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Engel

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Engel

Bd. 5, Sp. 785
Engel (v. griech. angelos, »Bote, Gesandter«), in dem religiösen Vorstellungskreis besonders der semitischen Religionen und des Christentums Mittelwesen zwischen Gott, als dessen Hofstaat oder Dienerschaft sie geradezu im Orient gedacht werden, und den Menschen, denen sie als Verkündiger und Vollstrecker des göttlichen Willens erscheinen. Die biblische Vorstellung steht im engsten Zusammenhang mit der hebräischen Weltanschauung. Da diese Gottes Wohnstätte über die Erde verlegt, so daß Gott, um sich unmittelbare Kenntnis vom Tun und Treiben der Menschen zu verschaffen, von Zeit zu Zeit herabsteigen muß, so bedurfte es nur einer fortgeschrittenen Entwickelung des Gottesbegriffs, namentlich einer strengern Sonderung desselben von Welt und Natur, um an die Stelle der Gotteserscheinungen (Theophanien) Engelerscheinungen (Angelophanien) treten zu lassen. Diese E. schweben in den ältern alttestamentlichen Schriften noch in der Mitte zwischen der Versinnbildlichung des Begriffs der Naturkräfte als Mittelursachen (Ps. 104,4) und der eigentlichen Personifikation der göttlichen Exekutivgewalt (2. Kön. 19, 35). Der in den jahwistischen Teilen des Pentateuchs erscheinende »E. des Herrn« ist geradezu Repräsentation Gottes. Seit den Zeiten des babylonischen Exils hat die Vorstellung von den Engeln sich in deutlich erkennbarer Weise sinnlich verdichtet; ein »Heer« von Engeln umgibt den göttlichen Thron; einige unter ihnen, wie Gabriel (Dan. 8, 16; 9, 21; Luk. 1, 19. 26), stehen als »Fürsten« und »Erzengel« Gott am nächsten; die verschiedenen Erscheinungen der Natur sowie die Vorgänge des Geschichtslebens der Menschheit werden ihrer Einwirkung unterstellt und in beiderlei Beziehung die Funktionen unter sie verteilt. Nicht bloß die Völker haben ihre besondern Vorstände in der Engelwelt (Dan. 4, 10), Israel z. B. im Erzengel Michael (Dan. 12, 1), sondern auch die einzelnen Individuen haben ihre Schutzengel (Matth. 18,10; Apostelgesch. 12, 15). Diese ausgebildete Engellehre durchzieht auch das ganze Neue Testament, wo ihnen Geschlechtslosigkeit zugeschrieben wird (Matth. 22, 23 ff.); dieses im Gegensatze zu den Sadduzäern, die den Glauben an E. verwarfen. Allmählich nahmen die E. auch Flügel an und wuchsen mehr oder weniger in die Gestalt der geflügelten Genien hinüber, welche die altklassische bildende Kunst erfunden hatte. Die Rangordnung der E. beschrieb dann mit naturwissenschaftlicher Genauigkeit Dionysios Areopagita (s. Dionysios 6), und die kirchliche Dogmatik baute die Engellehre bis ins einzelnste aus. Im übrigen s. Angelolatrie. Vgl. Oswald, Angelologie, die Lehre von den guten und bösen Engeln (Paderb. 1883). In der bildenden Kunst sind die E. schon frühzeitig zum Gegenstand der Darstellung gemacht worden, aber anfangs fast immer in Verbindung mit andern Figuren (Erzengel Gabriel bei Mariä Verkündigung, Erzengel Raphael und der junge Tobias). Die älteste christliche Kunst (Wandgemälde in den Katakomben) stellte sie als erwachsene Jünglinge in menschlicher Gestalt ohne Unterscheidungsmerkmale dar. Erst im 4. Jahrh. wurden sie durch Heiligenscheine und Flügel gekennzeichnet (vgl. Stuhlfauth, Die E. in der altchristlichen Kunst, Freib. 1894), und daran hielt die bildende Kunst der folgenden Zeiten fest. Eine Ausnahme machen die singenden und musizierenden E. auf dem Genter Altar der Brüder van Eyck (in Berlin). Am reichsten und vielseitigsten wurde die Darstellung der C. durch die italienische, insbes. die florentinische und venezianische Kunst des 14. und 15. Jahrh. ausgebildet (Darstellungen des Jüngsten Gerichts mit Engelchören), so daß zuletzt keine Darstellung Gott-Vaters ohne den himmlischen Hofstaat (Erschaffung des ersten Menschenpaares von Ghiberti, s. Tafel »Bildhauerkunst VII«, Fig. 8) oder der Madonna ohne dienende oder lobsingende oder mit dem Kinde spielende Engel denkbar war. Von den Florentinern haben sich besonders Fra Giovanni da Fiesole (Angelico), Botticelli (Madonna mit Engeln und das sogen. Magnifikat in den Uffizien zu Florenz) und Leonardo da Vinci (E. auf der Taufe Christi von Verrocchio, E. auf der Madonna in der Felsengrotte) in der Bildung von schönen Engelsgestalten in verschiedenen Altersstufen ausgezeichnet, von den Venezianern insbes. G. Bellini (lautespielende E. auf zahlreichen Darstellungen der thronenden Madonna) und Tizian (Himmelfahrt Mariä). Das Höchste und Vollendetste in der Darstellung der E. vom Erzengel bis zum Cherub hat aber Raffael in zahlreichen Tafelbildern (Hauptwerke: Krönung der Maria, Madonna von Foligno, Sixtinische Madonna) und Fresken (Engelchöre auf der Disputa) geleistet. Die beiden E. auf der Sixtinischen Madonna sind niemals übertroffen worden, auch von Correggio nicht, der Raffael sonst von den Italienern am nächsten gekommen ist (Himmelfahrt Mariä in der Kuppel des Domes zu Parma). Unter den deutschen Malern steht Dürer an der Spitze, der wie Raffael das ganze Gebiet umfaßt, von den strafenden Engeln der Apokalypse bis zu den Cherubim, anfangs von den Venezianern beeinflußt (Rosenkranzfest, in Prag; Madonna mit dem Zeisig, in Berlin), aber stets mit echt deutscher Naivität die E. als kindliche Gespielen des Christkindleins behandelnd. Im 17. Jahrh. sind Murillo, Rubens und van Dyck die größten in der Darstellung der E. Murillo stellt sie immer als überirdische Geschöpfe, als Himmelsboten (namentlich in den Darstellungen der unbefleckten Empfängnis) und selbst bei realistischen Beschäftigungen (die Engelküche, im Louvre) als höhere Wesen dar, während Rubens je nach dem Gegenstand das pathetische Element (Jüngstes Gericht, der Höllensturz der abtrünnigen E.) oder das naiv-realistische (Madonna im Engelkranz, München) hervortreten läßt. Dasselbe tat auch van Dyck (Beweinung des Leichnams Christi, in Antwerpen, München und Berlin; heilige Familie mit der Engelsrunde, in Petersburg und Florenz). In der Malerei der neuesten Zeit haben von Deutschen besonders F. v. Uhde (heilige Nacht, Dresdener Galerie) und W. Firle in München und W. Spatz in Düsseldorf in der Darstellung der E. neue Wege eingeschlagen. Einen großen Raum nimmt die Darstellung der E. auch in der Skulptur des Mittelalters und der Barockzeit ein. Während in letzterer von auf- und niederschwebenden Engeln in kirchlichen und Grabbildwerken der ausschweifendste Gebrauch gemacht worden ist, hat die mittelalterliche Bildhauerkunst die E. streng der Architektur untergeordnet (Reliefs im Chor der Kathedrale von Lincoln, Engelchöre in der Kathedrale von Chartres und am westlichen Hauptportal des Kölner Domes). Die Skulptur der Renaissance leitete ihre Engelsbübchen (Putti) von den antiken Amoretten ab, wofür Donatello (tanzende E. an der Sängertribüne des Florentiner Domes) und Luca della Robbia (singende, musizierende und tanzende E. an der Orgelbrüstung des Florentiner Domes; s. Tafel »Bildhauerkunst IX«, Fig. 4) klassische Beispiele geschaffen haben. Letzterer hat auch an seinen Tonbildwerken zahlreiche C. angebracht (s. Tafel »Keramik I«, Fig. 12). Unter den deutschen Meistern sei Veit Stoß mit seinem »Englischen Gruß« (s. Tafel »Bildhauerkunst VIII«, Fig. 6) genannt. Aus neuerer Zeit ist besonders der C. mit dem Taufbecken von Thorwaldsen (in der Frauenkirche zu Kopenhagen) hervorzuheben.
7239 Zeichen · 99 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    engelst. M. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    engel , st. M. (a) Vw.: s. angel* (1)

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ENGELstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    ENGEL ( ahd. angil Gr. 1,668. Graff 1, 347 ) stm. engel. er hieʒ werdin angili geisti hêri joch vil edili schöpfung 94,7…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    engelM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    engel , M. nhd. Engel, Engelsfigur als Lichtträger, Leuchter, eine Münze Vw.: s. erse- Hw.: vgl. mhd. engel (1), mnl. en…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Êngel

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Êngel , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Engelchen, aus dem Latein. angelus, und Griech. αγγελος. 1. Überhau…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Engel

    Goethe-Wörterbuch

    Engel etwa 390 Belege; hierher auch die in WA gebotene, von den späteren Ausgaben (zT in normierter Kompos-Schreibung) ü…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Engel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Engel , Johann Jakob, einer der besten deutschen Prosaisten, geb. 1741 zu Parchim in Mecklenburg, studierte Theologie un…

  7. modern
    Dialekt
    Ëngel

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Ëngel [Al fast allg.; Æl Str. W. ] m. Engel. [Owən àm Tànəpm e ən Al] oben am Christbaum ist ein Engel angebracht G…

  8. Sprichwörter
    Engel

    Wander (Sprichwörter)

    Engel 1. Auss guten Engeln sind Teuffel kommen. – Henisch, 895. 2. Besser ein alter Engel, denn ein junger Teuffel. – He…

  9. Spezial
    Engel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    En|gel m. (-s,-) 1 angel (-i) m. 2 ‹ant› agno (agni) m. 3 ‹fig› (gütige Person) angel (-i) m. ▬ der rettende Engel l’ang…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit engel

694 Bildungen · 468 Erstglied · 224 Zweitglied · 2 Ableitungen

engel‑ als Erstglied (30 von 468)

Engelamt

SHW

Engel-amt Band 2, Spalte 205-206

Engelbert

SHW

Engel-bert Band 2, Spalte 205-206

Engelborn

SHW

Engel-born Band 2, Spalte 205-206

Engelhaar

SHW

Engel-haar Band 2, Spalte 205-206

Engelmesse

SHW

Engel-messe Band 2, Spalte 205-206

Engelstadt

SHW

Engel-stadt Band 2, Spalte 205-206

Engelwurm

SHW

Engel-wurm Band 2, Spalte 205-206

Engelwurz

SHW

Engel-wurz Band 2, Spalte 205-206

engelabsenker

DWB

engel·absenker

engelabsenker , m. propago angelorum: weiber, ihr holden, weichen frühlingsblumen und engelabsenker. J. P. Hesp. 3, 97. s. engelkeimchen, en…

engelähnlich

DWB

engel·aehnlich

engelähnlich , engelgleich: leute, die noch sehr weit entfernt sind erträgliche menschen zu sein, in eine engelähnliche vollkommenheit hinei…

Engeländer

WWB

Engeländer m. [verstr.] 1. Angehöriger des englischen Volkes. Dat sall diäm Engelänner doch nit gefallen ( Isl Is ). — 2. verstellbarer, fes…

engelamt

DWB

engel·amt

engelamt , n. frühmesse in der adventzeit. Schmeller 1, 80 .

Engeland

WWB

enge·land

Engeland [verstr.] England, (Teil von) Großbritannien. Nǫ Engeland ( Isl He ). — Ra.: Den kann de Pieren (Regenwürmer) häörn flöiten in Enge…

engelandesgeselschap

KöblerMnd

engeland·es·geselschap

engelandesgeselschap , F. nhd. „Englandgesellschaft“, Genossenschaft der Englandfahrer E.: s. Engelant, geselschap L.: MndHwb 1, 543 (Engela…

engelandesvārer

MNWB

engeland·es·varer

engelandesvārer, Englandsfahrer, hans. Kaufmann , der bes. nach England verkehrt, ~kapelle Kapelle der Englandfahrer (Hamburg) , ~(ge)selsch…

engelandesvārære

KöblerMnd

engelandesvārære , M. nhd. „Englandfahrer“, hansischer Kaufmann der nach England verkehrt E.: s. Engelant, vārære, ære L.: MndHwb 1, 543 (En…

Engel, Andr

DWBQVZ

engel·andr

--- wider natur vnd wunderbuch. warin ... in gemein von wunderwercken deß himmels, luffts, wassers vnd erden ... gehandelt wird. Frankfurt/M…

engelandære

KöblerMnd

engelandære , M. nhd. Engländer ÜG.: lat. Anglicus Hw.: vgl. mhd. engellendære E.: s. Engeland, ære W.: s. nhd. Engländer, M., Engländer, DW…

engel als Zweitglied (30 von 224)

tengel

KöblerMhd

*tengel , st. N. Vw.: s. ge- E.: s. tengelen

vengel

KöblerMhd

*vengel , st. M. Vw.: s. über- E.: s. venge

Ägenswengel

MeckWBN

Wossidia Ägenswengel m. wie Äg'swengel Ro Rostock@Ribnitz Ribn .

Stengel

RDWB1

Stengel m es hat mich nicht vom ~ gehauen / vom Hocker gerissen idiom. - меня это не потрясло

A(n)windbengel

Idiotikon

A(n)windbengel Band 4, Spalte 1373 A(n)windbengel 4,1373

Bängel

Adelung

baen·gel

Der Bängel , des -s, plur. ut nom. sing. 1) Ein Knüttel, Prügel, ein kurzes und starkes Holz; in welcher Bedeutung dieses Wort noch in dem P…

Bagūdeⁿbengel

Idiotikon

Bagūdeⁿbengel Band 4, Spalte 1373 Bagūdeⁿbengel 4,1373

Bathèngel

Adelung

bath·engel

Der Bathèngel , des -s, plur. inus. eine Pflanze, welche zu dem Geschlechte des Gamanders gehöret; Teucrium Chamaedrys, L. Frauenbiß. Der La…

bauernbengel

DWB

bauern·bengel

bauernbengel , m. was bauerbengel: lasset mir die kinder ungeheiet, sie sind keine gemeine bauernbengel. Jucundiss. 118.

blômengel

MNWB

blomen·gel

° blômengel ein Kleiderstoff (sie waren „ al in b. gekledet, de adel auerst al in half b. und half sammit, ein volde üm de ander gesettet ” …

blīdenswengel

KöblerMnd

blīden·swengel

blīdenswengel , M. nhd. „Blidenschwegel“, Hebel mit dem die Blide zum Schleudern bewegt wird E.: s. blīde (1), swengel L.: MndHwb 1, 294 (bl…

borneswengel

KöblerMnd

borne·swengel

borneswengel , M. nhd. Brunnenschwengel Hw.: s. bornswengel E.: s. borne, swengel L.: MndHwb 1, 328 (bornswengel)

Brüechibengel

Idiotikon

Brüechibengel Band 4, Spalte 1373 Brüechibengel 4,1373

büngel

Lexer

buen·gel

büngel stn. BMZ adiantos, rostrum porcinum Gl. ;

būrbengel

KöblerMnd

būr·bengel

būrbengel , M. nhd. Bauernbengel, Bauernbursche E.: s. būr (1), bengel W.: s. nhd. Bauerbengel, M., Bauernbengel, DW 1, 1178? L.: MndHwb 1, …

Charbengel

Idiotikon

Charbengel Band 4, Spalte 1372 Charbengel 4,1372

Chilche(n)engel

Idiotikon

Chilche(n)engel Band 1, Spalte 333 Chilche(n)engel 1,333

Chrȫsengel

Idiotikon

Chrȫsengel Band 1, Spalte 334 Chrȫsengel 1,334

Ableitungen von engel (2 von 2)

engele

DWB

engele , f. weiblicher taufname, ahd. Angilâ, Engilâ, vgl. engelin.

unengel

DWB

unengel , m. Hippel kr. 2, 224 . —

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APA
Cotta, M. (2026). „engel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/engel/meyers?formid=E02862
MLA
Cotta, Marcel. „engel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/engel/meyers?formid=E02862. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „engel". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/engel/meyers?formid=E02862.
BibTeX
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