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Amt

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Amt

Bd. 1, Sp. 251
Das Amt, des -es, plur. die Ämter, Diminutiv. Ämtchen, Oberdeutsch Ämtlein, ein altes Wort, welches ehedem so wohl gewisse Dienstleistungen, als auch diejenigen Personen bedeutete, die dazu verbunden waren. Heut zu Tage bezeichnet es, 1. Überhaupt. 1) Den ganzen Umfang derjenigen Obliegenheiten, wozu jemand von einem Höhern angewiesen ist. Seinem Amte ein Genüge thun, demselben nachkommen, wohl vorstehen. Das ist mein Amt, mein Amt bringt es so mit sich. Das ist meines Amtes nicht, lieget mir nicht ob. Einem in sein Amt greifen, sich eine Verrichtung anmaßen, die einem andern oblieget. Die Freude, welche Ältern über ihre Kinder empfinden, belohnet sie für das mühsame Amt der Auferziehung, Gell. Von Amts wegen, aus einer in dem Amte gegründeten Pflicht. Ingleichen auch wohl einzelne Verpflichtungen und Befugnisse zu gewissen Verrichtungen in dem gesellschaftlichen Leben. In dieser Bedeutung sagt man auch in einzelnen Fällen, ein Amt auf oder über sich nehmen, des andern Amt verrichten. Einem ein Amt, (eine einzelne Verrichtung) auftragen. In der Theologie hat man das Mittleramt Christi, wozu dessen prophetisches, hohepriesterliches und königliches Amt gerechnet wird. 2) Die damit verbundene Würde und Vortheile. Ein geistliches, weltliches, obrigkeitliches, öffentliches Amt. Ein ansehnliches, mittelmäßiges, einträgliches Amt. Ein Ehrenamt. Ein Hofamt, Erzamt, Erbamt. Das Predigtamt. Nach einem Amte streben, ein Amt suchen, sich um ein Amt bewerben, um ein Amt anhalten. Ein Amt bekommen, erhalten. In ein Amt kommen. In einem Amte sitzen. Ein Amt verwalten, bekleiden. Ein Amt antreten. Er stehet schon zehen Jahre in einem öffentlichen Amte. Ein Amt niederlegen. Einen seines Amtes entsetzen. Das Amt ist erlediget. Ein[] Amt eingehen lassen. Sprichw. Es ist kein Amt so klein, das nicht den Galgen verdienet. Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Das Amt macht wohl satt, aber nicht allemahl klug. 2. Ins besondere und in eingeschränkter Bedeutung, einzelne Arten von Ämtern in der zweyten Bedeutung. 1) In der protestantischen Kirche das Predigtamt, welches im gemeinen Leben auch nur schlechthin das Amt genannt wird. In das Amt kommen. In welcher Bedeutung schon Apostelgesch. 6, 4. der Ausdruck, das Amt des Wortes, vorkommt. Ingleichen verschiedene gottesdienstliche Amtsverrichtungen. So wird in der Römischen Kirche die feierliche Messe, welche vor dem hohen Altare gehalten wird, das hohe Amt, oder das Hochamt genannt. So auch, das Amt halten, oder singen, Messe lesen. Das Meßamt. Das Choramt, die Haltung der kanonischen Stunden. Das Seelenamt, die gottesdienstlichen Übungen für die Seele eines Verstorbenen. Auch bey den Protestanten heißt das Amt halten, an einigen Orten so viel, als das Abendmahl austheilen. Das Amt der Schlüssel, die Gewalt die Sünde zu vergeben oder zu behalten. 2) Die Handhabung der Rechtspflege, und die Verwaltung der landesherrlichen Einkünfte eines Ortes oder einer Gegend, und eine solche Gegend selbst. In diesem Verstande wird das Wort Amt, wenn es schlechthin gesetzt wird, am häufigsten genommen, und da gibt es in verschiedenen Gegenden Deutschlandes Ämter, Kammerämter, Kreisämter, Oberämter, Chatoullen-Ämter u. s. f. Die meisten dieser Deutschen Ämter mit ihren Zubehören sind noch Überbleibsel der alten Curten, Bürge, oder kaiserlichen Schlösser, welche aus bekannten Ursachen nach und nach in die Hände des Adels oder der Landesherren gekommen sind. Dieß ist die einzige und wahre Ursache, warum die meisten landesfürstlichen Amthäuser in Deutschland alle diejenigen Hoheitsrechte besitzen, welche ehedem auf einer alten Deutschen Burg hafteten, und ein wesentliches Kennzeichen derselben sind. Noch in der Hildesheimischen Stiftsfehde von 1630 wurden die Hildesheimischem Ämter Schlösser genannt. S. auch Amtmann und Amtsaß. In andern, besonders Oberdeutschen Gegenden, sind Statt des Nahmens Amt die Benennungen Pflege, Pflegeamt, Kellerey, Vogtey, Ort, u. s. f. üblich. Oft wird im gemeinen Leben auch die Wohnung des Vorgesetzten eines solchen Amtes, das Amt genannt, für Amthaus. 3) Ein Collegium gewisser zu einer Verrichtung bestimmter Personen, und das Gebäude, wo selbige ihre Sitzungen halten. In diesem Verstande sagt man so wohl das Amt, für diejenigen Personen, die die Gerichtspflege in einem Amte in der zweyten Bedeutung verwalten, als auch das Postamt, das Bauamt, das Marschallamt, das Steueramt, das Kirchenamt, in Schlesien, das Consistorium, u. s. f. 4) Innungen alter und zahlreicher Handwerker, welche einige besondere Vorrechte genießen, zum Unterschiede von den schwächern und geringern Zünften, welche nur Werke oder Gilden genannt werden. In dieser Bedeutung ist das Wort am meisten in Niedersachsen, und besonders in den alten Hanseestädten üblich, wo einige Zünfte, z. B. der Schlösser, Schuster, Schneider, Drechsler u. s. f. das Recht haben, sich Ämter zu nennen. Indessen muß dieser Gebrauch auch in Oberdeutschland nicht ganz fremd seyn, denn Henisch hat Ambacht gleichfalls für Zunft, und Ambachtsmann für Handwerksmann. Das Holländ. Ambacht, und Schwed. Aembete, werden in gleichem Verstande gebraucht. Zuweilen führet auch wohl die Werkstätte eines Handwerksmannes den Nahmen eines Amtes. So kommt an einigen Orten Niedersachsens der Ausdruck Barbieramt für Barbierstube vor. Das[] Amt berufen, das Handwerk zusammen kommen lassen. In das Amt freyen, durch Heirath eine Stelle in einer geschlossenen Innung erhalten. Anm. 1. Die älteste Schreibart dieses Wortes, nicht nur bey den Alemannen, sondern auch bey den Angelsachsen ist Ambacht, und schon zu Cäsars Zeiten bedeutete Ambactus einen Clienten, Vasallen. Gemeiniglich hält man dieses Wort für Gallisch, welches sich doch aus Cäsars Stelle nicht erweisen läßt. Zwar versichert Festus, daß Ennius das Wort Ambactus gebraucht, welches in der Gallischen Sprache einen Knecht bedeute; allein Salmasius hat schon gezeigt, daß die Stelle im Festus verderbt ist, und weiter nichts sagt, als das Servus ambactus so viel als circumactus bedeute. Das Wort mag nun echt Römisch oder Gallisch seyn, so kommt es doch mit dem noch jetzt so wohl in den Niederlanden, als in Oberdeutschland üblichen Ambacht sehr genau überein, und erst in den spätern Zeiten zogen die Franken, Niedersachsen und Nördlichen Mundarten dieses Wort in Ambete, Embede, Ampt, und Amt zusammen. Ampt ist hierunter die unrichtigste Schreibart, weil, wenn ja ein Lippenbuchstabe beybehalten werden soll, es Ambt heißen müßte. Bey den Gothen lautete dieses Wort Andbahts. Sogar bey den Letten ist Ammats, und bey den Finnen Anmatti eine Verbindlichkeit, ein Amt, und im Isländ. bedeutet Ambact eine Magd; aus welchem weiten Umfange das hohe Alter dieses Wortes hinlänglich erhellet; daher sich auch von dessen Abstammung nichts als Muthmaßungen vorbringen lassen, bey welchen ich mich daher nicht aufhalte. Ursprünglich bedeutete Ambacht einen jeden Diener oder Bedienten, hernach einen Diener von höherer Art, einen Vasallen, und dann auch den Dienst und die damit verbundene Würde, welche letztere Bedeutung nunmehr die erste ganz verdränget hat. Von der Gerichtspflege kommt dieses Wort schon 1083 vor, wo es in einer Urkunde bey dem Haltaus heißet: judiciariam potestatem in Alemere quae ambaht vocatur. Der Oberdeutsche Plural heißt Amte, und diesen hat Luther 2. Chron. 23, 18. und Dan. 3, 12 beybehalten. Das Zeitwort amten, ein Amt verwalten, wirklich bekleiden, der amtende Bürgermeister, der regierende, ist bis auf das davon abgeleitete Beamter veraltet. Indessen war ambahten bey den Alemannen und Franken, andbahtjan bey den Gothen, und embehtan bey den Angelsachsen für dienen üblich. Einige Neuere haben dagegen den Zwitter amtiren, ein Kammeramt verwalten, einführen wollen. Anm. 2. Amt gehet bloß auf die Dienste oder vorgeschriebene Verrichtungen, Würde aber nur auf den äußerlichen Vorzug, wenn solcher gleich zu keinen Verrichtungen verpflichtet. So sagt man wohl die adelige Würde, die Würde eines Hofrathes, aber nicht das adelige Amt. Die R. A. Kraft meines tragenden Amtes, ist theils unrichtig, weil das Partic. Act. hier keinen begreiflichen Verstand haben kann, theils pleonastisch, weil das Pronomen mein den Begriff, welchen das tragen haben soll, bereits hinlänglich ausdruckt.
8243 Zeichen · 114 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    amtst. N. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    amt , st. N. (a) Vw.: s. ambecht

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    AMT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    AMT s. AMBAHT .

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    amtN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    amt , N. Vw.: s. ambacht

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Amt

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Das Amt , des -es, plur. die Ämter, Diminutiv. Ämtchen, Oberdeutsch Ämtlein, ein altes Wort, welches ehedem so wohl gewi…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Amt

    Goethe-Wörterbuch

    Amt mehrf Pl 1 einer Pers übertragener, meist öffentl Wirkungskreis a als Position, die jdm Ansehen u Versorgung verscha…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Amt

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Amt , im allgemeinen berufsmäßige Dienstleistung; im eigentlichen Sinn die einem öffentlichen Gemeinwesen (Staat, Gemein…

  7. modern
    Dialekt
    Amt

    Bayerisches Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    Amt Band 1, Spalte 1,361f.

  8. Sprichwörter
    Amt

    Wander (Sprichwörter)

    Amt 1. Alle Aemter sind schmierig, sagte des Küsters Weib, und stahl eine Kerze. Holl. : Is het ambt smerig, elk een vla…

  9. Spezial
    Amt

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Amt n. (-[e]s, Ämter) 1 (Stelle) ofize (-zi) m. 2 (Dienststellung) inciaria (-ies) f. 3 ‹fig› (Aufgabe, Pflicht) dovëi (…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit amt

1.838 Bildungen · 1.021 Erstglied · 810 Zweitglied · 7 Ableitungen

amt‑ als Erstglied (30 von 1.021)

Amt(s)schrīber

Idiotikon

Amt(s)schrīber Band 9, Spalte 1536 Amt(s)schrīber 9,1536

Amt(s)schrīberī

Idiotikon

Amt(s)schrīberī Band 9, Spalte 1559 Amt(s)schrīberī 9,1559

Amt(s)schuel

Idiotikon

Amt(s)schuel Band 8, Spalte 607 Amt(s)schuel 8,607

Amt(s)statthalter

Idiotikon

Amt(s)statthalter Band 2, Spalte 1242 Amt(s)statthalter 2,1242

Amt(s)stell

Idiotikon

Amt(s)stell Band 11, Spalte 63 Amt(s)stell 11,63

Amt(s)stich

Idiotikon

Amt(s)stich Band 10, Spalte 1299 Amt(s)stich 10,1299

Amt(s)stǖrmeier

Idiotikon

Amt(s)stǖrmeier Band 4, Spalte 14 Amt(s)stǖrmeier 4,14

Amt(s)sun

Idiotikon

Amt(s)sun Band 7, Spalte 1089 Amt(s)sun 7,1089

Amtleute

SHW

Amt-leute Band 1, Spalte 221-222

Amtmann

SHW

Amt-mann Band 1, Spalte 221-222

Amtmännin

SHW

Amt-männin Band 1, Spalte 221-222

Amtamt

DRW

amt·amt

Amtamt Zunftamt vier iar nae einander von gedachten ambachtamt gefreiet sein 1548 Aachen/Peltzer,GMessing. 195

Amt Christi

Meyers

Amt Christi , Christi Werk, d. h. die Stiftung des Neuen Bundes, betrachtet unter dem Gesichtspunkt eines ihm gewordenen Berufes. Die protes…

amtei

DWB

amtei , f. provincia, districtus: welches exempel alle ander ampteien der Römer nachgefolgt haben. Micylls Tacitus 33 a . oft eins mit vogte…

Amtel

DRW

Amtel kleines Amt 1567 VeröfflSteierm. 25 S. 54

Amten

Campe

✱ Amten , v. intrs. das Amt verwalten, in Ausübung einer Amtsverrichtung begriffen sein (functioniren). » Der amtende Geistliche.« C. Der am…

Amter

BWB

Amter Band 1, Spalte 1,377f.

Amterhöhung

DRW

Amterhöhung Beförderung 1689 Valvasor,Krain II 532 Faksimile

Amtert

Idiotikon

amt·ert

Amtert Band 16, Spalte 1693 Amtert 16,1693

Amtet

Idiotikon

Amtet Band 1, Spalte 247 Amtet 1,247

amteⁿ

Idiotikon

amteⁿ Band 1, Spalte 246 amteⁿ 1,246

amtfrau

DWB

amt·frau

amtfrau , f. in einigen gegenden die frau des amtmanns, die amtmännin. auch die sonst ein bestimmtes amt verwaltende frau, wie in nonnenklös…

Amtfrei

Campe

amt·frei

◎ Amtfrei , adj. u. adv. ohne ein bestimmtes öffentliches Amt, oder auch überhaupt, ohne Amt; besonders, aus freier Wahl, um nach Gefallen l…

amtgeld

DWB

amt·geld

amtgeld , n. , das bei ertheilung der lehen den erbämtern gegeben wird.

amt als Zweitglied (30 von 810)

samt?

KöblerMnd

*samt? , Adv. nhd. „samt“, gesamt Hw.: s. sāment (2) E.: s. samt (1)

Ausländeramt

RDWB1

Ausländeramt n ведомство по делам иностранцев

Bürgeramt

RDWB1

Bürgeramt n auch Bürgerdienst m Бюргерамт - государственное учреждение, объединяющее в себе основные функции обслуживания граждан и соблюден…

Gesundheitsamt

RDWB1

Gesundheitsamt n государственное или коммунальное учреждение общественного здравоохранения, на которое возложены многочисленные функции по о…

Gewerbeamt

RDWB1

Gewerbeamt n учреждение, занимающееся всем комплексом вопросов вокруг мелкого и среднего бизнеса: оно регистрирует, консультирует, помогает,…

Jugendamt

RDWB1

Jugendamt n Ведомство по делам молодежи, основная задача которого состоит в том, чтобы следить, чтобы родители выполняли по отношению к детя…

Landratsamt

RDWB1

Landratsamt n главное федеральное ведомство, занимающееся вопросами защиты конституционных прав граждан, паспортным режимом, разрешением на …

Ordnungsamt

RDWB1

Ordnungsamt n ведомство, занимающееся пропиской, делами иностранцев, разрешением на проживание и т.д.

Sozialamt

RDWB1

Sozialamt n собес (перевод условный: речь идет о ведомстве, занимающемся людьми, получающими от государства социальную помощь)

Wohnungsamt

RDWB1

Wohnungsamt n госудаственное ведомство по жилищным вопросам

Abwägzollamt

DRW

Abwägzollamt abwägzollamt 1586 ZFerd.³ 19 (1875) 113

Acht (Stand, Amt)

Wander

Acht (Stand, Amt) Acht (Stand, Amt). 1. Die acht vnd macht in der Welt haben, lassen sich nicht gern straffen. – Henisch, 13, 7. 2. Ener van…

Afteramt

DRW

after·amt

Afteramt Unteramt 1738 Hayme 6 Faksimile 1738 Hayme 140f. Faksimile

allentsamt

BMZ

allent·samt

allentsamt adv. zusammen, ohne ausnahme. Pass. K. 43,63. 210,13. 235,96.

Allesamt

Campe

alle·samt

Allesamt , adv. sämmtlich, Alle. Wir grüßen euch allesamt. Wir irren allesamt, nur jeder irret anders. Haller.

allsamt

Idiotikon

all·samt

allsamt Band 7, Spalte 926 allsamt 7,926

Ammannsamt

DRW

ammann·samt

Ammannsamt I Ammannsstelle mit den zugehörigen Einkünften das amman ampt ... und was das rich ze Ulme in der stat hat 1347 MGConst. VIII 327…

Amtamt

DRW

amt·amt

Amtamt Zunftamt vier iar nae einander von gedachten ambachtamt gefreiet sein 1548 Aachen/Peltzer,GMessing. 195

Anlegeramt

DRW

anleger·amt

Anlegeramt officium locationis Unternehmeramt bei Kolonisation Gengler,StRA. 381 Faksimile Gengler,StRA. 385 Faksimile

Ableitungen von amt (7 von 7)

Beamt

MeckWB

Beamt m. Beamte: de Beamt, 'n Beamten.

beamte

DWB

beamte , m. munere fungens, in dieser substantivischen anwendung hat sich die alte, gekürzte form des part. praet. beamt für beamtet erhalte…

beamten

DWB

beamten , muneri praeficere, ist ungebräuchlich, wird aber in dem part. praet. beamtet vorausgesetzt: ein beamteter der krone. Opitz Arg. 2,…

BEAMTUNG

DWB2

BEAMTUNG f. 1 betrauung mit einem amt, amtsstelle; zu beamten 2 : 1630 seiner beamtung gute anstalt machen in: DRW 1,1326. 1644 das derselb …

Entamten

Campe

○ Entamten , v. trs. des Amtes berauben, entsetzen, jedoch ohne den Nebenbegriff des Schimpflichen (cassiren). Küttner. Daher ein Entamteter…

unamtlich

DWB

unamtlich , adj. adv. , gegentheil von amtlich; neueres wort: und wer braucht denn der elenden zeitung zu glauben? ihrer unamtlichen versich…

Veramten

Campe

✱ Veramten , v. trs . mit einem Amte versehen. Daher der Veramtete , der Beamtete. Frisch.

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APA
Cotta, M. (2026). „amt". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/amt/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „amt". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/amt/adelung. Abgerufen 14. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „amt". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/amt/adelung.
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