Brust Pl nur in Bed B; häufiger (etwa 670mal) belegt als ‘Busen’1); als Wort von großer Bildhaftigkeit überwiegend in der Dichtung A
vom Menschen bzw von menschenähnl od anthropomorphisierten Wesenheiten; in unterschiedl konkr, erweiterten u bildl Vorstellungen 1 a
als konkr Körperregion; mehrf in Beschreibungen bildkünstlerischer Werke [
Satyros:] Siehst an mein ungekämmtes Haar, | Meine nackten Schultern, B. und Lenden GWB16,89 Satyros 222 Auf ihres Vaters erkaltete B. hatte die Schöne-Gute ihre Hand gelegt GWB25
1,258,15 Wj III 13 GWB47,107,27 Laokoon
uö gelegentl im Hinblick auf Aussehen u Körperbau (vereinzelt mBez auf einen Zshg von Konstitution u Charakter) [
betr Meyers Gemälde ‘Ödipus u die Sphinx’] Kopf und B. [
der Sphinx], deren wilden und frechen Charakter ich sehr wohl gedacht finde GWBB9,250,13 Meyer 13.3.91 [
betr Werner] seine eingedrückte B., seine vorfallenden Schultern .. ließen keinen Zweifel übrig, daß ein arbeitsamer Hypochondrist gegenwärtig sei GWB23,132,18 Lj VIII 1
uö aus anatom-physiol Sicht, auch mBez auf Körperhaltung; einmal in der metaphor Wdg ‘sich in die B. werfen’ iSv sich selbstgefällig aufgereckt hinstellen Ich .. mochte mir .. die Bänder der B.
[] übermäßig ausgedehnt haben GWB27,46,22 DuW 6 [
nach dem Kleidertausch mit dem Drusenheimer Wirtssohn] Ich stand bald und recht schmuck da, warf mich in die B., und mein Freund schien sein Ebenbild mit Behaglichkeit zu betrachten GWB27,360,21 DuW 10 Schaubühne 16 Regeln fSchausp [G/Wolff]
uö in der Maßangabe ‘an die B.’; im Vergl [
G in Reflexionen üb den Zustand seines Inneren] Das Element, in dem ich schwebe, hat alle Ähnlichkeit mit dem Wasser; es zieht jeden an und doch versagt dem, der auch nur an die B. hereinspringt, im Anfange der Athem GWBB3,237,23 Merck 5.8.78
als Ort für Orden, Schmuck, best Kleidungsstücke (vereinzelt mit erot Nuance) Der König hört von guter Hand, | Man sei voll Kampfes-Lust; | Da kömmt behende Kreuz und Band | Und zieret Rock und B. GWB1,136 Kriegsglück 52 [
Faust zu Meph:] Schaff’ mir ein Halstuch von ihrer B., | Ein Strumpfband meiner Liebeslust! GWBFaust I 2661 = GWBUrfaust 514 AA20,25 Werth I GWB18,164,8 Unterhaltungen
uö bei Männerkleidung im Hinblick auf ausgeschnittenes Hemd bzw offenen Kragen ohne Halsbinde Mutter und Tochter fanden den jungen Herrn [
Wilh auf einem Porträt] allerliebst, mit offnem Halse, halbfreier B., großer Krause GWB23,136,13 Lj VIII 1 GWBT1,177,3 v 11.9.86
uö ―
idVbdg ‘jds B. näher kommen’ iSv auf jdn zukommen; für den Landschaftseindruck beim Blick aus dem fahrenden Wagen GWB3,55 Der neueKopernikus 11 b
in erweitertem Sinne, in versch Bildvorstellungen u metaphor (in Berührung mit A3); gelegentl zugl für Gefühl, Empfindung (iUz ‘Stirn’ für Geist) [
Faust:] Doch mir umschwebt ein zarter lichter Nebelstreif | Noch B. und Stirn, erheiternd, kühl und schmeichelhaft GWBFaust II 10056 GWB3,95 Urworte 20
mit charakterisierenden Beiwörtern, die zugl die Brust als empfindendes Organ kennzeichnen; einmal im vergleichenden Bild von der Natur Auf Kieseln im Bache da lieg’ ich, wie helle! | Verbreite die Arme der kommenden Welle, | Und buhlerisch drückt sie die sehnende B. GWB1,64 Wechsel 3 [
Antonio üb Tasso:] Wie die Natur die innig reiche B. | Mit einem grünen bunten Kleide deckt, | So hüllt er alles .. | Ins blühende Gewand der Fabel ein Tasso 711 GWB4,185 3. OdeBehrisch 74
uö ‘die B. im Morgenrot baden, der Sonne entgegentragen’, im Hinblick auf die (myst) Hinwendung zum Licht der aufgehenden Sonne als einer offenbarenden Erleuchtung [
Faust, Zeichen des Makrokosmos betrachtend:] erkenn’ ich was der Weise spricht: |
“Die Geisterwelt ist nicht verschlossen; |
“Dein Sinn ist zu, dein Herz ist todt! |
“Auf, bade, Schüler, unverdrossen |
“Die ird’sche B. im Morgenroth!
” GWBFaust I 446 = GWBUrfaust 93 GWB19,243,4 BrSchweiz II = GWBB4,124,27 ChStein 4.11.79
in der Beschreibung ausdrucksvoller (zugl auf das Herz hindeutender) Gesten [
Mignon] legte die rechte Hand vor die B., die linke vor die Stirn, und bückte sich tief GWB21,153,13 Lj II 4 = 51,213,9 ThS III 4 dann drückte sie [
Ottilie] die flachen, in die Höhe gehobenen Hände zusammen, führte sie gegen die B., indem sie sich .. vorwärts neigte GWB20,389,6 Wv II 16 GWB40,159,12 Regeln fSchausp [G/Eckerm]
uö bes in Gebärden der Liebe, Zuneigung, des Schutzes; mehrf in ins Metaphorische übergehenden Wdgn wie ‘an seine B. drücken, schließen, nehmen’, ‘B. an B.’, ‘an jds B. (kommen, liegen, legen)’, ‘sich an jds B. werfen’ uä zugl iSv herzen, liebend verbunden sein, freundschaftl (verzeihend) annehmen, jds Obhut anvertrauen, geborgen sein, Zuflucht gewähren, suchen ich habe meine Jetty .. ohne Zeugen unterhalten .. Diese Hand .. diese glückliche Hand drückte sie an meine B. GWBB1,132,8 Behrisch 7.11.67 [
Faust zu Meph in der Aufzählung der Paradoxien als Bedingung der Wette:] Was willst du armer Teufel geben? .. | Ein Mädchen, das an meiner B. | Mit Äugeln schon dem Nachbar sich verbindet GWBFaust I 1682 [
Antiope zu Elp:] Unwillig ihr [
der Wärterin] zu folgen faßtest du | Mit beiden Armen meinen Hals, | Und wurzeltest dich tief in meine B. GWB11,24 Elp
2 503 GWBNatT 2688 GWBFaust I 3504 ~ GWBUrfaust 1196 GWBN3,398,13 FlH Var
uö im Hinblick auf die myth Vorstellung von der Unendlichkeit Gottes Als die Welt im tiefsten Grunde | Lag an Gottes ew’ger B. GWB6,188 Div Wiederfinden 10
idVbdg ‘an der Erde B.’ als Metapher für das irdische Dasein des Menschen [
Chor der Jünger:] Ist er [
der verklärte Christus] in Werdelust | Schaffender Freude nah; | Ach! an der Erde B. | Sind wir zum Leide da GWBFaust I 791 2
(zugl) für die Brusthöhle u ihre Organe a Kopfstimme .. Detail der Organisation von B. und Kehle GWBN11,289,19 Tonlehre
überwiegend mBez auf Erkrankungen, meist der Lunge; einmal ‘in der linken B.’ für: auf der linken Seite [
Marie:] (auf die B. deutend). Es drückt mich hier so. — Es sticht mich so GWB11,109,3 Clav IV Regiebem GWBTgb 23.2.23
uö im Hinblick auf (meist tödl) Verletzungen, auch im Bild; überwiegend in pathet Figurenspr [
Orest zu Iph:] Ja, schwinge deinen Stahl .. | Zerreiße diese B. [diesen Busen GWBIph
2 1253] und eröffne | Den Strömen die hier sieden einen Weg! GWB10,400 Iph
2 Var GWB16,192 Maskenz Aufz dWinters 36
uö b
im Hinblick auf konkr Lebensvorgänge (Atmen, Herzschlag) im Ausdruck körperl u psych Bewegung; meist in Wdgn wie ‘der Atem stockt in der B.’, ‘die B. pocht, schlägt’, auch ‘aus tiefer B.’ ua; gelegentl im Bild u in Anrede [
Bendel] stürzte die Treppe herauf und rannte ihm [
Wilh] athemlos entgegen .. die Augen stunden ihm vor dem Kopfe, seine B. war voll Athem, und es schien, als ob er bersten wollte GWB52,23,5 ThS IV 4 [
Egle zu Amine:] Wie pochte deine B., wenn man vom Tanze sprach GWB9,5 LauneVerl 47 GWB50,319 Pand 457 GWB17,31,26 TriumphEmpfindsamk III GWBFaust II 6049
uö 3
als Heimstatt, Gefäß der menschl Psyche u ihrer Regungen bzw metonym für Inneres, Herz, Gemüt, Wollen, oft zugl auch für das (empfindende, schöpferische) Individuum selbst a [
Faust zu Wagner:] Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner B., | Die eine will sich von der andern trennen GWBFaust I 1112 es kocht | Das innre Mark, die schmerzliche Begier | Der Rache siedet schäumend in der B. Tasso 1383 [
Prinzessin:] Ganz leise spricht ein Gott in unsrer B., | Ganz leise, ganz vernehmlich, zeigt uns an, | Was zu ergreifen ist und was zu fliehn Tasso 1672 GWBFaust II 10961 [im Herzen
Var]
uö b
als tätiges, schaffendes Organ; bes als Ausdruck für Schöpferkraft, Streben u Wirken des Menschen; auch von der personifizierten Natur [
Erdgeist zu Faust:] Mich neigt dein mächtig Seelenflehn, | Da bin ich! — Welch erbärmlich Grauen | Faßt Übermenschen dich! Wo ist der Seele Ruf? | Wo ist die B., die eine Welt in sich erschuf, | Und trug und hegte, die mit Freudebeben | Erschwoll, sich uns, den Geistern, gleich zu heben? GWBFaust I 491 ~ GWBUrfaust 139 [
Faust zu Meph:] Die Schöpfung meiner regen B. .. | Der Gott, der mir im Busen wohnt, | Kann tief mein Innerstes erregen GWBFaust I 1560 [
Faust:] Erhabner Geist .. | Gabst mir die herrliche Natur zum Königreich | .. Nicht | Kalt staunenden Besuch erlaubst du nur, | Vergönnest mir in ihre tiefe B. | Wie in den Busen eines Freunds zu
[] schauen GWBFaust I 3223 = Fragm 1895 GWBFaust II 10868
uö c
als aufnehmendes Organ [
Chor zu Helena:] Erquicke nun am herrlichen Schatz, | Dem stets vermehrten, Augen und B. GWBFaust II 8561 GWB31,66,8 ItR
uö d
in der Beschreibung psych Befindlichkeit, Zustände u Vorgänge; auch in metonym Bezug u in Anrede: mBez auf freudige Erregung, Hochgestimmtheit, Lebenslust, Liebesempfindungen; mehrf auch bildhaft auf ein Öffnen, Sich-Erweitern der Sinne hinweisend Es dringen Blüthen | Aus jedem Zweig .. | Und Freud’ und Wonne | Aus jeder B. GWB1,72 Mailied 10 [
Prinzessin üb ihre Schwester:] Doch leider jetzt vermissen wir zu sehr | Den frohen Geist, die B. voll Muth und Leben Tasso 893 [
Tasso im Selbstgespräch:] Blicke freudig! | Es ist so groß, so weit, was vor dir liegt .. | Schwelle B.! Tasso 1189 GWBFaust II 6974 GWBFaust II 6282
uö mit Attr wie ‘zart, still, offen, treu, falsch, stolz’ uä zum Ausdruck des Gestimmtseins, der Gesinnung des Menschen; einmal im adv Gen Der ich .. | Mich in stiller B. erquickte, | Trotz Verneinung, Hindrung, Raubens, | Mit dem heitern Bild des Glaubens GWB6,34 Div Beiname 23 Dankst du dann, am Blick dich weidend, | Reiner B. der Großen, Holden, | Wird die Sonne, röthlich scheidend, | Rings den Horizont vergolden GWB4,109 Früh, wenn Tal 10 GWB29,89,12 DuW 18 GWB51,50,23 ThS I 15 GWB4,225 Bänkelsängerlied 55
uö mehrf in Kennzeichnung der Empfindungsfülle; auch idVbdg ‘aus voller B.’ Sie athmet in lieblichem Schlummer, | Und es durchglühet ihr Hauch mir bis in’s Tiefste die B. GWB1,239 Vs 110 RömEleg V [
Meph zum Herrn:] den [
Faust] sollt ihr noch verlieren .. | Wenn ich zu meinem Zweck gelange, | Erlaubt ihr mir Triumph aus voller B. GWBFaust I 333 GWBB28,108,20 Rochlitz 1.6.17
uö einmal idVbdg ‘nicht aus der B. wollen’, von Worten GWBB11,123,20 Schiller 9.7.96
öfter im Hinblick auf Unruhe, Friedlosigkeit, Beengtheit, innere Öde uä; häufig verbunden mit der Sehnsucht nach Erleichterung, Befreiung, Belebung Was, von Menschen nicht gewußt | Oder nicht bedacht, | Durch das Labyrinth der B. | Wandelt in der Nacht GWB1,101 An den Mond 35 Süßer Friede, | Komm, ach komm in meine B. GWB1,98 Der du von 8 Tropftest Mäßigung dem heißen Blute, | Richtetest den wilden irren Lauf, | Und in deinen Engelsarmen ruhte | Die zerstörte B. sich wieder auf GWB4,98 Warum gabst du uns 36 [14.4.76 an ChStein] [
Faust:] Wo fass’ ich dich, unendliche Natur? .. | Dahin die welke B. sich drängt GWBFaust I 458 = GWBUrfaust 105
uö e
metonym für Mannesmut, (leidenschaftl) Kampfbegier; idVbdgn ‘Arm und B.’, ‘Faust und B.’ uä als psych Komponente zu körperl Stärke, Tüchtigkeit; auch ohne Objektbezug die gewalt’ge B. und der Titanen | Kraftvolles Mark war seiner [
Tantalos’] Söhn’ und Enkel | Gewisses Erbtheil GWBIph
2 328 [
Obergeneral:] Solch ein Terrain wünscht sich der Kriegsgedanke .. [
Kaiser:] Mir bleibt nichts übrig als zu loben; | Hier kann sich Arm und B. [Faust und B. und Fuß
Var] erproben GWBFaust II 10358 GWB13
1,270,19 Götz
3 III 10
uö idWdg ‘die B. bieten, entgegenstellen’ uä iSv sich zur Auseinandersetzung stellen, trotzen GWBB3,27,10 Bürger 2.2.76 GWBN3,136,23 FlH III
uö idWdg ‘die B. bewähren’ iSv Mut, Tatkraft beweisen, sich (zu etw) tüchtig zeigen GWBB4,50,24 CEGoethe 9.8.79 B
für die weibl Brust (vereinzelt auch Männerbrust); mehrf in Beschreibungen bildkünstlerischer Werke Amazone auf dem Capitol .. die rechte B. blos die lincke sehr sichtbar mit einem leichten Gewande bedeckt GWB32,436,29 ÜbItal
uö für die Nahrung gebende Mutterbrust; auch im Vergl u Bild Gott segne dich, junge Frau, | Und den säugenden Knaben | An deiner B.! GWB2,170 Der Wandrer 3 [
Leonore zu Tasso:] So lange hegst du schon Verdruß und Sorge, | Wie ein geliebtes Kind, an deiner B. Tasso 2380 GWBT1,301,19 v 17.10.86
uö idVbdg ‘der Weisheit Brüste’ in iron Übertragung auf den akadem Lehrbetrieb [
Meph zum Schüler:] So nimmt ein Kind der Mutter Brust | Nicht gleich im Anfang willig an, | Doch bald ernährt es sich mit Lust. | So wird’s euch an der Weisheit Brüsten | Mit jedem Tage mehr gelüsten GWBFaust I 1892
in der Fruchtbarkeitsmetaphorik im Bild der geheimnisvollen, unerschöpflich hervorbringenden u nährenden vielbrüstigen Mutter Natur [
Faust:] Wo fass’ ich dich, unendliche Natur? | Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens, | An denen Himmel und Erde hängt .. | Ihr quellt, ihr tränkt, und schmacht’ ich so vergebens? GWBFaust I 456 = GWBUrfaust 103 Bleibe das Geheimniß theuer! | Laß den Augen nicht gelüsten! | Sphinx-Natur, ein Ungeheuer, | Schreckt sie dich mit hundert Brüsten GWB4,137 Genius, die Büste der Natur enthüllend 4 [um 1825] GWB2,195 Groß ist die Diana 7
übertr auf eine jährl wieder neue Sprossen treibende Stammpflanze Die Blume die ich pflücke .. | Läßt die Mutter still zurücke, | Die sich in sich selbst vermehrt. | Lang entblättert und verborgen, | Mit den Kindern an der B., | Wird am neuen Frühlingsmorgen | Vielfach sie des Gärtners Lust GWB4,211 Aus dem Zaubertal 12
als Geschlechts- u Schönheitsmerkmal (bes ‘volle B.’ iUz ‘flache, schlappe B.’) von bes erot (sexuellem) Reiz [
betr Illustration einer pikanten Anekdote] Eine Dame steht vor dem Spiegel sich zu putzen und hat vorn ihre schönen Brüste bloß GWBTgb 16.8.07 [
Ariadne] schläft .. Die volle B. [στέρνον], der nackte Oberkörper ziehen das Auge hin GWB49
1,93,16 Philostrat [
Faust beim Anblick des Idols:] Das ist die B., die Gretchen mir geboten, | Das ist der süße Leib, den ich genoß GWBFaust I 4197 [
Schenke zur Dirne:] Deine Wangen, deine Brüste | Werden meinen Freund ermüden GWB6,209 Div Schenke spricht 7 [
für: ubera, μαστοί] GWB37,302,11 Hohelied AA81,25 Werth II DjG
35,195,7 HanswurstsHochz Plp
uö ―
auch für die Brust des Mannes; iZshg mit Gedanken üb das männl u weibl Schönheitsideal reicht die männliche [
Körperform] aber mehr an die Idee: denn in ihr hört das Reale auf. Die Männerbrust ist keine B. mehr. Des Weibes Brust ist ein Reales, denn sie säugt damit .. Des Mannes B. ist nicht etwa die Andeutung zu der darauf folgenden Weiberbrust, sondern die Weiberbrust .. ob sie gleich in dieser Doppelgestalt ihre höchste Schönheit erreicht hat, geht im Manne über den Zweck hinaus .. ist mehr ein Schmuck und Hindeutung auf eine höhere Bedeutung Gespr(He2,157) Riemer 20.11.06 C
als Körperregion bei Tieren; auch als Gegenstand anatom Betrachtungen 1
von Wirbeltieren, bes Vögeln; in der Dichtung gelegentl in erweitertem Sinne B. an Thieren schwach .. Rücken an Thieren starck GWBN13,230,22 Morph Plp Kannst du der Abendsonne Schein | Auf weichem Moos am Bache nicht | Die B. entgegen heben? GWB2,75 Adler u Taube 41 GWBN8,14,17 VglAnatomie 3 1795 GWB18,256,17 Märchen
uö 2
Körperabschnitt bei Insekten [
betr den Schmetterling] das Haupt mit seinen Hülfsorganen, die B. mit den ihrigen und den Leib GWBN8,85,6 Vortr VglAnatomie 3 1796 GWBN6,428,19 MetamIns
uö ebd D
für das die Brust bedeckende Stoff-, Kleidungsstück GWB17,54,7 TriumphEmpfindsamkeit V
[] Regiebem [
Zit s v Brustlatz]
idVbdg ‘jdn bei der B. fassen’ Wilhelm fuhr wie ein Blitz auf den Mann zu, und faßte ihn bei der B. GWB21,160,24 Lj II 4 GWB21,5,13 Lj I 1
uö → GWB
Freundesbrust GWB
Gänsebrust GWB
Heldenbrust GWB
Jugendbrust GWB
Kalbsbrust GWB
Knabenbrust GWB
Lebensbrust GWB
Männerbrust GWB
Mannesbrust GWB
Menschen- GWB
Mutter- GWB
Panzer- GWB
Rot- GWB
Schnür- GWB
Weiber- GWB
Weiblein- GWB
engbrüstig GWB
schwachbrüstig GWB
weitbrüstig Syn zu A u B
GWB
Busen zu A2
GWB
Herz GWB
Lunge zu A3
GWB
Herz (sd) GWB
innen(Innere) GWB
innen GWB
Seele zu B
GWB
Brüstchen GWB
Brüstlein zu D
GWB
Brustlatz GWB
Leibchen GWB
Mieder vgl zu A GWB
Büste zu B GWB
Äpfelpaar zu D GWB
Brustlatz 1) vgl DSanders, Wb der dt Spr, 1, 1860,231 s v Brust Anm 1 u 3: “Busen gilt nicht von Thieren .. auch nicht von der den Säugling nährenden B. .. Die feinere Umgangsspr. vermeidet, wie überh. die auf geschlechtliche Untersch. hindeutende Bez., gern die Mz. Brüste und braucht lieber B. oder Busen”Maria Erxleben
M. E.