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mist

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Mist

Bd. 3, Sp. 670
Mist 1. Auf a Küppe1 Mist gefind't män auch a Fingerl2. (d.-deutsch. Warschau.) 1) Kupa, polnisch = Haufen. 2) Ring. – Da, wo man es vielleicht am wenigsten erwartet, bietet sich ein Gewinn oder Vortheil. Aus dem Schmuz selbst kann man einen Werthgegenstand herausziehen. 2. Auf meinem Miste kratzen keine solche Hennen, sprach ein Bauer, als er geputzte Damen sah. – Eiselein, 468; Hoefer, 104. 3. Auf solchem Miste wachsen solche Pilze. 4. Da sitzt sie auf dem Mist, nimm sie wie sie ist. – Simrock, 7040a. 5. De beste vnd fetteste myst, de vp den acker kompt, is des herren oege. – Tappius, 170b u. 172a. 6. De Mes is de halwe leiwe Hergod up'n Lanne. – Schambach, II, 704. Der Mist ist der halbe liebe Herrgott auf dem Lande, d.h. von der angemessenen guten Düngung des Ackers hängt die Möglichkeit einer guten Ernte gleichsam zur einen Hälfte ab, während die andere Hälfte von der erforderlichen Witterung, von rechtzeitigem Regen und Sonnenschein bedingt ist, den Gott geben muss. Die Russen: Mist geht dem Bauer vor Ahnen. – Mist hat beim Bauer den Rang der ersten Klasse. (Altmann VI, 426.) 7. De Mess möt knappen1 und nich sappen2. (Mecklenburg.) 1) Beim Unterpflügen trocken sein. 2) Soll nicht nass sein. 8. Der allerbeste Mist auf dem Acker ist des Herrn Auge. – Lehmann, II, 61, 79. Holl.: De beste mest op den akker is des meesters oog en voet. (Harrebomée, II, 84b.) 9. Der Mist folgt keinem Acker. – Graf, 65, 19. Bei Beurtheilung, ob etwas als Haupt- oder Nebensache (s. Hohlring) anzusehen sei, dient auch die Bestimmung der Sache; daher gilt der zur Bewirthschaftung eines Hofs vorhandene Dünger nicht unbedingt als Zubehör desselben. So lange er beim Hause oder auf einer Lagerstatt zu Hauf liegt, gehört er zur Fahrniss des Guts und ist veräusserlich; ist er aber auf den Acker verfahren und ausgebreitet, so gehört er zur Liegenschaft oder folgt dem Acker. Mhd.: Der mist volgit dich eyme acker. (Ortloff, III, 92.) 10. Der Mist hat das Recht zu stinken, wo er ist. 11. Der reife Mist am schwersten ist. – Eiselein, 468. Lat.: Maturum stercus importabile pondus. (Eiselein, 468; Binder II, 1805; Fac. fac., 32.) 12. Ein newer Mist ist nirgend dienstlicher als in die wissenäcker. – Henisch, 696, 37. Lat.: Stercus recens non nisi pratis utile est. (Henisch, 696, 38.) 13. Es dungt kein Mist den Acker besser, als den des Herrn Fuss mitbringt. – Coler, 209; Simrock, 7038; Sailer, 266; Körte, 4263; Körte2, 5347; Boebel, 134. n.: Den beste giødning falder af huusbondens skoe. (Prov. dan., 232.) Lat.: Stercus optimum domini vestigia. (Eiselein, 128; Binder II, 3205.) 14. Es gibt keinen bessern Mist als den, der an des Herrn Stiefeln ist. 15. Es mistet kein myst den acker so wol, als der dreck, den der herr mit seinen Füssen dar aufftregt. – Tappius, 170b; Henisch, 768, 66. 16. Es weiss sich viel der Mist, weil er mit Schnee bedeckt ist. »Was überhebst dich, Mist, dass du mit Schnee gedecket bist.« (Eiselein, 467.) 17. Et ös glîk e Bösske mehr Mest; wenn de Hund underm Dösche liggt. (Dönhofstädt.) 18. Fahr deinen Mist zu Felde, weil du Schultheiss bist. – Simrock, 9277. Mhd.: Darumb die weil du amptmann bist vergess nit uszufüren mist. (Morszheim.) – Lass aus dem hof füren deinen mist mit vortheil weil du schultheisz bist; aber doch baw zuvor ein haus, der mist kompt hernach auch hinausz. (Kirchhof, Wend Vnmuth.) – Sô dû schultheize bist sô fäer ûz dînen mist, so wirt behoft dîn mist sô dû nümme schultheize bist. (Heinzelin.) (Zingerle, 135.) 19. Fauler Mist ist gut anzulegen. 20. Füre Mist, dieweil du Schösser bist. – Agricola II, 160; Latendorf II, 14; Petri, II, 320; Simrock, 7036. 21. Groben Mist fegt man mit groben Besen. 22. Halber Mist genügt, wenn man im Sommer pflügt. Frz.: Labour d'été vaut fumier. 23. Je elter ein mist, je weniger er dungt. – Henisch, 768, 61. Lat.: Quo stercus vetustius est, hoc minus valet. (Henisch, 768, 62.) 24. Jeder bleib' auf seinem Mist. Lat.: Tuam ipsius terram calca. (Binder I, 1758; II, 3358; Erasm., 214; Philippi, II, 224; Seybold, 609.) 25. Jeder macht Mist, also wie er ist. – Körte, 4264; Simrock, 7035. 26. Kein mist dünget so wol, als der kat, den der herr mit seinn füssen drauff tregt. – Franck, II, 42b; Lehmann, 366, 21; Lehmann, II, 126, 108. »Dessgleichen Aristoteles vns auch dermassen berichtet das, vnd sagt, es sei kein besser mist vnd der dem acker nützer ist, denn den der haussuatter selb tregt an schuhen vnd in acker legt, das heysst, das man selb selb zusiht, verlass sich sonst niemandt nicht, wenns recht soll werden aussgericht.« (Waldis, III, 94, 285.) n.: Bondens føed giør ageren fed. (Prov. dan., 164.) 27. Kommt der Mist im wachsenden Mond aufs Land, so nimmt das Unkraut überhand. »Es haben auch die bawren hier im Lande eine Regel, das der Mist, der im wachsenden Monden auffs Land geführet wird, bringt gern viel Unkrauts.« (Coler, 302b.) 28. Mach' Mist, diewîl d' Landpfleger bist. – Sutermeister, 31; Körte, 4262. 29. Mancher meint, er müsse allen Mist aussführen. – Lehmann, 85, 31. 30. Mess is de klöögst Ackersmann. (Seehausen.) – Firmenich, III, 123, 15. 31. Mist geit üb'r List. (Bern.) – Zyro, 36; Körte, 4261; Eiselein, 464; Simrock, 7034; Braun, I, 2729. Dies Sprichwort hatte Sal. Landolt, ein schweizerischer Landvogt, über sein Thor geschrieben, um dadurch seinen Bauern das Räthsel zu lösen, dass seine Aecker reichlichern Ertrag gäben als die ihrigen. Holl.: Versche mest is meestal best. (Harrebomée, II, 84b.) 32. Mist hät'n Aust in de Kist. – Eichwald, 1315; Schlingmann, 1012. 33. Mist ist den Bauern der heilige Christ. (Anhalt.) 34. Mist kann nichts als stinken. (S. Dreck 58.) Mhd.: Ouch ist reht daz der mist stinke swâ er ist. (Iwein.) (Zingerle, 192.) 35. Mist kompt auch vom Adel vnd kan doch nichts als ein bösen Rauch machen. – Lehmann, 137, 21. 36. Mist lescht auch Feur. – Lehmann, 401, 68. 37. Mist thut mehr Wunder als die Heiligen. 38. Mist un Butter kann me dünne trecken. (Sauerland.) 39. Mist und todte Körper muss man bald in die Erde bringen. (Köln.) – Boebel, 134. 40. Niemand kann allen Mist wegführen, er mag sich noch so sehr tummeln und rühren. 41. Soll der Mist nicht stinken, so muss man nicht rühren. 42. Unten Mist, oben rauh, gibt 'nen guten Sommerbau. – Bair. Hauskalender. 43. Vîl Mässt, vîl häst. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 72. 44. Wann der Mist faul ist, ist er gut anzulegen. – Fischart, Prakt., in Kloster, VIII, 557. 45. Wär kann gegen ein Foiar (Fuder) Mess anstinken. – Schambach, I, 59. Ein Bauer, der von einem Beamten hart angelassen und mit der grössten Grobheit behandelt wurde, schwieg dazu, liess sich alles ruhig gefallen und versuchte dann sein Schweigen zu rechtfertigen, indem er ausrief: »Wer kann gegen ein Fuder Mist anstinken!« womit er sein Unvermögen, eine gleiche Grobheit auszuüben, aussprechen wollte. 46. War Mess is, kehrt Gottes Segen in. (Ostfries.) – Bueren, 1213; Hauskalender, I. 47. Was eim auf eigenem Miste wuchs, das borgt man nie von Rab' und Fuchs. – Eiselein, 468. 48. Wenn de Mess braof stinkt, so gifft Regen. (Altmark.) – Danneil, 268. 49. Wer auf dem Miste geboren ist, will auch auf dem Miste sterben. Frz.: Qui naist en fumier mourir y veut comme héritier. (Leroux, II, 303.) 50. Wer bei dem Miste räuchert, verdirbt Müh' und Weihrauch. 51. Wer Mist will fahre, darf's Strau nit spare. (Frickthal im Aargau.) – Schweiz, II, 184, 42. 52. Wer seinen Mist will verscherz', der muss ihn fahren im März. (Sachsen.) – Boebel, 83. 53. Wo der Mist fehlt, sorblet der Bûr. (Hauenstein im Aargau.) – Schweiz, II, 184, 24. 54. Wo Möst öss, kömmt Möst hen; op de rêne Städ schmitt man nich. – Frischbier2, 2636. 55. Wo wend't Mistes, da wend't auch Christes (Christus). (Eifel.) Wo nicht gedüngt wird, bleibt der Segen Gottes aus. 56. Wun em äm Mäst wält, schtäinjkt e. – Schuster, 941. 57. Ze vil Mässt det Kîre frässt. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 73. 58. Auf dem Miste geboren und aus Dreck zusammengesetzt. So schildert Tacitus (homines stercore nati lutoque compositi) den römischen Pöbel; aber ist der eigentliche, wie der Gesinnungspöbel je von anderer Zusammensetzung? 59. Auf dem Miste sterben. In den elendesten Umständen. Frz.: Il mourra sur un fumier. (Kritzinger, 337b.) 60. Auf den Mist kommen. In eine unangenehme Lage. 61. Auf seinem eigenen Miste sein. Sich auf seinem Eigenthum befinden. 62. Auf seinem Miste ist der Hahn ein Herr. – Eiselein, 270. 63. Auf seinem Miste krähet der Hahn. – Eiselein, 270. 64. Auff seinen Mist kommen. – Franck, Zeytbuch, I, XXXIIIa. 65. Da ist kein Mist zu machen. 66. Das ist (nicht) auf seinem Miste gewachsen. – Simrock, 7043. Das hat er (nicht) erdacht, erfunden. Frz.: Cela est de mon crû. (Kritzinger, 194a.) 67. Der ist auf dem Miste nichts nütze (oder: zu schlecht). Der Taugenichts. 68. Doas is nig uf sem Miste gewachsen. (Schles.) – Frommann, III, 242, 28; für Franken: Frommann, VI, 320, 279. Frz.: Cela ne vient pas de son estoc. (Kritzinger, 289a.) 69. Einem etwas auf seinem Miste sagen. In seinen vier Pfählen, im eigenen Hause. 70. Er ist nid vom Mist ufg'lese. (Luzern.) 71. Er meint, sein Mist sei der beste. – Zeiller, Collect., 1658. 72. Er rührt in jedem Mist. 73. Er soll mir nur auf meinen Mist kommen. Drohung. 74. Er will blos auf seinem Miste (seinen Mist) scharren. 75. Er wird dort nicht viel Mist machen. Nicht lange dort sein. »Aber ich gedacht da nicht lange Mist zu machen.« (Simplic., 638; III, 494; IV, 675.) 76. Es ist nicht lange Mist zu machen. »In solchen hendlen ist nit langer Mist zu machen.« (Rollwagenbüchlein, XXXIII.) Es ist kein Aufschub, kein Zögern gestattet. 77. Etwas auf den Mist werfen. Frz.: On a jetté cela au coffre aux ordures. (Kritzinger, 492b.) 78. He is upn Mess. – Schütze, III, 94. Er ist in Schulden oder Noth gerathen. 79. Jemand auf seinem Miste angreifen. Auf seinem eigenen Grund und Boden. 80. Man sollt' ihn in'n Mist vergraben. (Nürtingen.) 81. Mist auf ein gedüngtes Feld tragen. – Altmann VI, 521. 82. Mist aus sechsunddreissig Gruben. So nannte man in den funfziger Jahren in den Vereinigten Staaten Nordamerikas die Zusammenstellung von Mittheilungen aus den verschiedenen deutschen Vaterländern. 83. Wie mit Mist fahren. – Campe, Wb., III, 301. Sehr langsam fahren. 84. Er hat seinen Mist ausgeführt. – Mathesius, Postilla, CCXVIIa. In dem Sinne: sein Schäfchen ins Trockne gebracht. 85. Gegen en Fö'r Mess kann 'n doch nich anstinken, haar Bûr Meier seggt, as de Afkat em bereden wull, he schull gegen sînen adlichen Gôdsherrn klagen. – Schröder, 766. 86. Mist bleibt zu jeder Zeit Mist, wenn auch Weihrauch darauf geschrieben ist. – Grandjean, I, 45. 87. Mist ist der Bauern List. 88. Was Mist gibt, geht über Zucker. – Gotthelf, Käthi, 91. 89. Wenn ich Mist hätte, brauchte ich den Herrgott nit, sagte der Bauer, als der Pfarrer ihm vorhielt, wie er Weizen ernten könne, wenn er nicht gedüngt habe. 90. Wo sich der Mist mehrt, mehrt sich auch das Geld. (Wienerwald.)
11070 Zeichen · 370 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    mistst. M. (a?)

    Köbler As. Wörterbuch

    mist , st. M. (a?) nhd. Mist ne. manure (N.) Hw.: s. mehs*; vgl. ahd. mist (st. M. a?) ÜG.: lat. rudus (N.) GlPW Q.: GlP…

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    mistst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    mist , st. M. (a) nhd. Nebel, Gesichtsverdunkelung Vw.: s. gedwol-, wæl- E.: germ. *mihsta-, *mihstaz, st. M. (a), Nebel…

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    mistst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    mist st. m. , mhd. mist st. m. n., nhd. mist; as. mist, mnd. mest, mist ( s. v. mes); got. maihstus. — Graff II,882. mis…

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MISTstm. stn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    MIST stm. ( stn. ? s. u. ) vgl. Graff 2,882. goth. maíhstus , vgl. Diefenb. g. wb. 2, 12. Wackern. in der zeitschr. 7,12…

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    mistM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    mist , M. nhd. tierischer Kot, Mist, Dünger, Stallmist, Misthaufe, Misthaufen, Mistablage (Bedeutung örtlich beschränkt)…

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mist

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Mist , des -es, plur. car. ein Wort, welches überhaupt einen vermischten Körper der schlechtesten verächtlichsten Ar…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Mist

    Goethe-Wörterbuch

    Mist in ‘Faust’ im Reim auf ‘Christ’ GWB 14,146 Vs 2952 1 als Stoff, Substanz a Exkremente von Nutztieren, auch vermisch…

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Mist

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Mist ( Stallmist ), s. Dünger und Düngung , S. 276.

  9. modern
    Dialekt
    Mist

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Mist [Mì Dollern ; Met Mü. Su. Hlkr. Logelnh. Dü. M. Rapp. Geisp. NHof K. Z. Han. ; Mìt Str. Betschd. ] m. Mist. Von …

  10. Sprichwörter
    Mist

    Wander (Sprichwörter)

    Mist 1. Auf a Küppe 1 Mist gefind't män auch a Fingerl 2 . ( Jüd.-deutsch. Warschau. ) 1 ) Kupa, polnisch = Haufen. 2 ) …

  11. Spezial
    Mist

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Mist m. (-[e]s) 1 (Mistdünger) coltöra f. 2 (tierischer Kot) ciorda f. 3 ‹fig› (Ramsch, Plunder) plunder m. , grafl m. ,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mist

995 Bildungen · 814 Erstglied · 178 Zweitglied · 3 Ableitungen

mist‑ als Erstglied (30 von 814)

Mist(e)leⁿ

Idiotikon

Mist(e)leⁿ Band 4, Spalte 540 Mist(e)leⁿ 4,540

Mistbahre

SHW

Mist-bahre Band 4, Spalte 683-684

Mistbauer

SHW

Mist-bauer Band 4, Spalte 685-686

Mistbeet

SHW

Mist-beet Band 4, Spalte 685-686

Mistbeine

SHW

Mist-beine Band 4, Spalte 685-686

Mistbesen

SHW

Mist-besen Band 4, Spalte 685-686

Mistbiene

SHW

Mist-biene Band 4, Spalte 685-686

Mistbock

SHW

Mist-bock Band 4, Spalte 685-686

Mistbrett

SHW

Mist-brett Band 4, Spalte 685-686

Mistbrühe

SHW

Mist-brühe Band 4, Spalte 685-686

Mistbutzen

SHW

Mist-butzen Band 4, Spalte 685-686

Mistbäre

SHW

Mist-bäre Band 4, Spalte 683-684

Mistdieb

SHW

Mist-dieb Band 4, Spalte 685-686

Mistdiel

SHW

Mist-diel Band 4, Spalte 685-686

Mistecke

SHW

Mist-ecke Band 4, Spalte 685-686

Mistfinger

SHW

Mist-finger Band 4, Spalte 685-686

Mistfink

SHW

Mist-fink Band 4, Spalte 685-686

Mistfliege

SHW

Mist-fliege Band 4, Spalte 685-686

Mistfurche

SHW

Mist-furche Band 4, Spalte 687-688

Mistgabel

SHW

Mist-gabel Band 4, Spalte 687-688

Mistgeld

SHW

Mist-geld Band 4, Spalte 687-688

Mistgrube

SHW

Mist-grube Band 4, Spalte 687-688

Mistgrübe

SHW

Mist-grübe Band 4, Spalte 687-688

Misthacke

SHW

Mist-hacke Band 4, Spalte 687-688

Misthahn

SHW

Mist-hahn Band 4, Spalte 687-688

Misthaken

SHW

Mist-haken Band 4, Spalte 687-688

mist als Zweitglied (30 von 178)

Konformist

RDWB1

Konformist m человек, исповедующий англиканскую веру конформист, соглашатель, приспособленец

AKADEMIST

DWB2

DWB2 AKADEMIST m. DWB2 aus frz. académiste; im dt. vom 17. bis 19. jh. gebräuchlich neben akademikus; durch akademiker verdrängt. DWB2 DWB2 …

ALARMIST

DWB2

alar·mist

DWB2 ALARMIST m. DWB2 kassandrarufer, politischer schwarzseher ( von gleichbed frz. alarmiste): DWB2 1798 wiewohl .. auf das geschrei der al…

Alchemist

Wander

Alchemist 1. Die Alchemisten haben fünferlei Beute: sie verthun das Gut, verderben die Zeit, beschweren das Leben, schwächen den guten Namen…

Alchimist

Pfeifer_etym

Alchimie, auch Alchemie f. Die Bezeichnung für die mittelalterliche Chemie, insbesondere die ‘Goldmacherkunst, Schwarze Kunst’, mhd. alchimī…

ANATOMIST

DWB2

anatom·ist

DWB2 ANATOMIST m. DWB2 zu anatomie . älter für anatom , auch übertr.: DWB2 1529 in: Schulz/B. fremdwb. (1913)1,33. ⟨1554⟩ es (das kind im mu…

Atomist

GWB

atom·ist

Atomist auch ‘A-e’ Vertreter der antiken Atomistik bzw der philos Korpuskulartheorie gibt es unter den Neueren einige, die .. die Meinung Pl…

Bändmist,Bandmist,Bandenmist

RhWBN

Bänd-mist,Band-mist,Banden-mist (s. S.) Kemp-SPeter UWeiden Vinkr (-ŋkm-), Mörs-Hosnbeck (-ntm-), Geld (-ən-) m.: -haufen.

Bauermist

RhWB

bauer·mist

Bauer-mist -mezs Bergh-Glessen Hüchelhv m.: der Dünger, den ärmere Leute, die selbst keinen Acker haben, an Bauern gegen Entgelt überlassen …

Bauernmist

PfWB

bauern·mist

Bauern-mist m. : 'Quecke (Triticum repens)', -mischt [BZ-Rohrb ( Wilde 76)]. —

Bigamist

Pfeifer_etym

biga·mist

Bigamie f. ‘Doppelehe’. Zu griech. gámos (γάμος) ‘Hochzeit, Ehe’ (s. Polygamie) gehörendes griech. dígamos (δίγαμος) ‘doppelt verheiratet, z…

Blumíst

Adelung

blum·ist

Der Blumíst , des -en, plur. die -en, ein im gemeinen Leben übliches Zwitterwort, mit einer ausländischen Endung, einen Liebhaber von Blumen…

BOHEMIST

DWB2

DWB2 BOHEMIST m . DWB2 bildung zu mlat. Bohemia f. ‘Böhmen’, jünger auch abl. von DWB2 boheme f . DWB2 DWB2 1 wissenschaftler, der sich mit …

Brachmist

Campe

brach·mist

Der Brachmist , des — es, o. Mz. in der Landwirthschaft, der Mist oder Dünger, der in die Brache geführt wird.

büffelmist

DWB2

bueffel·mist

büffelmist m . : ⟨1493⟩ Petrus de Crescentiis, nutz d. ding (1518)20 c . 1965 frankf. allg. ztg. (17.7.)65 d .

CHEMIST

DWB2

DWB2 CHEMIST m . DWB2 kürzung aus älterem alchimist m. ; bis zur 2. hälfte des 18. jhs. orthographische schwankungen zwischen chymist und ch…

Chrīsmist

Idiotikon

Chrīsmist Band 4, Spalte 539 Chrīsmist 4,539

Chüemist

Idiotikon

Chüemist Band 4, Spalte 539 Chüemist -ue- 4,539

dehsenmist

KöblerMhd

dehsen·mist

dehsenmist , st. M. nhd. „Dachsenmist“, Dünger aus Nadelholzzweigen E.: s. dehse (1), mist W.: nhd. DW2- L.: Lexer 379a (dehsenmist)

DYNAMIST

DWB2

DWB2 DYNAMIST m. DWB2 personenbezeichnung zu dynamismus m. anhänger der lehre des dynamismus: DWB2 1855 anstatt sich in dieser frage vor dem…

economist

LDWB1

economist [e·co·no·mịst] m. (-sć) 1 Betriebswirt m. 2 Wirtschaftswissenschaftler m.

erdamist

AWB

erda·mist

erdamist st. m. ( oder n. ) — Graff II,883. erde-miste: dat. sg. Np 82,11. Mist, Dünger ( der Erde ) : sie uuurden gelih demo erdemiste die …

Ableitungen von mist (3 von 3)

bemisten

DWB

bemisten , stercore replere, stercorare, nnl. bemesten: erwehlt sie ( die sau ) nicht im stall ein besonderes plätzlein, welches sie nicht b…

miste

DWB

miste , f. miststätte; ahd. sterquillium, sterquilinium mistunnea, mistun Steinmeyer-Sievers 1, 254, 16 ; mhd. misten, ags. engl. mixen; ste…

vermisten

FindeB

* vermisten swv. verderben Teichn.