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Knabe

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Knabe

Bd. 2, Sp. 1419
Knabe 1. Aus Knaben werden Leute, aus Mädchen werden Bräute. – Simrock, 5775; Reinsberg VII, 105. 2. Aus Knaben werden Männer, aus Männern all Leute. – Crusius, I, 956b. 3. Besser ein witziger Knabe als ein unerfahrener Mann. 4. Das sein die rechten bösen knaben, wenn sie jhr haut gefüllet haben, dass sie auch steelen gelt vnd pfand; schlecht man sie hart, das ist kein schand. Lat.: Histrio post nictum nummos quaerens et amictum non est delictum si quis sibi porrigat ictum. (Loci comm., 73.) 5. Die Knaben von hundert Jahren sollen sterben. – Jes. 65, 20; Schulze, 76; Zaupser, 645. Lat.: Quoniam puer centum, annorum morietur. 6. Ein junger Knab' muss leiden viel, wenn er zu Ehren kommen will. – Körte, 3447. 7. Ein junger Knab' viel leiden muss, bis dass er wird ein Dominus. – Bücking, 21; Struve, I, 8; Simrock, 5776; Körte, 3447; Reinsberg VII, 104. 8. Ein knab dem schlaff sol widerstehn, frü auff sein vnd spat niedergehn, sol betten, lesen, lehrnen singen, hiemit kein stund ohn frucht hinbringen. Lat.: Surge puer, uigila, canta, lege, disce, uel ora, sic fac nulla sine fructu transeat hora: sic fit hora breuis, et labor ipse leuis. (Loci comm., 104.) 9. Ein Knabe, der was lernen will, muss ausstehen viel. Lat.: Multa tulit fecitque puer sudavit et alsit. (Seybold, 320.) 10. Ein Knabe hat seinen eigenen Kopf. Böhm.: Každé pachole plno svévole. (Čelakovsky, 304.) 11. Ein Knabe ist besser als drei Mädchen. Im allgemeinen werden Knaben den Mädchen vorgezogen. Fragt man einen Pommer, was Gott verliehen habe, so antwortet er: »Ein Kind«, sofern es ein Knabe ist, bei einem Mädchen sagt er kleinlaut: »'S ist nur ein Mädchen.« Die Morlaken Dalmatiens fügen in diesem Falle sogar entschuldigend hinzu: »Mit Verlaub zu melden.« In Mailand behauptet man: Wenn ein Knabe geboren wird, freut sich die Familie; wenn es ein Mädchen ist, geräth sie in Wuth. Die Hebräer meinen: Männliche Kinder sind aller Welt lieb, aber wehe dem Vater der Mädchen. Und: Kommt ein Knabe zur Welt, so bringt er seinen Laib mit, ein Mädchen bringt gar nichts mit. Er behauptet sogar: Eine Tochter ist ihrem Vater ein eitler Schatz; aus Sorge für sie kann er nicht schlafen. Ist sie klein, vielleicht wird sie verführt; ist sie herangewachsen, vielleicht begeht sie einen Fehltritt, ist sie mannbar, vielleicht bleibt sie unverheirathet; ist sie verheirathet, vielleicht bleibt sie kinderlos. Dem Perser ist ein Sohn »des Blinden Stab«, dem Hindostaner »die Lampe eines dunkeln Hauses«, dem Araber »die Frucht des Herzens«. (Reinsberg VII, 18.) 12. Ein Knabe kann lange hämmern, ehe eine Felsenwand einfällt. – Sprichwörtergarten, 271. Den entschiedenen Charakter machen Hindernisse nicht leicht muthlos; er sagt mit Schiller in der Jungfrau von Orleans: »Vollenden will ich meine Bahn, und käm' die Hölle selber in die Schranken; mir soll der Muth nicht weichen und nicht wanken.« 13. Ein Knabe muss nicht über diejenigen spotten, die keinen Bart haben. – Reinsberg IV, 55. 14. Einen Knaben in der Jugend verwahrlosen ist eine so schwere Sünde, als eine Jungfraw zu Vnehren setzen. »Der Herr Lutherus saget, es sey vor Zeiten ein Sprichwort gewesen: Einen Knaben in der Jugend verwahrlosen ist eine so schwere Sünde als eine Jungfraw zu Vnehren setzen.« (Herberger, II, 169.) 15. Es sind nasse Knaben1, die viel verzehren vnd wenig haben. – Schulzeitung, 25. 1) Während jetzt durch das Wort »Knabe« ein männliches, besonders im schulfähigen Alter befindliches Kind verstanden wird, bezeichnete man früher auch den jungen Mann, auch einen Junggesellen überhaupt damit. Unser heutiges »alter Knabe«, soviel wie alter Junggesell, rührt daher. Besonders üblich war diese Ausdrucksweise im 15. und 16. Jahrhundert, es finden sich daher in Luther's Bibelübersetzung viel Beispiele davon. Man sprach in jener Zeit von stolzen, frischen, freien, nassen u.s.w. Knaben. Manche Bezeichnungen schmelzen zu einem Begriff zusammen, wie »freier und nasser Knabe«. Freie Knaben waren ursprünglich heitere, lustige Burschen, später trat der Nebenbegriff der Ungebundenheit, Zügellosigkeit hinzu und man nannte auch die Landsknechte »freie Knaben«. Die Schlemmer, die sich selbst so nannten und sich sogar als Orden bezeichneten, hiessen »nasse Knaben«. (Vgl. darüber und über die geschichtliche Entwickelung der Begriffe den ausführlichen Artikel »Knabe« bei Grimm, 1311 fg.) 16. Knab', iss Käs', die Butter ist theuer. – Simrock, 5777; Reinsberg VII, 62. 17. Knaben gehen gern auf Stelzen. Schwache Geister kleiden nichtssagende Gedanken in hochtrabende Worte. 18. Knaben, machet's Kreuz, es ist ein wüstes Wort, man darfs nicht aussprechen, sagte der Franciscaner, der nicht griechisch verstand, wenn im Cicero ein griechisches Wort vorkam. – Klosterspiegel, 32, 6. 19. Knaben mag man mit Würfeln betrügen, Männer durch Meineide und Lügen. Lat.: Jure jurando viros tales pueros oportet fallere. 20. Knaben reissen keine Eichen aus. Verlange von niemand, was über seine Kraft geht. 21. Knaben wollen Spielzeug haben. – Reinsberg VII, 59. 22. Manch Knabe guter Art durch Erziehung (Bildung, Schule) verdorben (verkrüppelt) ward. Lat.: Tam etsi bona est natura reddunt curatura junceas. (Terenz.) (Philippi, II, 210.) 23. Sind die Knaben klein, spielen sie im Sande (oder: mit Küglein) fein. Die Araber: Ein Knabe ist ein Knabe und wenn er den Propheten angeredet hätte. In Afrika: Ein Knabe zählt Kauris (Muscheln, die bei dem Negerstamme als als Geld dienen), er zählt nicht Sterne. – Ein Knabe zählt Dinge, zählt nicht Sand. (Reinsberg VII, 59.) 24. Soll ein Knabe wohl fortgehen, so muss er von guten Sitten bestehen. 25. Wenn der Knabe wächst, hat er einen Wolf im Magen. Seine Mühle ist stets im Gange, sagen die Perser, und die Mailänder spotten: Söhne machen den Mund früher auf als die Augen, weil sie auch im Schlafe essen möchten. Die Spanier meinen: Ein Knabe von funfzehn Jahren hat einen Schlund aber keine Hände. Die Neugriechen: Des Kindes Bauch ist ein Korb und der ist thöricht, der ihm gibt. (Reinsberg VII, 61 u. 62.) 26. Wie der Knabe, so der Mann. 27. Einen Knaben à la Jesuite behandeln. Von der Unzucht der Jesuiten, die sie nicht nur in ihren Häusern und auf Reisen, sondern selbst auf dem Katheder, in der Kirche, im Beichtstuhle und hinter dem Altare, nicht nur mit Weibern, Mädchen und Nonnen, sondern, wovon eben das Sprichwort redet, selbst mit Knaben trieben. (Vgl. Weber's Wöncherei.) 28. Es ist ein alter Knabe. Lat.: Puer centum annorum. (Bovill, I, 151.) 29. Es ist ein nasser Knabe. – Murner, Schelm., 25. »Das seind mir freilich nasse knaben, die vil verzeren und wenig haben. Vnd seind mit bösem wasser gewaschen, thund heimlich in den mantel stechen, mit fensterwerffen sich selbs rechen, Schmachbüchlein schreiben on' einen namen, mit lügen hetzen wider zamen.« (Kloster, I, 858.) » ...Darumb ist er ein nasser knab vnd sucht sein speiss mit ödem fundt.« (Brandt, Nsch., in Kloster, IV, 791.) 30. Es sind zarte Knaben, man könnt' ihnen mit der Holzaxt eine Beule schlagen. [Zusätze und Ergänzungen] 31. Der Knabe hat nicht weit zu Thränen, der schon die Lippe hangen lässt. 32. Der Knabe ist ein halber Mensch. Aus einer alten Rechtsbestimmung. 33. Der Knabe weint, aber er sagt nicht, warum. Er verschweigt, dass er Strafe erhalten und weshalb. 34. Ein Knabe soll trinken wie ein (Jagd-)Falk, leiden (gezüchtigt werden) wie ein Esel, essen wie ein Ochs und sich kleiden wie ein Hammel. 35. Ist der Knabe noch so klein, er greift ins Beste frisch hinein. Es liegt in der Natur des Menschen, nach dem zu streben, was er für das Beste hält. 36. Knaben machen Knabenstreiche. 37. Knaben sind Knaben. D.h. Knaben thun Knabenhaftes. Lat.: Sunt pueri pueri, pueri puerilia tractant. 38. Man soll den Knaben in die Welt schicken, aber hinter ihm hergehen. D.h. ihn beaufsichtigen, ihn nie aus den Augen lassen. 39. Was der Knabe zu Hause getrieben, das wird er auch im Dorfe üben. 40. Wer einen Knaben unterrichtet, der lehret ihrer drey: einen Jüngling, einen Mann und einen Greisen. – Harssdörffer, 1058.
8056 Zeichen · 181 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KNABEswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    KNABE swm. knabe, junger bursche; besonders ein im dienste eines höhern stehender. ahd. chnabo Graff 4,576. knabe, knapp…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    knābem.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    knābe , ° knāve (Sehling 6, 1, 50 u. 73), m. , Knabe, Junge, Schulknabe, jugendlicher Diener; °Knappe (Hoyer Ub. 1, 99),…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knabe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Knabe , des -n, plur. die -n, Diminut. das Knäbchen, Oberd. Knäblein. 1) * In der weitesten Bedeutung, eine jede jun…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knabe

    Goethe-Wörterbuch

    Knabe öfter apokopiert, bes im Vers A männliches Kind, Junge; oft neben ‘Mädchen’, ‘Mägdlein’ 1 im Hinblick auf geschlec…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Knabe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Knabe , im Bauwesen, s. Knagge .

  6. modern
    Dialekt
    Knabem.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Knabe m. : gebr. nur in besonderer Verw.; dafür gew. Bu, Bub, vgl. Bube . 1. a. aldeʳ Knab, auch aldeʳ Knabe, umgspr. 'a…

  7. Sprichwörter
    Knabe

    Wander (Sprichwörter)

    Knabe 1. Aus Knaben werden Leute, aus Mädchen werden Bräute. – Simrock, 5775; Reinsberg VII, 105. 2. Aus Knaben werden M…

  8. Spezial
    Knabe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kna|be m. (-n,-n) 1 (Kind) möt (mituns) m. , fantú (-tus) m. 2 (Junge) möt (mituns) m. 3 (schwächlicher Knabe) pice (pic…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knabe

188 Bildungen · 125 Erstglied · 63 Zweitglied · 0 Ableitungen

knabe‑ als Erstglied (30 von 125)

knābeken

MNWB

knabe·ken

knābeken , n. , Knäblein (H. Sierk), s. knēbbeken. knābenschender, ~schôle.

Knabelbuche

RhWB

Knabel-buche -b:k Heinsb-Erpen f.: kurzer Buchenstumpf.

knabeln

RhWB

knab·eln

knabeln -ā:v- Aach-Walh schw.: 1. das Vieh kn., mit dem Knabel 1 a festketten. — 2. etwas kn., mit einer Schnur festknoten.

Knabenborn

SHW

Knaben-born Band 3, Spalte 1453-1454

knabenalter

DWB

knaben·alter

knabenalter , n. aetas puerilis. M. Kramer. Lessing 10, 324 ( erz. des menschen §. 71).

knabenauge

DWB

knaben·auge

knabenauge , n. , wie man das mit knabenaugen ansieht, ' mit den augen des knaben ', als knabe; um eine blum im korn, von knabenaug erblickt…

Knabenbeschlǟfer

Idiotikon

Knabenbeschlǟfer Band 9, Spalte 112 Knabenbeschlǟfer 9,112

knabenblut

DWB

knaben·blut

knabenblut , n. bei Göthe : wie ist mir doch heut zu muthe! so vergnüglich und so klar! da bei frischem knabenblute mir so wild, so düster w…

knabenbrobest

KöblerMhd

knaben·brobest

knabenbrobest , st. M. nhd. „Knabenpropst“ Q.: Cranc (1347-1359) (FB knabenbrobest) E.: s. knabe, brobest W.: nhd. DW-

Knabenbrust

GWB

knaben·brust

Knabenbrust ‘KnabenBrust’ ‘an K. ruhen’, poet 1) [ Choretiden: ] Unsere Gliederchen, die lieber erst im Tanze sich ergetzten, | Ruhten drauf…

knabenbube

DWB

knaben·bube

knabenbube , m. puer, in Freys garteng. 30. 32 knabenbuobe für penis, s. knabe 3, f; eigen ist die häufung der beiden gleichbed. wörter, eig…

knabende

Lexer

knab·ende

knabende part. adj. der was noch ( gedr. nach) kleine knabende (: habende) war noch nicht, od. kaum erst knappe geworden j.Tit. 4257.

Knabendiebsbande

GWB

knaben·diebsbande

Knabendiebsbande [ Gespr mit Kanzl Müller ] War von den letzten Criminalgeschichten und Knaben-Diebsbande die Rede T11,179,19 v 15.2.28 Robe…

knabendreist

DWB

knaben·dreist

knabendreist , dreist wie knaben sind, knabendreust Klamer Schmidt neue poet. briefe 39 .

Knabenereignis

GWB

knaben·ereignis

* Knabenereignis Begebenheit im Knabenalter [ betr einen Wahrtraum aus Eckermanns Kindheit ] Ihr K. .. Wir wandeln Alle in Geheimnissen Gesp…

knabenfehde

DWB

knaben·fehde

knabenfehde , f. streit zwischen knaben: und jene knabenfehde wolltet ihr noch jetzt fortkämpfen, da ihr männer seid? Schiller 493 a .

knabengeist

DWB

knaben·geist

knabengeist , m. mens puerilis: die mädchenseelen sind schneller ausgebildet als die knabengeister. J. Paul 37, 61 .

Knabengeschichte

GWB

knaben·geschichte

Knabengeschichte Ereignis(zusammenhang) im Leben eines Knaben, Kindes [ Umgang mit frz Schauspieler-Familien in Frankf ] Kinder der Madame D…

Knabengesicht

GWB

knaben·gesicht

Knabengesicht als bildkünstlerischer Gegenstand 34 1 ,170,23 KuARheinMain Robert Charlier R.C.

knabe als Zweitglied (30 von 63)

Musterknabe

RDWB1

Musterknabe m iron. образцово-показательный

būknabe

KöblerMhd

būk·nabe

būknabe , st. M. nhd. „Bauknabe“ Q.: Urk (1433-1443) E.: s. bū, knabe W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 380 (bûknabe), DRW

būrenknabe

KöblerMhd

būr·en·knabe

būrenknabe , sw. M. nhd. Bauernknabe Q.: Neidh (1. Hälfte 13. Jh.) E.: s. būr, knabe W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (bûrenknabe)

dorfknabe

DWB

dorf·knabe

dorfknabe , m. bauernbursche, wie dorfgeselle. schon im mhd. den selben jungen dorfknaben sül wir zucken ein morgen brôt Reinhart fuchs 340,…

erbeknabe

MWB

erbe·knabe

erbeknabe swM. ‘Erbfolger’ wer solde im wîzen daz / ob er sêle, lîp und lebn / ze wâge ungerne wolde gebn / umb einen solhen erbeknabn [hier…

gegenknabe

MWB

gegen·knabe

gegenknabe swM. ‘Mitknecht’ daz der guͦt knab der sinen genknaben [ conservis ] waitze gab ze siner zit BrAsb 64 MWB 2 238,53; Bearbeiter: T…

gotesknabe

KöblerMhd

gotes·knabe

gotesknabe , sw. M. nhd. Gottesknabe Q.: Vät (1275-1300) (FB gotesknabe) E.: s. got (1), knabe W.: nhd. (ält.) Gottesknabe, M., Gottesknabe,…

hantknabe

MWB

hant·knabe

hantknabe swM. ‘Helfer, Knappe, Knecht’, hier als Bestandteil eines Personennamen: Ruͦdolf der Hantknabe, burger von Rinowe UrkCorp (WMU) 20…

himelknabe

MWB

himel·knabe

himelknabe swM. ‘Himmelknabe’, für Christus: du vater ingesigel ergraben, / er twanc an dich des wortes [] knaben [La. des wortis hemil knab…

hirtenknabe

DWB

hirten·knabe

hirtenknabe , m. puer opilionis. Stieler 990 ; höret .. seine ( gottes ) gedanken, die er uber die einwoner in Theman hat. was gilts ob nich…

hūsknabe

KöblerMhd

hūs·knabe

hūsknabe , sw. M. nhd. „Hausknabe“, Hausbedienter Q.: DRW (1466) E.: s. hūs (1), knabe W.: nhd. DW- L.: DRW

Junge (der Knabe)

Wander

Junge (der Knabe) Junge (der Knabe). 1. A muar Jongen, a muar Lok. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 369, 307. Je mehr Jungen (hier in dem Sinne von…

kelnæreknabe

KöblerMhd

kelnære·knabe

kelnæreknabe , st. M. nhd. „Kellnerknabe“ Q.: Teichn (1350-1365) (FB kelnerknabe) E.: s. kelnære, knabe W.: nhd. DW-

klīknabe

KöblerMhd

klīknabe , sw. M. nhd. ein Knabe Q.: Urk (1352) E.: s. knabe W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 274 (klîknabe)

kripp(e)knabe

MWB

kripp(e)knabe swM. ‘Christuskind, in der Krippe liegender Knabe’ der krippeknabe [...] daz gewîssagt himelkint Georg 4081. 1104; des aller e…

krippenknabe

Lexer

krippen·knabe

krippen-knabe BMZ in der krippe liegender knabe, Christkindlein Gsm. altissimus der k. Geo. 1099. der durch uns wart ein k. Msh. 2,177 a .

krippknabe

KöblerMhd

krippknabe , sw. M. Vw.: s. krippenknabe

kupferknabe

DWB

kupfer·knabe

kupferknabe , m. gleich kupferschmiedegeselle. Stock grundzüge der verfassung des gesellenwesens s. 42 , ' gott ehre das handwerk! ' 1, 36.

küchenknabe

MWB

küche·n·knabe

küchenknabe swM. ‘Küchenjunge, -knecht’ e ich gescheh ze vüern / iv vnder iwer chvchen knaben [bevor es dazu kommt, dass ihr mich ... führt …

lërnknabe

Lexer

ler·n·knabe

lërn-knabe swm. s. v. a. lêrknabe Hpt. beitr. 302. Mone z. 13,297.