Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Jade m.
Jade m., auch f. blaßgrüner Schmuckstein, Übernahme (um 1800) von gleichbed. frz. jade, älter ejade (das anlautende e schwindet, da es in Formen wie l’ejade in mündlicher Rede irrtümlich als Bestandteil des Artikels aufgefaßt wird), entlehnt aus span. ijada ‘Weiche, Flanke’ in der Fügung piedra de la ijada ‘Flanken-, Lendenstein’ (als schmerzverhütendes Mittel, namentlich gegen Nierenkoliken, von den Eingeborenen Amerikas auf dem Körper getragen). Zugrunde liegt dem span. Ausdruck lat. īlia Plur. ‘Magen, Eingeweide, die Weichen’, Sing. (selten) īle ‘Unterleib’.