Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelock n.
gelock , n. coll. zu locke, erst im 18. jh. gebildet ( noch bei Adelung fehlend, vergl. knabengelock Hölty ): das ambrosische gelock erzittert' auf der scheitel des unsterblichen regierers. Bürger 148 b ; mit goldnem gelock, mit blauem schleier. Tieck 3, 131 ; auf reichem, lang hinwallendem gelock erglänzt das feingewölbte schulternpaar. Uhland 363 ( die bildsäule des Bacchus ); der laue wind der wüste fährt durch beider schwarz und gelb gelock. Freiligrath 1, 170 . bildlich vom laubwerk des baumes: spricht es ( Apollo ) und aus vollen händen seiner lichter glanzgeflock streuet er auf des geli…