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Bank

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Bank

Bd. 1, Sp. 228
Bank 1. Auf der Bank liegt man sanfter, als auf einem Purpurbett. Engl.: Lowly sit richly warm. 2. Auf einer ungekehrten (ungewischten) Bank ist gut finden. – Eiselein, 53; Simrock, 717. Wenn eine Bank umfällt, so fallen auch die Sachen herunter; aber was man da aufliest, ist nicht gefunden. 3. Auf harten Bänken ist nicht gut sitzen. 4. Der auf der Bank schläft und der darauf stiehlt, der darauf schlafen und stehlen lässt, sind gleich schuldig. – Fischart. 5. Die Bank kann stolz sein, auf der ein braver Mann sitzt. n.: Den bank er vel prydet, som sat er med gode quinder. (Prov. dan.) 6. Erst an die Bank, dann an den Tisch. 7. Es ist nicht gut, wenn die Bänke (über den Tisch) hüpfen wollen. 8. Es ist schwer, leiblich auff der bank sitzen, vnd mit dem sinn drunder. – Henisch, 182. 9. Es schwatzt oft einer den andern von der Bank und setzt sich dann selber darauf. 10. Man ligt sanffter auff einer bank, denn auff einem purpurbett. – Henisch, 182; Gaal, 147. 11. Man muss an den Bänken gehen, ehe man an die Stühle kommt. – Bücking, 241. Weil bei den beweglichen Stühlen schon etwas mehr Kraft und Vorsicht dazu gehört, sich halten zu können, als bei der festen Bank. 12. Man muss unter der Bank und auf der Bank sitzen können. – Kirchhofer, 352. 13. Tracht' auff die bank, du kommst dennoch wol darunder. – Henisch, 182; Simrock, 714; Lehmann, II, 625, 21. 14. Unter der Bank mit Ruh' ist besser als darauf mit Unruh'. 15. Unter der Bank neidet man niemand. – Simrock, 7480; Sailer, 275. Der Neid sucht das Grosse, Schöne, Hervorragende. Lat.: Bene qui latuit, bene vixit. (Ovid.) – Humilius, sed tutius. 16. Was auf der Bank gemacht ist, das liegt nicht gern darunter. Holl.: Die op eene bank geteeld is, ligt er niet gaarne onder. (Harrebomée, I, 31.) 17. Was auf der Bank gemacht ist, das trachtet ans Bret. Lat.: Semper bastardi sunt addictissimi Marti. – Natus adulterio semper adulter erit. 18. Wer auf der Bank liegt, fühlt keine Feder. 19. Wer auf der Bank schläft, den sticht weder Feder noch Stroh. 20. Wer auf die Bank trachtet, kommt bald darauf. – Sailer, 275. Sowie der, welcher nicht darauf trachtet, gar leicht daruntergestossen wird. 21. Wer auff die banck stehet, der kan weitter sehen, denn der gar auff der Erden ligt. – Henisch, 182. 22. Wer dich von der Bank herabgeworfen hat, kann dich wieder hinaufheben. 23. Wer gedultig vnter der bank sitzt, der sitzt auch höflig darauff, wenn er darauff kombt. – Henisch, 182. Lat.: Qui nescit pati, nescit dominari. Ung.: A ki nem tud tűrni, nem tud uralkodni. 24. Wer immer unter die Bank trachtet, den lässt man billig darunter liegen. 25. Wer unter der Bank liegt, fällt nicht hoch herab. – Simrock, 12268; Kirchhofer, 230. Lat.: Qui jacet in plano, non habet, unde cadat. – Tutior in terris locus est, quam sedibus altis. 26. Wer unter die Bank will, den stösst man bald darunter. – Simrock, 715; Sailer, 159. Wer sich um seine Achtung bringen will, hat den Zweck bald erreicht. 27. Auf der letzten Bank sitzen. Von den Schmarotzern gesagt, die bei den Alten nur unter der Bedingung zu einem Gastmahle zugelassen wurden, dass sie sich auf den letzten Platz setzten; oder von geringen Gästen, welche von den Reichen zwar aufgenommen, aber auf die letzten Plätze gesetzt werden. Lat.: Imi subsellii. (Gellius.) (Erasm., 175.) 28. Durch die Bank. Holl.: Door de bank. (Harrebomée, I, 30.) 29. Einen unter die Bank stecken (schieben). Ihn überwältigen und verspotten. 30. Einen unter die Bank trinken. Holl.: Iemand van de bank drinken. (Harrebomée, I, 31.) 31. Einen zur Bank hauen. Alle seine einzelnen Handlungen verleumden. 32. Er geht noch an Bänken. Ist unsicher, ein Anfänger, kann noch nicht auf eigenen Beinen stehen. 33. Er hat eine halbe Elle unter die Bank nach den Mäusen geworfen. – Geiler, 102. Von Schneidern, die sich beim Zuschneiden nicht vergessen. 34. Er hat es vnder einer vngekerten banck gefunden. – Tappius, 181a. Eine milde und witzige Umschreibung für »gestohlen«. »Ein treues Gesinde«, sagt Agricola, »hält das nicht für finden, was die Kinder und Leute im Hause ohne Gefahr haben fallen lassen. Es kehrt das Haus und durchsucht alle Winkel, liegt etwas da, so legt es wieder an seinen Ort. Ein Dieb aber findet, ehe man es sucht, d.h. er stiehlt es und sagt, er habe es gefunden.« Holl.: Hij vindt het onder eene omgekeerde bank. (Harrebomée, I, 31.) 35. Er ist mit ihr von der Bank gefallen. Hat ein uneheliches Kind mit ihr gezeugt. 36. Er kann unter und auf der Bank sitzen. Findet sich in alle Lagen. 37. Etwas auf die lange Bank schieben. – Grimm, I, 1108. Es aufschieben. Diese Redensart ist aus den frühern Gerichtsstuben entlehnt, wo man anstatt der Actenschränke eine lange Bank hatte, die Acten und Klagen auf derselben zu verwahren. Frz.: Pendre un affaire au croc. Holl.: Het wordt op de lange baan geschoven. (Harrebomée, I, 24.) Lat.: Bunas judex est. (Bunas war ein saumseliger Richter in Athen.) 38. Etwas durch die Bank verkaufen. Das Schlechte mit dem Guten. 39. Etwas unter der Bank hervorziehen. Es aus dem Verborgenen ans Licht, aus der Niedrigkeit emporbringen. 40. Etwas unter die Bank stecken (werfen). Es als etwas Verächtliches verbergen. Holl.: Hij wordt achter de bank geschoven. (Harrebomée, I, 31.) 41. Finden vnter einer vngekerten banck. – Agricola, 104; Henisch, 182. 42. Ich habe ihm eine Bank gegeben, nun soll ich ihm auch noch das Sitzfleisch dazu geben. – Wullschlägel. Die Neger in Surinam wollen damit sagen, dass jemand unersättlich im Fordern ist. Je mehr man ihm gibt, desto mehr will er haben. 43. Ich werde deshalb nicht unter die Bank kriechen. 44. Ich wolt dich schieben vntert Banck vnd ein Eyer im schmaltz auff dir essen. – Kirchhofer. »Eier im Schmalz« hiess ehemals in Ulm das Morgenessen bei Hochzeiten oder an dem Morgen, an welchem die Hochzeitsgeschenke genommen wurden. Wahrscheinlich wegen des dabei eingerissenen Aufwandes wurde es in dem Zeitraume von 1545-1705 siebenmal verboten. (Schmid, Schwäbisches Wörterbuch, 1831.) 45. Längs der Bank gehen, bis man endlich hinaufkommt. (Wehlau.) 46. Leeren Bänken predigen. Keine Zuhörer haben. Frz.: Prêcher dans le désert. (Lendroy, 1481.) 47. Seine Bank ist gesprengt. Seine Baarschaft geht zu Ende, seine Kraft geht auf die Neige. 48. Von der Bank aufgelesen. – Eiselein, 53. Ein Bastard. 49. Vnter der banck ligen. – Henisch, 181. Im Verborgenen oder in Verachtung leben. 50. Wir wollen an Bänken gehen. Mit fremder Hülfe anfangen. 51. Zur banck hawen. – Tappius, 206a; Henisch, 181. Lat.: Genuino mordere. n.: Bedre under benken med roe, em paa den med uroe. (Prov. dan., 65.) Lat.: Miseria invidiam non sentit. (Binder I, 991; II, 1870; Seybold, 308.) n.: Den som kaster sig selv under benken, hannem lade de andre nok ligge der. (Prov. dan., 65.) n.: Hvo som vil under benken, den stöder man ned. (Prov. dan., 65.) » ... er meynete, Tiberius spielte es mit Fleiss auff eine lange Bank.« (Gottfried, 299a.) It.: Mandar per le lunghe. – Menar il con per l' aja. (Giani, 1848.) »Dat hillige, gotlike wort machte wedder vnder de Benke geworpen werden.« (Hamburger Chronik, 94.) 52. Af âgekierde Binka 'fäinjden de Riwer. – Schuster, 652. 53. An Bänken können auch schwache Leute gehen. n.: Ved benke og stöd kunne og svage folk gaae. (Prov. dan., 92.) 54. Besser vnter der Banck mit Ruhe, denn darauff mit Unruhe. – Petri, II, 40. 55. Besser von der Bank fallen als vom Dach. It.: E meglio cadere dal pii che dalla vitta. – E meglio cadere dalla finestra, che dal tetto. (Gaal, 1343.) 56. Gedenkt ainer under den banck, so bleibt er darunder. – Zimmer'sche Chronik, IV, 743. 57. Man mot bîlängst de Bânk gâne, bet man an e Dösch kömmt. (Wehlau.) – Frischbier, II, 256. »Mit Bank bezeichnete man in früherer Zeit im Reichstage wie in den öffentlichen Collegien die Sitze der (Abgeordneten, Vertreter) Repräsentanten. Man unterschied geistliche und weltliche, adelige und bürgerliche Bank. Am Tische sass der Vertreter der Regierung. Der Sinn des Sprichworts ist also: nach der Herrschaft streben, zur Herrschaft gelangen.« (Frischbier, II, 256.) 58. Man muss nicht die ganze Bank einnehmen, andere wollen auch einen Platz. Böhm.: Ne všecko sobĕ jen, nech mistečka i jiným. (Čelakovský, 58.) 59. Ich wolt dich schieben vntert Bank, vnd ein Eyr im schmaltz auff dir essen. – Hans Sachs, III, XLV, 1. 60. Setz' dich auf die Bank und nimm den Zagel in die Hand. – Frischbier, I, 4221. Nöthigung zum Sitzen. Lit.: Sesk ant banko, imk bibi i ranko. 61. Was unter der Bank geboren ist, bleibt auch unter der Bank. Pack bleibt Pack. 62. Wer auf die Bank will steigen, der muss den Schämel haben. – Granatapfel, 79b, 2. 63. Wer auff die Banck wil, dem greyfft jedermann zu, das er vollent darauff komme. – Franck, Paradoxa, 25a. »Wer aber der welt nar wil sein, vnd vnder die banck, den scheubt sie bald vollent darunder.« 64. Wer zu den Bäncken nicht geboren ist, soll um den Stuhl bitten. – Graf, 415, 120. Die deutsche Ansicht, dass der Tod nur den Leib nimmt, aber kein Recht, brachte auch das Schöffenthum in den Erbgang. Nur der geborene und gekorene Schöffe konnte Urtheil finden, jeder andere musste sich besondere Erlaubniss erbitten, wenn er, weil er das gefundene Urtheil anfocht, ein neues finden wollte. Mhd.: Der dar zu den benken nicht geboren ist, der shol des stuoles biten. (Gaupp, Das alte magdeburgische und hallische Recht, 299, 56.) 65. All' dorch de Bank. – Frischbier, I, 239. 66. Ast af de lank Bank lossen. (Siebenbürg.-sächs.) – Frommann, V, 327, 290. Etwas bis zum Tode verschieben. 67. Auf beiden Bancken waschen. (S. Achsel 8.) – Herberger, II, 513. 68. Einem die Banck für die Thür setzen. – Mathesy, 197a. 69. Er hets uf ene ugwüschte Bank g'funde. (Schaffhausen.) – Schweiz, II, 168, 51. 70. Er ist vnter der Banck. – Theatr. Diabolorum, 287a. Er hat sich voll getrunken. 71. Er legt sich auf die faule Bank. 72. Er muss unter der Bank kuschen. In niedrigen Verhältnissen bleiben; es gelingt ihm nicht, sich hinaufzuarbeiten. – »A wär goar zu gorne a Grusskall geworn, ei olla Quork thutt a au pfuscha; es thutt merr so goar harzlich lêd im da Norr'n, dass har underm Bänkla soal kuscha.« (Bettermann, Gedichte, S. 208.) 73. Er steckts niemals unter die Banck. – Herberger, Ib, 31. Er sagt jedem die Wahrheit ins Gesicht. 74. Er sitzt auf der öberschter (obersten) Bank. (d.-deutsch. Warschau.) Hat eine einflussreiche Stellung, spielt eine wichtige Rolle. Die obersten Bänke in den Schwitzbädern werden von den vornehmsten Besuchern in Anspruch genommen. 75. Es soll ihm zu gelegener Zeit nicht unter die Bank gesteckt werden. 76. Etwas hinter die Bank werfen. – Luther's Tischr., 358b. 77. Heb me de Bank nauf, ra kan i selbe. (Ulm.) 78. Näst los af de länk Bänk. – Schuster, 443. 79. Unter der Bank im Staube vergessen. – Schottel, 1118b.
10894 Zeichen · 363 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    bankst. F. (i)

    Köbler As. Wörterbuch

    bank , st. F. (i) nhd. Bank (F.) (1), Sitz ne. bench (N.), seat (N.) Hw.: s. *bėnkio?; vgl. ahd. bank* (st. M. (a?) (i?)…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bankst. M. (a?, i?), st. F. (i)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    bank , st. M. (a?, i?), st. F. (i) nhd. Bank (F.) (1), Sitzbank ne. bench ÜG.: lat. fulcrum Gl, scamnum Gl, sedes Gl, su…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bankF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    bank , F. nhd. Bank, Gerichtsbank, Gerichtsstätte, Verkaufstisch, Wechselbank, Sandbank Vw.: s. brā-, bēr-, brak-, brōt-…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bank

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Bank , plur. die Bänke, und in zwey Bedeutungen Banken, Diminutivum das Bänkchen, im Oberdeutschen das Bänklein, übe…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bank

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    2 Bank 1 Geldinstitut, nur iZshg mit Berichten aus Ital Philipp Hackert verlangte jährlich 50.000 Ducaten [ für den Umba…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bank

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Bank , Erhöhung des Meeresgrundes, Untiefe; im Bergbau eine durch Zwischenschichten isolirte Abtheilung des Flötzes; im …

  7. modern
    Dialekt
    Bank

    Bayerisches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    Bank Band 1, Spalte 1,1156f.

  8. Sprichwörter
    Bank

    Wander (Sprichwörter)

    Bank 1. Auf der Bank liegt man sanfter, als auf einem Purpurbett. Engl. : Lowly sit richly warm. 2. Auf einer ungekehrte…

  9. Spezial
    Bank2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Bank 2 f. (-, Bänke) 1 (abgekürzt «ban’ » ) banch (banc) m. 2 ‹alp› (Felsenbank) banch (banc) m. 3 (Hobelbank, Werkbank)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bank

978 Bildungen · 468 Erstglied · 507 Zweitglied · 3 Ableitungen

bank‑ als Erstglied (30 von 468)

Bank(h)art

Idiotikon

Bank(h)art Band 2, Spalte 1645 Bank(h)art 2,1645

bank* 7

KöblerAfries

bank* 7 , F. nhd. Bank (F.) (1) ne. bench (N.) Vw.: s. biār-, breid-, -pele Hw.: vgl. an. bekkr (1), ae. bėnc, as. bank*, ahd. bank*, dän. b…

Bankbein

SHW

Bank-bein Band 1, Spalte 565-566

Bankbett

SHW

Bank-bett Band 1, Spalte 565-566

Bankeisen

SHW

Bank-eisen Band 1, Spalte 565-566

Bankert

SHW

Bank-ert Band 1, Spalte 567-568

Bankhammer

SHW

Bank-hammer Band 1, Spalte 567-568

Bankkasten

SHW

Bank-kasten Band 1, Spalte 567-568

Bankkiste

SHW

Bank-kiste Band 1, Spalte 567-568

Banksidel

SHW

Bank-sidel Band 1, Spalte 567-568

Bank-Actie

Adelung

bank·actie

Die Bank-Actie , plur. die -n, Scheine, welche die Eigenthümer der Bank über ihr eingelegtes Capital erhalten, und welche alle Mahl auf eine…

Bankakzept

DERW

bank·akzept

Bankakzept, N., ›Annahme eines Wechsels durch eine Bank‹, 19. Jh.?, s. Bank, Akzept

Bankalinspektor

GWB

Bankalinspektor [ aus Marienbad ] Fissel, Bankal-Inspector von Klattau Tgb 5.8.23 = B37,156,13 August 5.8.23 Caroline Vollmann C. V.

Bankantheilsschein

Campe

bank·antheilsschein

○ Der Bankantheilsschein , des — es, Mz. die — e, Scheine, welche die Eigenthümer der Bank über ihr eingelegtes Geld erhalten, und welche im…

Bankanweisungen

Meyers

Bankanweisungen , Zahlungsanweisungen, die die Hauptbank auf ihre Zweiganstalten und umgekehrt, sowie die Zweiganstalten untereinander auf G…

bankarbeit

DWB

bank·arbeit

bankarbeit , f. arbeit, welche die handwerker auf ihrer bank, an ihrer werkstatt, nicht auszerhalb hauses, machen.

bank als Zweitglied (30 von 507)

vrībank

KöblerMnd

*vrībank , F. nhd. „freie Bank“, Freigericht Hw.: s. vrībankgōt E.: s. vrī (1), bank W.: s. nhd. Freibank, F., Freibank, DW 4, 101, DW2 9, 9…

Folterbank

RDWB1

Folterbank f j-n auf die Folterbank spannen idiom. - см. RDWB1 Folter

Sandbank

RDWB1

Sandbank f (kein Bezug zu "скамейка") песчаная отмель

Werkbank

RDWB1

Werkbank f die verlängerte ~ idiom. , der verlängerte Arm idiom. придаток перен. , исполнитель чужой воли, приспешник, подпевала, соглашател…

Abspüelbank

Idiotikon

Abspüelbank Band 4, Spalte 1388 Abspüelbank 4,1388

affenbank

DWB

affen·bank

affenbank , f. was sonst spötterbank, wo die spötter, die narren sitzen. ps. 1, 1 : der alle verkerte menschenkinder auf den affenbank setzt…

Afterbank

DRW

after·bank

Afterbank verborgene (Fleisch-)Bank 1492 KahlaUB. 116 Faksimile

Armenbank

DRW

armen·bank

Armenbank Stiftungsvermögen für Kirchenarme 1717 Koeniger,SendQ. 83

austerbank

DWB

auster·bank

austerbank , f. ostrearum vivarium, nnl. oesterbank, dän. östersbänk: inzwischen wate ich mit gröszter lust zur austerbank hinab. J. Paul He…

bierbank

DWB

bier·bank

bierbank , f. es wird auf allen bierbänken davon gesprochen; er liegt auf der bierbank.

brâbank

MNWB

bra·bank

brâbank , (brawe- , brage-) brâchbank , f. , Uferstelle, an der Schiffsarbeit, Kalfatern verrichtet wird (Werft, Lastadie), s. brâgen.

bragebank

KöblerMnd

bragebank , F. nhd. Uferstelle an der Schiffsarbeit und Kalfatern verrichtet werden, Werft E.: s. brā, bank Hw.: s. brakbank, brāgen L.: Mnd…

brakbank

KöblerMnd

brak·bank

brakbank , F.? nhd. zum Kalfatern eines Schiffes bestimmter Platz am Ufer Hw.: s. bragebank, brāwinge E.: s. brak, bank L.: Lü 65a (brakbank…

brechbank

DWB

brech·bank

brechbank , f. tabula in qua pistores massam pilo frangunt et denuo pinsunt. Frisch 1, 131 c , zumal beim bretzelbacken, wo der teig zweimal…

Ableitungen von bank (3 von 3)

banke

KöblerMnd

banke , F. Vw.: s. bank

gebank

KöblerMnd

gebank , N. nhd. Verkaufsbank E.: s. ge, bank R.: gebenke (Pl.): nhd. Verkaufsbänke L.: MndHwb 1/2, 29 (gebenke)

Urbank

RhWB

Ur-bank Dinsl-Hiesf f.: steinige Masse in Feld od. Wiese.

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Cotta, M. (2026). „bank". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/bank/wander?formid=B00129
MLA
Cotta, Marcel. „bank". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/bank/wander?formid=B00129. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „bank". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/bank/wander?formid=B00129.
BibTeX
@misc{lautwandel_bank_2026,
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