Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)
biunt stswF.
2 als Ortsbezeichnung (Flurname) oder Bestandteil von Personennamen s. WMU 1, 265
1 ‘eingefriedete landwirtschaftl. Nutzungsfläche, Beunde’ so sol sich daz gotshvͦs vnderwinden des nvtzes gar in der pevnte UrkCorp (WMU) 1884,41,37 u.ö.; ain weyngartt oder ain peünt Teichn 714,50; dâ was versperret niht diu biunt [ : vriunt ] Wh 391,7; der tôn durh die biunde / schal rehte als ez allez brunne SM:Go 2: 7,2. 2a:6,2. – übertr.: uz der helle bivnde Martina 88,52; vnd vf des dodes bunden / sie werfent uch in grimme phin [ = pîn ] EvStPaul 9923; wan ez [das Lob König Eriks] in biunde ist gar schon geleitet [gemeint: der König hat höchsten Ruhm in seinem sicheren Besitz (s. FrlWB unter biunde; vgl. auch Anm.z.St.)] Frl 11:1,10 2 als Ortsbezeichnung (Flurname) oder Bestandteil von Personennamen s. WMU 1, 265
MWB 1 837,22; Bearbeiter: Tao