Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesindel n.
gesindel , n. , dimin. zum neutr. gesinde, vgl. gesindchen, gesindlein und gesindlich. 1 1) in gutem sinne das berggesindel, die bergknappenschaft Schm. 2 2, 305 ( von 1587), s. gesinde nr. 5, b; hausgenossenschaft, dienerschaft: uberflusz, dessen ich und mein gesindel genossen. Simpl. 3, 106, 7 Kurz. 2 2) in verächtlicher bedeutung wie gesinde 7, c, liederliches ehrloses volk, lumpenpack, landstreicher, colluvies vagabundorum Steinbach 2, 593 : sie siehet, was sie für gespielen haben, das es nit ein gottloser haufe, ein roh wild wüst gesindle sei. Kirchhof wendunm. 5, 96 ; der scharffrichter,…