lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Karte

mhd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
46 in 25 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
1.297
Verweise raus
144

Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Karte

Bd. 2, Sp. 1150
Karte 1. Auch mit guten Karten verspielt man. – Eiselein, 619; Simrock, 10907. 2. Behalt ein gute Kart auf die letzte Less (Stich). – Sutor, 169; Sailer, 279; Simrock, 5442. 3. Bô de Kôrten up dem Dischke sîd, dô is de Düwel drunger. (Waldeck.) – Curtze, 342, 356. 4. Die Karte liegt auf dem Tische. 5. Die Karte vnd die Kanne macht manchen zum armen Manne. – Petri, II, 133; Körte, 3288; Simrock, 5437; Braun, I, 1753; Lohrengel, I, 168. 6. Die Karte wird zu spät zerrissen, wenn Haus und Hof verspielt sind. 7. Die Karten werden anders gegeben, anders gespielet. – Lehmann, 177, 38. 8. Die Karten werden anders geworfen als ausgegeben. Eine Sache wird oft anders ausgeführt, als sie vorbereitet worden ist. 9. Ein Spiel Karten ist des Teufels Gebetbuch. – Lohrengel, I, 242. 10. Eine Karte zu wenig oder zu viel verliert das Spiel. 11. Er (man) wird bald andere Karten ausgeben. »Die Venediger und der kunig von Frankreich haben ire schanzgeleich, sie haben ain karten gemischt, die ligt zu Venedig auf dem tisch; und lasst uns gott den kaiser leben, er wirt die karten zu ostern anders ausgeben.« (Spruch vom Jahre 1509 im Serapeum, II, 283.) 12. Es hat mancher gute Karten, aber er weiss nicht zu spielen. n.: Mangen har godt kaart, vidste han at spille det. (Prov. dan., 330.) 13. Es kann nicht jeder mit Welschen Karten spielen. – Lehmann, 724, 15. 14. Für falsche Karten kann man Beulen am Kopfe erwarten. Poln.: Kto grywa w karty, ma łeb obdarty. (Lompa, 18.) 15. Hat man keine Karte, so spielt man ein Scheit Holz aus. – Schles. Provinzialbl., 1862, 570. 16. Hat man lange kurzweilt mit der Karte, so zerreisst man sie und wirft König, Obermann, das Panier und den Teufel ins Feuer. – Eiselein, 362. 17. In der Karte steckt mehr Freude als im Gaukelsack. 18. Jeder kennt seine Karten am besten. Sollte sie wenigstens am besten kennen. Die Aegypter sagen: Ich kenne am bessten die Sonne meines Landes. Die Russen: Es ist schlimm, Karten spielen und die Trümpfe nicht kennen. (Reinsberg III, 45.) 19. Jeder muss seine Karten selber spielen. Lat.: Sua cuique alea subeunda est. (Gaal, 869.) 20. Kart auss deiner handt wiltu gewinnen. – Petri, II, 414; Henisch, 1602, 4; Gruter, I, 52; Sutor, 97; Fischart, Trostb., in Kloster, X, 685; Lange, 1960; Eiselein, 362; Sailer, 272; Steiger, 409; Simrock, 5440. Den sichersten Gewinn beim Spiel macht der, welcher aufhört. n.: Kort og tærning er ond næring. (Prov. dan., 356.) It.: Il più bel tiro di dadi è non giuocarvi. (Pazzaglia 142, 4.) 21. Karte und Beutel (Börse) hat jeder für sich. Span.: Ni ojo en carta, ni mano en arca. (Cahier, 3583.) 22. Karten, Würffel vnd das Federspiel verkehren sich offt, wers mercken will. – Henisch, 1035, 43. 23. Man gibt die Karte zum Spiel oft dem, der weder spielen kann noch will. n.: Man giver ofte den kaartet, som hverken kand eller vil spille det. (Prov. dan., 330.) 24. Man gibt die Karten nicht, wie man sie spielt. – Lehmann, 724, 21. n.: Man giver ei kaartet som man spiller det. (Prov. dan., 330.) 25. Man gibt manchem ein gute Karten, wer sie recht könnt spielen. – Lehmann, 724, 21. 26. Man kartet die Karten anders als man sie gibt. – Lehmann, 724, 21. 27. Man muss sich nicht in die Karte sehen lassen. – Simrock, 5435. Frz.: Cache ta vie. (Kritzinger, 713b; Venedey, 58.) 28. Man will doch gern in die Karte schielen, mag man auch nicht mitspielen. 29. Mann gibt einem offt eine Karten, die er nicht Spielen kan oder nicht will. – Lehmann, 275, 30. »Insonders soll eine Obrigkeit die verrichtung eines geschäffts dem ienigen nicht auftragen der bey der berhatschlagung einer andern meinung gewest, denn der thut nichts mit gutem willen, dessen gemüth der verrichtung zu wider vnd anders gesint ist.« 30. Up den Kârten steihet Krüsse. – Simrock, 5442a. ... saggt 'n wahr Luatelwaort (Sprichwort). (Lyra, 29.) 31. Wer die Karten mischt, dem fallen die Blätter nach Wunsche. 32. Wer die Karten mischt, der gibt die Karten nicht. »Absalon wollte seinen Vater entthronen und verfolgte ihn deshalb. Aber Gott hat die Karten anders gemischt, indem der Absalon nicht den König, sondern den Eichelbuben zu seinem Verderben in die Hände bekommen.« 33. Wer jhme in die Karten sehen lesset, der kan leicht sein Schantz verlieren. – Lehmann, 580, 12. 34. Wer Karte spielen will, muss die Trümpfe kennen. Böhm.: Zlé jest v karty hráti a trumfy neznati. (Čelakovsksy, 215.) Engl.: Many can pack the cards that cannot play. (Bohn II, 16.) 35. Wer Karten vergibt, vergibt auch Menschen. (Köthen.) 36. Wer sich in die Karten sehen lässt, verliert das Spiel. n.: Hvo aom lader sig kige i kortet, taber spillet. (Prov. dan., 341.) 37. Wo die Karten liegen, hat auch ein Gebetbuch Platz. 38. Ar lösst si nît in di Kart'n schua. (Franken.) – Frommann, VI, 317, 204. 39. Aus der Karte schwatzen. – Körte, 3288a; Braun, I, 1755. Die Ausführung eines Planes verrathen oder die Mittel unvorsichtig nennen, mit denen man etwas zu erreichen beabsichtigt. 40. Böss Karten (auf einen) ausswerffen. – Basler Chronik, DLVI; Mathesius, Postilla. CCXCVIIIa; Ayrer, II, 905, 7. Böse, üble, zornige Rede. »Wie aber die hewschreck böse karten auswirft (falsch wird, böse, zornig) und schilt die Ameissen.« (Mathesius, Sarepta, 24b.) 41. Das ist eine angelegte Karte. Ein feingesponnener Plan. 42. Das ist eine falsche Karte. Holl.: De kaart is valsch. (Harrebomée, I, 371a.) 43. Die Karte gibts nicht. – Franck, II, 155b; Henisch, 1379, 33; Petri, II, 133; Sailer, 206; Simrock, 5439. Lat.: Charta lusoria non juvat. (Henisch, 1379.) 44. Die Karte hat sich gewendet. – Theatrum Diabolorum, 84b. 45. Die Karte nicht verlieren. Sich nicht irremachen lassen, seinen Vortheil verstehen. 46. Die Karte verlieren. Irre werden. 47. Die Karte verrathen. »Ihr letzter Streich verräth ihre Karte.« (Lessing, I, 471.) 48. Die Karte wechselt sich. Das Spiel wendet sich anders. »Wo wir aber in diesen sachen noch lang wollen ein anstand machen, so wird sich bald wechseln die karten.« (Froschm., Qq 6b.) 49. Die Karten anders mischen. – Parömiakon, 1428. 50. Die Karten auf den Tisch legen. Aus seinen Absichten und Planen fürder kein Geheimniss machen. 51. Die Karten durchschauen. Der Sache auf den Grund sehen. Frz.: C'est un homme qui voit le dessous des cartes. 52. Die Karten küssen, dass sie Glück bringen. »Es hilfft offt ein Ding eben so viel als wenn einer die Karte küsset, dass sie glück bring; oder wie einem, der das liecht ausslescht, do jhn die Flöh ins beth bissen, dass sie jhn nit sehen vnd finden sollen.« (Lehmann, 779, 14.) 53. Die Karten mischt er gut, spielt aber schlecht. 54. Die Karten müssen auch einmal zum Superintendenten (oder: zum Pastor). Von sehr schmuzigen Karten, weil man meint, das Kartenwaschen sei Sache der Geistlichen. Sehr schmuzige Karten heissen: Wachstubenkarten. 55. Die Karten sind gut gemischt. Der Handel ist verwirrt, die Uneinigkeit ist aufs höchste gestiegen. Holl.: De kaarten zijn geschud. (Harrebomée, I, 371a.) 56. Einem böse (falsche) Karten geben. »Man spielt falsch mit dir, hat falsche karte gegeben.« (Grimm, V, 236.) 57. Einem die besten (schönsten) Karten geben. Ihm allen Vortheil zukommen lassen. 58. Einem in die Charten sehen (gucken). – Herberger, I, 2, 451; Fischer, Psalter, 68a; Eiselein, 362; Körte, 3288b; Lohrengel, II, 207. Sein Vorhaben errathen, hinter sein Geheimniss kommen, die geheimen Triebfedern bei einer Sache erschauen, einen Blick in seine Mittel thun. »Aber er mag mit den Stich wol zu sehen, denn man hat ihm in die kart gesehen.« (Fischart, Bkb., 1588, 21b.) »Werdt ihr schlafen und warten, so sehet euch wol für, er sieht euch in die karten.« (Soltau, II, 290.) »So schlecht unser Spiel auch ist, so müssen sie uns doch niemals in die Karte sehen lassen.« (Lessing, I, 320.) Frz.: Voir dans le jeu (les cartes). Holl.: Hij kijkt hem in de kaart. (Harrebomée, I, 371a.) 59. En Kârt of en Schranz1. (Meurs.) – Firmenich, I, 407, 432. 1) Eine Münze. 60. Er blättert lieber in den Karten, als dass er gräbt im Garten. Lat.: Discum, quam philosophum audire malunt. (Faselius, 66.) 61. Er cha d' Charte rüeme. (Solothurn.) – Schild, 74, 194. Er hat eine gute Karte, er hat bei seinem Unternehmen Glück. 62. Er hat ihm in die Karten geguckt. – Braun, I, 1757. 63. Er hat schöne Karten. Engl.: He hath good cards to shew. (Bohn II, 153.) Holl.: Hij heeft eene schoone kaart. (Harrebomée, I, 371a.) 64. Er kendt die Karten. – Agricola II, 151. 65. Er legt seine Karten bloss. Holl.: Hij legt zijne kaarten bloot. – Hij speelt met open kaart. (Harrebomée, I, 371a.) 66. Er wirfft böse Karten mit vnter. – Musculus, Eheteuffel, im Theatrum Diabalorum, 298b. 67. Es ist eine angelegte Karte. – Schottel, 1118a. Eine voraus abgemachte Karte. »Wenn zwei Lügner übereinstimmen, so ist es gewiss abgeredete Karte.« (Lessing, VII, 196.) 68. Es ist eine verkehrte Karte. Eine üble Lage. »Die strichen lustig zum tanz, mir aber war die Karte ganz verkehrt.« (Jucundiss., 30.) 69. Es sind viel böser Karten im Spiel. Es sind Leute dabei betheiligt, die es falsch meinen. »Ich besorg, viel böser karten han wir noch in unserm spil.« (Soltau, II, 164.) 70. Falsche Karta mischla. – Nefflen, 460. Mit Unrecht verdächtigen. 71. Hä hät sich en de Kât sen losse. (Bedburg.) Er hat nich in die Karte sehen lassen. Holl.: Hij heeft sich in de kaart laten kijken. (Harrebomée, I, 371a.) 72. Ich will die Karten besser mengen. Ich will einen neuen, bessern Plan entwerfen. » Hiemit ich scheid (nehme ich Abschied), wil mengen bass die karten.« (U. Hutten; Uhland, Volkslieder, 919.) 73. In die Karten passen. »Ich hätte den Staatsmann erst hören sollen, ob der Streich in seine Karten passe.« (Schiller.) 74. In die weltlichen Karten gucken lernen. Das weltliche Treiben, das Hofleben u.s.w. verstehen lernen. »Man müsste sie (die evangelischen Geistlichen) in die Rathsstuben, in die Säle und an die Tafeln bei Hof kommen lassen, damit sie in die weltlichen Karten gucken lernen.« (Simplic., III, 571.) 75. Man hat die Karten gewechselt. 76. Mit solchen Karten kann Lehmann's Kutscher auch spielen. Redensart beim Kartenspiel. 77. 'Ne Kart' oder 'ne Klob Holz. Wenn einer zögert oder zweifelt, welche Karte er spielen oder zugeben soll. 78. Seine Karte mit einwerfen (oder untermischen). (S. Senf.) – Simplic., I, 61; III, 24. Sich in das Gespräch einmischen, am Gesange, am Geschäft, an der Unterhaltung theilnehmen. »Wann ich den Morgenstern jemals gehöret, so wär' ich aus der hütte gewischt, meine Karten mit einzuwerfen.« (Simplic., I, 28.) 79. Seine Karten gelten (dort) nicht mehr. Man durchschaut sein Spiel, man erklärt seine Karten für falsch. »Da nun dieses und anderes mehr dem heiligen Vatter nicht nach sinnen gehen und seine karten in Teutschland nicht mehr gelten wollen.« (Kirchhof, Wend Vnmuth, 373b.) 80. Seine Karten über (auf) dem Tische halten (spielen). Nichts verhehlen. 81. Sie haben die Karten miteinander gemischt. – Körte, 3228c; Braun, I, 1756. Etwas untereinander verabredet. 82. Unnütze Karten aussprengen. Von dem erzürnten Ausschleudern des unglücklich Spielenden, das gewöhnlich mit Kraftausdrücken begleitet ist. »Ein Weib soll ihrem Mann begegnen mit freundlichen Worten, nicht greinen wie Zipora, nicht unnütze Karten aussprengen wie Hanna, Job's Weib.« (Creidius, Hochzeitsermone, Frankfurt 1652, I, 351.) Auch: »Vnnütze Karten auswerffen.« (Schütz, Serp. Antig., Bl. 123a.) 83. Wie die Karten fallen. Der Gang des Spiels hengt davon ab, wie von seiten der andern die Karten ausgespielt oder im Pharao aufgeworfen worden. »Der arme Landmann harrt das ganze Jahr, wie etwa die Karten über den Wolken fallen mögen, ob er sein Paroli gewinnt oder verliert.« (Goethe, XVI, 205.) 84. Wie sie die Karten mischen, mich soll'n sie nicht erwischen. »Mein list die bringt euch all in noth, mengt wie ihr wolt, die karten.« (Soltau, II, 373.) »Wie ihr mögt die Karten mischen, ordnen und wägen, gebet Acht, leise tritt ein Ereigniss dazwischen, das euere Weisheit zu Schanden macht.« (Rückert.) 85. Wilde Karten auswerfen. Wild oder zornig werden. »David wirft in Psalmen oft wild Karten auss im schein wider Gott.« (Franck.) [Zusätze und Ergänzungen] 86. Karten, die am Tag gestritten, liegen des Nachts still. »Als einer sich mit seinem Weibe wohl abgezankt und geschlagen hatte, saget er: Wir sind als die Karten, wenn wir einen ganzen Tag gestritten, liegen wir doch des Nachts wieder beisammen.« (Köhler, 214.) 87. Karten sind ungebundene Bücher, in denen man die Armuth studirt. – Harssdörffer, 1567. 88. Schlechte Karten sind so gut, wie der beste Pelz. Beide machen warm. 89. So lange die Karten auf dem Tisch liegen, ist das Spiel nicht gewonnen. – Binder II, 1989. 90. Wenn ich Karten in die Hand nehme, so ist's wie wenn der Teufel a Krucifix in die Hand nimmt. (Niederösterr.) Sagt der Spieler, der in der Regel schlechte Karten erhält. 91. Wer blettert die Karten, das ich ersehen kann mein spil. – Ayrer, II, 1729, 6. 92. A Kurt is wie a Hür. (d. -deutsch. Warschau.) Karten sind so verführerisch und treulos wie Huren. 93. Da ist die ganze Karte falsch. – Nigrinus, Inquisition, 18. 94. Einem in die Karten greiffen. – Lauterbeck, XLIIa. 95. Er blättert mehr in den Karten als im Brevier. – Heinmar, 46. 96. Er lässt sich nicht in die Karte schauen (gucken).
13416 Zeichen · 435 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KARTEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +9 Parallelbelege

    KARTE swf. kartdistel. paliurus Diefenb. gl. 200. calcatrippa, calcadippa sumerl. 56,31. 21,57. cardone carta gl. Mone 4…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    karteF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    karte , F. Vw.: s. kārte (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    3. Karte

    Adelung (1793–1801) · +12 Parallelbelege

    3. Die Karte , plur. inus. bey den Seidenarbeitern und Seidenhändlern, die Steifung oder der rauschende Klang, welcher d…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Karte

    Goethe-Wörterbuch

    Karte auch C- u (oft) Ch- 1 rechteckiges, eher kleinformatiges Blatt aus festem Papier od dünnem Karton a als Siegelunte…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Karte

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Karte (lat. Charta , franz. Carte ), gewöhnlich soviel wie Landkarte oder Spielkarte (s. diese Artikel). K. im Postbetri…

  6. modern
    Dialekt
    Kart(e)

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Kart(e) [‘ X ârtə Fisl. ; Khârt Ruf. M. Co. Str. Hf. Betschd. Lohr ; Khòrt Bisch. Dachstn. Pfulgriesh. ; Khôrt Dunzenh. …

  7. Sprichwörter
    Karte

    Wander (Sprichwörter)

    Karte 1. Auch mit guten Karten verspielt man. – Eiselein, 619; Simrock, 10907. 2. Behalt ein gute Kart auf die letzte Le…

  8. Spezial
    Karte, toponomastischef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +10 Parallelbelege

    Karte , f , toponomastische карта , ж , топонимическая

Verweisungsnetz

1383 Knoten, 1387 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 20 Hub 4 Wurzel 2 Kompositum 1335 Sackgasse 22

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit karte

271 Bildungen · 239 Erstglied · 30 Zweitglied · 2 Ableitungen

karte‑ als Erstglied (30 von 239)

Karte-wend

WWB

Karte-awend m. Abend zum Kartenspiel ( WmWb ).

Karteel

RhWB

Karteel = Leitseil s. Kardeel.

kartek(e)

MNWB

kart·eke

kartek(e) , m. , seidener oder feinwollener Kleiderstoff, besonders zum Durchziehen oder Unterlegen von geschlitzter Kleidung verwendet.

karteken

DWB

karte·ken

karteken , adj. zum vorigen: eine weisz karteken fahne darauf der preuszische adler gemahlt. Haftitius a. a. o. 1569 .

Karteknupser

LothWB

Karte-knupser Lix. u. s. Eisenbahnschaffner, der die Karten locht.

Kartelgeld

SHW

Kartel-geld Band 3, Spalte 1135-1136

kartelennottele

MNWB

° kartelennottele , f. , urkundliches Schriftstück (Ub. Bielefeld 497; lat. cartula + notula , s. auch serter, sarter, ° kervelennottele ).

Kartell

Pfeifer_etym

kart·ell

Kartell n. Zusammenschluß selbständiger Einzelunternehmen eines Produktionszweiges zur monopolistischen Beherrschung des Marktes auf Grund v…

Kartellbehörde

DERW

kartell·behoerde

Kartellbehörde, F., ›für die Öberwachung der Kartelle zuständige Behörde‹, 2. H. 20. Jh., s. Kartell, Behörde

Kartellgeld

GWB

kartell·geld

Kartellgeld ‘Cartelgeld’ vertraglich vereinbarter Geldbetrag zur Auslösung aus fremdem Militärdienst A1,94,8 Reskr 20.8.79 K Katherina Mitte…

Kartellrecht

DERW

kartell·recht

Kartellrecht, N., ›Gesamtheit der Rechts- normen die dem Schutz der Entschei- dungsfreiheit auf wirtschaftlichem Gebiet - insbesondere gegen…

karteln

DWB

kart·eln

karteln , karte spielen: wenn ein weib ihren mann, indem er kartelt, mit einer rutte heimlich berühret, womit eine leichtfertige dirne ausge…

karte als Zweitglied (30 von 30)

Eintrittskarte

RDWB1

Eintrittskarte f билет (в театр, на концерт) (но не "входной билет", ср. Stehplatzkarte)

Freikarte

RDWB1

Freikarte f (kein Bezug zu "свободный") контрамарка

Lohnsteuerkarte

RDWB1

Lohnsteuerkarte f карточка исчисления налога на заработную плату

Stehplatzkarte

RDWB1

Stehplatzkarte f (kein Bezug zu "стоять") входной билет

Zehnerkarte

RDWB1

Zehnerkarte f (в зависимости от контекста) абонемент на десять занятий; абонемент на десять поездок; абонемент на десять посещений какого-л.…

Baumkarte

Wander

baum·karte

Baumkarte Das ist eine Baumkarte. Beim Kartenspiel so viel, als eine sehr gute Karte.

Figuren-Karte

Adelung

figuren·karte

Die Figuren-Karte , plur. die -n, bey den Kartenmachern, eine Karte, welche eine menschliche Figur vorstellet, zum Unterschiede von den Gest…

hexenkarte

DWB

hexen·karte

hexenkarte , f. spielkarte von 36 blättern, mit den unter hexe 7 ( sp. 1300) beschriebenen figuren. in Baiern, vorzüglich in München gebräuc…

landkarte

DWB

land·karte

landkarte , f. 1 1) abbildung der erdoberfläche oder eines theils derselben: man sagt, dasz einsmals ein junger student in der landcharten, …

musterkarte

DWB

muster·karte

musterkarte , f. 1 1) ein blatt, worauf zum nähen, sticken und stricken in quadraten eine figur auspunktiert ist. Jacobsson 3, 112 a . 2 2) …

Páßkarte

Adelung

pass·karte

Die Páßkarte , plur. die -n, eine nur in der Niederdeutschen Schiffersprache übliche Benennung einer Landkarte, und besonders einer Seekarte…

Pferdekarte

Wander

pferd·e·karte

Pferdekarte A hot an Pferdekoarte. (S. Handöchslein.) – Gomolcke, 1165.

postkarte

DWB

post·karte

postkarte , f. 1 1) ein verzeichnis der jedes mal mit der post zu befördernden briefe, personen u. s. w. Frisch 2, 67 b . Jacobsson 6, 778 b…

prôcessûskārte

MNWB

processus·karte

° prôcessûskārte , f. ( Pl. -n ) : Dokument, Urkunde über den Verlauf eines rechtl. Verfahrens ? (Hans. Gbl. 1887, 51).

Rodkarte

DRW

rod·karte

Rodkarte, f. zu 2Rod (V) Verzeichnis von Transportgütern und Transporten vgl. Rodtafel [daß] in der nota- oder rott-carten, welche allwegen …

Schandkarte

DRW

schand·karte

Schandkarte, f. Schandbild oder Schandbrief bdv.: Schandschrift welcher aber dise gefundene schandkarten und schriften nicht gleich verreißt…

schmachkarte

DWB

schmach·karte

schmachkarte , f. , in neuerer sprache schmähkarte: schmachkart, libelle diffamatoire Hulsius diction. (1616) 285 a .

Schmitzkarte

DRW

schmitz·karte

Schmitzkarte, f. wie Schmachschrift bdv.: Schmachkarte die anderen [zedel] aber schantlich, uff particular persohnen gerichtete schmütz- und…

seekarte

DWB

see·karte

seekarte , f. karte des meeres bez. eines theiles desselben mit angabe der häfen, ufer, inseln, klippen, sandbänke, längen- und breitengrade…

sêkā̆rte

MNWB

sek·arte

° sêkā̆rte , f. , Seebuch, Segelunterweisung, in dem Buchtitel „ De Seekarte ost vnd west tho segelen ” (B.-C. 1, 901).

spielkarte

DWB

spiel·karte

spielkarte , f. carta à giuocare. Kramer dict. 2, 865 a , charta lusoria Stieler 933 ; karte zum ( karten ) spielen, ein kleines, länglich v…

stammkarte

DWB

stamm·karte

stammkarte , f. 1 1) beim kartenspiel ( besonders beim l'hombre ) der grundstock von karten, von welchem die spielenden abnehmen. Adelung. 2…

Strohkarte

Adelung

stroh·karte

Die Strohkarte , plur. die -n, bey den Tuchbereitern, Karten, oder Distelkolben, womit das gewalkte Tuch gerauhet wird.

veltkarte

KöblerMnd

velt·karte

veltkarte , F. Vw.: s. veltkārde L.: Lü 474a (veltkarte) Son.: örtlich beschränkt

visitenkarte

DWB

visite·n·karte

visitenkarte , f. , die sitte, beim besuch eine karte mit dem namen abzugeben, scheint aus England übernommen zu sein, s. z. f. d. wf. 8, 99…

weltkarte

DWB

welt·karte

weltkarte , f. , ndl. wereldkaart; fries. wrâldkaert; nordfries. werld-(wârels-)koord; dän. verdenskort; schwed. världskarta. die kompositio…

Ableitungen von karte (2 von 2)

unkarte

DWB

unkarte , f. , in der zs. d. a. d. sprachvereins 16, 56 als westfäl. ausdruck für fehlfarbe angegeben, farbe, von der einem spieler alle ode…

verkarte

Lexer

ver-karte prät. s. verkêren.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „karte". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/karte/wander
MLA
Cotta, Marcel. „karte". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/karte/wander. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „karte". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/karte/wander.
BibTeX
@misc{lautwandel_karte_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„karte"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/karte/wander},
  urldate      = {2026-05-19},
}