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Gnade

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Gnade

Bd. 2, Sp. 735
Die Gnade, plur. inus. in einigen Fällen, besonders im gemeinen Leben, plur. die Gnaden, sing. inus. ein Wort, welches von nahe, nahen, nieder und neigen abstammet, und ehedem die Neigung im eigentlichsten Verstande bedeutete. Daher sagte man ehedem, die Sonne geht zu Gnaden, oder wie es bey dem Kaisersberg lautet, zu Naden, d. i. gehet unter, der Tag neiget sich. In dieser Bedeutung ist es im Hochdeutschen völlig veraltet, wo man es nur in folgenden figürlichen beybehalten hat. 1. Die Neigung, jemanden Wohlthaten zu erweisen, die Geneigtheit, Gewogenheit, Freundschaft, und eine in dieser Gesinnung gegründete Handlung, ohne Unterschied des Standes. Vf genade, auf Freundschaft, Chriemhild Rache. Das ich urlub nam und mich in ir genade bot, daß ich Abschied nahm und mich ihrer Gewogenheit empfahl, Graf Otto von Bottenloube. Ob sie genade an mir begat, ob sie mir günstig ist, ebend. Bey den Schwäbischen Dichtern ist es in dieser Bedeutung sehr häufig, wie es denn auch im Oberdeutschen in derselben noch völlig gänge und gebe ist, und in der gesellschaftlichen Höflichkeit unter Personen gleiches Standes täglich gebraucht wird. In der Deutschen Bibel kommt es in derselben gleichfalls vor; ja selbst im Hochdeutschen sagt man in der vertraulichen Sprechart, wie stehe ich in ihrer Gnade? Sie stehet bey ihm in großer Gnade, d. i. Gunst, Gewogenheit. Eines Gnade leben, in engerer Bedeutung, von seiner Barmherzigkeit leben. S. Gnadenbrot. Auf Gnade arbeiten, heißt bey den Handwerkern, wenn ein Geselle nicht auf einen gewissen Lohn arbeitet, sondern mit demjenigen zufrieden ist, was ihm der Meister aus guten Willen gibt. Ja in noch weiterer Bedeutung wurde es ehedem für Neigung, Andacht, Danksagung, Frömmigkeit, u. s. f. gebraucht. Das Volk hette große Gnode und Andacht zu der Kirchen zum Alten S. Peter, Königshov. Kero gebraucht es für Frömmigkeit, und bey dem Stryker bedeutet Got gnaden ihm danken. 2. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, die unverdiente Neigung eines Höhern, einem Geringern Wohlthaten zu erweisen, wo es am häufigsten gegen sehr hohe Personen, aus Höflichkeit[] aber auch gegen geringere, wenn sie nur beträchtlich über uns erhaben sind, gebraucht wird. 1) Überhaupt. (a) Diese unverdiente Neigung selbst, sie mag nun wirklich unverdient seyn, oder aus Herablassung als unverdient betrachtet werden. Durch Gottes Gnade. Gott gebe seine Gnade dazu. Wir von Gottes Gnaden u. s. f. Bey dem Landesherren in großer Gnade (im gemeinen Leben, in großen Gnaden, oder in hohen Gnaden) stehen; dessen Gnade verlieren, verscherzen; wieder bey ihm in Gnade, oder in Gnaden kommen; dessen Gnade erlangen; aus dessen Gnade fallen. Jemanden zu Gnaden helfen, ihn bey einem Höhern in Gnade bringen. Wollen Ew. Durchl. die Gnade haben, mit ihre Befehle mündlich zu ertheilen? Halten Sie mirs zu Gnaden, nehmen sie es nicht ungnädig auf. Die biblischen Redensarten, Gnade vor einem finden, einem Gnade geben, einem Gnade thun, mit Gnaden ansehen u. s. f. sind im Hochdeutschen ungewöhnlich. (b) Eine darin gegründete Handlung, Erweisung dieser Gnade in einzelnen Fällen. Einem eine Gnade erweisen, erzeigen. Der Fürst hatte die Gnade für ihn, oder erwies ihm die Gnade, ihn persönlich zu besuchen. Um eine Gnade bitten. Sich eine Gnade ausbitten. Statt des Plurals gebraucht man hier lieber den Plural des Wortes Gnadenbezeigung. Besonders so fern sich diese Neigung durch Erlassung oder Milderung der verdienten Strafe äußert, wo es am häufigsten ohne Artikel gebraucht wird. Einem Missethäter Gnade widerfahren, ihm Gnade angedeihen lassen, ihn begnadigen. Um Gnade bitten. Gnade erlangen, bekommen. Gnade für Recht ergehen lassen. Es ist keine Gnade zu hoffen. Auf Gnade sündigen, in Hoffnung, daß die Sünde werde vergeben werden. Es ist ihm alle Gnade abgesprochen worden. (c) Als ein Ehrentitel gewisser Personen; im Abstracto Ew. Gnaden, Se. Gnaden, Ihre Gnaden. Ehedem gab man diesen Titel den Kaisern, Königen und weltlichen Fürsten. Seitdem aber Majestät und Durchlaucht üblich geworden sind, bekommen ihn die geistlichen Churfürsten, ingleichen die gefürsteten Bischöfe und Äbte, wenn sie nicht geborne Fürsten sind, in manchen Fällen auch die neufürstlichen Häuser, ferner die Reichsgrafen und alten Freyherren, mit Beyfügung ihrer andern Unterscheidungswürde. Ew. Churfürstliche, Hochfürstliche, Fürstliche, Bischöfliche, Hochgräfliche, Freyherrliche Gnaden. Ja es verlangen diesen Titel alle geringere Edelleute von ihren Bedienten und Unterthanen; wie ihn denn adeliges, besonders verheirathetes, Frauenzimmer nicht nur von bürgerlichen, sondern selbst von adeligen Personen bekommt. Statt des Plurals ist es im Oberdeutschen auch nur im Singular üblich. Was sein Gnad dazu helfen möge. Wenn ihrer Gnad nun werden kundt solche Sachen, Theuerd. 2) In engerer theologischer und biblischer Bedeutung, die unverdiente Geneigtheit Gottes zur geistlichen ewigen Wohlfahrt der Menschen. (a) Eigentlich, wo es zuweilen im Plural, ohne Singular gebraucht wird. Aus Gnaden seyd ihr selig worden, durch den Glauben, Ephes. 4, 8. Ists aber aus Gnaden, so ists nicht aus Verdienst der Werke, sonst würde Gnade nicht Gnade seyn, Röm. 11, 16. (b) Figürlich. (1) Jede Erweisung und Wirkung derselben in Verschaffung der geistlichen und ewigen Wohlfahrt. Das Reich der Gnade, oder das Gnadenreich, der ganze Zusammenhang der zur Wiederherstellung der rechtmäßigen Beschaffenheit des Menschen verordneten Endzwecke und Mittel, im Gegensatze des Reiches der Natur und des Reiches der Herrlichkeit. (2) Die durch derselben Erkenntniß und Annehmung im Menschen vorgehenden Wirkungen und Veränderungen. Dahin die zuvorkommende, die heiligende,[] die bessernde, die rechtfertigende Gnade gehöret. Die Zeit der Gnade oder die Gnadenzeit, diejenige Zeit, in welcher diese Veränderungen noch Statt finden. (3) Die daraus entstehende und besonders in der Wiedergeburt angerichtete neue Fertigkeit der Gläubigen, welche auch der Geist genannt wird, im Gegensatze der Natur oder des Fleisches. Der Stand der Gnade oder der Gnadenstand, der Stand dieser Fertigkeit. Anm. Bey dem Kero Gnada, bey dem Ottfried Ginada, bey dem Willeram Gnada, im Schwabensp. wo es auch für Danksagung gebraucht wird, Genaude, im Dänischen nur Naade, im Schwed. Nåd, wo es aber auch Ruhe bedeutet. Diejenigen Fälle, worin der Plural Gnaden, der sich auch der folgenden Zusammensetzungen bemächtiget hat, statt des Singulars gebraucht wird, sind, wenigstens in dem gemeinen Sprachgebrauche, bereits allgemein und rechtskräftig geworden. Aus der R. A. bey einem in großen Gnaden stehen, erhellet, daß es wirklich der Plural, und nicht etwa nur eine veraltete Declination des Singulars ist. Das G zu Anfange ist die Vorsylbe Ge, welche nachmahls, wie in mehrern Fällen vor dem l, n, und r, ihr e verloren hat, welches man ihr ohne Mißklang jetzt nicht wieder geben kann.
6863 Zeichen · 96 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gnâdestf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    gnâde stf. s. genâde.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gnadeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    gnade , F. Vw.: s. genāde

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gnade

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Gnade , plur. inus. in einigen Fällen, besonders im gemeinen Leben, plur. die Gnaden, sing. inus. ein Wort, welches …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gnade

    Goethe-Wörterbuch

    Gnade einmal Kleinschr 39,8,15 Götz 1 I 2 ; auch ‘Gnad(’)’; die Form ‘Genade’ als fehlerhaft angemerkt B1,215,21 KSchönk…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gnade

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Gnade , althochdeutsch Ginada, von nidan: herablassen, bezeichnet die Herablassung des Höhern gegen den Niedern, in welc…

  6. modern
    Dialekt
    Gnadef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Gnade f. : 1. wie schd., Gnad (gnād) [mancherorts], Gnod (-ō-) [ KU-Rothsbg ]; e G. erweise, umgspr. [verbr.]. Er hot kä…

  7. Sprichwörter
    Gnade

    Wander (Sprichwörter)

    Gnade 1. Auf die Gnade grosser Herrn folgt Gift und – Tod gar gern. 2. Besser gnad dann recht, sagen alle fromme Knecht.…

  8. Spezial
    Gnade

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gna|de f. (-,-n) 1 (Güte) grazia (-ies) f. 2 (Milde) clemënza (-zes) f. 3 (Verzeihung) pordonn m. 4 (Gunst, Wohlwollen) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gnade

212 Bildungen · 196 Erstglied · 14 Zweitglied · 2 Ableitungen

gnade‑ als Erstglied (30 von 196)

Gnadeflehend

Campe

◬ Gnadeflehend , adj . u. adv . um Gnade flehend. Und laßt sie in das aufgehobene Schwert Als Engel bittend, gnadeflehend fallen. Schiller.

gnaden

FWB

1. ›jm. seine Gunst, Huld erweisen; sich js. (z. B. des Sünders) erbarmen, mit jm. Mitleid haben (jeweils von Gott gesagt)‹; speziell: ›jm. …

Gnadenbrot

SHW

Gnaden-brot Band 2, Spalte 1405-1406

Gnadenstoß

SHW

Gnaden-stoß Band 2, Spalte 1405-1406

gnadenakt

DWB

gnaden·akt

gnadenakt , m. , ' erweisung, erteilung einer gnade', zu gnade III E; belege aus dem geistlichen bereich fehlen wohl nur zufällig; denkbar w…

gnadenaltar

DWB

gnaden·altar

gnadenaltar , m. , altar mit einem gnadenbild ( s. d. ): die kirche enthält auszer dem gnadenaltar in der capelle ... viele nebenaltäre mit …

gnadenangesicht

DWB

gnaden·angesicht

gnadenangesicht , n. , von gott gesagt; umb so viel mehr lasz blicken dein gnadenangesicht P. Fleming dt. ged. 1, 4 Lappenberg. —

gnadenantlitz

DWB

gnaden·antlitz

gnadenantlitz , n.; ... zürnst du nun ewiglich? verbirget gantz und gar dein gnadenantlitz sich? Simon Dach 161 Österley. —

gnadenarm

DWB

gnaden·arm

gnadenarm , m. , ' der in huld und erbarmen zum schutze der seele ausgestreckte arm gottes ': da eine glaubige seele sich leget in des himml…

gnadenauge

DWB

gnaden·auge

gnadenauge , n. : bildlich für gottes gnädiges erbarmen gegenüber sünde und not. wie gnadenangesicht, -antlitz häufig in der barockdichtung:…

gnadenbach

DWB

gnaden·bach

gnadenbach , m. , ' strom der göttlichen gnade ': er lasz auf euch mildiglich lauter gnadenbäche regnen Simon Dach 776 Österley; o gott, ...…

gnadenbalsam

DWB

gnaden·balsam

gnadenbalsam , n. : er ( hat ) sieben sacrament verlassen voller gnadenbalsam Fr. Spee güldenes tugendbuch (1649) 556 . —

Gnadenbegabt

Campe

gnaden·begabt

○ Gnadenbegabt , adj . u. adv . von der Gnade oder mit Gnade begabt; besonders im biblischen Sinne. S. Gnade 1). Viel gnadenbegabte Schrifta…

gnadenbeistand

DWB

gnaden·beistand

gnadenbeistand , m. : dasz wir den grundgütigen gott ... um seinen gnadenbeystand andächtig anrufen Neumark neusprossend. t. palmbaum (1668)…

Gnadenbelehnt

Campe

○ Gnadenbelehnt , adj . u. adv . aus Gnade (Gnaden) belehnt, ein Gnadenlehen habend. Davon der Gnadenbelehnte , der aus Gnaden mit etwas bel…

gnadenbelohnung

DWB

gnaden·belohnung

gnadenbelohnung , f. , neben dem häufigeren gnadenlohn ( s. d. ): die inzwischen gestorben und die gnadenbelohnung dafür von dem herrn zu ge…

gnadenberuf

DWB

gnaden·beruf

gnadenberuf , m. , ' berufung, anruf durch die gnade ', von der ewigen wahl gottes, der gnadenwahl ( s. d. ) unterschieden: diesen bleiben g…

gnadenbestallung

DWB

gnaden·bestallung

gnadenbestallung , f. , ' jahressold ', lexikalisch bei Kramer t.-it. 1 (1700) 544 c ; Ludwig t.-engl. (1716) 796 verzeichnet: hat man nicht…

gnadenbeweis

DWB

gnaden·beweis

gnadenbeweis , m. , dasselbe wie gnadenerweis ( s. d. ). ' zuwendung einer gnade ', im 19. jh., älter ist gnadenbeweisung, f, -bezeigung, -b…

gnadenbeweisung

DWB

gnaden·beweisung

gnadenbeweisung , f. , dasselbe: er wurde aber hiedurch mehr zum miszfallen und verdrusz, als einiger gnadenbeweisung gereitzet F. M. Pinto …

gnadenbezeigung

DWB

gnaden·bezeigung

gnadenbezeigung , f. , wie gnadenbeweis(ung) ' zuwendung der gnade ', seit dem 17. jh.: den rath gottes in den mancherlei gnadenbezeigungen,…

gnadenbezeugung

DWB

gnaden·bezeugung

gnadenbezeugung , f. , wie gnadenbezeigung: dasz ich ... mir nichts höhers werde angelegen seyn laszen, als diese grosze gnadbezeugung, mit …

Gnadenbidd'

MeckWBN

Wossidia Gnadenbidd' f. Gnadenbitte: jeder Gefangene hadd' doch noch ne Gnadenbidd' S. Neum. Volksm. 282.

gnadenbier

DWB

gnaden·bier

gnadenbier , n. , als haustrunk gebrautes, steuer- oder abgabefreies bier ( immunitas a collecta cerevisaria Th. Haym jur. lex. [1738] 267 ,…

gnadenbild

DWB

gnaden·bild

gnadenbild , n.; heute allgemein ein heiligenbild, dem wunderbare kräfte zugeschrieben werden, solche gnadenbilder befinden sich an gnadenor…

Gnadenbilder

Meyers

gnaden·bilder

Gnadenbilder , in der katholischen Kirche gewisse Bilder der Jungfrau Maria, ihres Sohnes und einzelner Märtyrer, mit deren Anblick Gott unt…

gnade als Zweitglied (14 von 14)

Ungnade

RDWB1

Ungnade f in Ungnade gefallen sein fest. - впасть в немилость устойч. , оказаться в опале, попасть в опалу устойч.

fürstengnade

DWB

fuersten·gnade

fürstengnade , f. von einem fürsten zu theil werdende oder gewordene gnade: denn heute freund, morgen feindt, und wie man in sonderheit von …

gottesgnade

DWB

gottes·gnade

gottesgnade , f. 1) als zusammenrückung von gottes gnade ( unter gott sp. 1039) die ( unverdiente ) barmherzigkeit gottes gegenüber dem sünd…

herrengnade

DWB

herren·gnade

herrengnade , f. : herrengnad, aprillenwetter, jungfernlieb und rosenblätter, karten und der würfel spiel, ändern sich oft, wers gläuben wil…

hofgnade

DWB

hof·gnade

hofgnade , f. gnade die man an einem fürstlichen hofe erfährt: daher kömmt es, das oft die in der hofgnade gebohren, in der ungnade sterben …

Partikulargnade

DRW

partikular·gnade

Partikulargnade, f. Privileg, das einzelnen aus einer Mehrheit von Personen erteilt wird den S. und T. sei die particulargnade nit allein vo…

Romgnade

DRW

rom·gnade

Romgnade, f. päpstlicher Ablaß der [bischof] hett von dem bapst ain gnad zůwegen bracht wie in der rechten romgnad, und wer die gnad empfach…

Salzgnade

DRW

salz·gnade

Salzgnade, f. zu Gnade (IV 4) Salz als Gratifikation für eine besondere Leistung salzgnad 1593 Dollinger,MaxFinanzref. 368 Anm. 46

Singulargnade

DRW

singular·gnade

Singulargnade, f. Einzelgenehmigung die censur uͤber die buchdruckerey haben die catholische allein an sich gezogen also, daß kein evangelis…

Spezialgnade

DRW

spezial·gnade

Spezialgnade, f. obrigkeitlich gewährte besondere Gunst, Vergünstigung, Privilegierung vgl. Gnade (III), Partikulargnade, Spezialfreiheit da…

Taufgnade

Adelung

tauf·gnade

Die Taufgnade , plur. car. in der Theologie, die in und mit der Taufe ertheilte göttliche Gnade. In der Taufgnade bleiben, seinen Taufbund h…

ungnade

DWB

ung·n·ade

ungnade , adj. , mnl. ongenade wb. 5, 629, schweiz. ungnad, ungnat, ungna ' ungewohnt ' Staub-Tobler 2, 660 nebst erläuterung. —

Ableitungen von gnade (2 von 2)

begnâde

BMZ

begnâde swv. mit acc. d. pers. erweise einem gnade, ertheile eine güte, ein almosen. dô saʒ ein blinde man und bat die liute, daʒ si in bign…

ungnade

DWB

ungnade , adj. , mnl. ongenade wb. 5, 629, schweiz. ungnad, ungnat, ungna ' ungewohnt ' Staub-Tobler 2, 660 nebst erläuterung. —