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kappe

ae. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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35 in 23 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Kappe

Bd. 4, Sp. 153
Kappe kap [NSaarbg, Bitb, Trier-Ld, Wittl -ā-; Berg ö. Ürd.-L., Siegld kapə], Pl. Rhfrk, Mosfrk -bə(n), sonst -pə(n), Demin. kępχə(n), –pkə f.: 1.a. eine mit einem Schirm versehene aus Tuch hergestellte Kopfbedeckung der Männer, deren Deckel eben oder bauschig ist, im Gegens. zum Hut aus Filz, mit gewölbtem Deckel u. aufwärtsgehendem Rande, u. im Gegens. zur Mütze aus Wolle gestrickt (gewebt) [] (M. in Birkf unbekannt); die K. ist die Alltagskopfbedeckung des Mannes, der Hut bildet mit den Sonntagsstaat; die Mütze als Plümmötz (Zipfelmütze), wie sie die Besteväter noch um 1880 trugen u. die Knaben um 1890, ist ausser Gebrauch, u. K. u. M. wird nun gleichwertig in der Sprache gebraucht; en K. met Schirm (Schirmk.) u. Dach (Deckel) Allg., — mat er Schepp WEif; e K. mat Armen Ohrklappen Trier-Thomm; e K. ohne Knochen ohne Federn, in der Bergmspr. Saargeb.; en gradut K. seidene K. mit vorstehendem Schirm MGladb; e zwelfstindige K. hohe Bergmannsmütze; e verzehnstindige K. mit bes. breitem Dache Saarbr; en dreischeppig K. die dreiränderige Amtsmütze der katholischen Priester Bitb; en Plätschkäppken flach Mörs, Birkf; Soldaten-, Studenten-, Schnappen-, Klitsch-, Schlof-, Pelz-, Zippel-, Fastelovends-, Gecken-, Werkeldags-, Sonndagsk. (et Krätzchen schirmlose Soldatenmütze) (s. d. W.); s. auch Kippe, Kaupe, Patsche für K. — De K. ufsetze (ofduhn); de K. abduhn (aftrecke); de K. setzt uf äm (einem) Ohr; de hot de K. immer en der Halskaul setze; er hot e bess-che an der K. gereckt sich angeschickt zu grüssen Rhfrk, Allg.; de het de K. över de Uəhre getrocke Kref, Allg.; K. (ab) ob! Hut ab Trier, Allg.; an de K. fahre den Hut abnehmen Schleid, Allg. RA.: Wie de K., so der Kopp Düss; we der Kopp, su de K. Köln-Stdt. Gleiche Brire (Brüder), gl. K.ə der eine taugt so viel wie der andere Simm, Allg.; gliche Mönneche, gl. K.ə Bergh, Köln, Sieg-Rhönd, Prüm-Mürlenb. Dat es besser als en K. voll Lüs Bergh-Kirchherten. Jiddem Nor (Narr) gefelt (gefällt) seng K. Bitb, Prüm; jerem Narren gefällt sei K. on mir mei Hutt Wend-Baltesw. De K. sett (sitzt) op half Ein auf einem Ohr Mörs, Rees. Jo, morge Mötz, wie steht dir de K.? abschläg. Antw. Dür; morge Mötz, häste meng K. net gesehn? Bergh-Buir. Wenn de geck (verröck, doll udgl.) bös, dann loss der en K. (Narrenk.) mache! Rip, Düss, Wesel (Käppke); wenn dau en Nor wells sein, da loss der och en K. machen! Daun-Tettschd. Dat lo glabt (glaubt) noch ka Hutmacher, de siwwe Johr K.ə gemacht hot Birkf, Goar, Kobl, Aden, Bo-Kessenich. Schäle (scheel) (Schnider) Wipp, sch. (Schn.) Wapp, mak mir en K. van Weitenmehl (Weizen-) usf. Spottruf gegen den Schneider Sol-Ohligs. Eich mänen (meine), se hatten de Moss (Mass) von deiner K. iwer en Ochs geholt sie ist dir viel zu weit Trier-Casel. Er setzt de K. of, wie wann er Wäss (Weizen) fäl (feil) hätt d. h. auf ein Ohr Saarl-Berus. Unsem Herrgott de K. opsetze nach dem Abendmahl zum Wirtshause gehen Köln-Stdt. Hen hot kan gut K. op ist nicht gut gelaunt Bitb. Den moss en blau K. hon er ist verrückt Prüm-Burb. Hät de Martin (11. XI.) en weisse K. (Schneehut), es de Wänter (Winter) lang net ab Neuw. Mer hät er, dat send er, die dragen en de [] Wäək (Woche) ene Zilinder on Sonndigs en K. es gibt Sonderlinge Kref. Er hänkt sei K. no em Wind richtet sich nach der Meinung anderer Kreuzn-Boos. Den hänkt de K. op den Zongk (Zaun) gibt sein Geschäft, bes. das Studium dran Prüm-Ihren. Wenn eich meng K. dran gehangen hätt, wär ech net wegger (weiter) kunn sagt der Fuhrmann, wenn er bei zu schwerer Ladung kaum weiter konnte Prüm-Burb. Wenn enge (einer) mär de K. e jen Sakristei hange hat, da es e witt (weit) genog ist seine Laufbahn gesichert Aach. Dem (dem Perd, der Kuh) kan mer en K. an de Höfte (Lennen) hänken so mager ist er WEif; un dei kammer de K. hänken, wenn et Mettig laut (läutet, d. h. die K. abnehmen zum Gebet) Saar; de hät e got Perd; wann de em Feld ös on et löck (läutet) Mettag, kann e seng K. an e Arschback hange on de Engel des Here bedde Rheinb-Meckenh; un der Kouh kennt mer K.ə fäl (feil) halen Bernk-Neumag. Do ka me de K. för afnehmen er ist aller Achtung wert Ruhr, Allg. Den zehcht (zieht) de K. net, sos krepeeren em de Leis (Läuse) Aden-Hausen. Ich ziehe der de K. iwer de Ohre! ich bezwinge dich Simm-Schlierschd. Deck (decke) de K. druf! gesagt, wenn jmd. gelogen hat Saarbr-Heusw. Do werfen eich noch net die K. drem (drum) das ist mir nicht der Mühe wert Westerw. De K. quetschen sich unterwürfig anstellen Daun-Tettschd. Enem de K. enhaue Bergh-Bergerhsn. Enem jet op de K. gen ihn prügeln, — kunn aufs Dach steigen Rip; dat küt all mir op de K. ich muss den ganzen Schaden tragen; he moss et all op seng K. nenn; he krit et all op de K.; dat han ech nu op menger K. auf meiner Rechnung, auf meinem Gewissen Rip, Allg.; se schuwen (schete MGladb-Hockst) alles op seng K. machen ihn verantwortlich Wermelsk; dem moss mer op de K. sehn (setze) ihn beaufsichtigen Sieg, Eusk; anem of de K. gihn bei der Arbeit ordentlich heranholen Goar-Weiler; enem op de K. falle zur Last Schleid-Hellenth. Mösche e (in) jen K. han die K. nicht abnehmen Aach, Jül. Leck mich doch en der K. geschess! abschl. Antw. Kobl-Bend. He hat enge Schlag met de hölze K. er ist verrückt Aach-Eilend; hei het er eine mit de blau Kappen afgekriege MülhRuhr; he hot äne met ner nasse K. gekregt Wittg. Dem es äner no met em Hut voll Bire, met alde Schlappe on naue (neuen) K.ə dem Furchtsamen Wend-Marping. Onger (unter ) de K süht man nit was einer denkt, sieht man nicht. He wor so kaduk, me kos (konnte) em onder de K. fange Duisb. Häste jung Vügel (Mösche, Spatze) unger der K.? warum ziehst du die K. nicht ab? Köln, Allg. — Stehende Verb K. (auch Katt Geld, Mörs, Klevld) on Kugel (Kul, Kur = Kogel, Kaputze); he versüff (verfriss) noch K. on Kul Rip, n. Mos allg. — Im Kindersp. Bauer, tu dein Käppchen ab! von einem grösseren Stein einen aufgesetzten [] kleinern aus der Ferne hinabwerfen Saargeb.; Kappches Bockspringen mit Aufheben der auf dem Boden liegenden Mützen Bitb-Ferschw; Käppche oder Käppche werpe (schmite), Kappe schmite (schubbe Wend-Reichw) ein Ballsp. (s. Kapp-ball) Monsch, Aach, SNfrk; Käppkes karte (karze, kaze; s. bei Katsch VI) bei dem ein Spieler den Ball in eines andern Mütze wirft und dieser dann den B. schnell greift, um damit jmd. zu treffen Klev-Calcar; en Spellken Käppkes duhn Geld-Hinsbeck; Föss-che (Fuss) bei Käppche Altk-Michelb. — Scherzfr. We sett bes üəver de Uəhre en de Schold? Antw.: We de K. net betahlt hat MGladb-Neuwerk, Rees. Häj (hast du) de Mohltit op? Antw.: Nä, de K. Klev-Üdem. — Volksbr. De K. leften (lechen) einem Burschen, der auf ein anderes Dorf freien geht, nehmen die Dorfburschen den Hut ab, dann muss er etwas zum Besten geben u. darf ungeschoren weiterhin ins Dorf zur Freite kommen WEif. — b. Frauenhaube; Kapp einfache, Käppken früher an Sonntagen getragen, durch echte in Knippen gelegte Spitzen u. breite, gestickte seidene Bänder verschönert Mörs; Käppche weisse Spitzenhaube Neuw-Notschd, Siegen, Bitb; mit Gold gestickt u. mit Bändern unter dem Kinn gehalten, an Sonn- u. Feiertagen getragen Kobl-Metternich; die K. die weisse, spitzenbesetzte Nachtmütze, die aber auch am Tage im Hause u. unter dem Koppdoch getragen wird, von ältern Frauen Köln-Ld, Bergh, Dür; die K. kleine anschliessende Haube mit zwei grossen gebundenen Schleifen May-NMendig; die K. bis um 1850 eine H. aus weissem, steif gestärktem Leinen mit 6—9 cm breitem, über Scheitel u. Ohren glatt anliegendem Vorderstück u. einem im Durchmesser etwa 25 cm grossen, kreisrunden Deckel hinter dem Kopf; das Verbindungsstück zwischen Vorderteil u. Teller mass in seiner Schräge etwa 5—6 cm u. war vorn in viele Falten gelegt; weisse Bänder, zu einer festen Schleife gebunden, hielten die K. unter dem Kinne fest Altk; früher war es in Kemp Sitte, dass die jungen Mädchen, die zur ersten Kommunion gingen, anstatt des jetzt üblichen Kränzchens ein schwarzsamtes Käppken mit einer oben zu beiden Seiten befestigten Feder trugen; wenn sie dieses nach zwei jahren ablegten, wurden sie zu den Jungfrauen gerechnet; s. auch noch Tutelchesk. — 2. übertr. a. Schopf des Huhnes, meist et Käppche Verbr., bes. Trier, Bernk, Düss, Ruhr; Käppche der Wiedehopf Kobl-Stdt NWerth. — b. gepolsterte Leinwand- oder Lederlappen auf dem Kopfe angejochter Ochsen WBitb. — c. Fliegengarn der Pferde Siegld. — d. Garbe, die beim Kasten des Getreides nur oben drauf gelegt wird, da ihre Halme zu klein sind, um einen Hut (s. d.) zu machen Bitb; K. = Hut auf den 10 Garben Eup. — e.α. der die Ferse des Fusses bedeckende aus hartem [] Leder bestehende Teil des Schuhes; auch das Fersenleder am Schlittschuh; de K. ös mer ze eng Rip, Allg. — β. derselbe Teil am Strumpfe; et Käppche strecken Allg. — f.α. das am oberen Ende des Dreschflegelstieles befindliche Eisen oder lederne K., etwa handlang u. 5—6 cm breit, durch dessen Öhr der Riemen gezogen wird, an dem der Flegel besfestigt ist, Flegelsk.; ist die K. aus Schweinsleder, so wird sie an der mit Rillen versehenen Rute drehbar befestigt, d. h. auf sie geschnürt oder sie wird auf den mit Rillen versehenen Flegel (die Külp) geschnürt; im ersteren Falle hat der Flegel eine Durchbohrung, durch den die Riemen gezogen wird, im zweiten Falle hat die Rute einen Eisenansatz mit runder Öse (Ring) Allg. — β. das Stück Leder am oberen Ende des Peitschenstieles, in dem die Peitschenschnur hängt Kreuzn-Waldalgesh, May-Galenbg, Grevbr. — γ. das aufgelegte Eisen zur Verstärkung des Rückens des Stielloches (Helmloches) der Axt, des Beiles MülhRh. — δ. eiserner Beschlag (Hülse) vorne u. in der Mitte der Deichsel u. des Zugscheites Saar, Trier, Bitb. — ε. platte Spitze, die vorn am Hufeisen nach oben steht Daun-Strohn, Bergh-Bergerhsn, Kemp. — ζ. am Ende des Seitenbrettes der Karre mit Kloben befestigte isere K. Rip. — η. Kopf der Karrenachse Sieg-Mühleip, Gummb. — θ. der eiserne Deckel auf dem untern Ende eines Ofenrohres Allg. — g.α. oberster Teil eines Daches über der Firstpfette, Dachfirst mit Sparrenwerk des Daches, Dakkappe, de K. om Hus Gummb, Waldbr-Wildbg, Elbf, Barm, Mettm, Lennep Ruhr, Rees, Erk, Grevbr, MGladb, Kref, Kemp. RA.: Dem geht de K. vam Hus noch flöte er geht geschäftlich zurück, dass er noch sein Haus verkaufen muss Grevbr-Hochneuk. — β. das Dach, der Oberbau der Windmühle, inne K. (in der K.); de Mölle sett bes onder de K. krakend voll Nrhn. — γ. die Wölbung des Backofens Neuw, Sieg, MülhRh, Sol. — δ. oberer Teil der Zimmerung eines Stollens Siegld, Altk; Anpfahl eines Stempels Saargeb. — ε. der obere Teil des Fischnetzes Kobl-SSebastian. — ζ. Käppche die oberste Spitze eines Berges Siegld. — η. kleiner Bienenkorb, auf einen grösseren gestellt Saarl-Berus. — θ. Käpchen Samenkapsel des Flachses Bitb-NWeis; Deckblättchen der Rebenknospe Zell-Merl. — h. jede Schutzvorrichtung in Gestalt einer Kappe Allg. — i. K.ə e jen Kette fehlerhaftes Garn Aach-Stdt. — k. kleiner Klicker; K.ə schete (schiessen) Ess-Werden. — l. in der Wend.: Dat es en al (alte) K. eine alte Geschichte Wippf-Linde, MülhRh, Köln, Rees.
11190 Zeichen · 286 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    kappeF.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    kappe , F. nhd. „Kappe“, Mantel ne. coat (N.) Hw.: vgl. an. kāpa, ae. cappa, cæppe, as. kappa*, ahd. kapfa E.: germ. *ka…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KAPPEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +10 Parallelbelege

    KAPPE swf. langes überkleid, welches den kopf mit bedecken kann; mantel. lat. capa, cappa . ahd. chappa Graff 4,355. a. …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kappeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    kappe , F. nhd. Mantel, Kapuze, großer Mantel mit Kapuze, Umhängemantel, Fuhrmannsmantel, Reisemantel, Überhang für das …

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kappe

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Kappe , plur. die -n, Diminut. das Käppchen, Oberd. das Käpplein, ein altes Wort, welches in seiner weitesten Bedeut…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kappe

    Goethe-Wörterbuch

    Kappe einmal C- A(FfA I 27,170,13) ; auch apokopiert ‘Kapp(’)’; in ‘Götz’ gelegentlich DatSg ‘K-n’ 1 (kleine, eng anlieg…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kappe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Kappe (lat. capa ), im Mittelalter ein mantel- oder kuttenartiges Oberkleid mit Kapuze; im 16. und 17. Jahrh. ein kurzer…

  7. modern
    Dialekt
    Kapp(e)

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Kapp(e) I [‘ X àpə Pfetterhsn. ; Khàpə Banzenh. ; Khàp von Su. ab allg.; Pl. –ə] f. 1. Mütze. Kapp h era b , s het zwelf…

  8. Sprichwörter
    Kappe

    Wander (Sprichwörter)

    Kappe 1. Alte Kappen sind böss weiss zu waschen. – Petri, II, 11. 2. Die geistliche Kappe ist (oft) ein schöner Teppich,…

  9. Spezial
    Kappe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kap|pe f. (-,-n) 1 (Kopfbedeckung) ciüria (-ies) f. 2 (Deckel) cuertl (-i) m. ▬ etw. auf seine Kappe nehmen ‹fig› se tó …

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kappe

811 Bildungen · 399 Erstglied · 412 Zweitglied · 0 Ableitungen

kappe‑ als Erstglied (30 von 399)

Kappe I

SHW

Kappe I Band 3, Spalte 1099-1100

Kappe II

SHW

Kappe II Band 3, Spalte 1101-1102

Kappedits

WWB

Kapped i ts kleiner Junge, Knirps ( Kr. Iserlohn Isl Is). ¶ Vgl. RhWB WWB-Source:238:RhWb RhWb 4,626: Klapper-ditz oder 4,927: Knibbe-ditz .

Kappeditsch

MeckWB

Wossidia Kappeditsch eine der vielen Abwandlungen des Krötennamens Wo. V. 2, S. 334; vgl. MeckWB Quaducks .

Kappeditsman

WWB

kappedits·man

Kappedits-man m. [ die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Isl] kleiner Finger, im Fingerreim. Dai klāine Kapeditsman frītet …

kappe-, kaplaken

LW

kappe·kaplaken

kappe-, kaplaken, Tuch zu einer Kappe, Manteltuch; Trinkgeld (des Schiffers, das ihm über den bedungenen Lohn von jeder Last gegeben wird; e…

kappel...

KöblerMhd

kappel... , . Vw.: s. kapel...

kappelære

Lexer

kappe·laere

kappelære stm. der eine kappe trägt. wirt er denn niht ein bischof sô werde er ein messenær oder sust ein cappelær Aw. 7,59. keppeler, der z…

Kappelberg

LothWB

kappel·berg

Kappel-berg [khapəlbèrχ Fo. ] m. Anhöhe in Forbach, wo die alte Kirche (Kappell) einst gestanden hat. Heute wohnt dort das arme Volk, u. der…

Kappeleⁿwälsch

Idiotikon

Kappeleⁿwälsch Band 15, Spalte 1601 Kappeleⁿwälsch 15,1601

Kappelhǖsli

Idiotikon

Kappelhǖsli Band 2, Spalte 1715 Kappelhǖsli 2,1715

Kappel I

RhWB

kapp·eli

Kappel I: Ort im Kr. Simmern . RA.: Willste'n Appel, geh uf K., do steht en Gaul, de scheisst der ent uf et Maul! gesagt, wenn Kinder nicht …

kappelig

MeckWB

Wossidia kappelig kappeln, Kappelung s. MeckWB kawwelig , MeckWB kawweln , MeckWB Kawweling .

Kappel II

RhWB

Kappel II -ap-, Pl. -ələ Sol-Leichl f.: ein wildes, ausgelassenes Mädchen; en doll K.

kappelkraut

DWB

kappel·kraut

kappelkraut , n. münchskäplin, kappelkraut unter andern kräutern. Fischart bien. A ij a . vgl. DWB kappenblume .

kap(p)ella

AWB

kapp·ella

kap ( p ) ella st. sw. f. , mhd. kap(p)elle, nhd. kapelle; as. kapella ( vgl. Holthausen, As. Wb. S. 41 ), mnd. kappel(l)e, kapelle, mnl. ca…

kappellân

Lexer

kapp·ellan

kappellân stm. BMZ caplan. kappellân Parz. Kl. 1697. Virg. 127,12. 258,1. 260, 1. Ludw. 1,15. kappelân Parz. Ernst 3304. Virg. 246,2. Silv. …

kappel(l)ânîe

MNWB

kappella·nie

kappel(l)ânîe , kapel(l)- , kaplânîe (-ei) , f. , 1. Stelle, Amt des Kaplans. 2. Dienstwohnung eines Kaplans.

kappellchen

KöblerMhd

kappellchen , st. N. nhd. „Kapellchen“, kleine Kapelle Hw.: vgl. mnd. kappelleken (1) Q.: KathSp (1340/1350) E.: s. kappelle, *chīn? W.: nhd…

kappelldiener

KöblerMhd

kappelldiener , st. M. Vw.: s. kappelldienære*

kappe als Zweitglied (30 von 412)

Ɉudenkappe

Campe

Die Ɉudenkappe , Mz. die — n ; Verkleinungsw. das Judenkäppchen , O. D. Judenkäpplein, des — s , d. Mz . w. d. Ez. die Kappe oder das Käppch…

apostelkappe

MNWB

apostel·kappe

apostelkappe , f. , Mantel, wie ihn der Geistliche bei bestimmten gottesdienstlichen Funktionen benutzt, und zwar der für die Aposteltage be…

arschkappe

DWB

arsch·kappe

arschkappe , f. als schimpfwort für männer. Garg. 197 b . vgl. it. chiappa clunis.

Astkappe

RhWB

ast·kappe

Ast-kappe nastkāp Saarbg-Beurig f.: Überwallung alter, abgefallener Äste.

Bätzkappe

PfWB

baetz·kappe

Bätzel-kappe , Bätz-kappe f. : 1. 'zusammengedrückte Kappe', Betzelkapp [ KU-Schmittw/O ]. — 2. 'Zipfelmütze', Betzelkapp [ KU-O'alb KL-Mack…

bauernkappe

DWB

bauern·kappe

bauernkappe , f. cucullus rusticorum: in ein grob bawrenkappen schlecht. H. Sachs IV. 3, 55 c .

Baugenkappe

PfWB

bauge·n·kappe

Baugen-kappe f. : ' Frauenhaube ', Baugekapp [PS-Windsbg, schon 1930 veraltet]; vgl. PfWB Bautschelkappe — Zu Baug 'Biegung' RhWB Rhein. I 5…

Bautschelkappe

PfWB

Bautschel-kappe f. : ' flache Wollkappe, von den Mädchen getragen ', Bautschelkapp [HB-Kirrbg (1927)]; vgl. PfWB Baugenkappe .

Beienkappe

RhWBN

beien·kappe

Beien-kappe (s. S.) Simm-Ebschd , Bitb-Dockend , Altk-Helmenzen Neitersen f.: Schutzmaske des Imkers.

bergkappe

DWB

berg·kappe

bergkappe , f. cucullus metallicorum, weisze dreieckige haube. s. DWB bergknappisch .

Bīekappe

WWB

bie·kappe

Bīe-kappe Imkerhut mit Schleier ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@Nordvelen Nv ).

Binsenkappe

PfWB

binsen·kappe

Binsen-kappe f. : 'von Kindern aus Binsen geflochtene Kappe', Bensekapp [ Gal-Dornf Obl ]. RhWB Rhein. I 708 . —

Blikkappe

WWB

blik·kappe

Blik-kappe. „ Bleckkappe 1. Blechhaube, 2. ein gehelmter Reuter, 3. ein Sechstelstück von Friedrich Wilhelm dem Großen“ ( Kr. Osnabrück Osn …

Bödelekappe

ElsWB

boedel·e·kappe

Bödelekappe [Pétələàpə Roppenzw. ; –khàpə Hi. ] f. breite, niedere Kappe der Frauen mit einem Boden, jetzt abkommend.

Brō²dkappe

WWB

brod·kappe

Brō²d-kappe f. ⟨ -kappe ( Kr. Aschendorf-Hümmling Asd Kr. Aschendorf-Hümmling@Bockhorst Bh ), -käppe ( Kr. Aschendorf-Hümmling Asd Kr. Asche…

Brokappe

PfWB

Bro-kappe f. : ' Pelzmütze ', Brokapp [ RO-Messbhf ]; zu Broo 'Braue'?