf

DWB

mit·geschoepf

mitgeschöpf , n. was mit einem gemeinschaftlich erschaffen ist, mensch oder thier: wohlwollen und liebe für eines unserer mitgeschöpfe ... z…

nebengeschöpf

DWB

neben·geschoepf

nebengeschöpf , n. mitgeschöpf, mitmensch: wenn ich das glück meiner nebengeschöpfe befördern kann. Wieland 1, 169 ; eines deiner nebengesch…

wundergeschöpf

DWB

wunder·geschoepf

wundergeschöpf , n. , in vielfältiger anwendung. 1) von auszerordentlichen, staunenswerten bildungen im bereich der ( göttlichen ) schöpfung…

Ableitungen von schoepf (14 von 14)

beschöpfen

FWB

1. ›etw. schaffen, jn. erschaffen (im Sinne der Schöpfungstat Gottes); etw. bilden, formen‹.; 2. ›etw. stiften, einsetzen, einrichten‹.; 3. …

entschöpfen

DWB

entschöpfen , 1 1) in der älteren sprache deformare, verunstalten, wie schöpfen formare, bilden, gestalten. Dasypodius 78 c ; entschöpft def…

erschöpf

DWB

erschöpf , n. creatura, geschöpf: wie der luft die erschöpf vor ersticken erwert. Paracelsus 1, 18 a .

erschöpfen

DWB

erschöpfen , was erschepfen, in der später durchgedrungnen schreibung, die sich aber bereits bei Frisius und Maaler findet. 1 1) zuweilen no…

erschöpflich

DWB

erschöpflich , was erschöpfbar: seine gabe war unerschöpflich.

erschöpfung

DWB

erschöpfung , f. 1 1) creatio: für des menschen erschöpfung. Mathes. 7 a ; die ander vernünftig erschöpfung. Schade sat. 3, 1 . 2 2) exinani…

geschöpf

DWB

geschöpf , f. wie das voraufgehende wort zu mhd. schepfen, schaffen, vgl. auch das fem. geschöpft. 1 1) die erschaffung der welt: als dy vie…

geschöpfe

DWB

geschöpfe , f. wie die schephe ( Ottokars reimchr. 12700 fg. Seemüller ), die schicksalsgöttin, die das loos des menschen schafft, vgl. myth…

geschöpfung

DWB

geschöpfung , f. creatura, ein geschepphung Dief. nov. gl. 118 a .

schöpfe

DWB

schöpfe , m. , s. schöffe .

unschöpfung

DWB

unschöpfung , f. Göthe 31, 116 W.; s. schöpfung I 2 c u. un IV B. —

urschöpfung

DWB

urschöpfung , f. ( desgl. ) Auerbach tageb. aus Wien (1849) 216 . —

verschöpfen

DWB

verschöpfen , verb. falsch schöpfen, unrechtes oder in ein unrechtes gefäsz schöpfen; sich verschöpfen, sich beim schöpfen versehen Campe ; …