Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beseelen
beseelen , animare, mente ac ratione instruere, nnl. bezielen, Dasypodius setzt entseelen, kein beseelen an, bei Stieler 1992 fehlt es nicht, bei Weckherlin scheint es zuerst vorzukommen: weil hasz und neid den feind besehlet, mit seiner sehl den feind verlasz. 9 ; will ich auch hiemit meine sehl, o vatter, dir befehlen, und billich ich sie dir befehl, du kanst allein besehlen. 136 . es wird meistens figürlich gebraucht: schon eilte junker Fritz mit der begebenheit, sie dem magister zu erzählen, und diesem konnt es gar nicht fehlen, mit einer nützlichen moral (er war gelehrt) sie zu beseelen. …