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Last

an. bis spez. · 29 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
38 in 29 Wb.
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10 von 16
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Last

Bd. 2, Sp. 1917
Die Last, plur. die -en. 1. Eine Unvollkommenheit, ein Mangel, und in engerer Bedeutung, eine sittliche Unvollkommenheit; in welchem nunmehr veralteten Verstande man nur noch sagt, einem etwas zur Last legen, ihn dessen beschuldigen, ihm ein Versehen, einen moralischen Fehler Schuld geben, und ihn deßwegen tadeln. Man legte es ihm sehr zur Last, daß er ausgeblieben war, man tadelte ihn deßwegen sehr. Daß diese Bedeutung ehedem von weiterm Umfange gewesen, erhellet aus dem Isländ. Last und Laust, welches noch einen jeden physischen oder sittlichen Fehler bedeutet, und aus dem Griech. λαιση und λαισθη, Schande. S. Laster, welches noch davon abstammet, und Verletzen, dessen letzte Hälfte gleichfalls hierher gehöret. 2. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, ein hoher Grad der Schwere und ein sehr schweres Ding selbst. 1) Ein hoher Grad der drückenden Schwere, als ein Abstractum und ohne Plural. (a) Eigentlich. Der Stein hat eine rechte Last, einen hohen Grad der Schwere. Bücher haben eine große Last. Der Grund ist wegen der Last des Hauses ausgewichen. Die Säule ist für die Last des Gebäudes, welche sie tragen soll, zu schwach. Im weitesten Verstande ist in der Naturlehre die Last eine jede Kraft, welche eine Bewegung hindert, oder derselben entgegen gesetzt ist, im Gegensatze der Kraft im engern Verstande, wo zugleich der Begriff des hohen Grades verschwindet. (b) Figürlich. α) Die Empfindung dieses hohen Grades der drückenden körperlichen Schwere; doch nur in einigen Fällen. Viele Last von etwas haben. β) Die Eigenschaft eines Dinges, da es von uns mit einem großen Grade des Widerwillens, oder mit einer hohen Empfindung des Beschwerlichen, des Unangenehmen, gethan oder gelitten wird. Die Last der Geschäfte. Unter der Last der[] Arbeit erliegen. Sich unter der Last der Jahre krümmen. So hält uns die Gelassenheit auch unter der Last der widrigsten Begebenheiten aufrecht, Gell. 2) Ein mit dieser drückenden Schwere begabtes Ding. (a) Eigentlich, wo α) in der weitesten Bedeutung, in der Naturlehre ein jeder Körper, welcher der Bewegung widerstehet, eine Last genannt wird, im Gegensatze der Kraft im engern Verstande; wo zugleich der ganze Nebenbegriff des hohen Grades der Schwere verschwindet. β) In engerer Bedeutung ist Last in manchen Fällen so viel als Ladung überhaupt, auch ohne den Nebenbegriff der Schwere. So ist auf den Floßen die Oberlast oder Oblast dasjenige, was auf ein Floß geladen wird, im Gegensatze der Unterlast, oder des Floßes selbst. Die Unterlast in den Schiffen ist, was in den untersten Raum geladen wird, S. Ballast. Auch auf den Lastwägen höret man zuweilen von der Vorder- und Hinterlast, d. i. der vordern und hintern Ladung. γ) In der gewöhnlichsten Bedeutung, ein mit drückender Schwere versehener Körper. Oft erliegt das Saumroß unter der Last, welche es tragen muß. Diese Säulen tragen eine gewaltige Last. Welche Lasten trägt nicht ein Schiff! Ein Fauler ist eine unnütze Last der Erde. (b) Figürlich. α) ein Körper von gewisser bestimmter Schwere; wo dieses Wort zugleich ein Körpermaß ist, welches doch auf verschiedene Art gebraucht wird, aber überhaupt so viel zu bedeuten scheinet, als man auf einen Wagen laden kann. Der innere körperliche Raum eines Schiffes wird nach Lasten bestimmt, und da ist eine Last so viel als zwölf Tonnen. Ein Schiff von 150 Last. In Niedersachsen, besonders in den Seestädten, wird besonders das Getreide sehr häufig nach Lasten berechnet. So hält eine Last Getreide in Hamburg 3 Wispel, 30 Scheffel, 60 Faß oder 120 Himten; in Bremen 4 Quart, 40 Scheffel, 160 Viertel oder 640 Spint; in Lübeck 8 Drömt, 24 Tonnen, 96 Scheffel oder 384 Faß; in Stralsund 8 Drömt, 32 Tonnen, 96 Scheffel oder 384 Viertel; in Danzig 33/4 Malter, oder 60 Scheffel, dagegen eine Sacklast, deren sich die Bäcker daselbst bedienen, 5 Malter oder 80 Scheffel hält; in Curland 48 bis 60 Loof; in Westphalen 15 Malter oder 60 Scheffel; im Hannöverischen seit 1751 2 Wispel, 16 Malter oder 96 Himten; in Cöln 20 Malter oder 480 Faß u. s. f. An einigen Orten ist sie auch ein Maß flüssiger Dinge. So hat eine Last Bier in Danzig 6 Faß, 12 Tonnen oder 1080 Stoff oder Quartier, eine Last Wein aber 2 Faß, 8 Orhoft, 12 Ahm, 48 Anker oder 240 Viertel. An andern werden auch außer dem Getreide noch verschiedene andere Arten trockner Dinge nach Lasten gemessen. So hält eine Last Bücklinge in dem Niedersächsischen 20 Stroh, eine Last Häringe, Salz oder Steinkohlen aber 12 Tonnen. Eine Last Kupfer hält in Goslar 151/2 Zentner oder 1550 Pfund, eine Last Schiefersteine aber 171/2 Zentner. In Lübeck ist es sogar ein Flächenmaß des artbaren Landes, wo eine Last Land 60 bis 80 Quadratruthen ist, d. i. so viel Land als zur Aussaat einer Last Getreides erfordert wird. In allen diesen Fällen, wo das Wort ein bestimmtes Maß bezeichnet, bleibt es, wie andere Wörter dieser Art, im Plural, wenn eine Zahl- oder gleichgültiges Beywort voran stehet, unverändert; zwey Last Korn, viele Last Häringe, nicht Lasten. β) Im gemeinen Leben wird es im Singular sehr häufig für sehr viel, von einer unbestimmten Menge gebraucht. Eine Last Geldes haben, sehr vieles Geld. Ist das nicht eine Last Menschen! Es fiel eine Last Steine von dem Dache. Eine Last Schläge bekommen. γ) Eine jede Sache, welche man mit einem hohen Grade der Empfindung des Beschwerlichen erduldet, wo es so wohl im Singular allein gebraucht wird. Des Tages Last und Hitze tragen. Eine schwere[] Last auf dem Halse haben. Unter der Last erliegen. Einem eine Last aufbürden. Einem eine Last abnehmen. Müßiggänger, denen die Zeit eine Last ist. Seine Last mit etwas haben. Die ganze Last allein auf sich haben. Alle diese Besuche sind mir eine Last, oder sind mir sehr zur Last. Er wird mir sehr zur Last. Sich selbst zur Last leben. Einem zur Last fallen. Als auch im Plural von einzelnen beschwerlichen Dingen. So pflegt man die Abgaben an die Obrigkeit und alle gegen den Grund- und Landesherren auf sich habende Verbindlichkeiten häufig Lasten, Onera, zu nennen. Das Land hat viele Lasten zu tragen. Bürgerliche Lasten. Im Oberdeutschen und Niedersächsischen wird auch ein jeder Auftrag, ein jeder Befehl eine Last genannt, wo doch der Begriff des Beschwerlichen verschwindet. Von seinem Principale Last haben, d. i. Auftrag. Anm. Im Nieders. Dän. und Schwed. gleichfalls Last, im Pohln. Laszt, im Engl. Load, (S. Loth,) alle, so fern dieses Wort zunächst den Begriff der drückenden Schwere hat, von laden, welches im Dän. lässe und im Schwed. lassa lautet. Schon im Griech. bey dem Suidas ist λαισον lästig. Siehe indessen auch Laster. In einigen Oberdeutschen Gegenden ist es männlichen Geschlechtes, der Last, in welchem auch Haller es gebraucht. Eben daselbst hat es im Plural auch Läste für Lasten. S. Ballast, wo auch das männliche Geschlecht beybehalten worden.
6825 Zeichen · 99 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    lastst. M. (a), st. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    last , st. M. (a), st. N. (a) nhd. Tadel, Vorwurf Hw.: s. lasta, lǫstr L.: Vr 346a

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    last

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +5 Parallelbelege

    lastAWB f. i-St., im T, bei O: ‚Last, Bürde; onus‘. – Mhd. last st.m., md. auch f. ‚Last, Menge, Masse, Fülle‘, frühnhd.…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    laststm. stf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    last stm. last. stf. Herb. 3749. 1. alles womit man beladen ist, sei es angenehm oder unangenehm. vgl. Stalder Dial. 245…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lastM., N., F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    last , M., N., F. nhd. Last, Gewicht (N.) (1), Ladung (F.) (1), Traglast, große Gewichtseinheit, Maßeinheit für fast all…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Last

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Last , plur. die -en. 1. Eine Unvollkommenheit, ein Mangel, und in engerer Bedeutung, eine sittliche Unvollkommenhei…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Last

    Goethe-Wörterbuch

    Last 1 gegenständlich a von jdm/etw getragenes, auf etw ruhendes großes Gewicht; auch metonym für den Gegenstand selbst;…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Last

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Last , Getreidemaß in Norddeutschland von verschiedenem Gehalte; preuß. für Weizen u. Roggen = 72 Scheffel, Gerste und H…

  8. modern
    Dialekt
    Last

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    Last [Làt allg. ] f. m. (s. Menges Volksmda. 35) 1. Last. Wënn d e r Wind emol starik ge h t, so g e heit er de n Baüm …

  9. Sprichwörter
    Last

    Wander (Sprichwörter)

    Last 1. Alle Lasten gehen in den Gütern. – Graf, 122, 310. Die wesentlichste Eigenschaft der Reallasten ist, dass sie ni…

  10. Spezial
    Last

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Last f. (-,-en) 1 (Gewicht) pëis (-sc) m. , ciaria (-ies) f. 2 (Belastung) pëis (-sc) m. , groaria (-ies) f. , agravo (-…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit last

509 Bildungen · 381 Erstglied · 117 Zweitglied · 11 Ableitungen

last‑ als Erstglied (30 von 381)

last(a)rôn

EWA

last(a)rônAWB sw.v. II, im Abr und weite- ren Gl., I, MF, T, NMC, Nps und Npw: ‚läs- tern, schmähen, verhöhnen, tadeln, rügen, Vorwürfe mach…

Last(eⁿ)zug

Idiotikon

Last(eⁿ)zug Band 17, Spalte 568 Last(eⁿ)zug 17,568

Lastauto

SHW

Last-auto Band 4, Spalte 155-156

Lasttier

SHW

Last-tier Band 4, Spalte 155-156

lasta 43

KöblerAfries

lasta 43 , sw. V. (1) nhd. leisten, erfüllen, zahlen, entrichten ne. fulfill, pay (V.) Hw.: vgl. got. laistjan, ae. lǣstan, anfrk. leisten, …

Lastadīe

Adelung

lasta·die

Die Lastadīe , (dreysylbig,) plur. die -n, eine in verschiedenen an der See oder großen schiffbaren Flüssen gelegenen Städten, z. B. zu Stet…

lastadie, ige

LW

lastadie, -ige, (= ladestat, contr. lâstat, Ort, wo die Schiffe beladen und entladen werden?) 1. Schiffszimmerwerft, navale. 2. die unnütze …

Lastadin

Herder

lasta·din

Lastadin , vom mittelalterl. lat. lastadium , Fracht. Ballast; auch der Platz, wo die Waaren aus Schiffen aus- und eingeladen werden.

lastadze

KöblerMnd

lastadze , F. Vw.: s. lastádie

lastafull

KöblerAn

lasta·full

lastafull , Sb. nhd. die Anlockung, Anreizung ÜG.: lat. illecebra

lastafullr

KöblerAn

lastafullr , Adj. nhd. lockend, verführerisch ÜG.: lat. illecebrosus

Lastage

RhWB

last·age

Las-tage l:sdE:x Bitb , Prüm Pl. t.: die auf Weihnachten folgenden zwölf Tage bis Dreikönigen; jeder Tag bedeutet nach dem Volksgl. einen M…

lastagie

KöblerMnd

lastagie , F. Vw.: s. lastádie

lastar

AWB

las·tar

lastar st. n. , mhd. nhd. laster; as. lastar, mnd. laster, lachter n. m., mnl. laster, lachter m. ; afries. laster; ae. leahter; vgl. an. lö…

last(a)râri

AWB

lastar·ari

last ( a ) râri st. m. , mhd. lasterære ( vgl. Lexer, Hwb. 3, Nachträge Sp. 293 ), lesterer, nhd. lästerer; mnd. lasterer, lesterer, mnl. la…

lastarbâri

AWB

lastar·bari

lastarbâri adj. , mhd. lasterbære, frühnhd. lasterbar, lasterbäre . — Graff II,98. last-ar-parero: dat. sg. f. Gl 2,132,75 ( M, 3 Hss. ); -e…

lastarbâro

AWB

lastar·baro

lastarbâro adv. laster-baro: Mayer, Glossen S. 5,30 ( Augsb. K 4, 10. Jh. ). verdammenswert: lasterbaro [ solerter ergo se quisque metiatur …

lastarbāri

KöblerAhd

lastarbāri , Adj. nhd. tadelnswert, verdammenswert, verurteilungswürdig ne. blameworthy ÜG.: lat. damnabilis Gl Vw.: s. un- Q.: Gl (10. Jh.)…

lastarbāro

KöblerAhd

lastarbāro , Adv. nhd. verdammenswert ne. blameworthily ÜG.: lat. damnabiliter Gl Q.: Gl (Ende 10. Jh.) I.: Lüs. lat. damnabiliter? E.: s. l…

lastarbārī

KöblerAhd

lastarbārī , st. F. (ī) nhd. Lästerung, Schmähung, Verhöhnung ne. blasphemy, scandal ÜG.: lat. abusio Gl Q.: Gl (10./11. Jh.) I.: lat. beein…

last als Zweitglied (30 von 117)

Altlast

RDWB1

Altlast f (Lakune) ich muss noch ein paar ~en loswerden - мне нужно избавиться от некоторых старых проблем ~en mit sich schleppen - иметь за…

anablast

AWB

ana·blast

anablast st. m. ana-blast-: gen. sg. -es Nc 710,14 [33,21]; dat. sg. -e Gl 1,711,35 ( 3 Hss., darunter Brüssel 18 725, Xanten 9. Jh. ). ana-…

arblast

KöblerAe

arblast , st. M. (a) nhd. Armbrust I.: Lw. afrz. arblastre, lat. arcuballista E.: s. lat. arcuballista, F., Bogenschleuder; vgl. lat. arcus,…

ballast

DWB

ball·ast

ballast , m. saburra, belastung, überladung des schiffes, dann überhaupt überflüssiges, was man wegwerfen kann.

barlast

KöblerAn

bar·last

barlast , sw. V. nhd. sich anstrengen Hw.: s. berja L.: Vr 26b

belast

MNWB

bel·ast

belast Belästigung, Belastung, Verdruß.

beyglast

KöblerAn

bey·glast

beyglast , sw. V. nhd. sich beugen E.: germ. *baugilōn, sw. V., beugen; s. idg. *bʰeug- (3), *bʰeugʰ-, V., biegen, Pokorny 152 L.: Vr 34b

Beylast

Adelung

bey·last

Die Beylast , plur. inus. in der Schifffahrt, diejenige Last oder Fracht, welche jedem Schiffsbedienten für sich mitzunehmen erlaubt wird.

Cếntner-Last

Adelung

centner·last

Die Cếntner-Last , plur. die -en, figürlich, eine schwere Last. Centner-schwer, sehr schwer.

dîkeslast

MNWB

dik·es·last

dîkeslast , f. , Deichunterhaltungspflicht, Abgabe hierfür.

dyrglast

KöblerAn

dyrglast , sw. V. nhd. verborgen gehalten werden L.: Vr 90b

dīkeslast

KöblerMnd

dīk·es·last

dīkeslast , F. nhd. „Deichlast“, Deichunterhaltungspflicht, Abgabe für die Unterhaltung des Deiches E.: s. dīk, last (1) W.: vgl. nhd. Deich…

ebanblast

AWB

eban·blast

ebanblast st. m. — Graff III, 238. epan-plast: acc. sg. Gl 4,15,24 ( Jc ). steiler Abhang: in der Wendung thuruh ebanblast per praeceps ‘ de…

erdenlast

DWB

erden·last

erdenlast , f. onus terrae: zu einem igel sprach die schlange, weh dir, was du für stacheln hast! o du unnütze erdenlast, dein anblick macht…

erglast

KöblerMhd

erglast , (Part. Prät.=)Adj. Hw.: s. erglesten W.: nhd. DW2- L.: Hennig (erglesten), LexerHW 1, 631 (erglaste)

gartenpallast

DWB

garten·pallast

gartenpallast , m. pallast an einem garten oder zum behuf der gartenlust. Adelung. jetzt franz. gartenpalais.

gelast

DWB

gel·ast

gelast , m. für glast, glanz: das die kindlin wol schlafen mügen und ir gesicht von dem gelast der sunnen nit bekrenkt werden, so legt man s…

himelglast

MWB

himel·glast

himelglast stM. ‘Glanz des Himmels’ swaz himel glastes i geschein / von sterren manen svnnen MarHimmelf 1577 MWB 2 1494,60; Bearbeiterin: He…

hitzeglast

MWB

hitze·glast

hitzeglast stM. ‘heißer Sonnenstrahl’ nahtes vrost, tages hitzeglast / tet in sîner schœne gast RvEBarl 15333 MWB 2 1606,15; Bearbeiter: Tao

houbetlast

Lexer

houbet·last

houbet-last stf. grösste last. sô daʒ dir niht swære was aller bürden houbetlast Konr. lied. 32,49. eʒ ist verlüste ein houbetlast Part. B. …

Karre(n)last

Idiotikon

Karre(n)last Band 3, Spalte 1463 Karre(n)last 3,1463

Ableitungen von last (11 von 11)

belast

MNWB

belast Belästigung, Belastung, Verdruß.

belasten

DWB

belasten , onerare, beladen, nnl. belasten, ags. behlästan. 1 1) sinnlich, den wagen mit steinen, das schif mit waaren belasten; bäume mit f…

belastung

DWB

belastung , f. aggravatio, nnl. belasting: die erleichterung der unterthanen von mancher aus dem kriegssystem flieszenden belastung. Dahlman…

entlasten

DWB

entlasten , exonerare, entladen, entbürden, nnl. ontlasten, bei Klopstock allzu oft: ich seh ein sanftes lächeln, das schnell das herz mir e…

gelast

DWB

gelast , m. für glast, glanz: das die kindlin wol schlafen mügen und ir gesicht von dem gelast der sunnen nit bekrenkt werden, so legt man s…

gelaste

AWB

gelaste Gl 4,238,24 s. gi-slahti 1 .

laste

Lexer

laste prät. s. leschen, lesten.

unlast

DWB

unlast , f. , überflüssige, unnötige, unliebsame, bedauerliche last (last 3, un IV B): sehen sie, herr pfarrer, ich mache schon u. Gutzkow d…

unlasten

MNWB

° unlasten , swv. : Schiffsladung löschen, „ Wan de schiphere kumpt in den marked, dar he unlasten wil, zo schal he gheven den schipmannes d…

verlasten

DWB

verlasten , verb. mit einer last beladen, belastend aufbürden, überlasten. mnd. vorlasten. macht das einfache lasten, das sich auch schon tr…