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loben

ahd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MWB
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Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)

loben swV.

loben swV. häufig (bes. in rechtssprachl. Kontexten) ge- (auch kontrahiert globen Elis ); Part.Prät. auch geloff ( HagenChr (G) 2855). 1 ‘(jmdn./etw.) loben, preisen’
1.1 ohne bzw. mit erspartem Obj.
1.2 mit Akk.
1.3 refl. (vgl. 4 )
1.4 mit Akk. und weiterer Erg.
1.4.1 mit präp. Erg.
1.4.1.1 ‘jmdn. wegen etw.’
1.4.1.2 ‘jmdn. jmdm. gegenüber’
1.4.2 mit Dat. ‘jmdn./etw. jmdm. gegenüber’
1.4.3 mit Gen. ‘jmdn. wegen etw.’
1.5 mit präp. Erg. an
1.6 subst.
1.7 Part. (vgl. auch hôchgelobet , wolgelobet )
2 ‘(jmdm.) etw. geloben, versprechen, zusagen, versichern’ ; eine rechtl. Verpflichtung, abgestuft von einer formlosen Zusage bis zur Eidesleistung, eingehen (nach einzelnen Rechtsakten differenziert mit weiteren Belegen vgl. DRW 4,13-19); hier der überw. Teil der ge- präfigierten Formen (vgl. WMU 1,619f. und 2,1150f.); fakultativ können Dat.d.P. und präp. Erg. (z.B. gegen, wider jmdn.; an, in jmds. hant , ûf jmds. eit ) hinzutreten
2.1 mit Akk.d.S. bzw. Passivkonstr.
2.2 mit Nebensatz
2.2.1 meist Obj.-Satz (hier die überw. Menge der Urkundenbelege, vgl. WMU 1,620)
2.2.2 andere Nebensätze
2.3 mit Inf.-Konstr. (überw. mit ze )
2.4 selten ohne Obj., bzw. in anderen Konstr.
2.5 selten nur mit Dat.d.P.
2.6 mit Akk.d.P.
3 ‘jmdn. (er-)wählen (zu etw.)’
3.1 zu einem Amt
3.2 als Freund bzw. Ehepartner (vgl. 2.1 und 2.6 )
4 Phras. (in Auswahl, ausführlich mit zahlreichen Belegen TPMA 8,8-28)
   1 ‘(jmdn./etw.) loben, preisen’    1.1 ohne bzw. mit erspartem Obj.: hie ist wol gelobt, lobe anderswâ! Walth 59,36. 45,8; du solt loben, danken und geren und bitten Mechth 3: 12,1. 3: 6,5    1.2 mit Akk.: daz ein closter da gebuwen werde, da mon got îemerme lobe UrkCorp (WMU) 2741AB,6; von du [daher] lobit in daz liet Roth 1907; dirre tac der ist so uorderlichen heilic, daz in nehein zunge, noch nehein rede ze uollen giloben mac PrHoff 91,6; der konig besah die jungfrawen lang, die yn zum ersten so sere gelobt hett und darnach so größlich sin laster sprach Lanc 491,18; Got moisse’s, here, sin geloff / dat ir wilt zo uns komen HagenChr (G) 2855. – häufig ~ unde êren: so schullen wir loben und eren elliu diu dinch diu unser herre durch uns getan hat PrOberalt 27,11; Konr 3 W1,22; Rol 5366; Eracl 2451; PrBerthKl 6,52    1.3 refl. (vgl. 4 ): sî lobet selbe sich / mit dem, daz sî so stæteclîch ir güete phliget SM:UvS 2: 2,3; eya, nu hoͤre, wie dú helige drivaltekeit sich selber lobet mit ir unbeginlicher wisheit Mechth 5: 26,2. 4: Reg. 3. 5: 26,1    1.4 mit Akk. und weiterer Erg.: dô man si lobte als reine unde wîse, / senfte unde lôs; / dar umbe ich si noch prîse MF:Mor 1: 3,7    1.4.1 mit präp. Erg.    1.4.1.1 ‘jmdn. wegen etw.’ die lobten durch ir schœne daz Guntheres wîp NibB 593,2; daz man si umbe ire goͮtate lobete Spec 128,36; das siu die liute heilic haizzen vnd si loben vmb iren magtum Konr 22,60; für die schœnsten und die besten / lobe ich dich KLD: BvH 17: 2,10    1.4.1.2 ‘jmdn. jmdm. gegenüber’ als er si lobete wider mich Tr 8509    1.4.2 mit Dat. ‘jmdn./etw. jmdm. gegenüber’ ich lobe iu unseren trehtin / unde leide iu den dievel Wahrh 50; den estrîch muoz ich iu lobn Parz 566,20; ‘herre’, sprach er, ‘gott siß gelobet, er ist gesunt und fert wol.’ Lanc 90,6    1.4.3 mit Gen. ‘jmdn. wegen etw.’ des lobe wir got vater al VEzzo 409; AvaLJ 30,5; SpitEich 5,34; wir loben des got und sagen im danc Wh 168,23; uon div schult ir got uerre lobin sinir guͦte Spec 86,8; RvEBarl 15592; Maria, milde kuningin, / nu muozestu gelovet sin / der diner otmuote / und aller diner guode! MarldA 293    1.5 mit präp. Erg. an: si lobeten an Tristande / sîne vuoge und sîne sinne Tr 13454; frouw aller fröude, ich lobe an dir daz dû den got gebære KvWLd 32,46    1.6 subst.: si vertrüege michels baz ein schelten / danne ein loben, daz geloubent mir Walth 112,32; Tauler 293,8; lobens tâten si im genuoc UvZLanz (K) 1320    1.7 Part. (vgl. auch hôchgelobet , wolgelobet ): die volge ist in einer wise nach dem minneklichen bilde unsers herren und begerunge und in dankende und lobende Tauler 254,19. 369,2. wie verre er da gelobet stat, / der daz reht da begat! VRechte 251; der wolegesagte. gelobete herro [interl. zu benedictus dominus ] PsWindb 27,6; von dem si vnder allen livten gesegnet vnd gelobet ist Konr 18,22 (zu Übersetzungsmöglichkeiten von lat. benedicere durch (ge-)loben, sëgenen, wolsagen etc. vgl. Kirchert, Unters., S. 158ff.)    2 ‘(jmdm.) etw. geloben, versprechen, zusagen, versichern’; eine rechtl. Verpflichtung, abgestuft von einer formlosen Zusage bis zur Eidesleistung, eingehen (nach einzelnen Rechtsakten differenziert mit weiteren Belegen vgl. DRW 4,13-19); hier der überw. Teil der ge-präfigierten Formen (vgl. WMU 1,619f. und 2,1150f.); fakultativ können Dat.d.P. und präp. Erg. (z.B. gegen, wider jmdn.; an, in jmds. hant, ûf jmds. eit) hinzutreten    2.1 mit Akk.d.S. bzw. Passivkonstr.: daz ich minen leuten gelobt und gestætiget han die purch ze Laber UrkCorp (WMU) 1970,17; datz ist gesetzet vnd gelobt ebd. 737,13; ez sullen auch der chinde leutte den lantvride loben mit ir triwen ebd. 869,17; jch gelobe ouch werschaft des vor geschriebenen gvͦtes ebd. 518,32. 875,28; da gelobeten si den champh Rol 8900; man muoz im eine hervart / noch hiute swern oder loben Wh 142,13; Ägidius 1073; Konr 6,31; er hielt yn das er gefengniß must geloben und sichern Lanc 157,9; wir verloben [geben auf] drier hande vnchvsche vnd geloben drier læie chusche PrBerthKl 4,17; sô sprâchet ir / und lobetetez ouch beide / mit rede und mit dem eide Tr 9801; daz lobeten si mit ufferhabener hant Rol 145; ‘daz lob ich’, sprach dô Gunther, ‘Sîvrit, an dîne hant [...].’ NibB 334,1; sie gelobets ir mit ir truwe in ir hant Lanc 339,38; SM:Had 5: 1,6; NibB 374,4; SpitEich 2,9; hie mite gelobetens under in / liebe unde geselleschaft Tr 19120; nû muose der künec lâzen wâr / daz er gelobete wider in Iw 4609; ich lobet ez und leistez sît ebd. 382; Tr 5152; Lanc 7,10; SpdtL 195,1; iz inmac och nichein kint, iz si mannisnami edir wibisnami, nimini nicheini ewi [Ehe] globi, iz insi zu sinin iarin cumin Mühlh 166,4 daz werde wîp /, / der ich dâ lopt ê in ir hant UvLFrd 434,8 (vgl. 2.6 und 3.2 ). – mit Richtungsangaben hër und war (vgl. Wiessner, Richtungsconstr., S. 530f.): hêr Gâwân, lobt mir her für wâr / daz ir von hiute über ein jâr / mir ze gegenrede stêt / in kampfe Parz 418,9; sie sprach: ‘daz gelobet her!’/ ir wîze hant sie bôt im dar; / er gelobete iz ir und liez ez wâr HvFreibTr 4278; er sprach: bruͦder Reinhart, war sol ez gelobet sin? ReinFu S2,946. – als Part.-Adj.: den gelobten strît Parz 684,11; so gebe wir ze burgen mit gelobeter truwen vnsern herren graue Rvͦdoluen UrkCorp (WMU) N11,42; ob ê dehain bruͦch an den gelopten dingen ist geschehen ebd. 127AB,2,3    2.2 mit Nebensatz    2.2.1 meist Obj.-Satz (hier die überw. Menge der Urkundenbelege, vgl. WMU 1,620): dar zv ist gelobt, daz man zwischen hinn [jetzt] vnd sant Michels tach Sprintzenstein rovmen svl UrkCorp (WMU) 482,4; da zvͦ geheizen wir im vnd loben im, daz wir in niht vorderen svlen noch laden ebd. 1747,37. 905B,44. 695,12; si globeten ouch in druwen dar / der frouwen bi ir eide, / daz si ir arbeide / druweliche solten leben Elis 3776; Lanc 4,17; sînem hêrren er lobete waz er rîhtuomes habete, / fihis und scatzes Gen 995; er gelobete vnd tete, / des er gebeten was Herb 8034; daz ich mir selbem daz gelobe, / des sî mir lîchte niet engan SM:UvS 26: 4,3.    2.2.2 andere Nebensätze: do gelobete er der frowen, / er loste sie von den rowen, / ob sie mit ime wolte keren; / er wolde sie wol eren Herb 18180; Roth 3387; Rol 3177; doch vröuwet mich sîn sicherheit, / daz er lobte, er wolte schiere komen MF:Reinm 50: 3,4; Artûs lobt im an die hant, / kœm imer in sölhe nôt sîn lant / als ez von Clâmidê gewan, / des lasters wolder pflihte hân Parz 331,11; Roth 3460; di lobten den frawen, swelichn schaden si næ̂men von dez Etlingerz bruͦdern, da solt der vorgenanten chnecht lib vnd gvͦt ir pfant vmm sin UrkCorp (WMU) 2283,42    2.3 mit Inf.-Konstr. (überw. mit ze): sô lobt er iu dar dienen NibB 875,3; das er ir bestetige vnde gelobe stête halden vnuerbrochenliche ir vriheit vnd ir reht UrkCorp (WMU) 1788AB,11,10; die haint es gelobt mit ir triͮwen, si ze antwrten ze Costenze ze rehter giselschefte ebd. 531,37. 23,1. 2402,39; daz wir gesichert und gelobt han mit rechter sicherheit und gelobde, die vorgenante giselschaft zuͦ leistene MGHConst 8:509,5 (a. 1348); ich gelob im alles das lant uffzugeben Lanc 11,24; MF:Reinm 23: 3,5; er hatt mir gelobet zu geben was ich im heisch Lanc 276,11; got hat mir ein also erlich ding gewiset und gelobet ze leistende Mechth 5: 29,13    2.4 selten ohne Obj., bzw. in anderen Konstr.: daz volc al gemeine bat, / daz sie sich des landes vnde der stat / zv gedinge vnder wunden; / [...]. / sie globeten also Herb 15495; ‘werlich herre’, sprach er, ‘ir kúnent sere wol geloben, ich weiß nit wie ir leisten kúnnent.’ Lanc 274,35; subst.: alse di bloume foregeit der frucht, und ist ein gelobin [Versprechen] des warin bekentnisses godes, daz dar noch volgit Parad 42,19; ich swer / dir bi diner grozen kraft, / daz ich wil stete sin behaft / an dir, als nu min loben tut Pass III 496,53    2.5 selten nur mit Dat.d.P.: er wart wirs enphangen, / denne im gelobet were Herb 16972; also wir in [den Würzburger Juden] gesworn und globt habin WüP 9,9; da wart er sere fro das im der konig so schon hett gelobet Lanc 23,26    2.6 mit Akk.d.P.: daz ich umbe mitten tac / dannoch hin komen mac / dar ich mich gelobet hân Iw 4755; vnde loben [verpflichten] vnde binden v́ns vnde v́nser nachomen ze den dingen UrkCorp (WMU) 1337AB,7,5. – beim Eheversprechen (vgl. 2.1 und 3.2 ): er hette im sine swester gegeben, / die er im gelobet hete Herb 10329; do schuldegit er Ecubam, / wen sie Polixenam / im gelobet hete ebd. 13087. 13475. gelobet sîn: Albrest tohter von Hohenberch oder min svn, dev ze der e zvͦeinandr sint gelobt UrkCorp (WMU) 470,25    3 ‘jmdn. (er-)wählen (zu etw.)’    3.1 zu einem Amt: si gelobeten alle gelîche / den grâven Hainrîchen Kchr 15762; alsô si in gelobeten / ze Rôme ze ainem vogete ebd. 5101. 16831. 16808; die woldin Hademaren / zo eime koninge han genomin unt gelouet Roth 2951; die siben vürsten lobeten Ludewigen ze künege PKchr 179,35. 129,46    3.2 als Freund bzw. Ehepartner (vgl. 2.1 und 2.6 ): den si lobt ze vriunde, der mac wol trœsten sînen lîp NibB 1150,4. – überw. i.d. Wendung (jmdn.) ze manne/  wîbe ~ : er lobte si zen [Hs. cen, Laa. ze ] wîbe /. / ze trûte lobt ouch si den degen KlageB 1817; dem bin ich bevestent: ich lobete in ze einem man, / er nam mich ze wîbe Kudr 770,1; welt ir loben mich ze man, / sô lobe ich iuch ze rehter ê Wildon 4,30; so sullen si di lute vregen uf ir sele, [...] ab si in noch wolle loben zu eime elichen manne StRFreiberg 59,18. ich wil in loben gerne, den ir mir, herre, gebet ze man NibB 613,4; dô er si gelobte unt ouch in diu meit, / güetlîch umbevâhen was dâ vil bereit / von Sîfrides armen daz minneclîche kint ebd. 616,1.    4 Phras. (in Auswahl, ausführlich mit zahlreichen Belegen TPMA 8,8-28): sich selben nieman loben sol; / swer frum ist, den gelobt man wol Freid 61,3. 60,23; RvEGer 37; ich wæne, daz er sêre tobet, / wer unverschult sich selber lobet. / sô beite, der nicht welle toben, / unz daz in ander liute loben Boner 68,56. 68,49; UvEtzAlex 5050. swaz man lobet an dem man, / dâ sol er sich flîzen an: / swes er aber unêre habe, / des sol er sich vast enthabe Renner 16119; Freid 61,25; man sol die biderben bilich loben / und die argen schelten; / es sol bilich entgelten / ein arger siner missetât Ammenh 11466; nieman sol ze langer frist / loben, daz ze schelten ist Freid 62,9

MWB 3,3 1233,54; Bearbeiter: Diehl

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lobên

    Althochdeutsches Wörterbuch

    lobên s. lobôn.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lobenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +9 Parallelbelege

    loben stn. das loben. si vertrüege michels baʒ ein schelten danne ein loben Walth. 111,32.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Loben

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Loben , verb. reg. act. et neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt. Es bedeutete, 1. * Ehedem überh…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    loben

    Goethe-Wörterbuch

    loben ‘das gelobte Land’ s geloben (Ableitung von ‘loben’ od ‘geloben’ möglich, vgl DWb6.1,1082) 1 jdm/einer Sache Beifa…

  5. modern
    Dialekt
    loben

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    lobe n [lòwə Str. ; lôwə Prinzh. Lohr ] wie hochd. Rda. De n Tauwen üwer de n Schële n l. alles loben, auch das Fehlerha…

  6. Sprichwörter
    Loben

    Wander (Sprichwörter)

    Loben 1. Auf einen, der uns lobt, kommen zehn, die einen schelten. – Sutor, 323. Lat. : Principibus placuere viris non u…

  7. Spezial
    loben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    lo|ben vb.tr. laldé (-da), fá n lalt.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loben

62 Bildungen · 9 Erstglied · 46 Zweitglied · 7 Ableitungen

loben‑ als Erstglied (9 von 9)

lobenbære

KöblerMhd

lobenbære , Adj. Vw.: s. lobebære (1)

Lobenstein

Meyers

loben·stein

Lobenstein , Stadt im Fürstentum Reuß j. L., früher Haupt- und Residenzstadt der Linie Reuß-Lobenstein-Ebersdorf, an der Lemnitz und der Sta…

lobenswerth

DWB

loben·s·werth

lobenswerth , adj. des lobens werth, werth gelobt zu werden: kein mensch ist lobenswehrt wie er. Weckherlin 298 ; sieh die bescheidne dort. …

lobenswierig

GWB

lobenswierig s lebenswierig Elke Dreisbach E.D.

lobenswürdig

DWB

loben·s·wuerdig

lobenswürdig , adj. des lobens würdig ( vergl. dazu lobwürdig): ist nicht derjenige ein lobenswürdiger mann, welcher bei seiner frau mit geb…

loben als Zweitglied (30 von 46)

kloben?

KöblerMhd

*kloben? , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gespalten“ Vw.: s. unbe-, zer- E.: s. klobe, klieben W.: vgl. nhd. kloben, Adj., kloben, DW 11, 1219

umbeloben?

KöblerMhd

*umbeloben? , V. nhd. „rundherum loben“ Hw.: s. umbeloben (2) E.: s. umbe, loben

zerkloben

KöblerMhd

*zerkloben , (Part. Prät.=)Adj. nhd. zerbrochen Vw.: s. un- E.: s. zerklīben, klīben, kloben W.: nhd. DW-

abgeloben

DWB

abgeloben , abdicere, feierlich entsagen: er hatte die trügliche minne abgelobt und abgeschworen. Musaeus.

abloben

DWB

abloben , vovendo recusare, abgeloben, geloben etwas zu unterlassen: das trinken, fluchen abloben.

angeloben

DWB

angel·oben

angeloben , spondere, polliceri, geloben an die hand: und hier gelob ichs an, verspritzen will ich. Schiller 337 ; sie war meine, mir von eu…

anloben

DWB

anloben , früher für angeloben, spondere: bis sie hinfort in ruhe zu stehen anlobeten. Micrälius 2, 189 ; die für sich und anstatt der solda…

aufloben

DWB

auf·loben

aufloben , mercem laudare, ut alter emat. Stieler 1172 .

ausloben

DWB

aus·loben

ausloben , finem facere laudis und laudes perficere: mhd. ein frowe wil ze schedelîche schimpfen, ich habe ûʒ gelobet. Walth. 45, 8 ; nhd. d…

beloben

DWB

bel·oben

beloben , collaudare, laudare, bei den dichtern sonst oft in anreden: belobter held! belobter musensohn!; es ist noch immer von den belobtes…

durchloben

DWB

durch·loben

durchloben , hinlänglich loben. ein garten des lust und schöne man nit durchloben mocht Boccaccio.

enloben

KöblerMhd

enloben , sw. V. Vw.: s. entloben

Feilkloben

Adelung

feil·kloben

Der Feilkloben , des -s, plur. ut nom. sing. ein beweglicher Schraubestock, eine Zange mit einer Schraube verschiedener Metallarbeiter, klei…

gekloben

KöblerMhd

gek·loben

gekloben , (Part. Prät.=)Adj. nhd. gespalten Vw.: s. un- Hw.: vgl. mnl. gecloven Q.: RWchr (FB gekloben), Parz (1200-1210), PleierTand E.: s…

geloben

DWB

gelo·ben

geloben , n. nuncupatio voti Frisch 1, 618 a , Weber 338 b , z. b.: wenn du das geloben unterwegen lessest. 5 Mos. 23, 22 ; vergl. âne gelou…

hergeloben

KöblerMhd

herge·loben

hergeloben , sw. V. nhd. „loben“ Q.: HTrist (1285-1290) (FB her geloben) E.: s. her, geloben W.: nhd. DW-

hingeloben

KöblerMhd

hinge·loben

hingeloben , sw. V. nhd. „hingeloben“, verloben Q.: NP, SchwSp (1275/1287) E.: s. hin, geloben W.: nhd. DW- L.: DRW

hochloben

RDWB1

hoch·loben

hochloben высоко отзываться / отозваться о ком-л.; расхваливать / расхвалить; хвалить на все лады идиом.

misseloben

KöblerMhd

misse·loben

misseloben , sw. V. nhd. „missloben“, fälschlich versprechen Q.: Lanc (1240-1250), SchwSp E.: s. misse…, loben (1) W.: nhd. DW- L.: MWB (mis…

mitgeloben

DRW

mit·geloben

mitgeloben, v. mit Vorstufen des Kompositums, formal von mitloben nicht in allen Fällen zu unterscheiden; die Partizipialformen werden hier …

mißloben

DRW

mißloben, v. I fälschlich versprechen niht wan drie sache mag der herre vf den man erzvͥgen. daz ist eines. swaz der man in lehen rehte miss…

nähkloben

DWB

nah·kloben

nähkloben , m. kloben der sattler, womit zwei stücke leder, die zusammengenäht werden sollen, an dem einen ende eingeklemmt werden. Jacobsso…

reifkloben

DWB

reif·kloben

reifkloben , m. bei den metallarbeitern ein zangenartiges werkzeug, welches mit solchen arbeiten in den schraubstock gespannt wird, von dene…

schiebekloben

DWB

schiebe·kloben

schiebekloben , m. eine art von zangen, mit welchen die schlosser den groben draht durch ihre zieheisen ziehen. Jacobsson 3, 582 a .

Ableitungen von loben (7 von 7)

beloben

DWB

beloben , collaudare, laudare, bei den dichtern sonst oft in anreden: belobter held! belobter musensohn!; es ist noch immer von den belobtes…

entloben

Lexer

ent-loben swv. BMZ devovere Dfg. 178 b .

erloben

DWB

erloben , laudando obtinere. Stieler 1172 : möchtet ihr euch nie etwas anderes als gift erloben, verdammte schmeichler. Lessing 1, 148 ; die…

geloben

DWB

geloben , n. nuncupatio voti Frisch 1, 618 a , Weber 338 b , z. b.: wenn du das geloben unterwegen lessest. 5 Mos. 23, 22 ; vergl. âne gelou…

unloben

DWB

unloben , verb. Andreas v. Regensburg sämtl. w. 604 ; Pontus i 2 b . —

verloben

DWB

verloben , n. subst. infin. versprechen der heirat: auffs erst, wenn solchs verloben geschicht hinder vater und mutter wissen und willen. Lu…

zerloben

DWB

zerloben , verb. , übermäszig loben: cumulare ... laude Stieler 1172 ; ach, wie zulobten mir die zween den Erasmum Luther 23, 30 W.; refl. C…

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APA
Cotta, M. (2026). „loben". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/loben/mwb
MLA
Cotta, Marcel. „loben". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/loben/mwb. Abgerufen 16. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „loben". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/loben/mwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_loben_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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