Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
redlich adj. und adv.
redlich , adj. und adv. in mehreren bedeutungen; ahd. redilîh, redolîh, erst seit dem mhd. als redelîch recht entfaltet. 1 1) nach rede 3, sp. 450 fg., wofür man rede stehen kann, wie es zu verantworten ist, ordentlich, gesetzmäszig, von dingen, die einer beurtheilung unterworfen sind, ansprüchen, handlungen, zuständen; zumal als rechtlicher ausdruck: wô mort geschiht und dô man di lûte pîniget, dâ sal redelîche sache bî sîn. d. myst. 1, 189, 11; ( es soll ) kein man sunder redeliche sache dy scheppen abeseczen. Magdeb. fragen 1, 1, 2 s. 22; der vormunde mag der kinder steende erbe vorkoufen u…