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gelock

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gelock n.

Bd. 5, Sp. 3049
gelock, n. coll. zu locke, erst im 18. jh. gebildet (noch bei Adelung fehlend, vergl. knabengelock Hölty): das ambrosische gelock erzittert' auf der scheitel des unsterblichen regierers. Bürger 148b; mit goldnem gelock, mit blauem schleier. Tieck 3, 131; auf reichem, lang hinwallendem gelock erglänzt das feingewölbte schulternpaar. Uhland 363 (die bildsäule des Bacchus); der laue wind der wüste fährt durch beider schwarz und gelb gelock. Freiligrath 1, 170. bildlich vom laubwerk des baumes: spricht es (Apollo) und aus vollen händen seiner lichter glanzgeflock streuet er auf des geliebten baumes sprossendes gelock. Rückert 18 (ges. g. 1, 11). auch gelocke (wo doch gelöcke das richtige wäre): als schnarchend ich lag, schor frech mir der wicht das gelocke vom kopf. Platen 4, 33. im mhd. war der loc zugleich das wort dafür, s. z. b. von Helmbrechts reidem locke Helmbr. 273, lewenloc, mähne.
914 Zeichen · 22 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gelock

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Gelock , des -es, plur. die -e. 1) Ein anhaltendes, wiederhohltes Locken; ohne Plural. 2) Bey den Vogelstellern, ein…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gelock

4 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von gelock

ge- + lock

gelock leitet sich vom Lemma lock ab mit Präfix ge-.

gelock‑ als Erstglied (4 von 4)

gelocken

Lexer

geloc·ken

ge-locken swv. eʒ kunden alle frouwen gelocken von dir niht mînem herzen Hadam. 694.

gelockerîe

MNWB

gelock·e·rie

+° gelockerîe , f. , (Verlockung, Sündenfall, Gierigkeit (Buch Sidrach, Frage 263] ist aber vielleicht nur für ndl. leckerie eingetreten , e…

gelockerīe

KöblerMnd

gelockerīe , F. Vw.: s. gelockærīe*

gelockærīe

KöblerMnd

gelockærīe , F. nhd. Verlockung, Sündenfall, Gierigkeit E.: s. gelocken L.: MndHwb 1/2, 56 (gelockerîe) Son.: Fremdwort in mnd. Form, örtlic…