Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ertrinken
ertrinken , demergi, ersaufen, das intr. zum tr. ertränken mhd. dës half mir, daʒ ich nicht ertranc, gedinge ûf liebiu mære. Hartm. erstes büchl. 1717 ; und solten wir alle ertrinken in unserm eigen bluot. Morolt 2621 ; nhd. als so man zu vil öl in ein ampel schütet, so ertrinkt das liecht darin. Keisersb. selenpar. 151 a ( vgl. ertränken); einer der ein meitlin lieb hat und also darin ertrunken ist. omeis 90 b ; in der liebe ertrunken sein. pers. baumg. 3, 22; in wollüsten ertrunken. pers. rosenth. 1, 19; in allen lastern ertrunken; in der erzbüberei ertrunken; so schon bei Blicker von St. 17…