nun von etwa 1800 erfaßten Belegen ungefähr dreiviertel in Pkt A A
temp Adv 1
jetzt, zum gegenwärtigen (od als gegenwärtig behandelten) Zeitpunkt, -raum a
in diesem Augenblick, zum jetzigen Moment; wiederholt ein unmittelbares, aktuelles Geschehen signalisierend: ‘und n.’; auch in elliptischer Konstruktion sowie ‘n. und immer’ [
betr Dankschreiben für einen übersandten Atlas] Hätte ich mir Ew. Hochwohlgebornen Vermittlung erbeten, so wäre meine Anerkennung ihm [
ChLvBuch in Gotha]
n. schon zu Handen GWBB41,9,5 Hoff 14.4.26 K Willst du mich sogleich verlassen!|Warst im Augenblick so nah!|Dich umfinstern Wolkenmassen|Und
n. bist du gar nicht da GWB4,108 Dem aufgehenden Vollmonde Vs 4 das Jagdgefolge des Fürsten..Über die steinige Blöße einhersprengend stutzten und starrten sie,
n. die unerwartete Gruppe [
um die Fürstin] gewahr werdend GWB18,337,10 Nov [
Claudine, auf der Suche nach Pedro:] Da bin ich! Götter, das ist Sarossa! Und
n. die Herberge! Mir zittern meine Knie; ich kann nicht mehr GWB38,171,17 Claud
1 [
Epimetheus über Jugend u Schönheit:] auch im Wechsel beide,
n. und immer, schön GWB50,329 Pand 681 15
1,134 Faust II 7530 B6,237,9 ChStein 21.1.84 10,269 NatT 465
uö eine Veränderung, einen Gegensatz anzeigend: ‘n. aber’, ‘n. wieder’; auch im (vergleichenden) Bild [
Epimetheus, träumend:] Ich kenne dich nicht mehr. [
Elpore:] Das dacht' ich wohl. (Wegtretend.)
N. aber? [
Epimetheus:] Ja du bist's, geliebtes Mädchen! GWB50,312 Pand 332 Vorstehendes..ich wagte nicht es wegzuschicken..
N. aber, da ich von einer tödtlichen Krankheit in's Leben wieder zurückkehre, soll das Blatt dennoch zu Ihnen GWBB37,20,2 Gfin Stolberg 17.4.23 [
Verwalter zu Fernando:] Und Sie sind
n. wieder hier! GWB11,161,9 Stella III [
beim Auszug aus Verdun] Die größte Noth entstand..da, wo die..Menge in eine..viel zu enge Straße ihren Weg einschlagen sollte..vergleichen..ließ sich der Anblick mit einem erst über Wiesen..ausgetretenen Strome, der sich
n. wieder durch enge Brückenbogen durchdrängen und im beschränkten Bette weiter fließen soll GWB33,134,7 Camp Der schreckliche Wust des Büttnerischen Nachlasses..Ich dachte..diesen Wirrzopf methodisch aufzukämmen,
n. muß ich ihn aber rein wegschneiden und sehen wo ich die Sachen herum stecke GWBB16,19,8 Schiller 22.1.02 15
1,309 Faust II 11440 33,59,18u20 Camp 26,22,18 DuW 1
uö ‘n. - n.’, ‘n. - dann/jetzt’ uä für: in diesem Augenblick - im nächsten Augenblick, einmal - einmal, bald - bald; auch in dichotomischer (chiastischer) Konstruktion [
Weltgeistlicher:]
N. war ich arm, als ich die Reichen kannte;|
N. war ich sorgenvoll, denn mir gebrach's;|
N. hatt' ich Noth, ich brauchte fremde Hülfe GWB10,304 NatT 1220ff
N. war er [
Felix] voll Verlangen, Fitz möge kommen! Dann scheute er sich wieder vor dem Schelmen, bald pfiff er, um ein Zeichen zu geben, dann reute ihn schon..und so dauerte das Schwanken immerfort GWB24,61,26 Wj I 4 [
Thales:] Homunculus..Er wird sich zerschellen am glänzenden Thron [
Galatees Muschelthron];|Jetzt flammt es,
n. blitzt es, ergießet sich schon GWB15
1,175 Faust II 8473 Dieses ist es, das Höchste, zu gleicher Zeit das Gemeinste;|
N. das Schönste, sogleich auch das Abscheulichste
n. GWB1,341 Vs 118 WeissagBakis 30 13
1,348,12 Götz
3 V 14 12,142 ScherzLR 523u525
uö b
in prospektiver bzw retrospektiver Ausrichtung α
iSv soeben, gerade, auch vorhin Täglich Besuch, Mittagsgäste, Abendspazierfahrt.
N. hohlte Herr Nic. Schmidt mich ab aufs Forsthaus GWBB26,71,10 Christiane 30.8.15
uö(selten) β
iSv sogleich, in wenigen Augenblicken; öfter verbunden mit Aufforderungen u Befehlen; wiederholt ‘n. - bald’; öfter (in Spitzenstellung) einen Themenwechsel ankündigend, mehrf ‘n. - aber’; gelegentl in metasprachl Formulierung; auch im Bild [
Mephisto zu den Phorkyaden:] Euresgleichen hab' ich nie erblickt,|Ich schweige
n. und fühle mich entzückt GWB15
1,153 Faust II 7993 [
betr Arbeit an ‘Kunst u Altertum’] Diese Last wird
n. auch bald von unsern Nacken gehoben seyn GWBB44,119,4 Meyer 5.6.28 [
Adelheid zu Weislingen:] die Lage unseres deutschen Vaterlandes. Uralte Herrenlosigkeit hat noch immer das Übergewicht..
N. aber zu euch! Ihr seht daß ohne vereinte..Macht alles Wollen und Befehlen vergebens ist GWB13
2,302,6 Götz
3 Plp
N. springe ich wieder in's Culinarische. Ihr erhaltet schöne Rapunticawurzeln..
N. gehe ich wieder in etwas Lieblicheres über; sage Ottilien: es gehen bey mir sehr anmuthige Bücher ein, welche dem Frauenverein zu widmen sind GWBB28,317,12u26 August 28.11.17 B23,42,10 LLämel 12.7.12 K 42
2,117,8 MuR(85) 15
1,321 Faust II 11716
uö ‘was n.?’ für: wie geht es weiter?, was geschieht jetzt? das Lied ist fertig;|Allein was
n.? — Ich dächt' im ersten Feuer|Wir eilten hin, es vor ihr selbst zu singen GWB2,5 Sonette III 13
uö(selten) c
zum Ausdruck einer ausgedehnteren zeitlichen Periode: gegenwärtig, derzeit, dieser Tage uä; gelegentl tautologisch ‘n. jetzt’; auch im Bild [
Scapin über den Doktor:] Ich wußte, daß er seinen Diener|Schnell weggejagt, und
n. allein|Zu Hause war GWB12,123 ScherzLR 87 Wer
n., oder vorher, oder nachher zu euch sagte geht weg von Lotten — Nun was würdet ihr — ? Das ist keine Frage GWBB2,76,10 Kestner [10.4.73] [
Lieschen zu Gretchen:] Sie [
Bärbelchen] füttert zwei, wenn sie
n. ißt und trinkt GWB14,179 Faust I 3549 Übrigens ruht
n. jetzt die wahre Sommerstille um uns her..das Theater ist zerstreut und Ihre liebe Schülerin [
Sängerin SHeinefetter] findet uns..weniger gehindert, ihr..freundlich und gefällig zu seyn GWBB42,239,5 JJ u MWillemer 29.6.27 [
betr prekäre Verhältnisse am Weimarer Theater] niemand bedenkt, wie schwer es sey etwas Kunstreiches..darzustellen. Unser Theater hat
n. seine Systole. Ich behandle es blos als Geschäft, glückt es aber, so wollen wir im nächsten Winter schon uns wieder diastolisirend erweisen GWBB27,222,7 Zelter 7.11.16 N6,425,2 MetamIns T8,231,13 v 24.8.22
uö in Gegensatzpaaren wie ‘erst/bisher/einst - n.’; auch im Parallelismus u im (vergleichenden) Bild Erst war ich der Diener,
n. bin ich der Knecht.|Erst war ich der Diener von allen;|
N. fesselt mich diese scharmante Person GWB1,124 Gewohnt,getan 2u4 Bisher ging er [
der Weg] über die von Benedikt Beuern herauf erstiegne Höhen weg,
n. kommt man dem Innthal näher GWBT1,159,9 v 8.9.86 [
Faust:] Wenn Phantasie sich sonst mit kühnem Flug|Und hoffnungsvoll zum Ewigen erweitert,|So ist ein kleiner Raum ihr
n. genug,|Wenn Glück auf Glück im Zeitenstrudel scheitert GWB14,38 Faust I 642 [
Mephisto-Phorkyas zu Helena:] Wie scharf der Trompete Schmettern Ohr und Eingeweid'|Zerreißend anfaßt, also krallt sich Eifersucht|Im Busen fest des Mannes, der das nie vergißt|Was einst er besaß und
n. verlor GWB15
1,202 Faust II 9066 15
1,69 ebd 6192 15
1,211 ebd 9277
uö 2
eine Zeitspanne bis zu einem bestimmten (gegenwärtigen) Bezugspunkt überbrückend: inzwischen, mittlerweile, unterdessen, derweil; wiederholt verbunden mit Zeitangaben; auch im (vergleichenden) Bild [
Philine zu Wilhelm:] Aurelie hat einen unglücklichen Liebeshandel..gehabt..
N. ist der Freund seiner Wege gegangen; seit einem Jahre sieht er sie nicht mehr GWB22,81,1 Lj IV 14 [
betr Vertonung von ‘Scherz, List u Rache’] Ich erwarte ihn [
PhChKayser] in einigen Tagen, mit der
n. vollendeten Partitur unsrer Scapinereien GWB32,115,18 ItR [
Mutter:] Jener schreckliche Brand, der unser Städtchen verzehrte —|Zwanzig Jahre sind's
n. GWB50,202 HermDor VIII 113 [
Goethe will die Adressatin in Karlsbad treffen] Ich bin
n. fast so überreif wie die fürstliche Frucht [
die Herzogin steht kurz vor der Entbindung], und harre eben so meiner Erlösung; meine Geschäffte sind geschlossen und wenn ich nicht wieder von vorne anfangen will muß ich gehen GWBB7,239,2 ChStein 9./10.7.86 [
betr Aufführung der Posse ‘Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern’ am Berliner Schauspielhaus] man müßte das jetzige Stück..als ein Samenkorn betrachten, das seit soviel Jahren
n. zu einem Baume geworden wäre GWBB40,113,22 Gf Brühl 3.11.25 15
1,314 Faust II 11535 33,70,27 Camp
uö 3
die gegenwärtige Epoche bezeichnend: in dieser Zeit, heutzutage; auch im Bild Graf Edward Vargas-Bedemar..seine Familie von spanischer Abkunft ist ein Nebenzweig der
n. in Neapel ansässigen herzoglichen Familie Vargas GWBB40,18,20 CWFritsch 17.8.25 K [
Künstler zur Muse:] So hab' ich stets entbehren müssen,|Was meinen Werken
n. so reichlich widerfährt;|Was hilft's, o Freundin, mir, zu wissen,|Daß man mich
n. bezahlet und verehrt? GWB16,161 KünstlersApotheose 220u222 Tribolo..Ich sagte ihm: wer zu Pferde sei, um zu verreisen, brauche den Degen nicht fest zu binden. Er versetzte darauf: in Florenz sei das
n. der Gebrauch [
si usava così] GWB43,218,19 Cell II 4 [
Besteigung des Vesuv] Endlich erreichten wir den alten
n. ausgefüllten Krater GWB31,21,22 ItR Stanley Howard, ward ein Quäker..indem er sich an die Gesellschaft anschloß, die man
n. [
now] gewöhnlich mit dem Namen der Freunde bezeichnet GWBN12,46,15 Üb:Howard 15
1,164 Faust II 8221 30,139,24 ItR
uö 4
den Ausgangspunkt u Verlauf einer Entwicklung, eines Prozesses uä bezeichnend: von jetzt an, jetzt u weiterhin/im folgenden/künftig; auch im Bild Jupiter mochte von der Schlange keine Rose, Sie werden diese von einem Bären nehmen..das ist die erste Rose die in meinem Garten aufblüht
n. werden sie zu Duzzenden folgen GWBB3,229,19 ChStein [1. Hälfte Jun 78] Sorget
n., in dichten [
Gewächs-]Häusern,|Daß auch hier der Wachsthum frei,|Daß den allerzartsten Reisern|Hier ein ewiger Sommer sei GWB4,53 Flora, welche Jenas Gauen 5 die erste Scene des Tasso..Ich möchte Euch
n. nach und nach mit dem Stück bekannt machen und mich mit Euch zum Schluß ermuntern GWBB5,3,18 Knebel [15.2.89 Korr Fränkel
22,382] [
aus Clausthal] Morgen geh ich von hier weg. Sie hören
n. aus andren Gegenden von mir GWBB3,201,20 ChStein 11.[12.77] Sie haben Sich..so bald entfernt daß ich Ihnen den goldnen Segen Cottas nicht mit auf den Weg geben konnte, den ich
n. verwahren will biß wir uns wiedersehen GWBB14,74,19 Meyer 3.5.99 25
1,78,10 Wj III 2 10,180 Tasso 1856 11,16 Elp
2 298 [G/Riemer]
uö ‘von n. an’, ‘n. so fort’; auch im Bild Der herrliche Morgenstern den ich mir von
n. an zum Wapen nehme, steht hoch am Himmel GWBB3,8,28 CarlAug 24.12.75 Telescope..Keppler bearbeitet ihre Theorie, Scheiner ist bemüht, sie vollkommner zu machen, und von
n. an strebt jeder Mathematiker und Techniker diese Erfindung weiter zu führen GWBN4,433,2 FlH Plp Die Hauptlehre vom Trüben..er [
der englische Porträtmaler GDawes]..brachte schnell..eine Mischung hervor, die er über Schwarz und Weiß zog; dort erschien ein Bläuliches und hier ein Gelbliches. Er versicherte, von
n. an diesen Kunstgriff zu besonderem Vortheil anzuwenden GWBB31,184,12 Schultz 15.6.19 [
Tasso, im Selbstgespräch:] Das waren seine [
Alphons'] Worte nicht; mir schien|Als klänge nur Antonio's Stimme wieder.|O gib nur Acht! Du wirst sie
n. so fort|Von allen Seiten hören GWB10,230 Tasso 3104 Hier wird von
n. an um die Haltbarkeit oder Unhaltbarkeit des Newtonischen Systems gekämpft, hier, gleich am Eingange des Labyrinths und nicht drinnen in den verworrenen Irrgängen.. GWBN4,34,20 FlH VI 1,54 Novemberlied 13 B6,204,11 ChStein 2.10.83 B24,32,2 Knebel 13.11.13
uö 5
einen temp-kausalen Zshg abbildend, resultativ: iSv unter den (aufgrund bestimmter Voraussetzungen) gegenwärtig obwaltenden Umständen, Bedingungen; auch im Bild; gelegentl im Übergang zu B [
Faust zu Chiron, mBez auf Helena:] heut hab' ich sie gesehn,|..
N. ist mein Sinn, mein Wesen streng umfangen,|Ich lebe nicht, kann ich sie nicht erlangen GWB15
1,130 Faust II 7444 [
Tasso im Selbstgespräch über Antonio] Man soll mich halten, meint er:..einmal habe nun|Den Einen Mann das Schicksal so gebildet;|
N. müsse man ihn nehmen wie er sei,|Ihn dulden, tragen GWB10,217 Tasso 2766 Die Schwierigkeit, den Aristoteles zu verstehen, entspringt aus der antiken Behandlungsart..das Begriffene wird wieder durch Begriffe bearbeitet, anstatt daß man es
n. deutlich auf sich beruhen ließe..und erwartete, ob eine Idee daraus entspringen wolle GWBN3,119,18 FlH II das Monument in der Nähe von Ygel..warf ich in Gedanken sogleich die sämmtlichen Dorfhütten weg und
n. stand es an dem würdigsten Platze GWB33,8,26 Camp ich kann sagen, daß ich die höchste Zufriedenheit meines Lebens in diesen letzten..Wochen [
in Rom] genossen habe, und
n. wenigstens einen äußersten Punct kenne, nach welchem ich das Thermometer meiner Existenz künftig abmessen kann GWB32,293,4 ItR 14,27 Faust I 358 1,25 Gefunden 19 9,31 LauneVerl 414u415u417 27,5,12 DuW 6 3,358 ZXen VI 1696
uö in floskelhaften imperativischen bzw interrogativen Vbdgn wie ‘da habt ihr's n.!’, ‘und n.(!/?)’, ‘was sagen sie n.?’; auch im Bild (Explosion, Faust liegt am Boden).. [
Mephisto:] Da habt ihr's
n.! GWB15
1,89 Faust II 6564 [
Wilhelm:] Charlotte, du konntest meine Liebe zu dir nicht herrlicher..belohnen, als daß du mir scheidend deine Tochter [
Marianne] anvertrautest!..Ich liebte sie als dein Kind, — und
n.! GWB9,122,8 Geschw [
Madame Sommer:] Wenn ich tiefer in's Leben sah..da wünscht' ich mir einen Gatten..der..im Alter mein Freund, mein Beschützer..geworden wäre.. [
Fernando:] Und
n.? GWB11,165,23 Stella
2 III [
Domherr zu den Juwelieren, nach der Legitimation des Kaufvertrags:] Was sagen Sie
n., meine Herren? GWB17,172,22 GrCoph III 2 [
Ritter:] Wünschte ich nicht meine beste Empfehlung von meiner Redlichkeit, meiner Gesetzlichkeit, meiner Treue..? — Und
n.? [
Graf:] Und
n. erschrecken Sie über den Fuchspelz, mit dem Sie Ihre Löwenmähne bedecken sollten GWB17,185,12f GrCoph III 6 15
1,74 Faust II 6303
uö B
Partikel 1
als betonte gesprächsgliedernde Partikel in isolierter, satzeinleitender Stellung iSv also; meist (verbunden mit einem Sprecherwechsel) einen Gesprächsabschnitt initiierend; auch im Bild a
einer pointierten Feststellung, situativen Frage, einem Resümee oä vorangestellt; auch iSv gleichwohl, wie dem auch sei [
Siebel über den schlagfertigen Mephisto:] Ein pfiffiger Patron! [
Frosch:]
N., warte nur, ich krieg' ihn schon! GWB14,104 Faust I 2196 [
Domherr zu den Juwelieren:]
N., wie sind Sie mit dem Entwurfe des Contracts zufrieden..? GWB17,171,8 GrCoph III 2 [
Fernando:] Mir ist's wieder wie in den ersten Augenblicken unsrer Freuden..und taumle, und frage mich staunend ob ich wache oder träume. [
Stella:]
N., Fernando, wie ich spüre, gescheidter bist du nicht geworden GWB11,157,4 Stella III [
Görge:]
N., leb' wohl, Röse! GWB17,254,2 Bürggeneral 1 [
Hofnarr des Bischofs von Bamberg:] Hebt mich das Glück, so bin ich froh|..Senkt sich das Rad und quetscht mich nieder,|So denk' ich:
n., es hebt sich wieder! GWB3,167 Der Narr epilogiert 16 13
1,271,5 Götz
3 III 11 14,129 Faust I 2620 50,108 ReinF VIII 137 11,140,8 Stella I
uö als (satzwertige) Interjektionspartikel: ‘eh n.(!)’ (vgl s v 1eh); im Anklang an frz „eh bien”, auch mit volkstümlicher Färbung [
Dame:] O! welch ein Glanz aufblühender Jugendkraft!.. [
ein Ritter:] Eh
n.! halb nackt ist wohl der Junge schön,|Doch müßten wir ihn erst im Harnisch sehn! GWB15
1,83 Faust II 6461 sprach er [
der Wolf] du hast mir geflucht, sechs Monat sinds. Da war ich nicht gebohren sagt das Schaaf. Eh
n. [
hercle] so wars dein Vater der mir fluchte GWB53,141,22 FabPhaedrus [
Wirt:] Wenn einen nur die Lust von unsern Kunden triebe [
nach Amerika zu gehen],|Der..dann uns manchmal schriebe.. [
Söller:] Es ist verteufelt weit. [
Wirt:] Eh
n., was liegt daran? Der Brief läuft eine Zeit GWB9,44 Mitsch
3 66 12,125 ScherzLR 139 15
1,108 Faust II 6987
uö b
mit Aufforderungscharakter, auch iSv also dann; öfter ‘n. denn’, vereinzelt ‘je n.’ (vgl s v 1je) [
Maria, Karl die Legende vom frommen Kind erzählen lassend:] Da rief die Mutter, wie ist mir, und war,
n. Karl — [
Karl:] Und war — und war. [
Maria:] Du giebst schon nicht acht, und war gesund GWB39,18,7 Götz
1 I [
der verwundete Selbitz zu den ihn versorgenden Knechten:]
N. denn ihr Gesunden, fort mit euch! in's Gefecht mit euch! GWB13
1,277,12 Götz
3 III 13 [
Neffe:] Man muß die Bedingungen der Aufgabe [
Gewöhnung eines Hundes an einen anderen Herrn] gut kennen, um das Verdienst der Auflösung genugsam zu schätzen.
N. denn? [
Diderot:]
N. denn! Ich bekenne gern, daß die leichtesten Dinge dieser Art mich in Verwirrung setzen würden GWB45,74,5 RamNeffe [
Richter, Märten die Beweisstücke hinhaltend:]
N.? Vielleicht wißt ihr? Vielleicht versteht ihr? GWB17,299,7 Bürggeneral 12 [
Ahasverus zu Haman, mBez auf das aufständische Volk:] Je
n., was zaudert ihr? So laßt sie gleich verbrennen! GWB16,25 JahrmPlund
2 363 12,230 UnglHausgenossen 133 17,83,18 Vögel 13
2,264,33 Götz
3 Plp 12,14,17 JeryBätely
uö c
in affirmativen Floskeln wie ‘n. ja’, ‘n. gut’ (zum Ausdruck zögernder Zustimmung) iSv meinetwegen, einverstanden [
Götz:] gelobt mir den Vertrag..an alle Haufen zu senden, ihm bei Strafe streng nachzukommen. [
Wild:] '
N. ja! Soll geschehen GWB8,145,6 Götz
2 V [
Mephisto:] Was wettet ihr? den [
Faust] sollt ihr noch verlieren,|.. [
Der Herr:]|
N. gut, es sei dir überlassen!|Zieh diesen Geist von seinem Urquell ab,|Und führ' ihn, kannst du ihn erfassen,|Auf deinem Wege mit herab GWB14,22,Faust I 323 Du Einzige die ich so lieben kann ohne dass mich's plagt — Und doch leb ich immer halb in Furcht —
N. mag'
s. All mein Vertrauen hast du.. GWBB3,34,8 ChStein [24.]2.[76] [
Valerio:] Ach ich hab' in deinen Armen|Mehr gelitten als genossen!|
N. es sei! Es ist beschlossen!|Ende Glück, und ende Pein! GWB11,304 ErwElm
2 393 12,19,10 JeryBätely 14,5 Faust I 5
uö 2
als unbetonte Abtönungspartikel, in versch Funktionen u Nuancierungen; meist in mündlichen Äußerungen sowie im (informellen) Brief u im Tgb; auch im Bild a
zur Fortführung, (Wieder-)Aufnahme, Verknüpfung eines Gedankens, Themas oä iSv allerdings, indes [
mBez auf das Lustspiel des Adressaten ‘Die Hofdame’, 1825] Die Absicht des Verfassers möchte seyn, das Lächerliche des Gefühls darzustellen.
N. ist das Gefühl an sich niemals lächerlich.. GWBB40,130,25 Elsholtz 16.11.25 Schömberg..Der Ort ist schmutzig und voller Mist, er..wird von Güterbesitzern bewohnt, die
n. keine Höfe haben GWBT2,136,23 v 16.9.97
N. war es eine sehr finstere Gruft, wo er [
der sterbende heilige Rochus] lag; als aber der Priester kam, wurde es helle GWB34
1,32,18 Rochusf Ich hielt..nicht einen Aal bey'm Schwanze, sondern einen Drachen am Kragen, und würgte ihn so lange, bis er sich ergeben mußte.
N. ist die Auflösung des Räthsels [
der entoptischen Farben] so unendlich einfach, daß man sich selbst absurd findet, es nicht gleich errathen zu haben GWBB28,121,11 August 5.6.17 K B39,29,7 JMFärber 4.12.24 K 26,3,14 DuW Vorw B29,302,25 Schweigger 2.10.18 K B21,408,23 Bettina 25.10.10 A(Vogel 382) Posselt 19.4.21 [Oberaufs]
uö b
mit einräumendem, konziliantem Gestus; gelegentl ‘n. freilich’ [
Braune (Hofdame):] Ich bitt' um Mittel! Ein erfrorner Fuß|Verhindert mich am Wandeln wie am Tanzen,|.. [
Mephisto:] Erlaubet einen Tritt von meinem Fuß.| [
Braune:]
N. das geschieht wohl unter Liebesleuten GWB15
1,76 Faust II 6334 [
betr Korrekturen zur ‘Ausg letzter Hand’] Indem ich
n. bedaure daß hiedurch einiger Aufenthalt verursacht worden, so kann ich Ew. Wohlgeboren..Aufmerksamkeit nicht dankbar genug anerkennen GWBB47,251,13 Reichel 27.9.30 eine Art Ankündigung [
des Singspiels ‘Scherz, List u Rache’]..hernach mag etwa Göschen..Gevatterstelle vertreten daß wir mit dem mechanischen der Ausgabe, sie geschehe
n. wie sie wolle, nichts zu thun haben GWBB8,243,25 Kayser 14.8.87 [
betr Mitgliedschaft in der ‘Societas Regia Philomathica Varsaviensis’] Insofern
n. freylich meine hohen Jahre nicht zulassen an Ihrer edlen Thätigkeit lebhaften Antheil zu nehmen, so verfehle nicht..zwey Männer [
Riemer u Göttling] zu empfehlen GWBB47,94,14 Niemcewicz 7.6.30 K 16,297 Maskenz 1818 Festz 871 B17,39,18 Eichstädt 29.1.04 49
1,383,13 Blumenmalerei B42,376,28 Zelter [Ende Jun 27]
uö redupliziert zu Ruhe, Gelassenheit auffordernd, beschwichtigend N.,
n., sagte Aurelie [
zu Wilhelm], es ist spät, wir wollen nicht streiten GWB22,195,16 Lj V 10 [
Scapine:] Seh' ich eine Nase,|Möcht' ich sie zupfen;|.. [
Doktor:]
N.!
n.! bei diesem sanften Paroxysmus|Wollen wir's bewenden lassen!|Daß ja der tolle Dämon nicht sein Spiel|Zum zweitenmal mit meiner Nase treibe! GWB12,140 ScherzLR 491 [
Mutter:] Laß dir die Suppe schmecken..Daß sie nicht kalt wird!. Hier ist der Löffel! hier! (Sie nöthigt ihn zu essen.) [
Vater:]
N. n., nur nicht zu hastig GWB13
1,40,10 Was wir bringen [1802] 17,208,7 GrCoph IV 4 14,148 Faust I 2998
uö in konstatierenden bzw relativierenden Fügungen wie ‘es, etw sei n.’, ‘sei es n. daß/weil’, auch ‘dem sei n. wie ihm sei’ [
betr Zinnformationen] Könntest du mir nun..hierin einen Beytrag geben..es sey
n. an aufklärenden Druckschriften, geschriebenen Notizen, merkwürdigen Stufen GWBB24,41,22 Trebra 24.11.13 K Bei allen eingehenden Zeichnungen, sie seien
n. Producte von Mahlern oder Bildhauern, wird hauptsächlich die Erfindung unser Urtheil lenken GWB48,9,15 Preisaufg 1799 [Meyer/G] wie keine unserer Gemüthskräfte sich..leicht irre machen läßt, es sei
n., daß man zum Wahren oder zum Falschen hinschreite; so.. GWB36,56,3 TuJ 1810 [
Lili auf einer Gesellschaft] ihre Anziehungsgabe that sich mehr hervor; es sei
n. weil sie hier gegen viele Menschen stand, daß sie sich lebhafter zu äußern..Ursache fand GWB29,41,13 DuW 17 Dem sei
n. wie ihm sei, der Engländer, dem wir die bisherige Aufklärung schuldig sind, äußert sich folgendermaßen:.. GWB49
1,277,1 Mantegna,Triumphzug 42
2,137,8 MuR(233) 28,11,22 DuW 11
uö in der Paarformel ‘n. - oder’ iSv entweder Entwicklung der Phänomene der Cultur..Man betrachte sie
n. als ein Ganzes der Gegenwart oder der Succession oder als beydes zugleich GWBB15,197,16 Schiller 11.3.01 B42,269,2 Carlyle 20.7.27 c
eine (vermeintlich) unabänderliche Tatsache ausdrückend, für eben, halt; wiederholt ‘n. so’ [
Gretchen mBez auf Mephisto:] wenn er da ist, könnt' ich nimmer beten,|.. [
Faust:] Du hast
n. die Antipathie! GWB14,176 Faust I 3501 ich..möcht..niemand sehn als Sie..Sie sind
n. da um geplagt zu werden. Liebe Frau werden Sie's nur nicht überdrüssig GWBB3,209,5 ChStein [Jan 76] (vgl B3,302 u B7,377) [
Satyros:] Ihr tragt ein verflucht weites Gewand. [
Hermes:] Das ist
n. so die Landesart GWB16,89 Satyros 216 [
Soest:] Bist du toll? was kommt dir ein! [
Jetter:] Dumm genug, daß einem so etwas einfällt — Es ist mir
n. so GWB8,212,16 Egm II 9,31 LauneVerl 420 43,225,20 Cell II 4
uö in der Fügung ‘n. einmal’; auch mit der Konnotation des Fatalistischen, Resignativen sowie in sentenzhafter Formulierung [
Marthe:] Und ihr, mein Herr, ihr reis't so immer fort? [
Mephisto:] Ach, daß Gewerb und Pflicht uns dazu treiben!|Mit wie viel Schmerz verläßt man manchen Ort,|Und darf doch
n. einmal nicht bleiben! GWB14,154 Faust I 3088 Silhouetten..Stoßt euch nicht an die weißen Läppchen und barbarischen Uniformen. Das kann
n. einmal nicht anders gemacht werden GWBB22,16,3 Christiane 15.1.11 Dass du so geplagt bist mit kleinen Geschäften ist
n. einmal Schiksal GWBB4,192,7 Lavater 6.3.80 Die Menschen sind
n. einmal so, daß jeder, was er thun sieht, lieber selbst vornähme GWB26,167,2 DuW 3 18,255,23 Märchen 38,41,18 AnekdoteWerth
uö d
kontrastiv; bei Negation iSv aber, jedoch, zwar; auch intensivierend ‘n. aber’ Du willst daß ich meine Tisch Gesellschafft beschreiben soll. Ich will anfangen, aber ganz
n. wohl nicht. Dr. Ludwig unser Wirth.. GWBB1,20,22 Cornelia 6.12.65 ich behauptete, eine abgesonderte Philosophie sei nicht nöthig, indem sie schon in der Religion und Poesie..enthalten sei. Dieses wollte er [
ein studentischer Stubennachbar]
n. keineswegs gelten lassen GWB27,11,5 DuW 6 sagte sie [
Julie auf die Frage, ob ihr einer der Studenten gefalle]: Ja freilich, wenn er recht seltsam aussieht! — Da
n. unsere jungen Studirenden es niemals daran fehlen lassen, so hatte sie oft Gelegenheit an einem..Theil zu nehmen GWB24,131,19 Wj I 8 [
Theorie Demokrits] Die [
durch Druck]..harte und anders gefärbte Luft spiegle sich in den nassen Augen. Das Dichte
n. werde nicht aufgenommen, das Wäss'richte aber seihe durch GWBN3,4,19 FlH I [
mBez auf die Verehrer Lili Schönemanns] Die Jüngeren..erschienen..als Wohlbekannte; die Mittleren, mit einem gewissen verbindlichen Anstand..
N. aber die alten Herren waren ganz unerträglich mit ihren Onkelsmanieren, die..sogar einen Kuß verlangten GWB29,158,28 DuW 19 29,26,23 DuW 16 B39,4,11 Nagler 2.11.24 32,304,25u305,14 ItR [Moritz] 19,205,19 BrSchweiz I
uö ‘ob n. gleich’ iSv obschon, obzwar Ob
n. gleich zu unserer Zeit Gebäude dieser Art nicht leicht zur Wirklichkeit gelangen dürften, so achtete der..Künstler doch für Pflicht, zu zeigen, daß ein solches Prachtgerüste..auf einer innern Möglichkeit gegründet sei GWB49
2,192,25 Pentazonium Vimariense [G/Meyer] Ich verglich dich..einer..Mühle, die..Wasser braucht und..Waizen die Fülle nöthig hat. Ob du
n. gleich, als ein organisches Wesen, dieß alles selbst besitzest und hegst, so forderst du doch von außen Zufluß in deinen Mühlgraben und zahlreiche Mahlgäste GWBB47,274,5 Zelter 5.10.30 B42,176,21 Soret 8.5.27
uö(selten) e
konditional; beim Setzen einer Hypothese, eines Axioms uä auch iSv folglich, mithin, dementsprechend; wiederholt ‘wenn n. - so’ [
mBez auf die Idylle ‘Die Kapelle im Walde’ von Louise Brachmann] Wäre es
n. den Deutschen möglich sich zu bilden, und eine solche Person lernte, was doch zu lernen ist, in Absicht auf innere und äußere Form des Gedichts; so könnte daraus was recht gutes entstehen GWBB13,53,6 Schiller 3.2.98 [
Hartenberg] Denke man sich
n. uralte Rüstern (Ilmen) sich fast zur Höhe des Schlosses erheben..so hat man schon ein interessantes Gemälde GWBT8,99,24 v 27.8.21 Vom Vater hab' ich die Statur,|..Von Mütterchen die Frohnatur|..Sind
n. die Elemente nicht|Aus dem Complex zu trennen,|Was ist denn an dem ganzen Wicht|Original zu nennen? GWB3,368 ZXen VI 1832 Wenn man
n. nimmt, daß die Vulcane..bis Cassel hinauf und..bis Frankfurt..fortgehen, so würde es eine..höchst interessante Untersuchung werden, ob und wie sich die..vulcanische Wuth des gedachten großen Erdstriches an dem..Grundgebirge des Thüringerwaldes gebrochen GWBB5,24,5 Ernst II 27.12.80 T1,293,22 v 11.10.86 43,231,1 Cell II 4 B48,4,10 Zelter 6.11.30
uö f
in emphatischer Hervorhebung eines Sachverhalts iSv gerade, ausgerechnet; mehrf ‘n. gar nicht’ iSv erst recht nicht; auch ‘n. nicht?’ iSv etwa nicht? [
Marie zu Lerse, mBez auf Weislingen:] Und
n. jenen Mann soll ich wiedersehen. Schon der Gedanke zerstört die Eintracht meines Innern GWB13
2,337 Götz
3 Plp Wie schmerzlich wir den Verlust unseres verehrten..Lord Byron empfinden..Jetzt
n. gar, wo der Ort, den er in Griechenland zuerst betreten [
Missolunghi, am 22.4.26 von den Türken eingenommen], zu Grunde gegangen..ist GWBB41,86,3 Sterling 30.6.26 K bedient sich das Volk dessen [
eines Säulengangs od Vorhofs] zu seinem Bedürfniß..An öffentlichen Gebäuden läßt sich das Volk sein Recht
n. gar nicht nehmen, und das ist's, worüber der Fremde durch ganz Italien Beschwerde führt GWB30,74,20 ItR [
mBez auf Zeichnungen von CDFriedrich] der Fall..daß unsere Herrschaften..gerade diese..sich sehr gern zugeeignet hätten. Sollten sie
n. nicht von uns verlangen können, daß wir sie ihnen zuerst anböten? GWBB22,350,8 Meyer 23.4.12 17,276,9 Bürggeneral 8 B42,266,14 Kanzl Müller 20.7.27
uö C
Interj; Achtung, Aufmerksamkeit heischend, auch eine reservierte Haltung implizierend; auch redupliziert [
Mephisto:] Der ganze Hof bewegt sich auf einmal.|..
N.! sie versammeln sich im weiten Raum|Des alten Rittersaals, er faßt sie kaum GWB15
1,78 Faust II 6371 [
Mutter zum Vater:]
N.! was soll denn das schon wieder? GWB13
1,39,13 Was wir bringen [1802] [
Plutus:] Ich tauch' ihn [
den Heroldsstab] rasch in Sud und Gluth. —|
N.! Masken seid auf eurer Hut.|..Wer sich zu nah herangedrängt|Ist unbarmherzig gleich versengt GWB15
1,49 Faust II 5742 [
Wilhelm über die Schauspieler:] Überhaupt dünkt mich, hätten alle ihre Sache recht gut gemacht..—
N.,
n.! mehr oder weniger! sagte Herr Melina GWB52,6,27 ThS IV 1 34
1,22,16 Rochusf 27,363,15 DuW 10 39,245 Urfaust 139
uö D
Konjunktion 1
als [
Brautvater zu Götz:] Ich hatte keinen rothen Heller Reisegeld im Sack..
N. er [
Gerichtsassessor Sapupi] sah, daß mir's Wasser an die Seele ging, da warf er mir zwei davon [
Goldgulden] zurück GWB8,78,19 Götz
2 II
uö(selten) 2
temp mit kausaler Tönung: nachdem, (jetzt) da/wo, auch iSv seit N. die Wälder ewig sprossen,|So ermuthigt euch mit diesen,|Was ihr sonst für euch genossen|Läßt in andern sich genießen GWB6,20 Div Im Gegenwärtigen Vergangnes 17
N. aber Friede tröstend wiederkehret,|Kehrt unser Sinn sich treulich nach dem Alten,|Zu bauen auf was Kampf und Zug zerstöret GWB4,16 Herrn Staatsminister vVoigt 25 [
Achilles mBez auf Lessing:] Vormals im Leben ehrten wir dich, wie einen der Götter,|
N. du todt bist, so herrscht über die Geister dein Geist GWB5
1,254 Xen 338(479) [Schiller] [
Egmont zu Ferdinand, über Clärchen:]
N. ich sie dir empfehle, sterb' ich ruhig GWB8,302,9 Egm V B47,112,12 August 25.6.30 8,161,11 Götz
2 V
uö no
das Jiddische imitierend zu ‘nun’ B1b do wären alle Jüdlich..die wären alle gegange komme an's grose grause rothe Meer.
N. was sagt ehr dozu? GWB37,59,15 Judenpredigt
uö(ebd) Syn zu A
jetzt jetzund jetzunder nu nunmehr zu A1a anjetzt augenblicklich derzeit derzeitig eben gegenwärtig gerade just momentan soeben sogleich unverzüglich zu A1c derzeit gegenwärtig zu A2 derweil derweilen einstweilen einweil indem indessen intermittelst inzwischen mittlerweile seitdem seither unterdessen vorläufig währenddessen zu A3 heute heutigestags heutzutage mitlebend zu D1 als da zu D2 da nachdem seit so sobald Katherina MittendorfK.
M.