Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rieseln verb.
rieseln , verb. , mhd. riseln, mit dem beweglichkeit, wiederholung, kleinheit bezeichnenden l- suffix von rîsen, cadere, delabi gebildet. 1 1) sanft herunterfallen. 1@a a) in einzelnen theilchen, tropfen- oder körnerweise, so 1@a@a α) zunächst von regen- und thautropfen, schneeflocken und hagelkörnern: der selb weiʒ regenpog kümt dâvon, daʒ der wolken dunst an dem himel gleich gezaist ist und dünn mit ainer gaistleichen fäuhten, alsô daʒ dar auʒ gar klain riselndiu tröpflein würden, ob er sich in waʒʒer entslüʒʒe. Megenberg 98, 16 ; jezo sah sie hinaus, wie die stöbernden flocken am fenster ri…