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jade

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Jade

Bd. 10, Sp. 132
Jade (Jahde), schiffbarer Küstenfluß im Großherzogtum Oldenburg (s. Karte »Oldenburg«), entsteht bei Loy, 9 km nördlich von der Stadt Oldenburg, und mündet nach 22 km langem Lauf in den 190 qkm (3,5 QM.) großen Jadebusen der Nordsee, der durch den Andrang der vielen Sturmfluten, von denen eine 1511 fünf Kirchspiele verschlang, entstanden ist. Die Einfahrt, von der Norderweser durch Sandbänke getrennt, ist bei der 3–4 m steigenden Flut für Schiffe jeder Größe fahrbar. Das Fahrwasser ist meist 2 km breit, im Mittel 4 m tief, und die Hauptströmungen der Ebbe und Flut frieren nie zu. Diese Verhältnisse und die militärisch-politisch wichtige Lage der Jademündung hatten schon die Aufmerksamkeit Napoleons I. erregt, der das Projekt zu einem dort anzulegenden Kriegshafen ausarbeiten ließ; die Ausführung unterblieb jedoch. 1853 erwarb Preußen von Oldenburg zwei kleine Landstreifen am östlichen und westlichen Ufer des Busens zur Anlage eines Kriegshafens, denen später noch andre kleine Gebiete hinzugefügt wurden. Die Hafenarbeiten wurden 1855 in Angriff genommen und 17. Juni 1869 der Kriegshafen eingeweiht. Der eigentliche Hafen ist 376 m lang und 220 m breit, die Einfahrt zu demselben 110 m breit. Auf der Reede hat das Fahrwasser zur Zeit der Ebbe eine Tiefe von 11 m. An den Kriegshafen schließen sich drei Trockendocks und zwei Hellinge an. Im S. liegt der Handelshafen, und unweit desselben mündet der Jade-Ems-Kanal, ein Schiffahrtskanal von 2 m Tiefe und 70 km Länge, der von der Emdener Kesselschleuse ausgeht und die Ems mit dem Jadebusen verbindet. Die Gesamtkosten für die Hafenanlagen belaufen sich auf mehr als 60 Mill., für die Festungswerke auf 36 Mill. Mk. Das Jadegebiet gehört gegenwärtig zur preußischen Provinz Hannover, bildet einen eignen Amtsgerichtsbezirk des Kreises Wittmund im Regbez. Aurich und hat nur eine einzige Ortschaft, die Stadt Wilhelmshaven (s. d.). Vgl. Sello, Der Jadebusen (Varel 1903).
1940 Zeichen · 24 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Jadem.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Jade m., auch f. blaßgrüner Schmuckstein, Übernahme (um 1800) von gleichbed. frz. jade, älter ejade (das anlautende e sc…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Jade

    Goethe-Wörterbuch

    Jade mineralog: wohl irrtümlich wegen Struktur u Farbe für Serpentin 1) [ zwischen Stäfa u St.Gotthardt ] Glimmerschiefe…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Jade

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Jade ( Jahde ), schiffbarer Küstenfluß im Großherzogtum Oldenburg (s. Karte »Oldenburg«), entsteht bei Loy, 9 km nördlic…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit jade

4 Bildungen · 2 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

jade‑ als Erstglied (2 von 2)

Jadeït

Meyers

Jadeït (Yü der Chinesen), Mineral, ein Natriumaluminiumsilikat aus der Gruppe des Augit (s. d.), findet sich besonders im Pamirgebiet, in Bi…

Jadeporphyr

GWB

jade·porphyr

Jadeporphyr mineralog: magmatisches Gestein mit jadeähnlichen Gemengeteilen [ Ergänzung Goethes zu einem Katalog der Karlsbader Gesteinsarte…

jade als Zweitglied (2 von 2)

Plejade

RDWB1

Plejade f (nicht "плеяда") Плеяда (греческая богиня дождя)

Najade

GWB

Najade griech; s auch ‘Najas’ 1 mythol: Wassernymphe, insbes Schutzgöttin einer Quelle, eines Flusses oä; in Vorarbeiten zu ‘Faust II’ fälsc…