Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wünschung f.
wünschung , f. , abstraktbildung zu wünschen, vb., vom 13. bis 18. jh. bezeugt. 1 1) mhd. zuerst und wohl ohne unmittelbaren einflusz auf den späteren gebrauch speziell für adoptio im zusammenhang mit umschreibungen für die gotteskindschaft; vgl. unter wunsch I A 1 b, wünschen I A 6: alse der apostolus dâ sprichit 'ir habet phannen den geist kint wunschunge in dem wire dâ ruofin: abbit, vater' ( zu Römer 8, 15 ) ( hs. 13. jh. ) Hohenfurter Benedictinerregel in: zeitschr. f. dt. altert. 16, 288; sunder do chom di uollhait der zeit, sant got seinen sun geparn vom weib warden vnder der ê, das er …