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klingen

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
Anchors
35 in 22 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
214
Verweise raus
140

Eintrag · Goethe-Wörterbuch

klingen

Bd. 5, Sp. 446
klingenKleinschr des subst PartPräs GWBB26,35,13; im Vers 3.PersPräs ‘klinget’ u unflektiertes attributives PartPräs GWB6,191; auffällig das Changieren zwischen versch Bedeutungsaspekten sowie der Reichtum an Bildhaftigkeit u übertragenen Verwendungen; über die Hälfte der exzerpierten 280 Belege mBez auf Sprache und Sprachverwendung (bes Pkt 2b u c)  1 konkret: (hell) schwingende Töne, Klangfolgen von sich geben, hervorbringen; mit (hellem) Klang zu hören sein; erschallen   a mit Sachsubjekt; wiederholt mit Bezugsverschiebung, in Bild u Gleichnis; auch vergleichend ‘nach/wie etw k.’  α (durch anstoßende Bewegung) hell (er)tönen; von metallenen, gläsernen Gegenständen; einmal iGz ‘klappern’; PartPräs auch als Eigenschaft eines Gesteins  [Claudine u Lucinde:] Ich höre Degen | Und Waffen k. GWB11,233 Claud2714  [Scapine u Scapin zum Doktor, den Geldbeutel schüttelnd:] Hört ihr die Münze? | Hört ihr sie k.? GWB12,177 ScherzLR 1243  [Trunkner:] stoßet an! | Wenn es klingt, so ist’s gethan GWB151,30 Faust II 5278  Sie [Mignon] schlug das Tambourin .. indem sie .. bald schüttelnd die Schellen allein k. ließ GWB22,207,8 Lj V 12  Es wird .. gut seyn wenn der nächste Almanach reich an Liedern wird, und die Glocke [Schillers ‘Lied von der Glocke’] muß nur um desto besser k. als das Erz länger in Fluß erhalten und von allen Schlacken gereinigt ist GWBB12,330,28 Schiller 14.10.97 GWB422,131,1 MuR(193) GWB31,96,25 ItR ‘k-de Münze’, ‘K-des’ für (Bar-)Geld  Allein der Mensch besitzt noch manches, womit er seinen Freunden beistehen kann, das eben nicht k-de Münze [Barschaft GWB52,208,28 ThS VI 3] zu sein braucht GWB22,53,27 Lj IV 8  Daß August zum Cammerjuncker erhoben worden, weiß ich zu schätzen. Er aber genösse der Ehre noch lieber, wenn auch was k-des dabey gewesen wäre GWBB26,35,13 Christiane 11.7.15 GWB252,136,1 Wj [nur 1821]  β speziell in musikalischem Zshg, bes von Lied u Gesang; auch den harmonischen Klang od Widerhall betonend; gelegentlich mit DatObj ‘jdm schön/lustig k.’; ‘mit k-dem Spiel’ mit Marschmusik  An dem reinsten Frühlingsmorgen | Ging die Schäferin und sang .. | Daß es durch die Felder klang GWB1,20 Die Spröde 4  Es ist die Liebesfülle | Im lieblichsten Revier .. | Von buntesten Gefiedern | Der Himmel übersät, | Ein k-d Meer von Liedern | Geruchvoll überweht GWB6,191 Div Geheimschrift 23  Eine Compagnie des in Eger liegenden Regiments zog mit k-dem Spiel ein GWBB21,321,21 CarlAug 10.6.10  Ich habe gros Unrecht, daß ich es [ein klärendes Wort] solang habe hängen lassen und kan mich nicht entschuldigen ohne an Saiten zu rühren die zwischen uns nicht mehr k. müssen GWBB7,261,3 Schröter [um 1781]  [betr den Wechselgesang der Gondoliere] Als Stimme aus der Ferne klingt es höchst sonderbar, wie eine Klage ohne Trauer GWB30,130,20 ItR~T1,280,10 v 7. 10. 1786 GWBB29,219,18 Zelter 28.6.18 GWB31,292 ItR Var GWB6,212 Vs 5 DivSchenk GWB16,270 Maskenz 1818 Festz 350 GWB4,358 Balde seh’ ich Riekchen wieder 5 sprichwörtl; in Berührung mit 2c  Sonst wie die Alten sungen, | So zwitscherten die Jungen; | Jetzt wie die Jungen singen, | Soll’s bei den Alten k. GWB51,149 ZXenNachl IX 900 ‘k-der Körper’, in allgemeiner Aussage  Man ist überzeugt, daß der Ton hervorgebracht wird durch das Zittern oder Schwingen unmerklicher Theile des k-den Körpers [corps sonore] GWBN3,327,14 FlH V Malebranche Übs — von charakteristischen (dem menschlichen Gesang vergleichbaren) Tierlauten  Wenn die Nachtigall Verliebten | Liebevoll ein Liedchen singt, | Das Gefangnen und Betrübten | Nur wie Ach und Wehe klingt GWB2,120 Singet nicht in Trauertönen 24 GWB21,33,28 Lj I 7~51, 28,25 ThS I 9  γ mBez auf (Sprech-)Stimme, Artikulation, Prosodie u Sprachmelodie; auch mit qualitativem Akzent u in Berührung mit 2c; oft PartPräs attr  seine [PTorrigianis] entschiedenen Gebärden, seine k-de [sonora] Stimme .. hätten auch einen braven Mann erschrecken können GWB43,37,7 Cell I 3  Völker verrauschen, muß halb laut rauschend, Namen verklingen, muß heller, k-der .. gesprochen werden Schaubühne 36, 14 Regeln fSchausp [G/Wolff]  Die Gedichtchen [der Seminaristen] schienen meist im Nationalsylbenmaße verfaßt, mit der Nationaldeclamation vorgetragen zu werden, denn es kamen barbarische Rhythmen und Töne hervor. Das Griechische klang, wie ein Stern in der Nacht erscheint GWB30,252,12 ItR~B8,131,28 Weim FreundeWeimarer Freundeskreis 13.1.87  [betr Hinweise für Schauspielerinnen] einen Teil der Frauenzimmer aufmerksam zu machen, daß die hohen und k-den Töne keineswegs zur Deutlichkeit beitragen A(Jb SKipp10,77,22) Regie Weim 22.10.96 GWBN9,141,20 ZinnwaldeAltenbg [1813] GWB421,179,5 Teiln Manzoni GWB31,53,22 ItR GWB40,150,8 Regeln fSchausp [G/Eckerm] GWB152,154 Faust II 11402 Var  δ in weiterem Sinne von (schwer identifizierbaren) tönenden Geräuschen; auch mit euphemistischer Nuance u in vergl Zshg, einmal ‘k-des Gespenst’  [Mephisto:] Schon schallt’s von ritterlichen Prügeln .. | Schon klingt das Tosen weit und breit GWB151,277 Faust II 10776 Getöse des Berges [Ätna], welches laut und feierlich klang [was] GWB46,213,15 Hackert TgbKnight [über einen geisterhaften Ton] das k-de Gespenst schien ihr einige Frist zu verstatten, ja sie hoffte sogar .. endlich völlig davon befreit zu sein GWB18,139,11 Unterhaltungen GWB6,255 Div Anklang 10 GWB18,319,10 Nov GWB151,187 Faust II 8766  [für: to sing] AA143,24 Werth II Ossian~AAJw3,66,8 GesängeSelma   b mit persönlichem Subjekt  α in (Variation) der Paarformel ‘k. und singen’ iSv Musik machen, musizieren; einmal metonym  [betr Zwergenhochzeit] Dann folget ein singendes k-des Chor | Possierlicher kleiner Gestalten GWB1,179 Wir singen und sagen 39  schwebt wolkenartig ein singender und k-der Zug von Sirenen GWB152,205 Faust II Plp GWB12,196 Zauberfl 288 unter Einschluß von β  Wir k. und singen: Bibamus GWB1,145 Ergo bibamus 32  β ‘an etw k.’ iSv an etw (Gläsernes) anklopfen  Wenn ich froh und guter Dinge | An die düstren Scheiben klinge GWB52,420 Wenn ich froh 2   2 in versch Übertragungen   a im Anschluß an 1a; von vorgestellten, erinnerten Tönen, (geistigen-seelischen) Schwingungen, Nachhall  α ‘jdm in/um/an/vor das/die Ohr(en) k.’  Ihr Brief hat mir wieder in die Ohren geklungen wie die Trompete dem eingeschlafnen Krieger GWBB2,289,8 Gfin Stolbg 14.9.75  [Eugenie:] So ist’s denn wahr, was in der Kindheit schon | Mir um das Ohr geklungen! .. | .. Diesem Reiche droht | Ein jäher Umsturz GWB10,377 NatT 2822  [Faust:] Entbehren sollst du! sollst entbehren! | Das ist der ewige Gesang, | Der jedem an die Ohren klingt GWB14,76 Faust I 1551  [betr sich erinnernden Wilhelm] Noch klang ihm der laute Beifall, das betäubende Klatschen der Menge in die Ohren GWB52,5,14 ThS IV 1  Die letzten Worte Jarno’s klangen noch in seinen [Wilhelms] Ohren GWB21,313,11 Lj III 11 GWB412,347,3 Anz:Wallenstein englÜbs GWB10,108 Tasso 67 GWB1,60 An die Entfernte 3 redensartl ‘jdm k. die Ohren’: über jdn wird in dessen Abwesenheit gesprochen  Von Ihnen ist heute soviel Liebes und Gutes gesprochen worden, daß Ihnen wohl die Ohren hätten k. sollen GWBB32,231,19 Boisserée 10.4.20  β mBez auf innere, seelische (u scheinbar akustische) Erregung des Menschen; mehrfach zugl mit Akzentuierung des Vibrierens (der Nerven)  [Stella über Fernando:] Welche neuen, unbekannten Gefühle und Hoffnungen schwellen unsere Seele, wenn ihre stürmende Leidenschaft sich jedem unserer Nerven mittheilt. Wie oft hat alles an mir gezittert und geklungen, wenn er in unbändigen Thränen die Leiden einer Welt an meinem Busen hinströmte GWB11,148,20 Stella II  [mBez auf ChStein] Ach, du warst in abgelebten Zeiten | Meine Schwester oder meine Frau. | Kanntest jeden Zug in meinem Wesen, | Spähtest wie die reinste Nerve klingt, | Konntest mich mit Einem Blicke lesen GWB4,98 Warum gabst du uns 30 GWB22,91,18 Lj IV 16=52,250,13 ThS VI 11 GWB9,200 RomJul 533  γ im Hinblick auf äußere Gegebenheiten, bes Atmosphäre u Stimmung, auch unter Einschluß von 1aα u 1aγ  Die Frankfurter Gönner und Freunde haben mir zum Geburtstag einen bedeutenden silbernen Becher und viele Flaschen guten Weins gesendet, mit Verslein .. ; so klingt das hin und wieder GWBB47,276,1 Zelter 5.10.30 GWBB49,56,24 Zelter 4.[9.]31 mit redensartl Anklang ‘hier klingt ein anderer Ton’ iSv eine andere Meinung, Position haben  [mBez auf die ablehnende Haltung der Großeltern gegenüber Friedrich II vPreußen] Hier wehte ein anderer Wind, hier klang ein anderer Ton als zu Hause GWB26,72,1 DuW 2 mBez auf Dramaturgie, Inszenierung  die Schauspiele dagegen k. auf jedem Theater anders, so daß man sie oft nicht wiedererkennt GWBB27,357,24 TheaterIntend 24.2.17 — mBez auf den Beginn der Theatersaison  [betr das von Zelter vertonte Berglied in Schillers ‘Wilhelm Tell’] es soll so gut als möglich executirt werden, sobald unsere Umgebung wieder zu k. anfängt GWBB17,169,25 Zelter 30.7.04  δ in abstrahierender Bedeutung iSv pulsieren, widerhallen; auch mit dem Akzent harmonisch, stimmig sein  [Gedanken während eines nächtlichen Rittes von Apolda nach Weimar] Wenn du .. das einmal verlassen musst! das Land wo du .. alle Glückseeligkeit gefunden hast .. wo du zwischen Behagen und Mißbehagen, in ewig k-der Existenz schwebst GWBB3,88,7 ChStein 16.[7.76]  Freylich erfahren wir erst im Alter was uns in der Jugend begegnete .. Alles was auf uns wirkt ist nur Anregung und, Gott sey Dank! wenn sich nur etwas regt und klingt GWBB27,219,10 Zelter 7.11.16  [betr kindlich unbewußtes, und daher nicht problematisiertes Tun] Indem ich [Montan] aber vom Höchsten und Letzten spreche, wozu man sich erst spät durch vieles und reiches Gewahrwerden emporhebt, seh’ ich die Knaben vor uns, bei denen klingt es ganz anders GWB24,50,3 Wj I 4 ‘K. und Verklingen’ für das Leben u Sterben eines (publizistisch tätigen) Menschen  Sie haben das K. und Verklingen eines liebenswürdigen Wesens in Ihrer schönen Rede [‘Was Johann Müller wesentlich war und was er ferner sein müsse’ (1811)] nicht dargestellt, sondern nachgeahmt GWBB23,212,18 Windischmann 28.12.12 GWBB49,185,4 Zelter 3.1.32   b mBez auf (Neben-)Sinn od Wirkung eines sprachl Ausdrucks: (sich) auf eine best Weise anhören, ausnehmen, anmuten; oft mit Adverbien od Vergleichen stehend  Es klingt so prächtig, wenn der Dichter | Der Sonne bald, dem Kaiser sich vergleicht GWB6,186 Div Nachklang 1  [Mephisto, Gestalten aus dem ‘Faust’ einführend:] Nun hab’ ich mancherlei zu sagen, | Es klingt beinah wie ein Gedicht GWB16,285 Maskenz 1818 Festz 601  haben wir Einzelnes den Wiener und Berliner Jahrbüchern überlassen, um zu versuchen wie unsre Worte aus einer andern Weltgegend her k. GWBB47,266,18 Boisserée 3.10.30  [Polymetis über Elpenor:] Wie Schmeicheley dem Knaben schon so lieblich klingt! GWB11,396,5 Elp1II 3  [mBez auf Voss’ Rezension zur Hesiodischen Welttafel] lassen Sie mich gegen ein Paar Ausdrücke rechten! .. Nothbehelf klingt so unfreundlich .. Ich würde Bedürfniß dafür setzen GWBB17,96,25 Voß dJ 21.3.04 GWBN11,59,11 BedeutFördernis GWB131,66,21 Was wir bringen [1802] GWBB6,395,21 CarlAug 26.11.84 GWBB22,155,24 Knebel 24.8.11 GWB19,294,13 BrSchweiz II prägnant iGz ‘klappern’: freundlich, positiv wirken  Ich hör’ es gern wenn auch die Jugend plappert, | Das Neue klingt, das Alte klappert GWB3,236 ZXen I 128 — ‘an etw k.’ iSv an etw anklingen, erinnern, mit etw Ähnlichkeit aufweisen  [betr Sammlung von Begrüßungsgedichten für Carl August 1814] Worte der Zeit k. kräftig an ein früheres Kraftlied eines aus unserer Mitte bald Geschiedenen GWB421,72,3 Willkommen! Zu Begrüßungsged [G/Riemer]   c iSv lauten, heißen, zugl auch zu hören sein; unter Einschluß von 1aγ ; meist ein Zitat einleitend  der Richter .. rief: Stille, stille! Satan, fort, stille! und zwar k. [furono] diese Worte im Französischen folgendermaßen: Paix, paix, Satan, allez, paix GWB44,84,12 Cell III 7 [betr die traditionell zum Fasching an den Haustüren um Backwerk bittenden Kinder] Schickte man sie aber .. fort, so klang es: Blitz schlag in’s Haus | Komm’ nimmermehr heraus GWB422,460,2 Üb Volks- uKinderlieder  [betr Friedensfest] Herr Gott dich loben wir! | Herr Gott wir danken dir! | Segnest uns für und für! | So klingt es da GWB16,212 Maskenz 30.1.06 Vs 21 GWBB42,94,17 Zelter 19.3.27 GWB32,107,5 ItR GWB10,183 Tasso 1938   d (in synästhetischer Vorstellung1)) iSv erfüllt sein von Tönen (mBez auf kosmische Sphärenmusik, Allharmonie); besonders von optischen Phänomenen  [Satyros:] Wie sich Haß und Lieb’ gebar | Und das All nun ein Ganzes war, | Und das Ganze klang | In lebend wirkendem Ebengesang GWB16,94 Satyros 307  Phöbus rufet, der Gott, Formen und Farben hervor. | Sternhell glänzet die Nacht, sie klingt von weichen Gesängen GWB1,242 Vs 155 Röm Eleg VII  Hörst du reine Lieder singen, | Ohr ist eins mit deiner Brust; | Siehst du Farben um dich k., | Wirst du deines Augs bewußt GWB4,50 Hörst du reine Lieder singen 3   GWBab- GWBan- GWBaus- durch- GWBdurcheinander- GWBein- GWBentgegen- GWBer- GWBfort- GWBher- GWBherab- GWBheran- GWBherüber- GWBhervor- GWBhinein- GWBhinüber- GWBmiß- GWBnach- GWBumher- GWBver- GWBvor- GWBweiter- GWBwider- GWBwieder- GWBzurück- GWBzusammen- fremdklingend GWBfreudeklingend GWBhellklingend GWBhochklingend GWBübelklingend GWBvollklingend GWBwohlklingend GWBKlangSyn zu 1 GWBerschallen GWBertönen GWBschallen GWBtönen zu 1bα GWBmusizieren zu 2c GWBheißen GWBlauten 1) Hier wirkt auch die pythagoräische Vorstellung vom Tönen des Lichtes nach, vgl DjG7,313 zu DjG3,296f u JA7,332 zu Vs 307f Juliane BrandschJ.B.
13116 Zeichen · 117 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    klingenstv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +11 Parallelbelege

    klingen stv. s. klimmen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    klingenN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    klingen , N. nhd. Klingen (N.), angenehmer Klang, Musik Hw.: vgl. mhd. klingen (3) E.: s. klingen (1) W.: s. nhd. Klinge…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Klingen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Klingen , verb. neutr. welches mit dem Hülfsworte haben verbunden wird, und in doppelter Gestalt üblich ist. 1. Als ein …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    klingen

    Goethe-Wörterbuch

    klingen Kleinschr des subst PartPräs B26,35,13 ; im Vers 3.PersPräs ‘klinget’ u unflektiertes attributives PartPräs 6,19…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Klingen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Klingen , Pflanze, s. Nasturtium .

  6. modern
    Dialekt
    klingentrans.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    klingen Prät. klüng', ä. Spr. -u-, Part. klungen und klingt klingen, hell tönen: Johanni hebben sei (die verwunschenen G…

  7. Sprichwörter
    Klingen

    Wander (Sprichwörter)

    Klingen 1. Das eine klinget, das andere klatschet. – Herberger, I, 2, 273; Schottel, 1117 a . 2. Der hat, das klingt, de…

  8. Spezial
    Klingenn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +3 Parallelbelege

    Klingen , n звучание , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klingen

77 Bildungen · 49 Erstglied · 22 Zweitglied · 6 Ableitungen

Zerlegung von klingen 2 Komponenten

klin+gen

klingen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

klingen‑ als Erstglied (30 von 49)

klingen I

SHW

klingen I Band 3, Spalte 1421-1422

klingen II

SHW

klingen II Band 3, Spalte 1423-1424

Klingen+bach

PfWB

klingen·bach

Klingen + -bach m. : ehem. FlN. a. 1563: Klingenbach [Zweibr I, 255 (IB-Nd'würzb)]. — Der erste Wortteil (wie auch in den folgenden Stichwör…

Klingenberg

Wander

klingen·berg

Klingenberg Zu Klingenberg am Main, zu Würzburg auf dem Stein, zu Sommerach auf dem Sand wachsen die besten Wein' im ganzen Land (auch: zu B…

Klingenborn

PfWB

klingen·born

Klingen-born m. : ehem. FlN. a. 1563: Klingenborn [Zweibr I, 255 (IB-Nd'würzb)]. —

klingenbächelîn

MWB

klingen·bächelîn

klingenbächelîn stN. ‘(rauschend) fließendes Gewässer, (Gebirgs-)Bach’ oder ‘Bach, der durch eine Talschlucht, ein Kerbtal fließt’ (Syntagma…

klingenbächelīn

KöblerMhd

klingen·bächelīn

klingenbächelīn , st. N. nhd. rauschend fließendes Gewässer, Bach, Gebirgsbach, durch eine Talschlucht fließender Bach Q.: Loheng (1283) E.:…

klingenfetzer

DWB

klingen·fetzer

klingenfetzer , m. rotwelsch, leiermann, nach 'klingenfetzerin, leierin ' weim. jahrb. 4, 98, das. 'klingen, leier '.

klingenfieber

DWB

klingen·fieber

klingenfieber , n. studentisch, furcht vor der klinge, dem duell; wie kanonenfieber, lampenfieber.

klingenförmig

GWB

klingen·foermig

klingenförmig von flacher, scharfgratiger, (leicht geschwungener,) sich verjüngender Gestalt; nur in morpholog Beschreibung verschiedener Kn…

Klingenfëtzerin

Idiotikon

Klingenfëtzerin Band 1, Spalte 1150 Klingenfëtzerin 1,1150 u.

klingenhieb

DWB

klingen·hieb

klingenhieb , m. 1 1) schwerthieb: herbei vor meinen klingenhieb! Bürger 54 a ; das träumt von klingenhieben, von schlacht nur und geschosz.…

Klingenhüll

MeckWB

klingen·huell

Klingenhüll f. die dunkle Frauenmütze der Biestower Tracht mit perlenbesticktem Haarbeutel.

klingen II

RhWB

klingen II Rhfrk -iŋ-, –e-, Part. gəgluŋ, –o- ; sonst -e·ŋ.- u. vielfach -i- [ Bitb-Geichl -a- ; LRip auch -ø- ; Eup -i- u. -ę- ], Praet. -o…

Klingenklöpper

MeckWB

klingen·kloepper

Klingenklöpper -e- m. 'Klingenklopfer', Messerschmied Ro Ribn ; Gebäck aus minderwertigem Weizenmehl: Tau Grabow giwwt 't 'ne Ort von Stuten…

klingenkȫper

KöblerMnd

klingenkȫper , M. Vw.: s. klingenkȫpære*

klingenkȫpære

KöblerMnd

klingenkȫpære , M. nhd. Klingenhändler E.: s. klingen (1), kȫpære L.: MndHwb 2, 580 (klingenkȫper) Son.: langes ö, jünger

klingenmöhre

DWB

klingen·moehre

klingenmöhre , f. gleich klingelmöhre: siser, klingenmören vel gritzelmören. Faber thes. ( Dief. 538 c ).

Klingenmünster

Meyers

klingen·muenster

Klingenmünster , Dorf im bayr. Regbez. Pfalz, Bezirksamt Bergzabern, an der Linie Rohrbach-Steinweiler-K. der Pfälzischen Eisenbahn, hat ein…

klingenpfad

DWB

klingen·pfad

klingenpfad , m. fuszpfad der durch eine schlucht führt ( s. klinge sp. 1174), mhd. klingenphat Dietrichs erste ausf. 490.

klingenpfat

KöblerMhd

klingenpfat , st. M. nhd. „Klingenpfad“, Fußpfad durch eine Schlucht Q.: VirgSt (13./14. Jh.), VirgW E.: s. klinge (2), pfat W.: nhd. (ält.)…

klingenphat

Lexer

klingen·phat

klingen-phat stm. fusspfad der durch eine klingen, schlucht führt. si fuoren manic lîten und manic tiefen klingenpfat Da. 490.

klingenprobe

DWB

klingen·probe

klingenprobe , f. probierung der schwertklinge vor dem gebrauche Campe ( vgl. Krünitz 40, 582 ): ein maler der aus willkürlichen punkten gru…

klingen als Zweitglied (22 von 22)

vȫrklingen

KöblerMnd

*vȫrklingen , sw. V. nhd. die kleinen Glocken der Schule läuten Hw.: s. vȫrklingære E.: s. vȫr (4), klingen Son.: langes ö, örtlich beschrän…

bücklingen

MeckWBN

buck·lingen

Wossidia bücklingen einen Bückling machen: dorbi bücklingt he uck gor to väl S. Neum. Volksm. 288.

durchklingen

DWB

durch·klingen

durchklingen , personare. 1 1. untrennbar, mit klang durchdringen. ich hör singen im grünen hag ein wunnigliche nachtigal, ir stimb durchkli…

erklingen

DWB

erk·lingen

erklingen , n. sonitus: als er zum saal hereintritt, schreit er laut, die mauer bebt bei seiner stimm erklingen. Gries Bojardo 3, 1, 59 .

geklingen

KöblerMhd

gek·lingen

geklingen , st. V. nhd. „klingen“ Q.: HvNst (um 1300) (FB geklingen) E.: s. ge, klingen (1) W.: nhd. DW- L.: FB 117b (geklingen)

irklingen

KöblerMhd

irklingen , st. V. Vw.: s. erklingen

nachklingen

DWB

nach·klingen

nachklingen , verb. hintennach klingen, nachtönen. 1 1) eigentlich: das nachklingende pleonastische ( im metrum ). Göthe an Herder 1771 ( d.…

ohrenklingen

DWB

ohren·klingen

ohrenklingen , n. ( s. ohr I, 5): ohrenklingen und saussen. Colerus 3, 297 b ; das ohrklingen und ohrschallen, da es den patienten ist, als …

pfennincklingen

KöblerMhd

pfenninc·klingen

pfennincklingen , st. N. nhd. „Pfennigklingen“ Q.: Renner (1290-1300) E.: s. pfenninc W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 239 (phennincklingen)

Ricklingen

Wander

rick·lingen

Ricklingen Du bist noch nich vor Ricklingen vorower. – Schambach, I, 19; Lohrengel, I, 406. Ricklingen ist ein Pfarrdorf an der Leine im Für…

Schnëpfe(n)klingen

Idiotikon

Schnëpfe(n)klingen Band 3, Spalte 657 Schnëpfe(n)klingen 3,657

vorklingen

DWB

vor·klingen

vorklingen , verb. , vor- sive überklingen, superare cantu Stieler 982 ; ' unter mehreren klingenden dingen vor andern gehört werden ' Adelu…

Wiederklingen

Adelung

wieder·klingen

Wiederklingen , verb. regul. neutr. mit haben, (S. Adelung Klingen ,) einen Klang wieder zurück schicken, wie wiederschallen; doch nur selte…

Wohlklingen

Wander

wohl·klingen

Wohlklingen Es klingt nicht wohl auf der Harfe, wenn man Gott lästert. – Simrock, 4344.

Wolf(s)klingen

Idiotikon

Wolf(s)klingen Band 3, Spalte 657 Wolf(s)klingen 3,657

în klingen

MWB

în klingen stV. ‘etw. erklingen lassen’ nu Tristan der begunde / einen leich dô lâzen clingen în / von der vil stolzen vriundîn / Grâlandes …

überklingen

KöblerMhd

überklingen , st. V. nhd. „überklingen“, übertönen Q.: JTit (3. Viertel 13. Jh.) E.: s. über (1), klingen W.: nhd. (ält.) überklingen, sw. V…

īnklingen

KöblerMhd

īnklingen , st. V. nhd. „einklingen“, in die Saiten klingen, erklingen lassen Q.: Trist (um 1210) E.: s. īn, klingen (1) W.: nhd. (ält.) ein…

ūzklingen

KöblerMhd

ūzklingen , st. V. nhd. erklingen aus Q.: Seuse (1330-1360) (FB ūzklingen) E.: s. ūz, klingen (1) W.: s. nhd. ausklingen, V., ausklingen, DW…

Ableitungen von klingen (6 von 6)

beklingen

DWB

beklingen , campanae sono celebrare, beläuten: ( dein leib ) bleibt unbeleut und unbeklungen, ohn alle seelrecht unbesungen. Waldis 4, 46 ; …

entklingen

DWB

entklingen , resonare: und sie sasz und lehnte sich sanft auf eine harfe, der ein weinender laut entklang. Messias 15, 346 ; des herzens kla…

erklingen

DWB

erklingen , n. sonitus: als er zum saal hereintritt, schreit er laut, die mauer bebt bei seiner stimm erklingen. Gries Bojardo 3, 1, 59 .

geklingen

KöblerMhd

geklingen , st. V. nhd. „klingen“ Q.: HvNst (um 1300) (FB geklingen) E.: s. ge, klingen (1) W.: nhd. DW- L.: FB 117b (geklingen)

Mißklingen

Campe

Mißklingen , v. ntr . unregelm. ( s. Klingen ) mit haben , Mittelw. d. verg. Z. mißgeklungen , unrein, übel klingen, auf eine dem reinen ang…

verklingen

DWB

verklingen , verb. tönend verschwinden, unhörbar werden. zusammensetzung mit klingen ( th. 5, 1179), dessen bedeutung durch ver verneint wir…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „klingen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/klingen/gwb
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Cotta, Marcel. „klingen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/klingen/gwb. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „klingen". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/klingen/gwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_klingen_2026,
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