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Stab

ahd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Stab

Bd. 4, Sp. 261
Der Stab, des -es, plur. die Stäbe, Diminut. das Stäbchen, Oberd. Stäblein, ein Wort, welches überhaupt einen steifen in die Länge ausgedehnten geraden Körper ohne beträchtliche verhältnißmäßige Breite oder Dicke bezeichnet. 1. Im weitesten Verstande, ohne auf die übrige Figur eines solchen Körpers zu sehen, er sey rund, viereckt oder breit, wo es im Deutschen nur noch in einigen einzelnen Fällen üblich ist. So werden viereckig gegossene oder geschmiedete Stangen Gold, Silber, vornehmlich aber Eisen, so fern daraus andere Dinge verfertiget werden sollen, häufig Stäbe genannt, wofür auch die Wörter Stange, Barre, und von Gold, Silber u. s. f. Zain üblich sind. Nieders. gleichfalls Staff. Ein Stab Eisen, Gold u. s. f. S. Stabeisen. Im Holzhandel und bey den Böttchern, besonders Nieder-Deutschlandes, werden die Faßdauben gemeiniglich Stäbe genannt, Nieders. Staff, Engl. Staff, Schwed. Staf; in welchem Verstande es im Deutschen im Plural am üblichsten ist. Pipenstäbe,[] Tonnenstäbe u. s. f. Siehe Stabholz. Und so noch in andern Fällen mehr. Im Schwed. ist Staf, ein Balken, und Stabbe eine Säule. 2. In engerer Bedeutung, ein solcher gemeiniglich kleiner in die Länge ausgedehnter steifer Körper von Holz, wenn er keine andere eigene Benennung hat. Hölzerne Stäbe. Ein Gitter aus Stäben zusammensetzen. (1) Eigentlich, wo dieses Wort besonders von solchen Körpern dieser Art gebraucht wird, deren man sich zum Gehen bedienet, und in der anständigen Schreib- und Sprechart für das gemeinere Stock üblich ist. Der Wanderstab, Reisestab, Hirtenstab, Spazierstab, Bettelstab u. s. f. An einem Stabe gehen, sich aus Alter oder Schwachheit im Gehen eines Stabes bedienen. Du wer e snel, nu ist din Trit Za nahe leider bi dem Stabe, Winsbeck; ehedem warest du schnell, nun aber ist dein Tritt, leider! zu nahe bey dem Stabe, Palämon hub sich zitternd an seinem Stabe auf. Geßn. Seinen Stab weiter setzen, figürlich, weiter gehen. Er ist der Stab seines Alters, seine Stütze. Zuweilen auch, so fern ein solcher oder ähnlicher Stab zum Schlagen gebraucht wird, für Stock, Stecken. Jemanden mit einem Stabe schlagen. (2) Figürlich. (a) Ein solcher Stab, so fern er zum Messen gebraucht wird; der Maaßstab. In manchen Gegenden ist der Stab ein Längenmaß von bestimmter Länge. In Leipzig hält der Stab zwey Ellen oder vier Fuß; in den Tyrolischen Bergwerken aber Eine Elle und drey Finger. (b) Bey den Werkleuten und in der Baukunst wird ein jedes rundes Glied in den Verzierungen, welches einen halben Zirkel ausmacht, ein Stab genannt; bey dem Vitruv Torus, Französ. le Tore, Ital. il Toro, bey dem Goldmann der Pfuhl. Man theilet ihn in den ganzen Stab, und in den Viertel-Stab, welcher letztere auch der Wulst genannt wird. Ein solches kleines nach einem halben Zirkel ausgebogenes Glied wird alsdann auch das Stäbchen genannt, Astragalus, bey andern der Ring, oder der Reifen. An den Kanonen hat man den Hinterstab und Vorderstab, welche beyde eben solche Verzierungen sind. (c) Schon von den ältesten Zeiten her war der Stab ein Sinnbild der höchsten sowohl richterlichen als oberherrschaftlichen Gewalt, und er ist es in vielen Fällen noch, ob er gleich in manchen Fällen in den zierlichern Zepter übergegangen ist. Als ein Merkmahl der richterlichen Gewalt ist er noch in den Criminal-Gerichten üblich, wo zum Zeichen des unabänderlich gesprochenen Todesurtheiles noch der Stab über einen solchen Delinquenten gebrochen wird. Daher bezeichnete man ehedem die höhern Gerichte mit dem Nahmen des Stabes oder der Stabgerichte, obgleich in einigen Gegenden das letztere Wort nur die niedere Gerichtsbarkeit bezeichnet. S. Stabgericht. Unter einem Stabe stehen, unter dessen Gerichtsbarkeit. Der Hofstab, die Gerichtbarkeit über den Hof. Der Bürgerstab, die Civil- oder bürgerliche Gerichtbarkeit. Der Lehensstab, die lehensherrliche Gerichtbarkeit. Der Krummstab, (eigentlich, der an einem Ende gekrümmte Hirtenstab, als ein Sinnbild der bischöflichen Würde) die weltliche Gerichtbarkeit eines Bischofs. In einigen Gegenden der Schweiz bedeutet der Stab das Rathhaus mit der davon abhängigen Gerichtsstätte. Auch die bloße befehlhabende Gewalt wurde ehedem durch einen Stab bezeichnet, welches heutiges Tages in vielen Fällen noch geschiehet. Der Heroldsstab, Marschallsstab, Commando-Stab und so ferner. Daher ist im Kriegeswesen der Stab noch jetzt ein Collectivum, die höhern befehlhabenden Officiere einer Armee, eines Corps, ja nur eines Regimentes zu bezeichnen. Der Regiments-Stab, die sämmtlichen[] höhern Officiere von dem Major an, denselben mit eingeschlossen. Der General-Stab, die Generals-Personen. Oft bedeutet der Stab auch nur den commandirenden Officier einer Anzahl Truppen, sie sey übrigens so groß oder klein, wie sie wolle, wenn derselbe nur wenigstens ein Major ist. Das Regiment liegt auf den Dörfern, der Stab aber befindet sich in der Stadt. In dieser ganzen Bedeutung ist es nur allein im Singular üblich. Anm. Schon bey dem Ottfried Stab, im Nieders. Staff, und im Plural Stäve, im Schwed. Staf, im Angels. Staef, im Engl. Staff, im Alban. Stap. Es ist wohl außer allem Zweifel, daß der Begriff des Steifen hier der herrschende ist, so daß es mit diesem Worte und dessen Verwandten, dem Latein. Stipes, dem Griech. συπος, unserm Stubbe u. s. f. Eines Geschlechtes ist. Zu den figürlichen Bedeutungen dieses Wortes gehören auch das Schwed. Staf, eine Linie, und nach einer noch weitern Figur, ein Buchstab, und das Nieders. Stäve, Schrift, ohne Zweifel, weil die älteste nordische Schrift größtentheils aus geraden Linien bestand. S. Buchstab, in dessen letzten Hälfte sich diese Bedeutung noch erhalten hat, ingleichen Staben.
5673 Zeichen · 90 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    stabst. M. (a?, i?)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    stab , st. M. (a?, i?) nhd. Stab, Stock, Stange, Keule, Barren, Strich ne. staff (N.), stick (N.), club (N.) ÜG.: lat. b…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    stab

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    stab , stabe s. stap, stube;

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stab

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Stab , des -es, plur. die Stäbe, Diminut. das Stäbchen, Oberd. Stäblein, ein Wort, welches überhaupt einen steifen i…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stab

    Goethe-Wörterbuch

    Stab [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stab

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Stab , Längenmaß, in Frankreich u. der Schweiz = 526 5 / 6 Par. Lin.; in Berlin = 1 3 / 4 Elle, in Frankfurt a. M. = 2 1…

  6. modern
    Dialekt
    Stab

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Stab [ʿStâp O. U.; Pl. ʿStáp, selten ʿStâp Lobs. ] m. 1. Stab, Stock mit Griff oder Knopf. Der Ortsdiener trägt einen S.…

  7. Sprichwörter
    Stab

    Wander (Sprichwörter)

    Stab 1. Auf einem Stab geritten, ist halb gegangen. – Eiselein, 576; Simrock, 9795. Mhd. : Ûf einem stab geriten ist hal…

  8. Spezial
    Stab

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stab m. (-[e]s, Stäbe) 1 (langer, dünner Stock) fust (fusć) m. 2 (Stock) maza (mazes) f. , bastun (-s) m. 3 (Dirigentens…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stab

506 Bildungen · 332 Erstglied · 165 Zweitglied · 9 Ableitungen

stab‑ als Erstglied (30 von 332)

stab(i)lieren

Idiotikon

stab(i)lieren Band 10, Spalte 1066 stab(i)lieren 10,1066

stabachse

DWB

stab·achse

stabachse , f. die linie, welche die schwerpunkte der querschnitte eines stabes verbindet, s. Lueger 1, 641. 7, 467 .

Stabäuer

RhWB

Stab-äuer -av·y.ər  uWupp 1870 m.: verächtl. großer, magerer Mensch (Tier).

stabarōn

KöblerAhd

stabarōn , sw. V. (2) nhd. flattern, zucken, steif im Wind flattern ne. vibrate, flutter (V.) ÜG.: lat. vibrare Gl Q.: Gl (10. Jh.) I.: Lbd.…

stabaslinga

KöblerAhd

stabaslinga , sw. F. (n) nhd. Schleudermaschine ne. catapult (N.) ÜG.: lat. tormentum Gl Q.: Gl (10. Jh.) I.: Lsch. lat. tormentum? E.: s. s…

stabaswert

KöblerAhd

stabaswert , st. N. (a) nhd. Dolch, Speer, kurze spießartige Waffe ne. dagger, spear (N.), short spear-like gun ÜG.: lat. dolo Gl, framea Gl…

Stābat māter

Meyers

Stābat māter (lat., »die Mutter [Jesu] stand [am Kreuz]«), Anfangsworte eines geistlichen Liedes in lateinischen Terzinen, das als sogen. Se…

Stabaus

PfWB

stab·aus

Stab-aus m. : 1. Frühlingsfest zu Lätare (dritter Sonntag vor Ostern), das mit Umzug gefeiert wird, Stabaus, Stawaus (ˈšdāb̩aus, ˈšdāw̩aus) …

Stabausbrezel

PfWB

Stabaus-brezel f. : 'Gebildbrot, das beim Sommertagsumzug von Kindern an Stecken getragen wird', Stabausbrezel (ˈšdābaus̩brędsəl) [KB-Immh K…

Stabausstecken

PfWB

stab·ausstecken

Stabaus-stecken m. : 'der mit farbigen Bändern, Brezel, Apfel u. a. geschmückte Stab, den die Kinder beim Sommertagszug tragen', Stabausstec…

Stabausstock

PfWB

Stabaus-stock m. : = Stabausstecken , Stabausstock [ FR-Quirnh LU-Ruchh NW-Ellstdt Leistdt Seeb Wachh ], Stawaus- [ FR-Lambsh NW-Kallstdt Un…

Stabauszug

PfWB

stab·auszug

Stabaus-zug m. : 'Umzug der Kinder durch das Dorf am Sonntag Lätare zum Stabausfest', Stawaszuch [ FR-Kindh ]. Die Kinder liefen ohne eine b…

stabawurz

KöblerAhd

stabawurz , st. F. (i) nhd. Stabwurz (eine Pflanze), Eberreis, Diptam? ne. southernwood ÜG.: lat. abrotanum Gl, (asplenos) Gl, (carduus maio…

stabbalken

DWB

stab·balken

stabbalken , m. , in der heraldik, ein auf die hälfte seiner gewöhnlichen breite verringerter balken, auch leiste, s. Gritzner herald. termi…

stabbau

DWB

stab·bau

stabbau , m. bezeichnung des norwegischen holzbaus mit baumstämmen.

Stabbelines

RhWB

Stabbelines -abəlīnəs  , Pl. -əsə Nfrk in Kemp-Stdt m.: verächtl. langer, steifer Kerl .

stabbeln

DWB

stabbeln , verb. , s. stabeln 3.

stabbi

KöblerAn

stabbi , sw. M. (n) nhd. Baumstumpf L.: Vr 540a

stabblei

DWB

stab·blei

stabblei , n. , bei den glasern, eine art karniesblei. Jacobsson 7, 417 a .

stabblock

DWB

stab·block

stabblock , m. ' im schiffsbaue, ein starkes stück holz, ungefähr sechs fusz lang, welches an den holzgällen, schuten und kähnen auf die heb…

Stabbrechen

DRW

stab·brechen

Stabbrechen, n. wie Stabbrechung stabbrechen: soll der richter, nach dem er den armen suͤnder dem scharpffrichter uͤberantwort, nicht vnterl…

stab als Zweitglied (30 von 165)

stiurstab?

KöblerAhd

*stiurstab? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. stiorstaf*

Maßstab

RDWB1

Maßstab m Maßstäbe setzen idiom. служить эталоном (а не "задавать масштаб") Die alsgriechische Kultur setzte Maßstäbe für Europa. - Древнегр…

Abtstab

Idiotikon

abt·stab

Abtstab Band 10, Spalte 1031 Abtstab 10,1031

Amtsstab

DRW

amts·stab

Amtsstab Zeichen der Amtswürde 1705 BaselRQ. I 2 S. 758 (nr. 463, Anm. 5) Faksimile Reyscher,Beitr. 25

Ánfangsbuchstab

Adelung

anfangs·buchstab

Der Ánfangsbuchstab , des -ens, plur. die -en, derjenige Buchstab, welcher ein Wort, eine Zeile oder einen Satz anfängt.

Ankstab

Idiotikon

ank·stab

Ankstab Band 10, Spalte 1032 Ankstab 10,1032

Aron(s)stab

Idiotikon

Aron(s)stab Band 10, Spalte 1032 Aron(s)stab 10,1032

Ba(nn)stab

Idiotikon

Ba(nn)stab Band 10, Spalte 1042 Ba(nn)stab 10,1042

betelstab

KöblerMhd

betel·stab

betelstab , st. M. nhd. Bettelstab Hw.: vgl. mnd. bēdelstaf Q.: HvBer (FB betelstap), Elis, KarlGalie (1215), LS, Narr, Teichn, VocOpt E.: s…

bettelstab

DWB

bettel·stab

bettelstab , m. baculus mendici, denn ohne stab konnte sich das alterthum den schwachen, elenden bettler gar nicht denken, altn. und schw. b…

Bischof(s)stab

Idiotikon

Bischof(s)stab Band 10, Spalte 1043 Bischof(s)stab 10,1043

Bischofsstab

Adelung

bischof·s·stab

Der Bischofsstab , des -es, plur. die -stäbe, ein Stab von Silber oder Gold, der unten spitzig, oben aber krumm gebogen, und ein Zeichen der…

biscofesstab

AWB

biscof·es·stab

biscofesstab st. m. , mhd. bischofstap, nhd. bischofsstab ; mnd. bischop(p)esstaf; an. biskupsstafr. bis-cofestab: nom. sg. Gl 3,395,18/19 (…

biskofesstab

KöblerAhd

biskof·es·stab

biskofesstab , st. M. (a) nhd. Bischofsstab, Krummstab ne. crosier ÜG.: lat. baculus pastoralis Gl, cambuta Gl Q.: Gl (13. Jh.) I.: Lüt. lat…

brotstab

DWB

brot·stab

brotstab , m. copia panis, gleichsam der stock des brots: dan hat er für ein weil schon mangel und trübsal und thewrung in das land berufen …

Būchstab

Adelung

buch·stab

Der Būchstab , des -ens, plur. die -en, ein willkürliches Zeichen der unzertrennlichen oder einfachsten Theile eines Wortes. 1. Eigentlich. …

buohstab

AWB

buoh·stab

buohstab st. m. , mhd. buochstap, -stabe st. sw. m., nhd. buchstabe sw. m. ; as. bôkstaf, mnd. bôkstaf m. n. ; mnl. boecstaef; ae. bócstæf; …

Bëttelstab

Idiotikon

Bëttelstab Band 10, Spalte 1043 Bëttelstab 10,1043

Capitāl-Būchstab

Adelung

capital·buchstab

Der Capitāl-Būchstab , des -ens, plur. die -en, eine Art großer Buchstaben, welche zu Anfange der Capitel oder der Abschnitte eines Buches g…

Chrummstab

Idiotikon

Chrummstab Band 10, Spalte 1035 Chrummstab 10,1035

Chünigsstab

Idiotikon

Chünigsstab Band 10, Spalte 1035 Chünigsstab 10,1035

dornenstab

DWB

dornen·stab

dornenstab , m. an dem man geht, wie dornenstock, dornstecken. und von dem felsen klimmt herab mit kreideweiszem barte an seinem dürren dorn…

Ableitungen von stab (9 von 9)

bestaben

DWB

bestaben , jusjurandum recitare? ahd. bistabôn arguere ( Graff 6, 612 ); verschieden davon

bestabung

DWB

bestabung , f. beim eidschwur. Haltaus 148 .

erstabe

BMZ

erstabe swv. werde starr, steif. Cod. Schmeller 3,602. Frisch 2,313. c. dâ erstabeten (obriguerunt) alle die bûwære H. zeitschr. 8,126. si e…

erstaben

DWB

erstaben , rigere, ahd. arstapên ( Graff 6, 613 ). in einer älteren verdeutschung der bibel heiszt es 2 Sam. 23, 10 : bis dasz sin hand gebr…

gestabe

BMZ

gestabe swv. das verstärkte stabe, werde starr. Pictor.

gestaben

DWB

gestaben , verb. steif werden, starren, ahd. gistabên, kastapên, verstärktes staben ( Schm. 2 2, 718), ahd. stabên, vgl. erstaben theil 3, 9…

stabe

DWB

stabe , m. , schwache nebenform zu stab, s. das., I, 5. im nhd. nur in der bedeutung von buchstabe und offenbar rückbildung nach diesem: sta…

verstabe

BMZ

verstabe swv. werde ganz starr. obstipeo, obrigeo sumerl. 12,35. dich êren, frowe, beten tuot verstabten munt, verzagten muot lobges. 36.

verstaben

DWB

verstaben , verb. , erstarren; vgl. staben ' steif, starr sein ' th. 10, 2, 362, mit dem subst. stab zusammenhängend. schon ahd. firstabôn, …