Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lotterbube m.
lotterbube , m. bube eines lotters, lotter selbst, gaukler ( vergl. auch unter lotterholz): histrio lodderboeve Dief. 279 a ; scurra loterbuob 522 a ; in der fürsten hofe vindet man loterbuben, spilleute, schmaicher. A. v. Eybe 41 a ; begert sich aber mit musziggehn zu erneren, darum übt er sich in reimen und sprechen, wie dann solche lotterbuben vor jaren in sondren deliciis bei unsern vordern sein gewest. Zimm. chr. 3, 7, 9; lieber aber welchen spilman oder welchen landstreicher und lotterbuben woltestu lieber sehen, dann dise ( mönche ), wann sie in irer predig nach der kunst der rhetorik d…