bube,
m. puer, knabe, im gen. und pl. buben,
zuweilen fehlerhaft bubens.
man würde trauen und den häufigen ahd. mannsnamen Puopo Puabo Buobo Bôbo (
belege bei Förstemann 1, 271. 272)
für dasselbe wort erklären, wenn es nur sonst in den ahd. sprachquellen mit der bedeutung von puer lebte, wovon aber keine spur erscheint. parn
und chint
werden oft gesetzt, jenes mehr im sinne von filius, proles, dieses auch für puer. chnapo,
knabe, dem bube
noch näher stehend, ist unhäufig (Graff 4, 576). Ulfilas
hat für παῖς magus, þiumagus,
für παιδίον barn, barnilô,
für οἰκέτης,
knecht aber þius.
dennoch darf solche abwesenheit des worts in unsern [] unausreichenden goth. und ahd. denkmälern nichts entscheiden, die eigennamen können es aus weit früherer zeit, wo es seine geltung hatte, aufbehalten. auch ahd. deo =
goth. þius
dauert ja nur in eigennamen, während diu =
goth. þivi
und diorna
gangbar blieben. Keiner der mhd. hauptdichter gewährt buobe,
aber gegen das 14
jh. hin taucht es sonst, meistens in der dritten und fünften bedeutung genug auf, die bei Ben. 4, 278
mangelhaften belege sollen hernach vervollständigt werden. nhd. haftet es auch allenthalben in der volkssprache, zumal der wetterauischen, schwäbischen, östreichischen, die alpenhirten kürzen es in bua, bue,
vgl. Schm. 1, 141. Stalder 1, 236. Tobler 85.
in Niederdeutschland ist es minder häufig und lautet bove,
wie der alts. eigenname Bôvo;
aus Potters boeflic
folgere ich ein mnl. boeve,
nnl. gilt boef,
das schw. bof
ist von uns entlehnt. zum engl. boy,
das schon bei Ploughman 6962
steht, läszt sich wieder kein ags. bôfa, bôba
nachweisen. Wackernagel
will buobe
aus dem lat. pupus,
παιδάριον leiten, wie schon Pott 1, 193
in noch weiterem umfang pupus, bube, pupa, puer,
skr. putra, pullus
nebeneinander stellt; Diez
s. 269
einigt die vorstellungen pupa, poppa,
mädchen und zitze, zusammenhang zwischen papilla
und pupilla
läszt auch der volksglaube vom kind, der κόρη im augapfel (
mythol. 1034. 1168)
ahnen. s. vorhin bubbi
und hernach bube 6.
doch ist schwer zu glauben, dasz ein undeutsches wort so tief unters volk gedrungen sei und den einfachen sinn von puer gewonnen habe; mit bursch (
aus bursa),
das sich allerdings weit verbreitete, scheint es anders bewandt. auch müste, wäre die abkunft aus pupus
begründet, aller zusammenhang mit jenen ahd. eigennamen geleugnet werden, und gerade die alpenform bua, bue
scheint auf eine andere ahd. gestaltung desselben eigennamens, nemlich Pûo, Bûo (Förstemann 1, 286)
zu führen, welchen wir dem altn. Bûi (
z. b. fornm. sög. 11, 448
b.
fornald. sög. 3, 681)
entsprechen sehen. bei der groszen tragweite der wurzel bu
könnte buo
und buobo
ursprünglich zusammenfallen und filius oder puer ausgelegt, auch eine urverwandtschaft der deutschen wörter mit pupus, pupa, puer,
ohne entlehnung, angenommen werden. s. buhle.
Bedeutungen. 11)
proles mascula, in bezug auf vater und mutter: meine frau ist von einem tüchtigen buben entbunden worden, mit einem gesunden buben niedergekommen,
wofür die feinere sprache jungen, knaben
oder sohn
vorzieht; sie kriegte drei buben hinter einander; sein ältester bube ist nicht mehr am leben; kerle, die in ohnmacht fallen, wenn sie einen buben gemacht haben. Schiller 106
b; hatte einer denn überflusz an säften, machte er den weibern so viel kinder als sie begehrten, wie ich denn selbst in einer nacht funfzig buben ausgearbeitet habe. Göthe 33, 287; denn es beherscht dich deine frau, und die beherscht ihr dummer bube, so bist du knecht in deiner stube. 26, 225; was kann denn der bub davor, dasz der vater die händel angefangen? Hahns
aufruhr zu Pisa 130; da stehn dir seine drei buben.
das. in diesem sinn wird unter dem volk bub
geradezu für sohn gesetzt und kann dann einen schon bejahrten, so lange er ledig ist, bezeichnen: des Keszlers bub, des ochsenwirts bub,
wenn der vater neunzig, der sohn sechzig jahre alt ist, nennt ihn der vater noch bub (
vgl. deutsche sagen no 362), des buben weib,
die schnur, schwiegertochter. 22)
puer, allgemein, wie junge, knabe: die buben gehn in die schule; fahren schlitten; allerliebste buben mit engelsköpfchen; feuchtohrige buben, die hinterm ohr noch nicht trocken sind. Schiller 106
b; da ich noch ein bube war. 125
b; als ich noch ein knabe war, sperrte man mich ein. Göthe 1, 13; das beste was du wissen kannst, darfst du den buben doch nicht sagen. 12, 92; das kränzel reiszen die buben ihr. 12, 188; rückgeführt, Adelbert, in den saal! wo wir als buben unsere jagd trieben. 42, 27. 268; sagen sie meinen buben (=
den lieben jungen), er ist fort. Göthe
an Kestner 45; was machen meine lieben bubens, was macht der Ernst? 53; für die bubens bilder. 56; empfehlen sie mich dem alten lieben papa und meinen buben. 71; ich habe viel von Lotten und euch geredet und meinen lieben bubens. 83; Marcus ist ein ausnehmend tüchtiger bube. Niebuhrs
leben 2, 357.
in diesem sinn sind bubenjahre
und knabenjahre, bubenstreiche, knabenstreiche, jungenstreiche
gleichviel. hierher schulbube, lehrbube,
[] rotzbube, lausbube, gassenbube, bettelbube
u. a. m. vielleicht gehört hierher: umb daʒ B ist eʒ beschaffen, daʒ eʒ ein buoben meinet.
Ls. 1, 579,
wobei doch zunächst ein schulbube
gemeint scheint. 33)
puer, famulus, franz. garçon,
it. garzone,
an sich noch im guten sinn, wofür sich vielleicht schon das ahd. perhpuopo
bei Graff 3, 22
anführen liesze, wenn es perchpuopo, pferrichpuopo,
stallbube, stabularius aussagt, von pferrich (Graff 3, 349).
unzweifelhafter sind einige mhd. stellen: der köche, küchenknehte buoben und garzûne ... der reise wart dâ niht gespart. Frib.
Trist. 4355; den hofbuoben verboten wart.
Oswalt 3320; die hofkneht daʒ übel muote, die buoben und die schiltveʒʒel. 3225; schifkind und manic bub.
schleiertuch 226, 22.
später und im 16
jh. häufig, da wo wir heute knecht, kerl
oder auch jung
setzen: gut, frum bub sein. Murners
narrenb. cap. 77; ir frummen buben, guten gsellen!
das.; ein armer bub auf einem ros (
reitersbub).
fastn. 557, 16; es stoszt dich alles von im, eben als einen buoben, den man umbgibt an eines herren hofe, so geben si den buoben etwan also umb, es heiszt 'helfen und geben', es steend etwan XX oder XXX man in eim ring und steet der knab mitten under inen. si umbgebent den knaben, das er nit aus dem ring kommen mag, so facht einer an und stoszt den buoben auf den nächsten, der bei im steet, derselb stoszt in denn furbasz auf ein andern und also stoszt ie einer dem andern dar, und zuo welchem er kommet, so meint er, er söll in beschirmen, so stoszt er in von im. was tuot ein solcher knab anders dann das er sich da mitten in den ring setzt und beleibt da sitzen? Keisersb.
geistl. spinnerin c 8
d; bin ich folgends zu herrn Conrad von B. ritter, meinen vetter sel. kommen, bei dem ich drei jahre lang verharret und für einen buben gebraucht worden. Götz
leben 7; dabei ich dann allenthalben als ein bub und junger muste mitreiten. 12; mein und anderer buben zuchtmeister. 15; da werfen sie ihm einen buben nieder. Göthe 8, 6. 42, 238; da hat der bischof von Bamberg meinem mann einen buben niedergeworfen, unter allen reitersjungen, den er am liebsten hat. 42, 26; alsbald der ritter solchs von dem buben empfieng.
Galmy 40; waren etlich guot buoben drunder.
Katziporus G 3
a; wir sein guet frisch buebn mit einander.
Ilersheimer chron. in Münchs
Sickingen 3, 186; steh auf buob, luog wer klopft. Scheit
grob. F 4; wann ihr disem rat folgt, so werd ihr sehen, das ihr schöne aufgeschissene (
für aufgeschossene) grosze buben solt werden, die auf eim dreifusz in hafen gucken können.
Garg. 43
a; kurzumb wäsch du mich, so wäsch ich dich, so sind wir beide schöne buben. 45
a; bub lang her! (
im weinhaus). 85
b; nun weiter im text, bub wends blatt um! 86
a; hui hipenbub, stürz das vasz umb, versuch unsern sauren trunk, horcha buba! wechsel hie den kreuzer. 87
b; bub wasser her, schenk! 240
a; holla frisch auf, bub zum gespei und gespi, trett aus, schon deins beins! 242
a.
hierher viele zusammensetzungen wie beckenbube, fischerbube, handbube, hofbube, hipenbube, küchenbube, metzgerbube, reitersbube, salzbube, schifbube, stallbube u.
s. w.
auch messbube, pfarrbube
für diaconus: er und der pfarrbube. J. P.
Tit. 4, 63.
den leibeigenen soldaten legte man den namen der buben
bei. Hahn 5, 221.
vgl.troszbube.
auch eine karte im spiel heiszt bube,
valet. 44) bube
gegenüber dem mädchen: wan so die puben sie (
die meid) benaschen.
fastn. 792, 25; die buben sind den hummeln gleich, ihr mägdlein mögt euch hüten! Bürger 89
a; ich bin verliebt in ihn. weisz gott, ich sah in meinem leben keinen hübschern buben. Schiller 588
a; wäre ich nur ein bube und könnte immer mit gehen zu hofe und überall hin. Göthe 8, 194; der gott der bub und mädchen schuf. 12, 175; die mägde schlafen bei den buben. 13, 67; die mädchen und buben sind gar lustige dinger unter der sonne. Fr. Müller 2, 52; mein bub und dein meitschi. Gotthelf
sagen 4, 106; schöne meitla, schöne meitla gits überall gnueg, schöne bueba, schöne bueba gits wenig im land. Tobler 85
b;
[] an sura holzöpfil, an bittere chern, wie chüssa die bueba die meitli so gern. Firmenich 2, 661
b; eigeli guet epfel ond eigeli guet schnitz, die bueba sind nebes (
etwas) ond dmätla sind nitz. 2, 664
b; mei bua is ma neuli begegnet im wald. 2, 67
b; a lebfrischa bua gehtn olbmdäanal zua, a langwaliga chnecht is fürs hoamdäanal grecht. 2, 701
a; a lustöga bue gehtn almana zue, und a bockstara knecht is zan zaun zuhö grecht. 2, 717
b.
wie sollte dieser frische bub, lebfrischa bua, kiltbub, nachtbub
d. i. der geliebte, auf der ganzen alpe hin, in den einfachsten, natürlichsten redensarten und weisen, die sich durch lange jahrhunderte ziehen, nach einem welschen pupus
heiszen, der noch dazu in der schlechten bedeutung eines unnützen leckers eingebracht sein müste? und wie käme es, dasz das mädchen, für welches pupa
und poppa
sich viel mehr geschickt hätte, niemals bube
oder bübin,
in diesem unschuldigen sinn genannt würde? 'mädchen und bübchen'
zusammen bezeichnet auch hermaphroditus. Henisch 541, 56,
vgl.bock und geisz
sp. 202. 55) bube,
nequam, scelus, schurke, wie sich aus der dritten bedeutung leicht entfaltete, da der trosz von armen dienern dem laster und der ausschweifung blosz gestellt war; gerade so wandelte sich auch das alte schalk
d. i. diener in den begrif von veterator, improbus, homo callidus. mhd. landes mort und buoben striegel.
Renn. 1730; luoder, muotwille und spil machent frîer buoben vil. 6374; der lac als ein buobe tôt. 6951; swaʒ arme liute hânt behalten in welden, in velsen, in gruoben, daʒ siht man leider freidic buoben sô gar ûʒ strîchen und durchvarn. 6956; die quâmen zu im dâ er lac, vil cleiner herschefte pflac, gelîch wol einem buben.
pass. H. 362, 75; glîch einem leiden buben lieʒen si dô loufen in.
Marienleg. 24, 296; der würfel machet buoben vil.
Ls. 3, 231; ich wolt, daʒ aller buoben waden verkêret wæren für sich. 3, 480; luoget an die veigen buoben.
Oswalt 3303; nu swîc du unverschamter buobe!
fragm. 15
b, 21.
das chronicon colmar. ad. a. 1300
sagt: servorum pauperum, qui dicuntur bubii tanta fuit multitudo &.,
was man noch zur dritten bedeutung ziehen kann. vgl. Ducange 1, 791
unter bubii.
nhd. sihe, da kamen die leute der stad, böse buben, und umbgaben das haus und pochten an die thür.
richt. 19, 22; so gebt nu her die menner, die bösen buben zu Gibea, das wir sie tödten. 20, 13; aber die söne Eli waren böse buben, die fragten nicht nach dem herrn.
1 Sam. 2, 12; du bist gefallen, wie man fur bösen buben felt.
2 Sam. 3, 34; und stellet zween loser buben fur in, die da zeugen.
1 kön. 21, 10; mein kind, wenn dich die böse buben locken, so folge nicht.
spr. Sal. 1, 10; ein einiger bube verderbet viel guts.
pred. Sal. 9, 18; er ist vermaledeiet und ein bube in der haut. Luther 4, 506
a; ja gott helt nicht mehr von uns, denn das wir verzweivelte buben in der haut sind. 4, 522
a; ja das sie auch mörder, todschleger und buben in der haut sind.
das.; sie sind buben nicht allein fur gott, sondern auch fur der welt.
br. 3, 50; wann du schon weist, das einer ein schalk ist oder ein buob. Keisersb.
s. d. m. 29
a; solich buoben solt man schwemmen. 5
b; er ist ein buob in der haut hinin. 27
a; ach du schnoder verheiter pub!
fastn. 254, 9; herr wirt, treibt aus die faulen puben! 566, 12; o glück, hilf mir durch würfels fal, sunst komm ich in der buben zal. Schwarzenberg 146, 2; darzuo die münch und auch die pfaffen schelmen, buoben, lecker nennen. Murners
luth. narr 2137; fraget, wer der zerrissene lotterbube were, ob den iemand kennet? (se alcuno conoscesse quel ribaldo) .. gebot zu sehen, ob der zerrissen bube hinweg gangen were.
Bocc. 1, 32
b; er were ein bub, schalk und lotter. 2, 145
a; das wir die gots buben, die so vil jamers, main und mord gestift habend, gestraft habend umb ir unzucht. Schertlins
br. 19; er were
[] wol gern ein bub, aber sie will kein hur sein. Alberus
wider J. Witzel F 4
a; da will ich sie schelten und ihnen schuld geben, wie sie grosz buben sind. L 8
b; das ich ser gesundiget hab und bin furwar ein böser bub, knab wolt ich sagen. M 5
a; polluit pudoris vinculum, ist zur huorn worden oder zum buobn. Alberus
im glossar; ir buoben, ir werdent zum keiser kommen, der euch alle wird erhenken lassen!
Aimon d; huorensun, buob, weich von mir!
das.; ward der vatter laut schreien 'aus du lecker, du bub!' Wickram
rollw. 97
b; ich will solchs auf mein letzte hinfart behalten, dasz ich den buben, des man mich zeuht, mit wissen nie gesehen habe.
Galmy 319; für huoren und buoben erkent.
Katziporus M 5
a; was kann dir dein vatter, so er buobe ist und dich in schande gezeuget, für ein schmach sein, wann du nichts schmälichs, schandlichs und lästerlichs fur dich selbs stiftest und beginnest?
Petr. 115
a; zum buben werden.
M. Neander
menschensp. 56; du trunkenpolz, du bub du frecher! H. Sachs I, 525
b; zun andern niemand nützern buben. III. 3, 30
c; du bist ein bub und bleibst ein bub! Wolgemut 2, 392; der hinderm or ein buben (
schalk) trug und mit der zung die leut erschlug. Ringwald
tr. Eck. 1590 D 6
b; was macht ir hurn und buben beid? Ayrer
fastn. 76
b; wan dir und deiner hübschen frawen an unzucht, schelmerei und schand kein bub und hur gleich in dem land. Weckherlin 817; der alte kalender, dessen herz ich einst thörichter weise für besser hielt als seinen kopf, ist wie gesagt, ein böser, sehr böser bube. Wieland 8, 300; ich will euch zu koth treten, bubens! Lenz 1, 156; o der bube! Lessing 1, 546; erwarte erst deinen vater, wenn du kein bube bist. Schiller 193
a; und wie? wenn ich nun bube gnug gewesen sie zu ermorden? 423
b.
man sagte sonst, einem den buben putzen,
ihn ausputzen, ausschelten, lästern (Henisch 542, 23): wer es damit gerichtet aus, wir könten beide nach der baus einander wol den buben butzen. Spreng
Il. 465
a; mein fraw wird mir den buben butzen. Haupt 3, 262; dann er wuste wol, dasz Moyses ein alter melancholischer mann war und ime den buben in dieser sache weitlich geputzt hett. Ayrer
proc. 2, 3.
man dürfte diese redensart auch unter 2
nehmen und an knaben denken, die vom vater oder schulmeister gescholten werden. aus einer menge von sprichwörtern hier noch folgende: buben sind buben; ein bub macht viel buben; ein bub hilft dem andern über bach; von buben kommt man schwerlich unbetrogen; gott straft einen buben mit dem andern; ein bub war gestern so fromm als heut; geld macht böse buben gut; böse buben musz man lassen vertoben.
s. freihartsbube, leckersbube, lotterbube, schandbube, spitzbube. 66) buben,
pl. mammae, läszt sich erklären aus der alten für die vorstellung der brüste natürlichen dualform, so dasz sie als zwillinge, rehzwillinge, δίδυμοι erscheinen (
sp. 444),
zugleich aber mit hinsicht auf bübbi, bubby (
sp. 457). büeble,
mammula. Maaler 81
a.
die hauptstelle aber findet sich bei Altschwert 50, 30—51, 3: sêre sicht man in die buoben, das schetz ich, drier finger breit, umb den lîp ist enge das cleit. die buoben sint geschürzet ûf, man satzte wol ein liechtstock drû
f. vgl. hernach bubengasse
und die analogie von bruchknabe
und bruder 9. 77) bube,
cyprinus, karpfe, junger karpfe, ehe er zum setzling wird, karpfenbüebl. Schm. 1, 142. Henisch 541, 50; item alwegen ist verboten gewesen von Wormbsz an bis gein Germersheim jung schnetz und buoben zu fahen bis fur sanct Bartholomeustag.
fischerordn. von 1488
in Mones
zeitschr. 4, 88.
vgl. bubenfisch.