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Übel

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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23 in 13 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Übel

Bd. 4, Sp. 731
Übel, -er, -ste, adj. et adv. überhaupt dem Willen eines vernünftigen Geistes zuwider und darin gegründet, da es denn bald dem wohl, bald auch dem gut entgegen stehet. In engerer Bedeutung. 1) Man sagt, es ist mir übel, wenn man eine unangenehme Neigung zum Erbrechen empfindet, wo es nur als ein Nebenwort gebraucht wird; im gemeinen Leben schlimm. Es wird mir übel. S. Übelkeit. In weiterer Bedeutung ist sich übel befinden, übel auf seyn, dem wohl befinden, wohl auf seyn, entgegen gesetzt, d. i. sich nicht völlig gesund fühlen. Warum siehest du so übel? du bist ja nicht krank? Nehem. 2, 2. 2) Den Sinnen, der Empfindung unangenehm, wo es dem wohl, zuweilen auch dem gut entgegen stehet, und auch durch schlecht ausgedruckt wird. Es riecht übel, nicht gut. Es schmeckt sehr übel. Der Wein schmeckt nicht übel, ist nicht übel, ist erträglich, leidlich. Es steht, kleidet ihm übel, nicht übel, S. Übelstand. Übel lauten, klingen, unangenehm. Das wird ihm übel gefallen, wo es doch mit der Verneinung noch üblicher ist, das gefällt mir nicht übel, gefällt mir so ziemlich. Übel aussehen, sowohl ungesund, als auch nicht schön. Sie sieht nicht übel aus, sie sieht erträglich, leidlich, gut aus. Er schreibt sehr übel. Jemanden übel halten, ihm übel begegnen. Auch hier ist es als ein Nebenwort am häufigsten; doch wird es auch zuweilen als ein Beywort gebraucht. Ein übler Geruch, ein übler Geschmack, ein schlechter. Eine üble Gestalt. Er hat kein übles Gesicht. Eine üble Aussprache haben. Ein übler Traum, ein unangenehmer. Eine üble Begegnung. 3) Mit Geschwerlichkeit verknüpfet und darin gegründet, eine Fortsetzung[] der vorigen Bedeutung, wo es dem gut entgegen stehet, und oft auch durch schlecht ausgedruckt wird. Übel hören, nicht gut, schwer hören. Übel zu Fuße seyn, nicht gut, mit Beschwerde gehen. Ich sitze hier sehr übel, sehr schlecht, sehr unbequem. Ein übler Sitz. Ein übler Weg, auf welchem man nur schwer fortkommen kann. Ein übler Bezahler, ein böser, schlechter Bezahler, der mühsam zur Bezahlung angehalten werden muß. Eine üble Nacht haben, eine unangenehme, beschwerliche. 4) Der Absicht, der Bestimmung nicht gemäß, ihr zuwider. Es ist mir nicht übel gerathen. Etwas übel auslegen, eine widrige Absicht daraus folgern. Das war sehr übel angebracht. Ihr Vertrauen könnte nicht übler angebracht seyn. Etwas übel verstehen, wider die Absicht des Redenden. Er hat vielleicht einen Scherz machen wollen, den du übel verstanden hast, Gell. Er hat nicht übel gewählet. In manchen Fällen auch als ein Beywort. Eine üble Wahl treffen. 5) Den Regeln der Klugheit nicht gemäß, im Gegensatze des gut. Übel in einer Sache verfahren. Sein Geld, seine Zeit sehr übel anwenden. Eine üble Gewohnheit. 6) Dem Willen zuwider, wider Willen; doch nur noch in der R. A. er mag wohl oder übel wollen, d. i. er mag wollen oder nicht wollen. Ich wollte wohl oder übel, so mußte ich u. s. f. 7) Dem bürgerlichen Wohlstande zuwider, im gemeinen Leben auch schlecht, schlimm; im Gegensatze des wohl und gut. Am häufigsten als ein Nebenwort, aber doch auch zuweilen als ein Beywort. Es gehet ihm sehr übel. Es wird dir übel bekommen. Übel von jemanden sprechen. In einem übeln Rufe seyn. Wo auch wohl das Beywort im ungewissen Geschlechte und ohne Artikel als ein Hauptwort für Böses gebraucht wird. Übels von jemanden reden. Jemanden Übels wünschen. Einem Übels gönnen, Ps. 40, 15. 8) Dem Gesetze zuwider, eine größten Theils veraltete Bedeutung, theils als ein Nebenwort. Übel handeln, thun, in der Deutschen Bibel. Theils auch als ein Hauptwort. Übels thun; auch nur in der Deutschen Bibel. 9) Ehedem wurde es auch für unwillig gebraucht, in welcher Bedeutung, die vielleicht eine der ersten ist, bey dem Altensteig, übel auf jemanden seyn, so viel ist, als unwillig auf ihn seyn. Daher rühret vermuthlich noch die R. A. etwas übel nehmen, oder übel aufnehmen, unwillig darüber werden, etwas übel auslegen, so daß man darüber unwillig werden könnte. Etwas für übel nehmen, oder halten, für, es übel nehmen, ist nur in den niedrigen Sprecharten gangbar. Welt solchs nit also frübel han, Theuerd. Kap. 75 und 54. Dahin gehöret auch das gemeine, einem etwas für übel halten, es ihm übel nehmen, ihn deswegen tadeln, obgleich übel hier nicht eigentlich unwillig, sondern der Absicht, dem Anstande, der Billigkeit zuwider bedeutet. Wenn sie an meiner Beständigkeit zweifeln, so halte ichs ihnen für übel, daß sie noch mit mir umgehen, Gell. Warum halten sie mirs denn für übel, daß ich die Freyheit hochschätze? ebenders. 10) * Ehedem wurde auch das Nebenwort übel häufig, als eine Intension einer unangenehmen Veränderung gebraucht, für sehr, im hohen Grade; so wie im gemeinen Leben auf ähnliche Art häßlich üblich ist. Viel schelten mich übel, Ps. 31, 14. Sie zerplagten den Mose übel, Ps. 156, 82. Welches sie gar übel verdroß, Weish. 12, 27. In welcher Bedeutung es aber veraltet ist. Anm. Schon im Isidor, bey dem Kero u. s. f. ubil, bey dem Ulphilas gleichfalls ubil, im Nieders. övel, im Angels. Yfel, im Engl. evil. Es ist ein sehr altes Wort, dessen heutige Bedeutungen nur Fragmente einer ältern allgemeinern sind, die sich aber wegen des hohen Alters dieses Wortes nicht mit Gewißheit bestimmen lässet. Die Endsylbe -el ist die Ableitungssylbe, welche Art, Weise, Subject u. s. f. bedeutet, es kommt also nur auf die[] Sylbe ub oder üb an, welche zu ab, aber in der Bedeutung einer unächten Beschaffenheit zu gehören, und hier etwas, das von dem, was wir wollen, oder als gut erkennen, abweicht, zu bedeuten scheinet. Dieß wird dadurch bestätigt, daß übel eigentlich einen gelindern Begriff des unangenehmen und widrigen gewähret, als böse, schlecht, schlimm, welche oft für dasselbe gebraucht werden. Übel bedeutet mehr etwas, das von unserm Willen, unserer angenehmen Empfindung abweicht, denselben nicht gemäß ist, als etwas, das selbige beleidigt, ihnen zuwider ist. Sollte indessen eine mehr heftige Veränderung der Stammbegriff seyn, so würden die erste und neunte Bedeutung als die ursprünglichsten angesehen werden müssen, zumahl da es in andern Sprachen mehrere ähnliche Wörter gibt, welche eine unangenehme körperliche Empfindung bezeichnen, wie das alte Celtische Avel, Sturm, Griech. άελλά, Schwed, Aela, die Hebr. אבל Klage, Traurigkeit, הבל, Eitelkeit, חבל, Schmerz, und חכל, er hat zu Grunde gerichtet. Bey den Malabaren ist Iblis, der Teufel. Das Engl. und Schwed. ill, Isländ. illur,n. ild, übel, scheinen nicht aus diesem Worte zusammen gezogen, sondern von einem andern Stamme gebildet, und mit dem Griech. ουλος, ουλοος, verderblich, und ολλυω, ich verderbe, verwandt zu seyn.
6614 Zeichen · 121 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ÜBELadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    ÜBEL adj. böse. goth. ubils , ahd. ubil Gr. 2,114. 3,604. Ulfil. wb. 138. Graff 1,92. — 1. attributiv. übeliu diet Iw. 1…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    1ǖbel

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    1 ǖbel = 1 ȫvel.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Übel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Übel , -er, -ste, adj. et adv. überhaupt dem Willen eines vernünftigen Geistes zuwider und darin gegründet, da es denn b…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    übel

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    übel [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    übel

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    übel [îpl Liebsd. Roppenzw. ; îwl Banzenh. ; ìwl Ensish. Dollern , Hlkr. Bf. Str. Lohr ; ewl Su. Dü. M. Rapp. K. Z. Han.…

  6. Spezial
    übel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    übel I adj. 1 (schlecht) ri (ri, ria), stlet (-ec, -a) 2 (schlimm) ri (ri, ria), burt (burc, -a) 3 (unangenehm) ri (ri, …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uebel

270 Bildungen · 240 Erstglied · 24 Zweitglied · 6 Ableitungen

uebel‑ als Erstglied (30 von 240)

Uebel (Adv.)

Wander

Uebel (Adv.) Uebel (Adv.). 1. Da geht's übel zu, wo Frevel die Trommel schlägt und Hoffart das Fähnlein trägt. 2. Der denkt übel, der das Wi…

übelære

Lexer

uebel·aere

übelære stm. die üblär, gewalttätigen leute Oest. w. 338,39 ;

übelan

DWB

ueb·elan

übelan , adv. , gehässig: ihr wisset ja, der Colin ist mir von jeher übelan gewesen, und hat immer gesucht, wo er mich kränken konnte! H. Zs…

übelangebracht

DWB

uebel·angebracht

übelangebracht , adj. , unzweckmäszig, unrichtig; wie so viele der folgenden übel- composita als gegensatz zu wohl- gebildet und seit dem 18…

übelangst

DWB

uebel·angst

übelangst , adj. : bey jeder kecken und kühnen stelle ward mir herzinniglich wohl, bey jeder sottise, ward ich übelangst und beklommen Zimme…

übelanständig

DWB

uebel·anstaendig

übelanständig , adj. u. adv. , zu übelanstehen, gegens.: wohlanständig: die zarten glieder ( der pferde ) werden ausgemattet, tun alles mit …

übelauf

DWB

uebel·auf

übelauf , adv. , ubel auf, male constitutus Stieler (1691) 64 ; malade, krank, unpäszlich, übelauff curiöses bauern-lexicon (1728) 101; übel…

übelaufgeräumt

DWB

uebel·aufgeraeumt

übelaufgeräumt , adj. , miszlaunig: dasz der gesunde muntre mann mich übelaufgeräumt und todtkrank machen kann Joh. E. Schlegel 4, 278 ; da …

übelaufseher

DWB

uebelauf·seher

übelaufseher , m. , a bad surveyor Ludwig teutschengl. wb. (1765) 1779 ; was musz der könig für übelaufseher haben? Chr. Weise freym. redner…

übelbedeutend

DWB

uebel·bedeutend

übelbedeutend , adj. : andre hingegen rissen sie uns wieder aus den händen und warfen sie mit einem unwilligen blick von sich, als ob etwas …

übelbefinden

DWB

uebel·befinden

übelbefinden , n. , gegens.: wohlbefinden; weil ... bei dessen übelbefinden sich unmöglich irgend ein theil wohlbefinden könnte Schleiermach…

übelbegnügt

DWB

übelbegnügt , adj. : gott hat geboten, das man die übeltähter ungestrafft nicht lassen solte. was für ein hochschädliches exempel der nachfo…

übelbehagen

DWB

uebel·behagen

übelbehagen , n. , unbehagen: in ihrem ( der Liefländer barone ) übrigens sehr guten deutsch lernte ich ein studentenwort für das übelbehage…

übelbeleumundet

DWB

übelbeleumundet , adj. , von schlechtem rufe s. o. th. 1 sp. 1447.

übelbelohnt

DWB

übelbelohnt , adj. , Antiochus ... kauffte daher seinem übelbelohnten stadthalter Theodotus die städte Seleucia und Ptolomais ab Lohenstein …

übelberaten

DWB

uebel·beraten

übelberaten , adj. , onvoorzigtig, onbescheiden Kramer d. holl. wb. (1787) 464 c ; die übelberathene seele Bodmer Noah 318 ; unglücklich, üb…

übelberedt

DWB

uebel·beredt

übelberedt , adj. , ich hätte es auch widerredet, aber ich dorffte meiner übelberedten zunge diese verrichtung nit auftragen Birken ostländ.…

übelberitten

DWB

uebel·beritten

übelberitten , adj. , es ist ... ein gemein sprichwort: vbelberitten, will allweg da vornen sein Boltz Terenz deutsch (1539) A 2 a .

übelberüchtigt

DWB

uebel·beruechtigt

übelberüchtigt , adj. , diffamatus Steinbach (1734) 2, 291 ; die in een kwaaden naam, een kwaad blaadje staat Kramer d. holl.-wb. (1787) 464…

übelberufen

DWB

uebel·berufen

übelberufen , adj. , qui male audit Steinbach (1734) 2, 308 ; das hinlänglich übelberufene wesen des in andern stadttheilen üppig wuchernden…

Übelbestellte

GWB

Übelbestellte [bisher nicht publizierter Wortartikel]

übelbewohnt

GWB

übelbewohnt [bisher nicht publizierter Wortartikel]

übelbezeiglich

DWB

übelbezeiglich , adj. , flagitiose, pessime agens; gegensatz wolbez.: studiosus, benignus, industrius Stieler (1691) 2609 .

übeldäuen

DWB

uebel·daeuen

übeldäuen , v. , ein magen zu weilen übeldeyet, deswegen aber nicht unterläßt, die speise zu behalten Harsdörffer sekret. 1, Uuu 5 b .

übeldäuig

DWB

uebel·daeuig

übeldäuig , adj. : er ( der schnabelfisch ) hat ein zartes, wohlschmeckendes fleisch, fast dem lachse und forellen gleich, ist aber dabey üb…

uebel als Zweitglied (24 von 24)

Backkübel

Wander

back·kuebel

Backkübel Es zieht sich manche im Backkübel an und kriegt doch keinen Mann. – Comotoria, 1876, S. 64.

fallübel

DWB

fall·uebel

fallübel , n. epilepsia, das fallende übel, weh, Stieler : denn auch die Deudschen sagen, das fallübel gehe den an, ders besser macht, denn …

Hauptübel

Adelung

haupt·uebel

Das Hauptübel , des -s, plur. ut nom. sing. ein wichtiges Übel, welches den Grund vieler andern in sich enthält. Zuweilen werden auch Übel o…

hausübel

DWB

haus·uebel

hausübel , n. malum domesticum: hausübel ist von gottes vaterhand wie ein ander kreuz. Scriver seelensch. 2, 278 ( in einer predigt über ung…

hundsübel

DWB

hunds·uebel

hundsübel , adj. und adv. äuszerst übel ( vgl. hunds- sp. 1932): es ging mir .. hundsübel, wie man zu sagen pfleget. Simpl. 1, 440 Kurz; das…

Hurenübel

Wander

huren·uebel

Hurenübel Dem ist das Hurenübel wohl vergangen. – Luther's Tischr., 503 b .

Oberstübel

Wander

oberst·uebel

Oberstübel 1. Bei dem ist's im Oberstüble nicht sauber. ( Ulm. ) 2. Es ist im Oberstübel bei ihm nicht richtig. – Frischbier, 543; Frischbie…

saukübel

DWB

sau·kuebel

saukübel , m. gefäsz, in das schweinefutter geschüttet wird. übertragen, beschimpfend: Ulm ist e schöne stadt, Ehinga ist e bettelsack, Mund…

schleppkübel

DWB

schlepp·kuebel

schleppkübel , m. in bergwerken, ein kübel zur förderung in flachen schächten, der auf der einen seite platt ist und mit dieser auf dem tonn…

schlichkübel

DWB

schlich·kuebel

schlichkübel , m. kübel zum wägen des schlichs. mineral. u. bergwerkslex. (1743) 490 b . vgl. schlich 2.

schmalzkübel

DWB

schmalz·kuebel

schmalzkübel , m. : eine eigene art holz-geschirre, da man die ausgelassene butter hinein gieszet, unten am boden etwas weiter als oben, vas…

schöpfkübel

DWB

schoepf·kuebel

schöpfkübel , m. mastello, mastellino col manico lungo, it. corto da attignere Kramer dict. 2, 641 b ; besonders bei der feuerwehr ein kübel…

schübel

DWB

schue·bel

schübel , m. zu schieben, was geschoben wird, mhd. schübel, schubel Lexer mhd. handwb. 2, 808 , ahd. scubil Graff 6, 409 , gebildet wie schi…

speiübel

RDWB1

spei·uebel

speiübel umg. тошно разг. , ужасно, худо, гнусно разг. , погано разг. , паршиво разг. mir ist ~ - мне тошно разг. , я паршиво себя чувствую …

strafübel

DWB

straf·uebel

strafübel , n. , malum poenae Schottel haubtsprache (1663) 521 ; male di pena Kramer dict. 2 (1702) , 1168 c ; vgl. das sittliche übel hat .…

sündenübel

DWB

suenden·uebel

sündenübel , n. : sündübel malum culpae Schottel (1663) 521 ; sündenübel Kramer 2 (1702) 1168 a ; seit dem 17. jh. vor allem als terminus in…

Trübel

ElsWB

true·bel

Trübel [Trípl Roppenzw. Eschenzw. ; Tríwl Heidw. O. U. W.; Pl. ebs., nur Tríwlə W.; Demin. Trípəli Olti. , Trípələ Eschenzw. Steinbr. Niffer…

weichkübel

DWB

weich·kuebel

weichkübel , m. hölzerner trog bey den papiermachern, worinn das papier zur pappe eingeweicht wird Jacobsson technol. wb. 4, 621 a ; Beil te…

Ableitungen von uebel (6 von 6)

übele

Lexer

übele , übel adv. BMZ md. ubele, ubel, obil: auf böse, boshafte art. allgem. z. b. ich lebe übel noch wol Greg. 627. ir redet mir übel mit H…

unübel

DWB

unübel , adj. adv. ; mit un IV A nicht böse: sie mich in etlichen wol zufriden gelassen haben, sollen auch wol von mir u. genandt werden Nas…

urübel

DWB

urübel , adj. adv. , sehr schlecht Fischer 6, 311 (ur- C 4 a). u., n., übel mit ur- C 4 c; vgl. grundübel: es ist die verblendung durch das …

verübel

DWB

verübel , adv. , vereinzelt im 14. jahrh. ( Hermann v. Fritzlar ), häufiger im 15. u. 16. statt für übel, vgl. th. XI, 2, sp. 20; schriftspr…

verübelen

Lexer

ver-übelen swv. auf böse weise behandeln Gr.w. 5,696.

verübelung

DWB

verübelung , f. , wenig gebräuchlich: a a) verschlimmerung: sah er seinen bruoder Alarten under augen an, den fand er gantz bleych, darumb f…