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Kuchen

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Kuchen

Bd. 2, Sp. 1657
Kuchen 1. Alte Kuchen und böse Gewohnheit muss man brechen. Frz.: Gâteau et mauvaise coutume se doivent rompre. (Bohn I, 19.) 2. Auch gefülltem Kuchen schadet die Butter nicht. 3. Bamme (wenn man) für 'n Tâler Kuche bäckt, erspart me für'n Batze Brûd. (Meiningen.) – Frommann, II, 409, 47. 4. Der Kuchen schmeckt immer nach der Bäckerin. – Reinsberg I, 134. n.: Kagen er altid konenliig. (Prov. dan., 331.) 5. Ein Kuch vber den Zaun vnd einen wieder herüber. – Eyering, II, 137. 6. Ein Kuchen, der lange im Bratrohr steht, bäckt gut aus. Um zu sagen, dass ein Mädchen, das lange auf einen Freier wartet, einen um so zuverlässigern finden werde, hatben die Böhmen das Sprichwort: Je länger der Kuchen im Bratrohr steht, desto besser wird er dem Gaste schmecken. Böhm.: Čím déle hnĕtinka v troubĕ stoji, tem lepšího hosta se dočeká. (Čelakovský, 385.) 7. Ein Stück Kuchen in Ruh ist besser als eine Pastete im Streit. n.: Bedre en kage med ro end to med uro. (Prov. dan., 478.) 8. Einen Kuchen, den man verschenken will, zerbricht man nicht. Schwed.: Den kakan, man will ha till heders, bryter man ej. (Wensel, 15.) 9. Es ist schlimm, Kuchen backen ohne Butter und Mehl. Holl.: Het is kwaad koeken bakken zonder vuur of vet. (Harrebomée, I, 426b.) 10. Immer Kuchen verdirbt den Appetit. Frz.: On se soûle bien de manger tartes. (Bohn I, 43.) 11. Jeder kann sich seinen Kuchen so süss backen, als er will (als er Zucker hat). Holl.: Hij kan zijne koekjes zoo zoet bakken, als hij wil. (Harrebomée, I, 426b.) 12. Jeder scharrt auf seinen Kuchen. Die Bulgaren: Jeder scharrt die Kohlen zu seinen Eiern. Die Serben: Jeder leitet das Wasser auf seine Mühle. (Reinsberg III, 44.) 13. Kuche rü, Platz nü. (Meiningen.) Kuchen herüber, Platz hinüber. Es ist ganz einerlei, die Sache ist dieselbe. n.: Ei finder kage sin mage. (Prov. dan., 331.) 14. Kuchen, der sitzen geblieben, ist zu kauen, aber schwer zu verdauen. 15. Kuchen gegen Kuchen. 16. Kuchen im Rauch füllt auch den Bauch. n.: Krum kage retter og bug. (Prov. dan., 331.) 17. Kuchen is a Brat. (Franken.) Gut ist gut, aber besser ist besser. 18. Kuchen ist Kirmes. (Nordböhmen.) 19. Kuchen ohne Butter ist ein schlechtes Futter. 20. Kuchen zum Leide und Kuchen zur Freude, Gottes Liebe send't alle beide. – Hertz, 74. Dieser Spruch befindet sich auf einer westfälischen Kuchenform (s. Feuer 211) und will sagen, dass Leiden- und Freudentage von Gott kommen. (J.G. Kohl, Nordwestdeutsche Skizzen, Bremen 1864, II, 217.) 21. Lieber alten Kuchen als gar kein Brot. Böhm.: Lepší at' i černý koláč, nežli prázdná mošna. (Čelakovský, 177.) 22. Lieber keinen Kuchen, als der mit räudigen Händen geknetet ist. 23. Man mag schon Kuchen essen, wenn man kein Brot hat. Holl.: Ik zal zoo lang koeken eten, tot dat het brood gaar wordt. (Harrebomée, I, 427a.) 24. Man muss Kuchen essen, wenn's am Brot fehlt. Die Spanier: Gibt's kein Fleisch, sind Hühner mit Speck ganz gut. (Reinsberg IV, 89.) 25. Man soll nicht nach fremdem Kuchen gelüsten. Böhm.: Na cizí koláč očí nevyvaluj, a svůuj pečuj. (Čelakovský, 54.) 26. Mancher isst Kuchen, weil ihm das Brot zu theuer ist. Die Russen: Mancher kauft sich Lampreten, weil ihm die Heringe zu theuer sind. (Altmann VI, 473.) 27. Mit Kuchen lockt man kein Kind vom Kirchhofe. 28. Mit Kueche ka mer 's Brod spare. (Luzern.) – Schweiz, II, 243, 63. 29. Mögen andere Kuchen backen wie sie wollen, wenn ich nur nicht den Teig dazu liefern muss. Holl.: Hij mag wel lijden, dat anderen groote koeken bakken, als zij maar de handen uit zijn deeg houden. (Harrebomée, I, 426b.) 30. Ohne Kuchen ist keine Kirmes. (Kamnitz.) Böhm.: Bez koláčův není svatby. – Koláč grunt všeho. (Čelakovský, 297.) Poln.: Bez kołaczy nie wesele. – Kołacz grunt wszystkiego. (Čelakovsky, 297.) 31. Vom Kuchen nascht man, vom Brote isst man. 32. Wenn der Kuchen auf den Tisch kommt, wird sich's zeigen. 33. Wenn du den Kuchen nicht issest, was kümmert's dich, wenn er verbrennt! Wird zu denen gesagt, die sich in fremde Sachen mischen. 34. Wer alle Tage Kuchen isst, sehnt sich nach Brot. Die Russen: Der Kuchenbäcker isst Brot am liebsten. (Altmann V, 82.) Böhm.: Koláč se brzo přejí, ale chléb nikdy. (Čelakovský, 297.) 35. Wer an Kuchen gewöhnt ist, dem schmeckt das Brot nicht. 36. Wer den Kuchen bestellt, der kann ihn auch bezahlen. 37. Wer den Kuchen ohne Sorge essen will, muss mit dem Rande anfangen. 38. Wer kann Kuchen backen für jedermann (für alle Welt)! Böhm.: Nikdo nemůže celému svĕtu kolačův napeci. (Čelakovsky, 285.) 39. Wer kann solche Kuchen backen ohne Butter und Mehl. Holl.: Men moet zeggen, dat het veel is, zulke koeken te bakken waar geen meel is. (Harrebomée, I, 427a.) 40. Wer keinen Kuchen hat, dem schmeckt auch Butterbrot. Engl.: They that have no other meat, bread and butter are glad to eat. (Gaal, 935.) 41. Wer Kuchen gekostet hat, weiss wie Kuchen schmeckt. Nur Erfahrung gibt über die meisten Angelegenheiten ein richtiges Urtheil. 42. Wer Kuchen hat, findet leicht einen Freund, der mitisst. Böhm.: Kdo má koláč, najde i družbu. (Čelakovsky, 166.) 43. Wer Kuchen will, muss den Ofen heizen. Wer die Tochter will, schmeichelt der Mutter. (Reinsberg I, 73.) 44. Wer seine Kuchen aus gestohlenem Mehle bäckt, verdirbt sich den Magen. Die Russen: Man kann auch Kuchen backen aus gestohlenem Mehl. (Altmann V, 98.) 45. Wer sich will mit Kuchen laben, muss zuvor den Weizen haben. Lat.: Ubi non est triticum, ibi non est placenta. (Binder II, 3386; Weber, I, 63.) 46. Wer will guten (schönen) Kuchen backen, der muss haben sieben Saken: Eier und Salz, Butter und Schmalz, Milch und Mehl, Safran macht die Kuchen gêl. 47. Wie man den Kuchen bestellt, so knetet der Bäcker den Teig. »So gehts aber nicht überall, z.B. nicht bei Gedichten und andern Werken des Geistes, die man nicht nach Belieben bestellen kann, denn: Phantasie und Sonnenlicht erscheint nicht auf Bestellen: und fehlt sie, können Kerzen nicht die Nacht zum Tag erhellen.« (H. Stieglitz.) 48. Wo der Kuchen fehlt, schmeckt auch Brot. Poln.: Dobry chléb, gdy kołacza nie masz. (Lompa, 10.) 49. Wo keine Kuchen sind, da ist auch keine Kirmes. 50. Wo Kuchen rauchen, mundet das Brot nicht. It.: Chi ha vitella in tavola non mangia cipolla. 51. Auf seinen Kuchen rahten. – Theatrum Diabolorum, 540b. Seinen eigenen Vortheil im Auge haben. 52. Das ist alles in einen kuchen geschlagen. – Luther's Werke, VII, 68b. 53. Das ist Ein kuchen. – Luther's Werke, VII, 211b. 54. Das ist kein Kuchen für mich. Keine Kleinigkeit, keine angenehme Sache. 55. Das ist Kuchen von deinem eigenen Teige. Holl.: Het is een koekje van uw eigen deeg. (Harrebomée, I, 426a.) 56. Das ist Kuchen von demselben Teige. Holl.: Dat is een koekje van het zelfde deeg. (Harrebomée, I, 426a.) 57. Das lässt sich mit Kuchen nicht zustopfen. 58. Den Kuchen unter dem Arm fallen lassen. »Nicht die Hände in den Schos legen, sondern den Arm fallen lassen und die Arbeit frisch angreiffen.« (Coler, 210.) 59. Der hat ihm seinen Kuchen gegeben. Holl.: Hij geeft hem zijn koek. (Harrebomée, I, 426b.) 60. Der Kuchen ist gut, aber ich mag ihn nicht. Es mag gut sein, aber mich kann es nicht befriedigen. 61. Der Kuchen ist in einer andern Form (auf andere Weise) gebacken. Holl.: Die koek is op eene andere manier gebakken. (Harrebomée, I, 426a.) 62. Ein Kuchen und ein Deckel. (Deutz.) 63. Einem Kuchen aus etwas machen. – Luther's Tischr., 114b. 64. Er hat Kuchen für Brot gegeben. – Bazar, XIII, 26, 214. Er hat einen schlechten Tausch gemacht. 65. Er isst den Kuchen aus der Asche, wenn er hineingefallen ist. Er fügt sich in die Umstände. 66. Er ist mit seinem Kuchen fertig. Holl.: Hij heeft zijnen koek al op. (Harrebomee, I, 426b.) 67. Er kann's als Kuchen essen, wenn's ihm schmeckt. Holl.: Hij moet het maar voor zoete koek opeten. (Harrebomée, I, 426b.) 68. Er möchte den Kuchen schenken, er will ihn aber für morgen zum Frühstück behalten. – Reinsberg IV, 112. Die Engländer: Man kann den Kuchen nicht essen und auch zugleich behalten. (Reinsberg IV, 115.) 69. Er theilt den Kuchen und isst die Stücke selbst. n.: Han skærer kagen i to, og tager selv begge stykker. (Prov. dan., 501.) 70. Er will auch etwas Kuchen haben. Theil am Gewinn. 71. Er will den Kuchen anders gebacken haben. n.: Han vil ikke saa have sin kage baget. (Prov. dan., 331.) 72. Es gibt heut' keinen Kuche, sie sind alle hintennaus geschosse (worden). (Meiningen.) Die Mutter zu dem Kinde, wenn es nicht schmecken will; auch wol sonst, um zu sagen, dass nichts Besseres kommt. 73. Es ist wieder Ein Kuchen und Ein Platz. In Thüringen ein schlechter breiter Kuchen. Um zu sagen: Pilatus und Herodes sind wieder gute Freunde. 74. Geht mir mit Kuchen in der Woch'! (Nordböhmen.) 75. Ich werde diesen Kuchen nicht anschneiden. 76. In Kâg as eg föör Sewerin beegen. (Amrum.) – Haupt, VIII, 362, 187. Der Kuchen ist nicht vor Sanct-Severin gebacken. 77. Ja, Kuchen! – Frischbier2, 2213. Um etwas als überflüssig zu verweigern, da hier Kuchen im Gegensatz zu Brot, das für alles Unentbehrliche steht, das Ueberflüssige bezeichnet. Demgemäss gilt dem nothwendigen Brotbacken gegenüber das Kuchenbacken für Verschwendung. (Vgl. Fr. Hasenow, Deutsche Sprachbilder im Bazar, Bd. 13, Hft. 26, S. 214.) In den Fliegenden Blättern (München 1855, S. 107a) heisst es: »Ja, Kuchen, sagt der Berliner.« 78. Kuchen und Brot in Einer Pfanne backen. – Altmann VI, 521. 79. Man muss den Kuchen anders theilen. Holl.: Daar is koek te deelen. (Harrebomée, I, 426a.) 80. Seine Kuchen sind aufgezehrt. Holl.: De koek is op. – De koeken ontbreken hem. (Harrebomée, I, 426a.) 81. Seinen Kuchen verschenken und Brot betteln. – Altmann VI, 513. 82. Sie seynd mit einander ein Kuchen. – Lehmann, 166, 8; Luther's Tischr., 361a. Lehmann: »Von denen, die einig seind, sagt man: sie schlagen einander den Ballen zu, sie liegen vnter einer deck; sie spannen zusammen seynd mit einander ein kuchen, tragen Wasser an einen Stangen; sie leichen mit einander.« 83. Sie sind Kuchen von demselben Teige. 84. Sie theilen den Kuchen miteinander. Frz.: Avoir part au gâteau. (Lendroy, 830.) 85. So ist der Kuchen nicht zu theilen. [Zusätze und Ergänzungen] 86. Auf versprochenen Kuchen muss man lange warten. Böhm.: Slíbené se čeká. (Čelakovský, 94.) 87. Ein feiner Kuchen macht dem Bäcker (Müller) Ehre. 88. Ein guter Kuchen findet viel Freunde. 89. Kalter Kuchen ist leicht zu kauen, aber schwer zu verdauen. Wie der kalte Kuchen zum Magen, so verhalte sich Liebe und Ehe. (Witzfunken, IVb, 120.) 90. Kuchen falle, damit ich dich essen kann. (Kephalonia.) 91. Manchmal Kuchen und Kürbisflasche, manchmal Kuchen allein. (Kephalonia.) 92. Wo Kuchen im Haus gehen Freunde ein und aus. – Wenzig, 80. 93. Wo Kuchen ist, kommt Kuchen hin. 94. Das taugt in seinen Kuchen. – Nigrinus, Inquisition, 133. 95. Er hat schöne Kuchen, aber die Hefen und das Mehl hat der Vetter gegeben. Wenn in Polen jemand weniger durch eigene Kraft und Tüchtigkeit als durch fremde Vermittelung zu Macht und Ansehen gelangt, sagte man: Durch das Geld der Chodkiewicz ist Zaranko reich geworden: Za Chodkiewiczowy hroszy i Zaranko staw choroszy. (Kijew, 10.) 96. Er will den Kuchen vnter den Armen nicht herfür fallen lassen. – Theatr. Diabolorum, 224b. Er ist faul, arbeitsscheu. 97. 'S ist älles oin Kuach und oin Mues. (Ulm.)
11459 Zeichen · 406 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kuchenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +9 Parallelbelege

    kuchen swv. s. quicken.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kuchen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Kuchen , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. Kǖchelchen, Oberd. Küchlein, eine jede schmackhafte von Mehl, Butter, …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kuchen

    Goethe-Wörterbuch

    Kuchen 1 (als Festtagsspeise bzw -gabe zubereitetes) größeres Feingebäck; einmal (in überbietender Anspielung auf Matth …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kuchen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kuchen , Dorf im württemberg. Donaukreis, Oberamt Geislingen, an der Fils und der Staatsbahnlinie Bretten-Friedrichshafe…

  5. modern
    Dialekt
    Kuchenm.

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Kuche n [khûə fast allg.; khouən Bo. ; khu D. Si. — Pl. khûə, khéï; Demin. khîχəl, khéïχəlχin] m. Kuchen. Die meist…

  6. Sprichwörter
    Kuchen

    Wander (Sprichwörter)

    Kuchen 1. Alte Kuchen und böse Gewohnheit muss man brechen. Frz. : Gâteau et mauvaise coutume se doivent rompre. ( Bohn …

  7. Spezial
    Kuchen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ku|chen m. (-s,-) ‹gastron› turta (-tes) f. , polënta de furn f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kuchen

260 Bildungen · 188 Erstglied · 71 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von kuchen

ku + -chen

kuchen leitet sich vom Lemma ku ab mit Suffix -chen.

kuchen‑ als Erstglied (30 von 188)

Kuchenart

SHW

Kuchen-art Band 4, Spalte 5-6

kuchen als Zweitglied (30 von 71)

Baumkuchen

RDWB1

Baumkuchen m песочный торт (в виде башни сложной формы)

Hefekuchen

RDWB1

Hefekuchen m aufgehen wie ein ~ idiom. - (рас)пухнуть перен. , разг. ; быстро (рас)толстеть; кого-л. развезло разг.

Käsekuchen

RDWB1

Käsekuchen m (nicht "пирог с сыром") ватрушка, творожный пирог, пирог с творогом

Pustekuchen

RDWB1

Pustekuchen m Pustekuchen! - Ничего подобного! Не тут-то было! Да где там! Черта с два! Как бы не так! Держи карман шире! идиом.

Áschkūchen

Adelung

asch·kuchen

Der Áschkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. ein runder, hoher, inwendig hohler Kuchen mit fetter Rinde, welcher in einer thönernen Form geb…

Bǘchsenkūchen

Adelung

Der Bǘchsenkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Küchen, eine Art Buttergebackenes, welches in einer Form gebacken wird, die einer Büc…

Brōtkūchen

Adelung

brot·kuchen

Der Brōtkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. Brot in Gestalt eines Kuchens; im gemeinen Leben ein Platz. 1 Sam. 6, 19: Und theilete aus alle…

Brǖderkūchen

Adelung

brueder·kuchen

Der Brǖderkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. bey den Glasern, eine figürliche Benennung der runden Glasscheiben in den Fenstern, vielleich…

Brústkūchen

Adelung

brust·kuchen

Der Brústkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. oder das Brustküchlein, des -s, plur. ut nom. sing. eine Brustarzeney von Anies, Lakritzensaft…

Eierkuchen

Pfeifer_etym

eier·kuchen

Ei n. aus Schale, Eiweiß und Eigelb bestehendes Hühner-, Vogelei, ahd. (8. Jh.), mhd. asächs. mnl. nl. ei, mnd. ey, aengl. ǣg (engl. egg aus…

Extrakuchen

Wander

extra·kuchen

Extrakuchen Sie wollen einen Extrakuchen gebacken haben. – Berliner Zeitung, 1866, Nr. 521. S. 2896.

Eyerkūchen

Adelung

Der Eyerkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Küchen, ein in der Pfanne oder in einem Tiegel gebackener Kuchen, dessen vornehmster Bes…

Flehkuchen

Wander

Flehkuchen Flehkuhng backen. ( Oberharz. ) – Lohrengel, II, 289. Kuchen, der einen anflehen, d.i. bestechen soll.

H_s;fenkūchen

Adelung

Der H_s;fenkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Hefenkǖchlein, ein jeder Kuchen, welcher mit Bierhefen zur Gährung gebracht wor…

harzkuchen

DWB

harz·kuchen

harzkuchen , m. ballen oder kuchen aus den harztrebern, beim pechsieden zurückbleibend.

Hofkuchen

Wander

hof·kuchen

Hofkuchen Hofkuchen sind eitel Teig oder verbrannt. Dän. : Hof-kagen er enten blank eller brændt. ( Prov. dan., 295. )

honigkuchen

DWB

honig·kuchen

honigkuchen , m. 1 1) die mit honig gefüllte wabe in einem bienenstocke ( auch honigfladen, honigscheibe ). Jacobsson 2, 284 a . 2 2) mit ho…

Hūstenkūchen

Adelung

husten·kuchen

Der Hūstenkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Apotheken, ablösende Mittel wider den Husten, welche mit Gummi Tragahth in die Gestalt…

käsekuchen

DWB

kaese·kuchen

käsekuchen , m. quarkkuchen, engl. cheese-cake, nl. kaaskoek; auch käsefladen, nordthür. matzkuchen ( vgl. u. käsebutter): scriblita keskuoc…

kirschkuchen

DWB

kirsch·kuchen

kirschkuchen , m. placenta cerasis inspersa Stieler 908 : ich muszte caffee trinken und zwei stück kirschkuchen essen. Schiller an Körner 1,…

L_s;bkūchen

Adelung

Der L_s;bkūchen , des -s, plur. ut nom. sing. eine vorzüglich im Oberdeutschen übliche Benennung einer Art Kuchen, welche aus Mehl, Honig, M…

Ableitungen von kuchen (1 von 1)

kuchene

MWB

kuchene swstF. kuchein: BdN 196,28. 197,3. 197,19; NüP 185; kuchene (kuchine), swF.: SAlex 4044; BrHoh 35. 53; BrEb 35; stF.: BrHoh 46; Mech…