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phant

ahd. bis mhd. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

PHANT stm.

Bd. 2, Sp. 477b
PHANT stm. plur. phant und phender. vgl. Graff 3,341. RA. 618 fg. Gr. 1, 679. 680. mlt. pannum? vgl. du Cange s. v., oder ursprünglich von pondo? mit pfenning zusammenhängend? dasjenige, was zur sicherung der ansprüche eines andern diente, sei es bewegliches oder unbewegliches eigenthum, oder selbst die eigene person, sei es gegeben oder mit gewalt genommen. pignus pfant sumerl. 14,57. arrabo phant das. 1,1. obses ein pfant Diefenb. gl. 192. die sitte des pfandgebens war früher, wo die circulation des geldes keine so flüssige war wie heutzutage, ganz allgemein und ward von vornehm und gering ganz unbedenklich geübt. daher die menge gesetzlicher bestimmungen für diesen fall, und daher der reichthum an bildlichen verwendungen, die diese sitte in der sprache gefunden hat. ouch sol man den burgeren allen, duomherren, pfaffen unde rittern wîn geben unde alleʒ æʒic guot, dâ manʒ veile hât, ûf guot pfant, unde versprichet ieman pfant, daʒ guot ist, treit er daʒ veile guot dannen und lât diz phant dâ, er büeʒet drumbe niht. verslât eʒ jener vrevellîche, er büeʒet driu pfunt dem bischofe basler recht 6,2. vgl. die anm. es ist ouch recht, wellicher wyn schenkt in der wallstatt, der im von eines herren amptman ûf gethôn ist, soll der selbig keinem wyn versagen zu geben. hat einer nit gelt, und einer einem pfand, die des geltʒ wol wert sint, ûf das vass leit, was pfand das were, ône bluetige pfand, soll einer eim den wyn geben und nit versagen. und wellicher eim wyn uf pfand nit geben wolt, so mag der selb ein tafern dem selben wirt für das hûs machen und uff schaden Gr. w. 1,158. vgl. auch meran. stadtr. 428 fg.entgegengesetzt dem baaren gelde. und wær diu sache mîn, ich müest han pfenning oder pfant Boner. 35,15. umbe gæbe pfant oder pfenninge mühlh. stadtr. 50,32.vgl. Sachssp. 3,39. Schwsp. 133. sächs. weichb. 27. kulm. recht 3,135. billwärder recht §. 34. meran. stdtr. 418 fg. münchen. recht (vgl. das glossar) an vielen orten. mühlh. rechtsb. 46,30. Haltaus 2, 1466 fg. — des sî mîn sêle iuwer pfant Iw. 54. ouch sol mîn hant ir geltes selbe sîn ein pfant das. 275. der rede mîn triuwe sî dîn phant Winsb. 10,8. mîn houpt sî phant Lohengr. R. 470, 4. des sî mîn houbet iuwer pfant Nib. Z. 134,54. dar umbe sol mîn êre und ouch mîn houbet wesen phant das. 54. solde des mîn sêle wesen pfant des der lîp hie begât Wigal. 8175. des sî mîn triuwe bürge, mîn houbt sî iuwer phant Nib. Z. 235,22. Artus ist bürge unde pfant Iw. 281. dort dâ er phant noch bürgen hât Walth. 16, 21. âne bürgen und âne pfant Iw. 261. done heten sî kein ander pfant niuwan daʒ îsen das. 264. daʒ er lîhe von der hant ân brief, ân sigel, âne pfant Teichn. 150. vor den herren zu der nôt (zum kampfe) er sich menlich dâ bôt, er wolte phant vor in sîn, für ihn eintreten, seine gefahr im kampfe übernehmen, Ludw. kreuzf. 2285. umbe pfant, diu man rîten sol unde pfant, diu man füeren sol unde phant, diu man tragen sol meran. stdtr. 418. — si hât sô hôheʒ guot, daʒ mîniu beidiu lant dâ gegen niht wæren phant Mai 75,30. daʒ wære wol gelîch ein pfant gein tûsent marc von golde Crane 64. vgl. die anm. daʒ wære ein pfant wærlîche gein manegem fürsten rîche das. 2711. daʒ wære dâ gegen niht ein pfant das. 3119. ir (der welt) sünden bürde der mac niemer werden phant, danne eʒ næmʒ der bâpst in hant und der keiser mit ir kraft Teichn. 9. — die schilde wâren unvermiten: die wurden alsô hin gesniten, ir bleip in lützel vor der hant: wan der schilt ist immer strîtes pfant Parz. 537,20. immer swenner an si sach, sô was sîn pfant ze riwe quît, so hatte riwe, schmerz, keinen anspruch mehr an ihn, so war er froh, Parz. 531,23. ir müeʒet mit dem tôde phant daʒ Kriemhilde wesen Nib. Z. 295,44. die Rüedegêres degene die müeʒen nu sîn unser phant das. 340,14. der keiserinne diu vart brâht vreuden phende (? aber gesichert durch den reim: ende) Lohengr. 83 unten. swen sîn mortigiu hant an deheinem strîte überwant, des leben wart des tôdes pfant Wigal. 6737.adjective mit pfant verbunden. gæbeʒ pfant, sicheres, giltiges, in dûhte daʒ er hete gæbiu pfant für Arabeln W. Wh. 47,12. er lieʒ ein sô gæbeʒ phant Türl. Wh. 15. b. die lieʒen gæbe pfant Lohengr. 70,127. al eʒʒendiu pfant (vieh etc.), die sol man halten an den driten tac schemn. stdtr. art. 40. vgl. Gr. w. 1,32. münch. stadtr. 58. meran. stadtr. 419 (vgl. anm.). dô muose ietweder enphân ungeselleclîcheʒ phant Lanz. 5289. ich wil mîn triwe geben der êren phant daʒ meiste das. 2715. hôhe pfant Türl. Wh. 58. b. u. sonst. eʒ sî varndiu pfant oder urbar meran. stadtr. 427.verba mit phant verbunden. sul wir geben sô hôhe phant um dise vröude Türl. Wh. 58. b. einem pfandes helfen, ihm ein pfandrecht zusprechen, als pfand übergeben, kulmer recht 3,105. augsb. stadtr. art. 310. pfant verkoufen und koufen, nicht eingelöste pfänder, meran. stadtr. 420 u. 421. ir müeʒet uns hie lâʒn ein pfant, ihr werdet besiegt werden, Wigal. 2917. swen man begreif der muose ein phant, den vrechen lâʒen sô zehant, die hende ode die vüeʒe: daʒ sint der Beyer grüeʒe Ernst 17. a. darumbe müeʒet ir mir hie lâʒen ein vil tiure phant Flore s. 6441, das leben. si hât gemeinen gruoʒ mir gar verzigen unt lât mich sender nôt ze phande ligen Ben. beitr. 239. lœsen, erlœsen, theils ohne dat. der person, theils mit dat. der person. das versetzte pfand einlösen, aus der herberge lösen, die reisekosten bezahlen (womit auch noch ein geschenk für reise und mühe begriffen sein kann). s. Boner s. 446. daher überhaupt für “beschenken, eine güte thun” gebraucht. er lôste den reken dicke ir pfant, half ihnen mit seinem vermögen aus, setzte sie in den stand ihre schulden zu bezahlen, Wigal. 219. die sich verʒert hæten, den wart dicke ir phant gelœset und gefrîet Gudr. 327,3. wer lœset mir diu pfant? wie wênic ich der vinde MS. 2,69. a. swenne eʒ an ein gelten gât sô wirt mir wê ze muote und ich diu pfant sol lœsen sô kumt daʒ liep ze leide das. 2,69. a. nu schaffe, daʒ der gernden diet erlœset sîn diu pfant das. 2,4. a. mit den selben sinnen gewan er guoten zehant, daʒ er erlôste sîniu phant, und solhes rîchtuomes wielt daʒ er sîn hûs wol behielt Amis 470. Beyer lant mit sînem vürsten der dâ lœset unse phant den gernden und maniger hande gaste Rumelant, amgb. s. 9, b. CCC. swâ er mich lœsen hieʒ diu pfant, daʒ tete ich willeclîche (den fremden rittern) Crane 848. vint men dürkel iuwer hant, iu müeʒen lœsen iuwer pfant ander fürsten, die gern eine sîn das. 1935, wenn ihr freigebig seid, so werdet ihr dadurch so viel anhang gewinnen, dass ihr eure vermögensverhältnisse leicht auf kosten der fürsten, die geizig, also ohne anhang sind, bessern könnt. dar mohten lœsen wol ir pfant die knappen, die dâ guotes gerten, sie hatten eine hübsche einnahme, das. 2060. ich sende iu vür den herren mîn hundert tûsent marc an iuwer lant, dâ mite lœset iuwer pfant das. 4570. der wolf erbietet sich, als ein reicher vornehmer herr, dem storch diu phant ze lœsen um driu hundert phunt Boner 11,27. d. h. ihm für den geleisteten dienst 300 pfund zu bezahlen. ir sult rîchen disen man.... “ich wil im lôsen alsô di pfant, daʒ ich des êre müeʒe enpfân ” Crane 554. vgl. phantlœse oben 1,1035b, 19. wir sparenʒ ûf den lesten tac. wir setzen hie diu hôhe pfant diu niemen dort erlœsen mac MS. 2,160. b. swer daʒ geloubet, seht dem wirt ein wernder trôst, der mangen hât sô rehte phande erlôst Hennenberger CCXV (Müller II, 60. a). er lœst uns elliu unsriu pfant (befreit uns von den strafen der hölle, die anspruch auf uns hatte) Hahn ged. 127,28. der briester lœset im sîn phant unt gît im daʒ verlorn gewant: daʒ ist diu schœne reinekeit, die der mensche in guotem leben treit warnung 1345.die bekannte stelle man mac iu michel sanfter lœsen hie diu pfant danne dâ zen Hiunen Nib. Z. 224,32 ist ganz wörtlich zu übersetzen, wenn auch freilich Rumolt sich der anspielung auf einen solchen, in jener zeit nicht selten vorkommenden fall (noch 1435 verpfändete kaiser Sigismund während eines festes sein silbergeräth an die wiener bürgerschaft) nur nach art eines sprichwortes bedient, um den allgemeineren gedanken auszudrücken: aus jeder verlegenheit und bedrängniss würde man euch in der heimath weit leichter als dort befreien können. seit Schlegel hat man diese stelle durch allerlei gezwungene erklärungen zu verwirren gewusst, namentlich auch indem man sie in verbindung zu bringen suchte mit der albernen änderung des überarbeiters Lm. 1404,4. — unerlœset phandes stuont sîn ellenthafteʒ lebn: daʒ muose sich dem tôde ergebn Parz. 344, 24. gleichbedeutend mit lœsen ist quît machen. der künec diu pfant hieʒ machen quît, löste alle gäste aus, bezahlte was sie schuldig waren, W. Wh. 186,10. auch mit dat. der pers. der kamerær sol machen quît pfant den (denjenigen) dies twinge nôt das. 212,13. trût sich von trûte scheide sus daʒ valsche huote phandes iht muote MS. 2,167. a. ê mir der zwîvel neme ein phant und mich des lîbes pfende büchl. 1,1701. ieder man sich baʒ erzeiget ze geheiʒen dan gewern. dâ von swer nu welle enbern ungemuot und afterriu, der nem guotiu pfant vür triu und vür brief Teichn. 229. ob iemen niht entpfienge gewonlîch dâ der sælden pfant Jerosch. Pf. 45. d. wir setzen hie diu hôhe pfant diu niemen dort erlœsen mac MS. 2,160. b. wir suln im setzen hôhiu pfant, die sind handschlag und eid, Ulr. Trist. 665. er sazte ir gîsel unde phant Iw. 144. dem setze ich mîne wârheit hie ze phande Walth. 82,6. sazt ein man sîn triu ze phant Teichn. 305. ich hân versat ein liebeʒ phant, gar mînes prîses werdekeit, daʒ lœse mir Ulr. Trist. 1002. ze phande stân Iw. 264. swaʒ frouwen hie stêt phandes Parz. 558,18. er lôst ouch Offenburg von deme marggrâven von Baden, dem eʒ pfandes stuont Clos. chron. 75. eʒ ist ein spehære mit im in dem lande, dem stât sîn lip ze phande Ulr. Trist. 1054. ich wil dir mîne fröude lân, diu sol dir hie ze phande stân Ben. beitr. 214, mîn phant stât leider ûf den schaden des ich noch nie ein teil vergalt. hilf, herre, ich mac vergelten niht MS. 2,256. b. daʒ phant stât wettes Friged. 2754, ist verhaftet. mîn phant stât leider ûf den schaden Winsb. 70,10. ich habe gestriten mit kinden unz her; ditz ist ein man, iedoch muoʒ er beidiu wîp unde lant sô tiure koufen daʒ sîn pfant darumbe hôhe stênde wirt und eʒ in iemer mêre swirt, spricht Iweret, ehe er zu fuss mit Lanzelet zu kämpfen anfängt, Lanz. 4512. sie müeʒen ze phande streben, gar verstanden iemer leben Mart. 122. erlœse uns daʒ verstanden phant MS. 2,219. b. wiʒt, daʒ er nie verstên sîn triu lie pfandes Lohengr. 80. verstêt im iender sîn pfant, daʒ sol er (sein freund) im lœsen zehant welsch. gast. R. 369. der sol man (von den 2 steinen) keinen vür ein pfant iemanne entragen Pass. K. 440, 58. wærn iur eins drî, die wærn ze pfande mir gevarn, wären mir anheim gefallen, W. Wh. 145,9. der ze dem phande ist erwelt Konr. v. Haslau 371 (zeitschr. 8,561); vgl. pfander.
10883 Zeichen · 325 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    phantst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    phant st. n. , mhd. phant, nhd. pfand; as. pand, mnd. mnl. pant; afries. pand, pond; vgl. an. pantr m. ; wohl aus lat. p…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    PHANTstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    PHANT stm. plur. phant und phender. vgl. Graff 3,341. RA. 618 fg. Gr. 1, 679. 680. mlt. pannum ? vgl. du Cange s. v., od…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit phant

128 Bildungen · 98 Erstglied · 30 Zweitglied · 0 Ableitungen

phant‑ als Erstglied (30 von 98)

phantasei

DWB

phantasei , phantasie , f. was fantasei, fantasie theil 3, 1318 ff. das schon im 14. jahrh. entlehnte wort wurde seit dem 15. jahrh. ( nach …

Phantasie

Pfeifer_etym

Phantasie f. ‘Einbildungskraft, Vorstellungsvermögen, Erfindungsgabe, nicht der Wirklichkeit entsprechende Vorstellung’, in der Medizin ‘Fie…

Phantasiebild

GWB

phantasie·bild

Phantasiebild a mental erzeugte (bildhafte) Vorstellung, auch mBez auf ein (mythisch-)literarisches Motiv, Geschehen weiß nichts Hübscheres,…

phantasiegebild

DWB

phantasie·gebild

phantasiegebild , n. : so lebte das phantasiegebild des teufels fast ein jahrtausend im deutschen volk. Freytag bilder (1867) 2, 2, 353 ; ic…

Phantasiegebilde

GWB

phantasie·gebilde

Phantasiegebilde wie ‘Phantasiebild’ b, mBez auf die Rezeption eines Kunstwerks Man vermischt gar oft ein P. das in uns bey Gelegenheit eine…

phantasiegestalt

DWB

phantasie·gestalt

phantasiegestalt , f. : ihr blütenduftgen phantasiegestalten ( vorher traumgestalten), die mich seit meiner kindheit zartem streben begleite…

Phantasiegewebe

Meyers

phantasie·gewebe

Phantasiegewebe , durch Farben oder Bindungen ungewöhnlich gemusterte Gewebe, namentlich der Damenkleiderstoff- und Besatzstoffbranche.

phantasiekraft

DWB

phantasie·kraft

phantasiekraft , f. : wirklich kann man sagen, dasz er ( J. Paul ) das übermasz seiner phantasiekräfte darin ( im Titan ) ausgetobt habe. Ge…

Phantasiekranz

GWB

phantasie·kranz

Phantasiekranz als Figur der ‘Mummenschanz’ in ‘Faust II’, Sinnbild des die Natur auf spielerisch-einfache Weise in der (modischen) Blumenku…

phantasieleben

DWB

phantasie·leben

phantasieleben , n. : dort im 13. jahrh. suchten die Schlegel die eigentliche blüte deutscher dichtung; und weil das ritterthum selbst schon…

phantasienspiel

DWB

phantasien·spiel

phantasienspiel , n. , vergl. phantasiespiel: sagt mir gründe, die nicht ein leeres phantasienspiel. Werner M. Luther 1, 2 .

phantasientrug

DWB

phantasien·trug

phantasientrug , m. : wars eitel traum? wars phantasieentrug? Maria sah mich an so mild, so freundlich. H. Heine 16, 124 .

*Phantasienwelt

GWB

phantasien·welt

*Phantasienwelt [ ein Schiller-Wort auf Schiller selbst anwendend: ] In seine P. verschlossen, war er ein Fremdling in der wirklichen 1) GWB…

phantasiereich

DWB

phantasie·reich

phantasiereich , adj. : sie ist ein liebes geschöpf, und warum sollt ich ihr die guten phantasiereichen stunden nicht danken, da ich doch al…

phantasieren

DWB

phantasie·ren

phantasieren , verb. was fantasieren th. 3, 1319, aus mlat. fantasiari ( Dief. 225 a ), dem spiel der phantasie sich hingeben, dadurch ein p…

phantasieschöpfung

DWB

phantasie·schoepfung

phantasieschöpfung , f. : Jean Paul ... verwechselte hier ( in seinen romanen ) wieder die wirklichkeit mit der dichtung, das gesetz des erl…

phantasiespiel

DWB

phantasie·spiel

phantasiespiel , n. , vergl. phantasienspiel: wie traumhaft erschien es dem sinnend und müde dasitzenden, als ob die ganze wandlung, die sei…

Phantasiesteine

Meyers

phantasie·steine

Phantasiesteine , schöne, farbige Mineralien, die ausnahmsweise wie Edelsteine geschliffen werden. Vgl. Edelsteine.

Phantasiestrauß

GWB

phantasie·strauss

Phantasiestrauß als Figur der ‘Mummenschanz’ in ‘Faust II’, Sinnbild verschönernder Wirkung durch einen einfachen Kunstgegenstand, ein modis…

phantasiestück

DWB

phantasie·stueck

phantasiestück , n. ein ( namentlich musikalisches ) stück, worin man der phantasie folgt: phantasiestücke und historien von Weisflog (1824)…

Phantasiestücke

Meyers

phantasie·stuecke

Phantasiestücke , im weitern Sinn alle Werke der Poesie und der bildenden Kunst, bei denen der Phantasie ein mehr als gewöhnlicher Spielraum…

phant als Zweitglied (30 von 30)

Elephánt

Adelung

ele·phant

Der Elephánt , des -en, plur. die -en, ein fünfhufiges vierfüßiges Thier, welches das größte unter allen Landthieren ist, einen langen Rüsse…

elphant

AWB

elphant , elphendes- , elphond- s. helfant, helfant-.

gâbephant

MWB

gâbephant Adj. ‘verpflichtet, mit seiner Person (als Geisel) zu haften’ (zu gæbez phant mit Umdeutung von gæbe?; vgl. gæbe unter 3.): wir ha…

gābephant

KöblerMhd

gābephant , Adj. Vw.: s. gābepfant (1)

Hierophant

Herder

Hierophant , griech.-deutsch, der erste Priester bei den Mysterien zu Eleusis, auch Mystagoge, Prophet (Ausleger der Mysterien) genannt; übe…

judenphant

Lexer

juden·phant

juden-phant stn. si (rîche kleider) wâren guot judenphant Türl. Wh. 101 a .

lœsephant

KöblerMhd

lœsephant , st. N. Vw.: s. lœsepfant

scephant

KöblerAhd

scephant , st. M. (a)? Vw.: s. skepfant*

schirmphant

Lexer

schirm·phant

schirm-phant stn. wer hinfur von in ( juden ) gelt næm, möchten sie auf schermphand u. nicht auf geltbrief leihen Mh. 2,837. vgl. schînphant…

skephant

KöblerAhd

skephant , st. M. (a)? Vw.: s. skepfant*

sykophant

DWB

sykophant , m. , angeber, verleumder, aus griech. συκοφάντης ' gewinnsüchtiger, oft falscher ankläger, verleumder ' ( zur ableitung des grie…

triumphant

DWB

triumph·ant

triumphant , m. , aus lat. triumphans, -tis; vgl. triumphieren A 1: beschreibende hie der poet den triumph und pracht der todten, so der tri…

underphant

Lexer

under·phant

under-phant stn. unterpfand d. i. ein pfand, welches der pfandempfänger under ( hinter ) dem verpfänder belassen hat Meibom 37 u. anm., wo a…

unferphant

KöblerMhd

unferphant , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. unverpfendet*

vürphant

KöblerMhd

vürphant , st. N. Vw.: s. vürepfant*

widerphant

Lexer

wider·phant

wider-phant stn. BMZ gegenpfand, entgelt. si gâben sêre widerphant, wan si vluren dâ den lîp Dietr. 3472. widerpant Crane.

überphant

KöblerMhd

überphant , st. N. Vw.: s. überpfant*