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edel

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
27 in 20 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
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61

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

edel

Bd. 3, Sp. 25
edel , nobilis, ingenuus, generosus, ahd. edili, mhd. edele, nnl. edel, alts. edili, ags. äðele, engl. durch noble verdrängt, fries. ethele, goth. und altn. nord. fehlend, doch liegen aðal indoles, eðli natale solum, ôðal praedium nahverwandt. schwed.n. ädel sind dem hd. entlehnt. Ulfilas verdeutscht εὐγενής durch gôdakunds, gutes geschlechts. Seinem wortsinne nach ist edel mehr als nobilis, denn es geht zurück auf adal prosapia und berührt sich mit uodal, altn. ôðal, ags. êðel praedium avitum, patria; nobilis aber besagt nur ausgezeichnet, erkennbar, bekannt, kund, goth. kunþs (von kunds verschieden). 11) edel ist edelgeboren, von adel, und entspricht der in dem subst. edeling enthaltnen vorstellung. es stimmt auch zu adelich, adlich, nur dasz dieses auf den stand eingeschränkt bleibt, nicht die hernach verhandelte allgemeinere bedeutung annimmt; der adliche ist zwar edel, nicht aber der adle immer ein adlicher. ein edeler, ἄνθρωπός τις εὐγενής. Luc. 19, 12; nicht viel edle sind berufen, οὐ πολλοὶ εὐγενεῖς. 1 Cor. 1, 26, es fehlt nur eine zeile, um zu sehen, ob hier im goth. wieder gôdakundai stand. ursprünglich gab es nur freie und unfreie und der edle, ja der fürst hiesz noch lange auch der freie: der scol der edele unde der frige sîn. Diemer 14, 27; dâ sît edele unde frî. 291, 17; sô pirt ir sâ frî unt edel. pred. ed. Karl Roth s. 41; dô er die edelen vrîen der vrouwen vür eigen gap. gute frau 1764; diu edele und diu frîe. Diut. 1, 411; du muost daʒ hiute schouwen, daʒ ich bin adelfrî. Nib. 771, 1; darzuo ist si von adel frî. Altsw. 99, 8; frühe aber setzten sich zwischenstufen fest und der edle ragte unter den freien vor, edelmann stand dem freien bürger entgegen. edler zu, von NN sagt weniger als freiherr. für die anrede sind die unterschiede allmälich sinnlos und nichtssagend geworden, da man grafen und fürsten hochgeboren, edeln hochwolgeboren, freien wolgeboren, geringeren freien hochedelgeboren gibt, als läge in dem letzten worte weniger. eines scherzes über den ursprung der edlen wurde 1, 947 gedacht; neubackenem adel gebrach es auch nicht an spott: wo ein gemahlter brief und ausgekaufte bullen, wer edel noch nicht ist erst edel machen sollen, so kan wol eine maus des adels sich vermessen, die einen solchen brief hat unversehns gefressen. Logau 1, 56, 30. einen von unzweifelhaften adel pflegte man gut edel zu nennen, wie eine ausgezeichnete traubenart gutedel heiszt: ich konnte auf fleisziges nachforschen nichts anders erfahren, als dasz er zwar gut edel von geburt, aber hingegen so blutarm gewesen, dasz er sich elend behelfen müssen. Simpl. 2, 129 (Courage cap. 4); ob der Moranzani gut edl ist? Wallensteins briefe 113 (a. 1625), von gutem adel, von edelstem geschlecht. aus dem adel hob sich einer noch höher in den stand der grafen und herren: den liesz ich reich und edel werden, es ward ein halber graf daraus. Lichtwers fabeln 1, 2; er sah gewis recht wacker aus und ist aus einem edlen haus. Göthe 12, 138. Unsern heutigen gegensatz zwischen bürger und bauer drückte also vormals auch edler und bauer aus, dem bauer bleibt immer die unterste stelle: einr ein gpaur, der ander edel. ring 44a, 40; also ist keiner von uns (bauern) edel und sein all auf den dorfen erzogen. fastn. sp. 343, 6; auszen edel und innen ein bauer. 743, 9. drei stände zu scheiden liegt der neueren anschauung näher: unsere nachbarn, die Franken, in ihren früheren zeiten hielten auf höflichkeit viel: sie war dem edlen und bürger wie den bauern gemein, und jeder empfahl sie den seinen. Göthe 40, 318; schon im buch der liebe 233, 2 hiesz es: wurden nicht bei den alten die könig von den edlen zu königlichem stammen erwölt? ja nicht allein von den edlen, sondern von den dapfern und weidlichen bürgern zu königen erwölt worden sind. 22) noch richtiger aber trennen wir von bloszen vorzügen des standes die des innern menschen und stellen dem vornehmen sogar das edle in diesem sinn entgegen, ein vornehmer mann ist darum kein edler; dem vornehmen ist eine äuszere form eingeprägt, die ein edler mensch nicht kennt. Göthe sagt 19, 256 der edle mensch kann sich in momenten vernachlässigen, der vornehme nie; er hatte die frage oft abgehandelt, welch ein unterschied sich zwischen einem edlen und vornehmen betragen zeige und inwiefern jenes in diesem, dieses aber nicht in jenem enthalten zu sein brauche. edel sei der mensch, hülfreich und gut. Göthe 2, 86; ein edler mensch zieht edle menschen an, und weisz sie fest zu halten. 9, 104; sieh, welch ein guter edler kerl auch das! Lessing 2, 331; wem ein tugentsam weib bescheret ist, die ist viel edler denn die köstlichsten perlen. spr. Salom. 31, 10. so wird von edlem geist, gemüt, von edler gesinnung, von edlen mitteln, trieben, handlungen und thaten geredet: auf dem antlitz edeles erbarmen. Göthe 47, 62. 33) mit geringerem nachdruck dient edel als stehendes günstiges beiwort, doch soll seine lebhaftere bedeutung in einzelnen fällen ungeleugnet sein. der edle verständige pfarrherr in Göthes Herm. und Dor. ist ein zierendes epitheton, wie wenn es in volksliedern heiszt meinem edlen schatz zu ehren ist die jagd angestellt. gesellsch. lied 141. ähnliches gilt von thieren: das edle ros, der edle hirsch, wo hastu denn den edlen hirschen gelan? Ayrer 326b; ein edlen hirschen stolz. gesellsch. lied. 138; edler vogel, glück auf! o wende den flügel. Göthe 40, 37. von pflanzen, früchten: sein land ligt im segen des herrn, da sind edle früchte vom himel, vom taw und von der tiefen, die hunden (hier unten) ligt, da sind edle früchte von der sonnen und edle reife früchte der monden. 5 Mos. 33, 13. 14; sie gehen hin und weinen und tragen edlen samen. ps. 126, 6; edle äpfel, generosa poma, ein edler weinstock, generosa vitis; er wird sein füllen an den weinstock binden und seiner eselin son an den edlen reben. 1 Mos. 49, 11; mein lieber hat einen weinberg an einem fetten ort und er hat in verzeunet und edle reben drein gesenkt. Es. 5, 2; schon vorhin wurde der traube gutedel erwähnt; edle nectarsäfte. Günther 918; der edlen traube feuergeist. Seumes werke 1835 s. 581; der edle most vom Rhingau. Gökingk 3, 157; edler wein, ein edles getränk, Voss sagt edlen rum brauen. das edle wasser, ἄριστον μὲν ὕδωρ, doch auch gebrannte, köstliche wasser werden edle genannt. der luft ist fast edel und guot. Frank weltb. 197a; edle metalle. am häufigsten steht edel bei gestein, wovon die hernach aufgeführten zusammensetzungen zeugen: was macht die edlen stein und klare perlen werth? ihr werth nicht, sondern das, dasz man sie so begehrt. Logau 2, 76, 90; ich sage, dasz ihm das am allermeisten schmerzet, dasz er den edlen ring so mislich hat verscherzet. Werders Ar. 11, 14; es ist gold und viel perlen, aber ein vernünftiger mund ist ein edel kleinod. spr. Sal. 20, 15. Die edlen theile des leibs, les parties nobles: die krankheit wirft sich auf die edlen theile, kein edler theil ist verletzt; gerettet sind die edlen teufelstheile, der liebespuk er wirft sich auf die haut. Göthe 41, 331; ich hatte schon den ellenbogen angesetzt, ihr die übrig gebliebnen wenigen edeln vollends in den mastdarm zu stoszen. Schiller 118a. edle speise; rockenkleien ist ein edel futter vor die esel. Tabern. 587; rockenkorn ein edle mastung vor die schwein. ebend. endlich bei abstracten vorstellungen oder zuständen: es ist ein recht edles stücklein. Luther 3, 161; die edle musica; die edle kunst der druckerei; die edle jägerei, die edle jägerschaft. J. P. Hesp. 2, 68. hier nun konnte die edle dichtkunst abermals ihre heilenden kräfte erweisen. Göthe 22, 90; den künstler zu loben, welcher hierüber forschend und nachdenkend einen theil seiner edlen zeit anwendet. 44, 164; den edlen müsziggang lehr ich hernach dich schätzen. 12, 132; die staaten sehen sich gedrungen den edlen frieden zu befördern. Kant 5, 443; das edle grausen, welches die beschreibung einer gänzlichen einsamkeit einflöszen kann. 7, 381.
7965 Zeichen · 128 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    edelstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +9 Parallelbelege

    edele , edel ( ahd. adali , edili Graff 1,141 ) stf. edle abstammung. ir süeʒe ir edele ir herze ir muot MS. 1,32. a. di…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    edelAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    edel , Adj. Vw.: s. ēdel

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Êdel

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Êdel ,

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    edel

    Goethe-Wörterbuch

    edel Flexion ganz überwiegend -dl-; in der Frühzeit gelegentl Wechsel von ‘edeln’ u ‘edlen’ in Dat u Akk Sg u im Dat Pl.…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Edel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Edel (althochd. edili ) heißt alles, was sich innerhalb seiner Gattung über das Gewöhnliche erhebt, im Gegensatz zum Nie…

  6. modern
    Dialekt
    Edel

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Edel m. Edelwein:

  7. Spezial
    edel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    edel adj. 1 (adlig) nobl (-i, -a) 2 (kostbar) prezius (-sc, -iosa), costus (-sc, -tosa) 3 (reinrassig) de pura raza 4 (g…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit edel

704 Bildungen · 486 Erstglied · 208 Zweitglied · 10 Ableitungen

edel‑ als Erstglied (30 von 486)

Edelapfel

SHW

Edel-apfel Band 2, Spalte 11-12

Edelbeere

SHW

Edel-beere Band 2, Spalte 11-12

edelfaul

SHW

edel-faul Band 2, Spalte 11-12

edelfirn

SHW

edel-firn Band 2, Spalte 13-14

Edelfrau

SHW

Edel-frau Band 2, Spalte 13-14

Edelleute

SHW

Edel-leute Band 2, Spalte 13-14

Edelmann

SHW

Edel-mann Band 2, Spalte 13-14

edelreif

SHW

edel-reif Band 2, Spalte 13-14

Edelsau

SHW

Edel-sau Band 2, Spalte 13-14

Edelstein

SHW

Edel-stein Band 2, Spalte 13-14

Edeltanne

SHW

Edel-tanne Band 2, Spalte 13-14

Edelweiß

SHW

Edel-weiß Band 2, Spalte 13-14

Edel (Adj.)

Wander

Edel (Adj.) Edel (Adj.). 1. Da man schrieb den Edel und Vest, da stund die Sach' am allerbest'; da man schriebe: Hochgebohrn, da war Hopff'n…

edelarm

Lexer

edel·arm

edel-arm adj. BMZ von geburt u. gesinnung edel aber dabei arm Er. ; vgl. die edelen armen Freid. 40,16.

edelarme

KöblerMhd

edel·arme

edelarme , sw. M. nhd. verarmter Adeliger E.: s. edelarm W.: nhd. DW2- L.: Hennig (edelarme)

Edelbad

Idiotikon

edel·bad

Edelbad Band 4, Spalte 1013 Edelbad 4,1013

Edelbalcheⁿ

Idiotikon

Edelbalcheⁿ Band 4, Spalte 1192 Edelbalcheⁿ 4,1192

edel als Zweitglied (30 von 208)

bedel

KöblerAfries

*bedel , st. M. (a) Vw.: s. bedeldei

bredel

KöblerAhd

*bredel , Sb. nhd. ? ne. ? Q.: bergam. bradela, Schemel, bresc. predela, kleine Steinplatte, mantuan./romagn. pradella, Schemel, moden. pred…

Brummschädel

RDWB1

Brummschädel m (Lakune) у кого-л. голова трещит идиом. , разг. ; у кого-л. голова как котёл идиом. , разг. ; у кого-л. голова раскалывается …

Schädel

RDWB1

Schädel m (nicht immer "череп") голова scharf geschorene Schädel - выстриженные головы Tastet man einem Neugeborenen den Schädel ab, so beme…

Abendbrootsbüdel

MeckWBN

Wossidia Abendbrootsbüdel m. Behälter für das Vesperbrot, s. Kraun.

Aftersiedel

Adelung

after·siedel

Das Aftersiedel , des -s, plur. ut nom. sing. und in der verkleinernden Form, das Aftersiedlein, des -s, plur. ut nom. sing. in den Lehensre…

Amadedel

BWB

Amadedel Band 1, Spalte 1,213f.

aneleitzedel

KöblerMhd

aneleitzedel , st. F. nhd. Anleitzettel, Anleitbrief Q.: DRW (um 1430), Eyb E.: s. aneleiten, zettel W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 26 (anleitze…

anesidel, anesedel

MWB

anesidel, anesedel stN. ‘Wohnsitz, Haus und Hof’, auf dem jmd. ansässig ist: die svne besitzent das ansidel mit reht fvr die tohter SchwSp 7…

ansiedel

DWB

ansiedel , n. habitatio, domicilium, ahd. anasidili ( Graff 6, 310 ), mhd. daʒ ansidel. Schw. sp. 148 Laszb., der ansedel. 128 Wackern., wie…

aschenbrödel

DWB

aschenbrödel , m. cinerarius, ein küchenjunge, der in der asche brodelt und sudelt, brodeln, brudeln, brutzeln wird gesagt vom geräusch koch…

aschenwedel

DWB

aschen·wedel

aschenwedel , m. äschwedel, eigentlich aschbesen, hennebergisch aber für aschenbrödel. Reinwald 2, 23 .

Aussiedel

DRW

aus·siedel

Aussiedel ussidel auswärtiger Höriger von dien ussideln und von eigenen lúten 1306 HabsbUrb. I 65 Faksimile 1344 GrW. I 312 Faksimile

Bädel

MeckWBN

bae·del

Wossidia Bädel m. Bettel Müll. Reut. 11 b . Vgl. Beddel.

беспредел

RDWB2

беспредел разг. Willkür f , kein Gesetz n , Gesetzlosigkeit f , Rechtlosigkeit f в стране царит беспредел - es gibt kein Gesetz im Land, es …

Bissedel

Wander

biss·edel

Bissedel Er ist bissedel. In Vintler's Blume der Tugend werden die Bissedelleute hart mitgenommen. Da der Dichter Vintler vom Adel war, so v…

biutezedel

KöblerMhd

biute·zedel

biutezedel , st. F. nhd. Zettel über den Anteil an der Beute, Schein über den Anteil an der Beute Q.: Chr (14./15. Jh.) E.: s. biute (1), ze…

Blutedel

Wander

blut·edel

Blutedel Blutedel – gutarm. (S. Gutedel.) – Zinkgref, III, 48; Agricola, I, 276. Letzterer hält diese Form für die ursprüngliche.

²bȫdel

MNWB

boe·del

2 bȫdel (böddel) , m. , Büttel, Gerichtsdiener; Scharfrichter, Henker. —

bôk(e)sbü̑del

MNWB

bokes·buedel

bôk(e)sbü̑del , bö̑kebü̑del , m. , Buchbeutel, im bes. Gesangbuchbeutel, °* Spottwort für das übertriebene Festhalten an alten Bräuchen , Sc…

brûwsēdel

MNWB

brûwsēdel Brauerlaubnisschein, Zettel für die Bierakzise.

Ableitungen von edel (10 von 10)

edele

Lexer

edele adj. s. edel;

entedele

BMZ

entedele swv. mache unedel. Mart. 26.

entedelen

Lexer

ent-edelen swv. BMZ unedel machen Mart. Myst. 2. 125,26. entadelen, denobilitare Dfg. 173 b .

geedelen

KöblerMhd

geedelen , sw. V. nhd. adeln Q.: Seuse (1330-1360) (FB geedeln) E.: s. ge, edelen W.: nhd. DW- L.: Hennig (geedelen)

unedel

DWB

unedel , adj. adv. , gegentheil von edel. ahd. unedili Graff 1, 142 ; ags. unæþele; afries. unethel, onedel; mhd. unedele, unedel; mnd. uned…

unedele

Lexer

un-edele stf. ib. unedle geburt Myst. 1. 355, 23 ;

unedelen

Lexer

un-edelen swv. BMZ intr. unedel werden Ms. ( H. 2,136 b ). wâ daʒ adel unedelt Mgb. 238,16.

unedellich

Lexer

un-edellich adj. BMZ = unadellich. unzuht diu heiʒt unedellich Jüngl. 44. unedellîcher muot Msh. 2,191 b ;

veredelen

Lexer

ver-edelen swv. intr. aus edler art schlagen, entarten. der veredelt, der ist ein gebûr Jüngl. 1166. swâ veredelt ein jagehunt, der ist bœse…

Veredelung

Wander

Veredelung Die Veredelung eines Volks ist besser als dessen Vergrösserung. Inschrift im ägyptischen Palast der Wiener Weltausstellung.