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Bank

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Bank f.

Bd. 1, Sp. 458
Bank f. ⟨Meist Bank, selten Banke (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi, Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr), Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BarloBa (Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HemdenHe) Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@GemenkrücklingKr (Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@SuderwickSu, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DorstenDo), Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh; mit [] gedehntem oder nasaliertem Vokal: bāⁿk Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe, baċŋk Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe, bāⁿ(ŋ)k(ə) Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@Niedergrafschaft BentheimNg, Bānke (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh). Pl. gewöhnlich ›bänke‹; bŋkə ( ≠ ›ä‹ und ›e‹) Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh. — Verkl. fast im gesamten Gebiet ›bänksken‹, (lautschriftl. meist -ŋskən, selten laienschriftl. „Bängsken“), doch ›benksken‹ die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd, die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs, Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BöllingBö, bŋsk Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh; weitere (laienschriftl.) Angaben: „Bänkstken“ (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ScholvenBs), „Bänkschken“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@SchiederSc, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorgentreichBo), „Bäenksken“ (Kr. SoestSos Kr. Soest@WestönnenWö), „Bnksken“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@NiederntudorfNt), „Bânksken“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk), „Bānksken“ (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@EngarEn), „Bäinsken“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@WestheimWh), „Bänsken“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@BergkirchenBk, Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@SchaleSc, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@LöhneLö, Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@GellershagenGh, Kr. MünsterMün Kr. Münster@TelgteTe, Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@LügdeLd Kr. Höxter@VinsebeckVb, die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp, Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe Kr. Lippstadt@MellrichMe), „Bännsken“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@OberlübbeOl); Bänk-schen (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@RotheRo Kr. Höxter@Tietelsen u. RotheTi, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh), „Bänkschen“ (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@AmelunxenAm Kr. Höxter@ErkelnEr Kr. Höxter@LüchtringenLü, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorlinghausenBh Kr. Warburg@NiesenNi), „Biänkschen“ (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@DriburgDb), „Bäönkschen“ (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@NieheimNh), „Baänkschen“ (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorgentreichBo), „Bäinkschen“ (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@DaseburgDs); Formen ohne -s-: bE(ŋ)ken (ohne geminiertes k) Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@UelsenÜl Kr. Grafschaft Bentheim@WilsumWm = RakersMb § 52, 3, „Bänkken“ (Kr. OsnabrückOsn Kr. Osnabrück@BelmBe, Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@IsenstedtIs, Kr. HerfordHfd Kr. Herford@BischofshagenBi Kr. Herford@HiddenhausenHi), „Bänken“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@WehdemWe, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenHn). Im NO neben seltenerem Bänksken häufiger wohl hd. Bänkchen und lüttke Bank (besonders östl. Kr. LübbeckeLüb und Hfd). — Im SO ›bänkelken‹ (im Westteil häufiger daneben Bänksken) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe), Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl (Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AlmeckeAm Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@PlettenbergPl Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SchönebeckeSb, Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BerghausenBh Kr. Meschede@BödefeldBö Kr. Meschede@BerlarBl) Kr. Meschede@KobbenrodeKo (Kr. Meschede@NiederfleckenbergNf Kr. Meschede@RemblinghausenRb Kr. Meschede@SteinsiepenSt), Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh (Kr. Brilon@HoppeckeHo) Kr. Brilon@SilbachSi, (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@OberhundemOh), Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh, „Bainkelken“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv), „Bängelken“ (Kr. Wolfhagen (niederdeutscher Teil)Wol Kr. Wolfhagen (niederdeutscher Teil)@VolkmarsenVo), „Bankelken“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RahrbachRb). ›bänkeken‹ Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@RhodenRo, (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@BukeBu). — „Bänkelzien“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RüblinghausenRü), bŋktiən Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh. Zur Verkl. in Kr. Grafschaft BentheimBen auf -kīn, -kin vgl. WWB-Source:234:RakersMBRakersMB § 52, 3⟩ 1. Sitzbank. De Bank satt all gants full von Leute Kr. BeckumBek vh. „Wenn de Katte nit te Hiuse is, springet de Muise üöwer Disk un Bänke (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr || RaubSp 3575, Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2185, ... dann danzet de Müse up dei Bänke“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@SuttrupSu). Rätsel vom Ei:„Hüppken-Püppken opp der Bank, Hüppken-Püppken unner der Bank,is kein Dokter in Engelland, dei Hüppken-Püppken hoeilen (heilen) kann“ (Kr. LippstadtLst Dr).Hü’ppelempü’pp stont op der Bank; Hü’ppelempü’pp foll fan der Bank; was kain Dokter in engellant,dai Hü’ppelempü’pp wīr häilen kann Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al. Se maut ’e Bank drükken sagt man vom Mauerblümchen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Äöwer de Bank trekken oder leggen verprügeln (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || verbr.). De fiule Bank die unterste Bank in der Schule, die Strafbank für die Faulen und Dummen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef Wl), Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. Hai liët (legt) sik op te föule Bank er faulenzt Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. „Up de fiulen Bank satt de fiule Stinkestank. De’t am oesten rückt (riecht), den ’t iud ’e Mäse krüppt“ Abzählreim der Schulkinder um den Übeltäter zu ermitteln (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Fan de Banke afdrükken oder afblasen beiseiteschieben [in den Beispielen ist wohl die Bank am Webstuhl gemeint]: „... dann kümp ne leelken Wind, den blös u alle mät ’nander rats van de Banke af, ...“ (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh = WWB-Source:220:OstendOstend 32) „De drück i doch van de Banke af“ (ebd. 60). Lank erre ne Bank, [] stump erre en Pump (Furz) „nur eine Redensart, ohne besonderen Sinn“ (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Döä(r) de Bank ohne Ausnahme, alle, alles, der Reihe nach, durchweg, durchgängig, durchschnittlich (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl || allg). Alle düä(r) de Bank alle ohne Ausnahme (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor WWB-Source:252:SchleefSchleef). Hä doget dr dä Bank nich er taugt ganz und gar nicht, er ist sittlich verdorben (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Unner de Bank stiäken hintansetzen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). „Wä unner dä Bank geboren äs, kömmt nich drop“ es ist unmöglich, sich emporzuarbeiten (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Hei is van der Bank fallen“ ist unehelich geboren (WWB-Source:129:HoncHonc) (vgl. DWB I 1108). Et wōr wuot in ’n Bänken „es war etwas im Werke“ (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh) (→ banken I). — Up de lange Bank schūwen eine Sache, Entscheidung, eine Arbeit sehr lange hinausschieben, verschleppen (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh || verbr.) „He mot vor de Bank er muß Haare lassen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön) (Beide Raa. wohl aus dem Rechtswesen). „..., dat sai op Schüttengelog, bo de andern Miäckens ase de Müggen danzern ... ümmer op der langen Bank siätten härr.“ (Kr. BrilonBri WWB-Source:92:GriGTGriGT 77). Up diän langen Bänken auf der Empore, der Bühne in der Kirche (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@HelmighausenHh). — 2. bankähnliche Vorrichtungen. „Up ne höltene Banke stönn dat höltene Schöttelfatt“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr). Brett unter den Deckenbalken der Wohnstube; hier, up de Bank, wurde Kleinkram, auch Pfeife und Tabak untergebracht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe). — 3. Geräteteil. Am Spinnrad: das viereckige zum Triebrad hin schräg abwärts laufende auf den Spinnradfüßen ruhende Brett Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = WWB-Source:18:BeestermBeesterm 56, das dicke Brett zusammen mit den drei Beinen (Kr. MindenMin Kr. Minden@WietersheimWt) (→ Spinrad). Am Spulrad: der entsprechende Geräteteil (Kr. MindenMin Kr. Minden@WulferdingsenWu) (→ Spō¹lrad). — 4. Erdschicht: Erdschicht unter dem Mutterboden (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@SassenbergSb, Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@WesterwieheWw), feste eisenerzhaltige Schicht am Boden Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = WWB-Source:18:BeestermBeesterm 7. Ne Bank Ūr eine Schicht Eisenstein. „Auch andere Erdschichten heißen Bank“ Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@GescherGe. Sandsteinbank, Kiesbank, Kohlenbank (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). Ne brēie Bank eine breite Schicht (im Steinbruch) Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. — 5. bankförmige Erdstufe, die man beim Graben (z. B. eines größeren Loches) stehengelassen hat (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh); Moorschicht, die beim Torfstechen jeweils ausgehoben wurde (Kr. MindenMin Kr. Minden@BrennhorstBr Kr. Minden@HilleHi Kr. Minden@MindenerwaldMw Kr. Minden@NeuenbaumNe Kr. Minden@WittlogeWl), Stufe beim Torfstechen (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@BrägelBr) → banken, up-. — 6. Beet (Kr. CloppenburgKlo Kr. Cloppenburg@HerbergenHb, Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@DörenhagenDh Kr. Paderborn@NeuenbekenNe Kr. Paderborn@NeuhausNs Kr. Paderborn@PaderbornPb). Syn. → Bedde. — 7. bankähnliches in der bäuerlichen Arbeit: drei Bund Stroh bilden beim Strohdachdecken eine Bank Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RhodeRh. — „Hei is krank vö de Bank un gesund vö’t Brotschapp“ er kann wohl essen, mag aber nicht arbeiten (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@AnkumAn || Kr. Aschendorf-HümmlingAsd Kr. Aschendorf-Hümmling@HerbrumHb) [ist hier mit Bank ein Acker-, Torfstreifen oder eine Arbeitsbank gemeint?]. — 8. Wolkenbank (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi), langgestreckte Schichtenwolken sind Bänke (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@LercheLe), langgestreckte dunkle (schwarze) Wolkenschicht beim Sonnenuntergang, ein Zeichen für schlechtes Wetter (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). De Sunne ferstoppt sik ächter ’ne Bank wenn sie abends hinter einer langen schwarzen Wolke verschwindet (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@ElteEl). Wenn ’s Awens en swotte Bank unner de Sünne sitt, dann will’t rǟngen (regnen) Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. — 9. Wasserstreifen im Brot und Kuchen (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@SassenbergSb), ferner[] (Antworten auf die Frage „wasserstreifig, schliffig (vom Brot)“) (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HemdenHe Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@SuderwickSu, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@ErkenschwickEs). — 10. Freiplatz beim Kinderspiel (Frgb.) (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OttmarsbocholtOb Kr. Lüdinghausen@VenneVe). — 11. Geldinstitut (aus dem Hd.). Zuss. → Ansnide~, Appel~, Beªde~, Bē²n~, Blō¹men~, Bō¹kstawēr~, Boªr~, Bō¹sem~, Brāke~, Brō²d~, Buᵉke~, Drǟie~, Drǟßel~, Drē¹sk~, Feªge~, Finster~, Flē²sk~, Flīe~, Fo¹ge~, Fō¹t~, Frage~, Freªte~, Frī~, Fūl~, Fǖr~, Gārden~, Gras~, Grīs~, Hakke~, Häksel~, Hange~, Hǟrd~, Haue~, Hiᵉkel~, Hūs~, Hüᵉwel~, Kirken~, Klap~, Knē¹~, Kneªde~, Komenejōn~, Kop~, Legge~, Leªse~, Liᵉne~, Meªrgel~, Miᵉlek~, Mō¹s~, Oªwen~, Pīne~, Plat~, Pot~, Pullen~, Reªgen~, Rekke~, Riᵉgel~, Riᵉkel~, Rō²k~, Rū~, Schāwe~, Schiᵉr~, Schō¹~, Schōle~, Schrūf~, Schüᵉtel~, Siᵉlen~, Sitte~, Slachte~, Slichte~, Slingel~, Smitte~, Snīde~, Sniᵉtel~, Snits~, Sōfa~, So²ge~, Spiᵉl~, Spinnel~, Stikke~, Tog~, Tone~, Traljen~, Trekke~, Underhǟrds~, Upsla~, Wand~, Waske~, Wāter~, Weske~, Wessel~, Wrāse~.
13926 Zeichen · 445 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    bankst. F. (i)

    Köbler As. Wörterbuch

    bank , st. F. (i) nhd. Bank (F.) (1), Sitz ne. bench (N.), seat (N.) Hw.: s. *bėnkio?; vgl. ahd. bank* (st. M. (a?) (i?)…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bankst. M. (a?, i?), st. F. (i)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    bank , st. M. (a?, i?), st. F. (i) nhd. Bank (F.) (1), Sitzbank ne. bench ÜG.: lat. fulcrum Gl, scamnum Gl, sedes Gl, su…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bankF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    bank , F. nhd. Bank, Gerichtsbank, Gerichtsstätte, Verkaufstisch, Wechselbank, Sandbank Vw.: s. brā-, bēr-, brak-, brōt-…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bank

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Bank , plur. die Bänke, und in zwey Bedeutungen Banken, Diminutivum das Bänkchen, im Oberdeutschen das Bänklein, übe…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bank

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Bank auch -ck A von Menschen gefertigt 1 Sitzgelegenheit (meist einfacher Art) für mehrere Personen a als Möbelstück i…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bank

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Bank , Erhöhung des Meeresgrundes, Untiefe; im Bergbau eine durch Zwischenschichten isolirte Abtheilung des Flötzes; im …

  7. modern
    Dialekt
    Bank

    Bayerisches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    Bank Band 1, Spalte 1,1035–1038

  8. Sprichwörter
    Bank

    Wander (Sprichwörter)

    Bank 1. Auf der Bank liegt man sanfter, als auf einem Purpurbett. Engl. : Lowly sit richly warm. 2. Auf einer ungekehrte…

  9. Spezial
    Bank1

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Bank 1 f. (-,-en) (Geldinstitut) banca (-ches) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bank

1.499 Bildungen · 468 Erstglied · 1.028 Zweitglied · 3 Ableitungen

bank‑ als Erstglied (30 von 468)

Bank(h)art

Idiotikon

Bank(h)art Band 2, Spalte 1645 Bank(h)art 2,1645

bank* 7

KöblerAfries

bank* 7 , F. nhd. Bank (F.) (1) ne. bench (N.) Vw.: s. biār-, breid-, -pele Hw.: vgl. an. bekkr (1), ae. bėnc, as. bank*, ahd. bank*, dän. b…

Bankbein

SHW

Bank-bein Band 1, Spalte 565-566

Bankbett

SHW

Bank-bett Band 1, Spalte 565-566

Bankeisen

SHW

Bank-eisen Band 1, Spalte 565-566

Bankert

SHW

Bank-ert Band 1, Spalte 567-568

Bankhammer

SHW

Bank-hammer Band 1, Spalte 567-568

Bankkasten

SHW

Bank-kasten Band 1, Spalte 567-568

Bankkiste

SHW

Bank-kiste Band 1, Spalte 567-568

Banksidel

SHW

Bank-sidel Band 1, Spalte 567-568

Bank-Actie

Adelung

bank·actie

Die Bank-Actie , plur. die -n, Scheine, welche die Eigenthümer der Bank über ihr eingelegtes Capital erhalten, und welche alle Mahl auf eine…

Bānkǟrl

WWB

banka·erl

Bān-kǟrl. Bānkǟl Eisenbahner ( Kr. Beckum Bek WWB-Source:2:Abeler Abeler ).

Bankakzept

DERW

bank·akzept

Bankakzept, N., ›Annahme eines Wechsels durch eine Bank‹, 19. Jh.?, s. Bank, Akzept

Bankalinspektor

GWB

Bankalinspektor [ aus Marienbad ] Fissel, Bankal-Inspector von Klattau GWB Tgb 5.8.23 = GWB B37,156,13 August 5.8.23 Caroline Vollmann C. V.

Bankantheilsschein

Campe

bank·antheilsschein

○ Der Bankantheilsschein , des — es, Mz. die — e, Scheine, welche die Eigenthümer der Bank über ihr eingelegtes Geld erhalten, und welche im…

Bankanweisungen

Meyers

Bankanweisungen , Zahlungsanweisungen, die die Hauptbank auf ihre Zweiganstalten und umgekehrt, sowie die Zweiganstalten untereinander auf G…

bankarbeit

DWB

bank·arbeit

bankarbeit , f. arbeit, welche die handwerker auf ihrer bank, an ihrer werkstatt, nicht auszerhalb hauses, machen.

bank als Zweitglied (30 von 1.028)

vrībank

KöblerMnd

*vrībank , F. nhd. „freie Bank“, Freigericht Hw.: s. vrībankgōt E.: s. vrī (1), bank W.: s. nhd. Freibank, F., Freibank, DW 4, 101, DW2 9, 9…

Folterbank

RDWB1

Folterbank f j-n auf die Folterbank spannen idiom. - см. RDWB1 Folter

Örterbank

Campe

Die Örterbank , Mz. — bänke , bei den Tischlern , eine lange Bank, auf welcher die Bretter  geörtert und überhaupt zugeschnitten werden.

Sandbank

RDWB1

Sandbank f (kein Bezug zu "скамейка") песчаная отмель

Werkbank

RDWB1

Werkbank f die verlängerte ~ idiom. , der verlängerte Arm idiom. придаток перен. , исполнитель чужой воли, приспешник, подпевала, соглашател…

ABCBANK

DWB2

abc·bank

DWB2 ABCBANK f. DWB2 bank, auf der in der einklassigen schule die abc-schützen sitzen: DWB2 1807 abecebank Campe wb. 1,10 b . 1854 rangen, d…

abcebank

DWB

abc·e·bank

abcebank , f. auf der abcebank sitzen, auf der untersten schulbank.

Abēbank

WWB

abe·bank

Abē-bank. „ Ā-Bē-Bänkīn, de Meßter satt up ’t Plänkīn, Ā-Bē-Bokīn, de Meßter satt in ’t Hokīn “ ( Kr. Grafschaft Bentheim Ben Kr. Grafschaft…

Abecebank

Campe

abece·bank

Die Abecebank , Mz. die — bänke, diejenige Bank in Schulen, auf welcher die Abeceschüler sitzen. Daher uneigentlich, auf der Abecebank sitze…

Abenbank

MeckWB

aben·bank

Wossidia Abenbank -bänk f. Ofenbank, an einer Längs- und einer Breitseite; unentbehrliches Stück der Zimmereinrichtung, daher spottend: du h…

Abspüelbank

Idiotikon

Abspüelbank Band 4, Spalte 1388 Abspüelbank 4,1388

Abtropfbank

Campe

Die Abtropfbank , Mz. die — bänke. 1) Eine Art Bank mit vielen Löchern, in welche gereinigte Flaschen mit den Hälsen gesteckt werden, damit …

ADELSBANK

DWB2

adel·s·bank

DWB2 ADELSBANK f. DWB2 sitze der adelsvertreter: DWB2 DWB2 ⟨1838/9⟩ malte er ( baron ) sich .. aus, wie er bald als geheimer-rath im höchste…

affenbank

DWB

affen·bank

affenbank , f. was sonst spötterbank, wo die spötter, die narren sitzen. ps. 1, 1 : der alle verkerte menschenkinder auf den affenbank setzt…

Afterbank

DRW

after·bank

Afterbank verborgene (Fleisch-)Bank 1492 KahlaUB. 116 Faksimile

AKTIENBANK

DWB2

aktie·n·bank

DWB2 AKTIENBANK f. DWB2 bankunternehmen auf der grundlage von aktienkapital: DWB2 1716 actien-banquen in: Schirmer wb. kaufmannsspr. ( 1911 …

Anbank

RhWB

An-bank f.: die erste, vorderste B. Saarl-Hüttersd .

ANKLAGEBANK

DWB2

anklage·bank

DWB2 ANKLAGEBANK f. DWB2 für den angeklagten bestimmte sitzgelegenheit (ursprüngl. bank) im gerichtssaal (zu anklage 1 ). geläufig auf der a…

Ansnīdebank

WWB

An-snīde-bank f. „Gewindeschneidebank“ ( die krfr. Stadt Hagen Hag Hg).

Anweisebank

Campe

anweis·e·bank

○ Die Anweisebank , Mz. die — en, eine Anstalt, eine Bank, in welcher die Kaufleute ihr bares Geld niederlegen, theils zu sicherer Verwahrun…

Apfelbank

RhWB

apfel·bank

Apfel-bank Köln-Brühl ; -əlts- Mettm ; -ələ- Rees-Haldern f.: Gestell zum Lagern der Ä.

Appelbank

WWB

appel·bank

Appel-bank Gestell zum Lagern der Äpfel ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Lüdenschei…

Armenbank

DRW

armen·bank

Armenbank Stiftungsvermögen für Kirchenarme 1717 Koeniger,SendQ. 83

Ableitungen von bank (3 von 3)

banke

KöblerMnd

banke , F. Vw.: s. bank

gebank

KöblerMnd

gebank , N. nhd. Verkaufsbank E.: s. ge, bank R.: gebenke (Pl.): nhd. Verkaufsbänke L.: MndHwb 1/2, 29 (gebenke)

Urbank

RhWB

Ur-bank Dinsl-Hiesf f.: steinige Masse in Feld od. Wiese.