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Glück

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Glück

Bd. 2, Sp. 728
Das Glück, des -es, plur. car. 1. Derjenige Umstand, da uns unser Vorhaben gelinget, d. i. da solches durch eine Verknüpfung von Umständen, die nicht unmittelbar in unserer Gewalt sind, unserm Verlangen gemäß erfolget. Einem zu seinem Vorhaben, zu einer Reise Glück wünschen, wünschen, daß ihm sein Vorhaben, seine Reise gelingen möge. Glück auf den Weg! Glück auf! ein gewöhnlicher Wunsch der Jäger und Bergleute an einander. Jemanden zu oder bey einer angenehmen Begebenheit Glück wünschen, ihm wünschen, daß sie nach seinem Verlangen ausschlagen möge. S. Glückwunsch. Glück zu oder in etwas haben. Weder Glück noch Stern zu[] etwas haben. Gott gebe Glück dazu! Sein Glück versuchen, versuchen, ob es ihm gelingen wolle. S. Glücken. 2. In weiterer Bedeutung, eine jede Verknüpfung solcher vortheilhaften Umstände, die wir nicht vorher sehen können, wenigstens nicht in unserer Gewalt zu haben glauben, ein günstiger Zufall. Zu allem Glücke war niemand zugegen. Ich kam zu allem Glücke dazu. Er hat von Glück zu sagen, daß er noch so davon gekommen ist. Das war noch ein Glück, daß sich der Wind legte. Es ist dein Glück, oder es ist ein Glück für dich, daß ich es nicht gesehen habe. Es stehet dir ein großes Glück bevor. Ein Mensch hat viel Glück, so wohl, wenn ihm alles gelinget, was er unternimmt, als auch, wenn sich ohne sein Zuthun viele vortheilhafte Umstände für ihn ereignen. Stax hat mehr Glück als Verstand, mehr Glück als Recht. Es weiß sich nicht ein jeder in sein Glück zu finden, wenn er solche Umstände nicht gehörig zu nutzen weiß. Einem Glück bringen, im Scherze, durch seine Gegenwart machen, daß der andere im Spielen gewinnet. Im Glücke sitzen, ansehnlich gewinnen. In weiterer Bedeutung zuweilen für einen jeden ungefähren Zufall. Es war ein bloßes Glück, daß ich ihn noch antraf. 3. Besonders, ein Umstand, eine Sache, wodurch unsere Wohlfahrt auf das möglichste, wenigstens in einem sehr hohen Grade, verbessert wird. 1) In dem weitesten Verstande. Dieses Glück ist für dich zu groß. Es ist ihm ein unverhofftes Glück widerfahren. Ein kluger König ist des Volkes Glück, Weish. 6. 26. Meine Thränen beweinen den Tod einer Freundschaft, die sonst das Glück meiner Tage war, Cron. Was Gott über mich verhängt, wird in der Folge Glück für mich werden. Gegen das Glück eines guten Nahmens empfindlich seyn. Das Glück eines guten Gewissens genießen. Gesundheit ist ein großes Glück. Wo dieses Wort in der gesellschaftlichen Sprache des höflichen Umganges oft gar sehr gemißbrauchet wird. Seitdem ich das Glück hatte, sie das letzte Mahl zu sehen. Gönnen sie mir das Glück ihrer Gegenwart. 2) Im engern Verstande, der ganze Zusammenhang aller derjenigen Umstände, wodurch unsere Wohlfahrt auf das möglichste befördert wird. Uns alle treibt ein natürlicher Trieb zu dem Glücke, diesem Ziele unserer Wünsche. Was aber ist das Glück? Was alle Thoren meiden; Der Zustand wahrer Lust, und dauerhafter Freuden, Haged. Welcher Zustand doch eigentlich die Glückseligkeit ausmacht. 3) Im engsten Verstande, der Zustand der möglichsten Vollkommenheit unseres äußeren Zustandes. Sein Glück verscherzen. Jemanden an seinem Glücke hindern. Er hat sein Glück gemacht, er ist glücklich geworden. Ich habe das Glück meines Freundes gemacht, habe ihn glücklich gemacht. Das sind nicht Tugenden eines Weichlinges, den das Glück verzärtelt hat, Dusch. 4. Oft verbindet man mit diesem Worte den Begriff eines gewissen Wesens, von welchem der gute Erfolg unserer Unternehmungen und Wünsche abhänget, und welches diejenigen Dinge, welche man zur äußern Wohlfahrt für nothwendig hält, nach bloßem Willkühr austheilet; welches Wesen, so fern es nach der Mythologie der Griechen und Römer als eine Untergottheit vorgestellet wurde, auch die Glücksgöttinn genannt wird; Lat. Fortuna. Dem Glücke im Schooße sitzen. Das Glück will ihm wohl, hasset dich. Das Glück ist unbeständig. Das Glück hat es mir bescheret. Dem Glücke seinen Gang lassen. Anm. Die Bemühungen der Wortforscher sind bey diesem Worte bisher nicht glücklich gewesen. Älterer zu geschweigen,[] so leitet es Frisch sehr unwahrscheinlich von Loos ab, und Ihre getrauet sich nicht einmahl, eine Ableitung zu versuchen. Die Ursache dieser fruchtlosen Bemühungen ist wohl, weil es mit allen seinen Ableitungen und Zusammensetzungen in unsern ältesten Schriften so selten vorkommt. Ich habe es im Stryker und den Schwäbischen Dichtern zuerst gefunden, wo es Gelucke heißt. Daß das G nicht zum Stamme gehöre, erhellet aus den verwandten Sprachen. Im Nieders. heißt das Glück nur Luck, im Fries. Lock, im Engl. good Luck, gutes Glück, ill Luck, Unglück, widriges Glück, im Schwed. Lycka, im Dän. Lykke. Mir scheinet es wahrscheinlich, das es zu dem Worte gelingen gehöret, weil Notker das Glück Ein Mahl Lingiso nennet; denn daß das n vor den Hauch- und Kehllauten sehr zufällig ist, wird bey diesem Buchstaben gezeiget werden. Merkwürdig ist aber doch, daß in andern gleichbedeutenden Wörtern der Begriff der Geschwindigkeit der herrschende ist, um den ungefähren Zufall, der das Glück ausmacht, zu bezeichnen. So heißt das Glück bey dem Notker Framspuote und im Nieders. Spood, von dem noch in Niedersachsen üblichen spoden, eilen. Das veraltete Selde, das Lat. Salus, unser Heil, u. s. f. würden eine ähnliche Ableitung ertragen, und sich theils aus dem Lat. salire, theils aus dem Deutschen eilen, und Nieders. hilde, geschwinde, hurtig, erklären lassen. Indessen wäre es doch noch immer zu viel gewagt, wenn man um deßwillen Glück und gelingen zu dem Geschlechte der Wörter fliegen, fliehen, und gleich, starim, rechnen wollte, so gewöhnlich auch die Verwechselung der Blase- und Kehllaute ist.
5656 Zeichen · 89 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Glück

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Glück , des -es, plur. car. 1. Derjenige Umstand, da uns unser Vorhaben gelinget, d. i. da solches durch eine Verknü…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Glück

    Goethe-Wörterbuch

    Glück auch -k, vereinzelt Kleinschr, Nom/Akk auch (bes im Vers) -cke/-kke; einmal im Eigennamen ‘Altenauer G.’ B3,202,12…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Glück

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Glück wird sowohl (im objektiven Sinn) als Bezeichnung einer Lebenslage wie (im subjektiven Sinn) als solche eines Gemüt…

  4. modern
    Dialekt
    Glück

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Glück [Klìk, Klek allg. ] n. 1. Glück: G. ha ben , G. bringe n . Er het me hr G. a l s Verstand. Du ka nn s t vo n G. re…

  5. Sprichwörter
    Glück

    Wander (Sprichwörter)

    Glück 1. Am Glück ist alles gelegen. Frz. : Il n'y a qu'heure et malheur en ce monde. Lat. : Fortuna homini plus quam co…

  6. Spezial
    Glück

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Glück n. (-[e]s) 1 (günstiges Geschick) fortüna (-nes) f. 2 ‹pop› cü m. 3 ‹ant› antöra (-res) f. 4 (günstiger Zufall) fo…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit glueck

927 Bildungen · 898 Erstglied · 19 Zweitglied · 10 Ableitungen

Zerlegung von glueck 2 Komponenten

glu+eck

glueck setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

glueck‑ als Erstglied (30 von 898)

Glückan

GWB

Glückan Gruß von Seefahrern bei der Landung [ Meph u die drei Gewaltigen zu Faust: ] G.! dem Herren, | Dem Patron Faust II 11169 Elke Dreisb…

glückanzeigend

DWB

glückanzeigend , part. adj. : eine glückanzeigende creatur ( eine spinne ) J. G. Schmidt gestrieg. rockenphilosophia (1706) 1, 254 . —

glückarzt

DWB

glueck·arzt

glückarzt , m. , der auf gut glück kuriert, kurpfuscher: was berühmen sich die glückartzet, deren kunst kein kunst ist Paracelsus chirurg. b…

glückauf

DWB

glueck·auf

glückauf , n. , substantivierung des wunsches glück auf, s. glück II D 1 b, sp. 258. 1 1) als wunsch und grusz. 1@a a) bergmännisch: die men…

glückbarkeit

DWB

glückbarkeit , f. , ' glück, glückszustand ': wie du in gelückperkait, vnnd so es dir woll geet, in leiplichen vnnd in zeitlichen dingen vil…

glückbauch

DWB

glueck·bauch

glückbauch , m. , umschreibung für geschlechtlichen genusz: desz gleich manch weib vnd jungrraw ist, die etwan jrer ehr vergist, welchs andr…

glückbeben

DWB

glueck·beben

glückbeben , vb. : da glückbebte der alte J. Ponten novellen (1937) 409 . —

glückbedeutend

DWB

glueck·bedeutend

glückbedeutend , part. adj. : ein glückbedeutend zeichen Görres ges. schr. (1854) 4, 157 ; glückbedeutende sprüche C. A. Böttiger kl. schr. …

glückbedürftig

DWB

glueck·beduerftig

glückbedürftig , adj. : ( eine lehre ) zu erhaben für eure glück- und trostbedürftige gläubigkeit Eb. König Thedel v. Wallmoden 193 . substa…

glückbegabt

DWB

glueck·begabt

glückbegabt , part. adj. , ' vom glück ausgezeichnet, begünstigt ': den glückbegabten göttersohn Bürger 171 Bohtz zwar reicht er treu dem kö…

glückbegründer

DWB

glueck·begruender

glückbegründer , m. : selbst schmiedet sich ein jeder sein geschick, ist glückbegründer oder glückvernichter J. Frey ges. dicht. (1899) 162 …

glückbekrönt

DWB

glückbekrönt , part. adj. , s. teil 13, 74 ( Schiller ): ( deren hand ) der glückbekrönten feinde blut vergosz grafen zu Stolberg ges. w. (1…

glückberauscht

DWB

glückberauscht , part. adj. : ( er dachte ) glückberauschter jugendnächte W. Hertz ges. dicht. (1859) 79 . —

glückbereicht

DWB

glückbereicht , part. adj. , ' reich an glück ': wünsche ihnen ein glückbereichtes neues jahr Butschky hochdeutsche kanzelley (1659) 534 ; o…

glückbeseligt

DWB

glückbeseligt , part. adj. , ' vom glück begünstigt: ( ich ) wünsche von herzen, dasz ein glückbeseligter als ich, die empfangene reichswund…

glückbesonnt

DWB

glückbesonnt , part. adj.: die glückbesonnte stunde A. v. Klein Athenor (1807) 197 . —

glückblühend

DWB

glueck·bluehend

glückblühend , part. adj. , ' vom glück gesegnet ': o ... aller glückblühenden städten noch beglückters Conimbria F. Caccia hl. Antonius v. …

glückbrett

DWB

glueck·brett

glückbrett , n. : damalen als er die würffel all seines vermögens so frisch in das glückbrett geworffen ( aufs spiel gesetzt ) Boccalini pol…

glückbringen

DWB

glueck·bringen

glückbringen , n. : dem erstling seines fischfangs spie er mit gehöriger feierlichkeit von wegen des glückbringens ins maul J. Grimm kl. sch…

glückbringend

DWB

glückbringend , part. adj. : salutifero, che dona salute glückbringend, heylsam Hulsius (1618) 2, 348 a . verbunden mit konkreten, z. b.: st…

glückbringer

DWB

glueck·bringer

glückbringer , m. : tausenden ein glückbringer, ein heiland Spielhagen s. w. (1877) 10, 160 ; ( der storch als ) glückbringer J. Grimm dt. m…

glückbuch

DWB

glueck·buch

glückbuch , n. , ' losbuch, buch, mit dessen hilfe man die zukunft bestimmt ' J. Staude biblisch glückbuch ... (1582) buchtitel. —

glückbüchse

DWB

glueck·buechse

glückbüchse , f. , sagenhafte büchse, in der sich die schicksalslose befinden: so einer ein glückbüchsen hette und were in seiner büchsen, u…

glückchen

DWB

glueck·chen

glückchen , n. , küchlein, kücken; demin. von glucke. vgl. auch 1 glücklein: im ersten augenblickchen fressen glickchen von des hofes überfl…

glückde

DWB

glückde , f.? , n.?, dass. wie glück . die im folgenden angeführten zeugnisse spiegeln in ihrem auslautenden d, bzw. t wohl das mhd. suffix …

glückdurchbebt

DWB

glückdurchbebt , part. adj. : an meinem glückdurchbebten körper Paul Ernst dramen 3 (1933) 143 . —

glueck als Zweitglied (19 von 19)

diebsglück

DWB

dieb·s·glueck

diebsglück , n. das dieben zu theil wird, daher unverdientes glück, auch spielglück Stieler 675 , hurenglück, engl. windfall das vom wind ab…

Frauenglück

Wander

frau·n·glueck

Frauenglück Frawenglück macht manchen zum Cammer-Meister vber jhre Schätz, vnnd er wirdt drüber wie Judas dess Teuffels Zalpfennig. – Lehman…

hofglück

DWB

hof·glueck

hofglück , n. glück wie man es an einem fürstlichen hofe genieszt: wegen seiner heitern vernünftigen tugend im hofglück und im leiden. Sturz…

hurenglück

DWB

huren·glueck

hurenglück , n. amores faciles, Venus favens. Stieler 675 ; hat er niemals das sprichwort gehöret, das man saget: dieser hat hurenglücke? we…

jägerglück

DWB

jaeger·glueck

jägerglück , n. glück das ein jäger auf der jagd hat: und ( Reinecke ) sprach damit den Murner an, ob er mit wolt zur gesellschaft ghan, und…

kannenglück

DWB

kanne·n·glueck

kannenglück , n. die neige in der kanne. Frisch 1, 499 c , Adelung, nd. kannengluk br. wb. 2, 733. Schütze 2, 221 ; das 'glück' weist auf ei…

Kellereselsglück

Wander

kelleresel·s·glueck

Kellereselsglück Es ist ein blosses Kellereselsglück. »Auch diese heissen Tausendfüsse und haben deren nur vierzehn.« ( Lichtenberg, IV, 80.…

kriegsglück

DWB

kriegs·glueck

kriegsglück , n. belli vices. Maaler 253 c , doch 253 d trennt er noch: des kriegs glück ist ungewüss, anceps belli casus ( da sieht man die…

menschenglück

DWB

menschen·glueck

menschenglück , n. : was eure majestät durch meine hand verbreiten — ist das menschenglück? ist das dasselbe glück, das meine reine liebe de…

mittelglück

DWB

mittel·glueck

mittelglück , n. glück in der mitte zwischen zu viel und zu wenig: mir geliebet des sanfteren mittelglückes daurender wohlstand. Herder zur …

Narrenglück

Wander

narren·glueck

Narrenglück Narrenglück steht krumm und schlägt gar leichtlich um. Dän. : Narre-lykken slaaer ofte feyl. ( Prov. dan., 425. ) Schwed. : Narr…

rossglück

DWB

ross·glueck

rossglück , n. groszes, unerwartetes glück ( vgl. ross 3, d ) Stalder 2, 284 . Schöpf tirol. idiot. 564 . Hügel Wiener dial. 129 b . oberöst…

sauglück

DWB

sau·glueck

sauglück , n. verstärkung des wortes sau in der bedeutung von glück: groszes, übermäsziges glück ( vgl. sau sp. 1847).

schelmenglück

DWB

schelmen·glueck

schelmenglück , n. glück das schelmen, schurken zu theil wird, besonders groszes, unverdientes ( vgl. diebsglück, hurenglück): aber schelmen…

Schweineglück

Wander

schweine·glueck

Schweineglück Er hat Schweineglück. – Trachsel, 63. Neidischer Ausdruck für unverdientes Glück.

Spielerglück

Wander

spieler·glueck

Spielerglück Spielerglück und Pferdelauf hören schon beizeiten auf. It. : A cavallo corrente e felice giuocatore poco dura l' onore. ( Giani…

unglück

DWB

unglück , n. , gegenstück zu glück ( s. d. ), das aber seinerseits auch schon miszgeschick heiszen und vox media (beiderlei glück Staub-Tobl…

waffenglück

DWB

waffen·glueck

waffenglück , n. kriegsglück: Mars favorabilis. Stieler 675 . Adelung ; das waffenglück ist günstig, neigt sich auf eine seite u. s. w.; dar…

Ableitungen von glueck (10 von 10)

beglücken

DWB

beglücken , fortunare, beare: meine frau beglückte mich mit einem jungen sohne; dieser könig beglückt sein volk; wenn der himmel meinen wuns…

BEGLÜCKUNG

DWB2

BEGLÜCKUNG f. zu beglücken 2: 1653 betrachtung zeit und ort, personen, werk und wort ruckt die beglückung fort. auf solchen weg geleitet, de…

entglücken

DWB

entglücken , affligere, perdere, gegensatz von beglücken : wie dein gerechter zorn entglücket des aufgeblasnen feinds gemüt. Weckherlin 368 …

glücke

Lexer

ge-lücke , glücke stn. BMZ bei Konr. nie gekürzt, zu Engelh. 209 : glück, geschick, zufall (fortuna, fortuitas, fortunium, prosperitas, sors…

Mißglück

Campe

○ Das Mißglück , — es , o. Mz . ein verfehltes Glück, Mangel an Glück, das Mißlingen. »Weil dieselbe Zufälligkeit des Mißglücks die Tugend w…

Míßglücken

Adelung

Míßglücken , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort seyn erfordert, und der Gegensatz von glücken ist, nicht glücken, übel glücken; mißling…

unglück

DWB

unglück , n. , gegenstück zu glück ( s. d. ), das aber seinerseits auch schon miszgeschick heiszen und vox media (beiderlei glück Staub-Tobl…

unglücke

Lexer

un-glücke , un-gnâde s. ungelücke, ungenâde.

unglücken

DWB

unglücken , verb. , nicht glücken ( s. d. ). unpersönlich mhd. ungelücken, mnd. ungelucken. improsperari unglucken gemma g. (1508) m 3 b ; v…

unglücklich

DWB

unglücklich , adj. adv. , das gth. von glücklich, wird erst im 15. jh. bezeugt ( daraufhin ist mhd. ungelücklich Lexer 2, 1846 angesetzt ) ;…