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bast

as. bis sprichw. · 28 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
38 in 28 Wb.
Sprachstufen
10 von 16
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146
Verweise raus
83

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

bast m.

Bd. 1, Sp. 1148
bast, m. seltner n., cortex, cutis. 11) liber, cortex tiliae, spartum, ahd. past, mhd. bast pl. beste (Ben. 1, 92a), nnl. bast m., ags. bäst, engl. bast, altn. schw. bast n.,n. bast m., die inwendige weiche, unter der äuszeren harten rinde abgezogne haut der linde, ulme und anderer pflanzen, deren man sich zum binden bedient. die natürliche ableitung ist darum von binden band, altn. binda batt (in der zweiten person wahrscheinlich bast oder bazt), nach dem A das N ausstoszend. auch dem goth. praet. band dürfte man in zweiter person banst zutrauen, wie von standan stôst, von vairþan varst gebildet sind, und im abgeleiteten subst. afstass, usstass für stand, gahts neben gaggs, ohne nasalis gelten. goth. bansts horreum, wahrscheinlich geflecht bedeutend, konnte neben basts liber bestehen, wie sich hochd. banse von bast, ags. bôse von bast, altn. bâs von bast scheidet. ähnlicher tilgung der nasalis begegnen wir im zendischen bata gebunden von bandh, im pers. besteh von bend (Bopp vergl. gr. s. 102); doch auszer bandh fordert auch die wurzel pa ligare rücksicht, zu welcher sich einige der oben sp. 1051 angeführten wörter mit gleichem recht schlagen lieszen. Abgesehn von solchen schwierigkeiten macht anstand, dasz ein nahverwandtes mhd. buost oder buoste auf einen ablaut von bast leitet: mit bestînen buosten bant ern (den sattel) wider zuo. Parz. 137, 10, wo das abstracte buost strick durch das angefügte sinnliche adj. gehoben wird. immerhin aber mag aus bast von binden ein neues basten buost entsprungen sein, das weitere verbum besten, enbesten (Ben. 1, 92b. Haupt 8, 12. 13) stellt sich zu bast wie zu basten. Ganz von binden ablenken würde, wollte man bast, buost und besten zum ahd. bôsôn nähen, oder gar zu buoʒan bessern, flicken ziehen, welches letzte doch geringe wahrscheinlichkeit hätte (vgl. 2 c. f.). Bast galt nun gleich jenem besten im einfachen alterthum zumal vom binden der schuhe, des zaums und sattels (RA. 260. 261): die sollens bezahlen, so die schuhe mit bast binden (d. i. die armen bauern). Stieler 157; ich bin ein liefländisch bauer, mein leben wird mir sauer, ich steige auf den birkenbaum, davon hau ich sattel und zaum, ich binde die schuhe mit baste. mhd. gereite geworht von baste. krone 19904; von baste ein zoumelîn geflohten. 19940; mit einem grüenen baste verstrikte erʒ. Trist. 75, 30; die vüeʒe wârn im unden zesamene gebunden und die hende vaste ze rüke mit baste. Iw. 4940. nhd. ein jung mensch muosz man ziehen wie ein wildfang (wilden baum), das in dem walde stot, tregt sauer obs, wan man sie (die äpfel) iszt, so ziehen sie das maul ze samen als ein seckel (wie einen beutel), so man das (wildfang) ausgrebt und mit bast verbindet. Keisersberg sünden des munds 63b; wenn man mich bünde mit sieben seilen von frischem bast, die noch nicht verdorret sind. richt. 16, 8; man sihet die buszbrüder und buszschwestern biszweilen in Italien über die strasze gehn mit einem bast und strick um den hals, als ob sie vom galgen gefallen wären, damit sie der barfüszer spotten. Fischart bienenk. 27b. bast, pantoffelholz, suber. Frisch nomencl. 16; schuh aus dem baste der zartesten linde gewoben. Rückert 262. zugleich aber drückte bast, wie stroh, halm und ähnliche wörter, etwas werthloses, geringes aus: mhd. eʒ was im anders sam ein bast. Iw. 2635; ich sag iu ein bast. 6273; er ist nicht bastes wert. MSH. 3, 463. 22) die benennung des bastes wird erstreckt auf die abgelöste oder haftende haut und schale, ohne alle vorstellung des bindens. 2@aa) auf die menschliche haut, den bast an fingern und händen: das biszchen gras verwelkt, dasz man des abends fast das bast von fingern melkt. Rost; kalt wehten entsetzen und grausen sie an, o Jesu, mein heiland, was hab ich gethan? sie wand sich das bast von den händen. Bürger 62a. doch auch dieser bast muste zu bändern dienen: mein vater, der lange in Ungarn gegen die Türken gedienet und sein lederwerk, was er auf der jagd brauchte, diesen unchristen bei lebenden leibe aus dem baste gerissen hatte. Möser patr. ph. 1, 266. 2@bb) auf die haut, unter welcher sich das gehörn des hirsches und rehes bildet: der hirsch schlägt oder fegt den rauhen bast vom gehörne ab. Döbel 1, 3. Becher 50. 2@cc) im Tristan s. 72—75 bedeutet der bast die enthäutung des hirsches durch den jäger, und enbesten ihm die haut abziehen, wofür auch entwæten und entnæjen gesagt wird, was wieder an jenes ahd. bôsôn klingt. 2@dd) auf die ablösbare äuszere schale, oder die unter der baumrinde feste haut: so klopfen die knaben den bast von der weide los (deutsche mythol. s. 1190. 1191); noch prahlt ein baum mit manchem frischen aste, die blätter bilden noch geräumge lauben, da schon zerstörung wütet unterm baste. Platen 94b. 2@ee) die äuszere haut des flachses wird gleichfalls bast genannt. 2@ff) mhd. heiszt der saum oder bebänderte rand eines kleides der bast (Ben. 1, 92b) oder ûfbast. Hätzl. 282a. 33) Schmeller bemerkt 1, 214, dasz linden und ulmen selbst bast heiszen, gleichsam bastbäume. in solchem sinn könnte auch ein stab, der geschält ist oder sich schälen läszt, den namen bast führen. Günther 192 undeutlich: bald schnitz ich etwann bunte stäbe, da martert mich sogar das bast, was will er damit sagen? dasz ihm die harte rinde mühe mache? Den hirten legt schon das höchste alterthum buntgeschälte haselstäbe bei (1 Mos. 30, 37) und das volk schält sie noch heute. es mag als gewagter einfall beigefügt werden, dasz das so gut wie unerklärte romanische bastone, baston, bâton ursprünglich ein geschälter oder schälbarer stock gewesen sei, wofür die geschichte unserer sprache selbst freilich keinen beweis mehr aufbringen kann. Raynouard schweigt oder verweist auf Denina, der wol auch βαστάζειν (Diez 1, 39) anführt. doch das mlat. basta, bastum, clitellae, sella, sagma (Ducange 1, 613. 619) gemahnen an den bast unsrer alten sättel, der uralte volksname der Bastarnen an basterna, den geflochtnen wagen (gesch. der deutschen spr. 460. 461). Maaler 50d hat ein schweizerisches der bast, clitellae, saumsattel, und Forer thierbuch 51a den esel unter den bast (tragsattel) verkaufen (s. bästlein); selbst in bastardus scheint das deutsche wort bast zu liegen. auf der andern seite stimmen βάσταγμα tracht, last, bei Hesych βασταγή zu sagma, saum zum it. basto saumsattel, und bastone wäre ein prügel, den man in händen trägt. sogar fustis vergleiche sich zu bastone, bâton. 44) abstractionen der ersten bedeutung des bastes verstehen sich von selbst: der fürst wurde durch einen dreifachen bast an Lebaut geknüpft, durch dankbarkeit, durch sohn und frau, der lord zausete den bast auseinander. J. Paul Hesp. 1, 34.
6699 Zeichen · 126 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    bastst. M. (a?) (i?)

    Köbler As. Wörterbuch

    bast , st. M. (a?) (i?) nhd. Bast ne. bast (N.) ÜG.: lat. bastum GlTr Hw.: vgl. ahd. bast (st. M. (a?) (i?), st. N. (a))…

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    bastst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    bast , st. N. (a) nhd. Bast, Lindenbast, Bastseil Hw.: s. besti, bestingr, bǫsl, valbǫst E.: s. germ. *basta-, *bastam, …

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bastst. (m. n.)

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    bast st. ( m. n. ) , mhd. nhd. bast; as. mnd. mnl. bast; ae. bæst; an. bast. — Graff III, 219. past: nom. sg. Gl 2,25,32…

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BASTstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    BAST ( pl. beste) stm. ( auch stn. Er. 2798 ) haut; rinde; bast. vgl. Gr. 1,671. 2, 199. suber bast Haupt's zeitschr. 5,…

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bastM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    bast , M., N. nhd. Bast, Pflanzenbast (innere Haut der Rinde des Baumes), Lindenbast, Weidenbast, Strick (M.) (1), Haut …

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bast

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Bast , des -es, plur. car. überhaupt eine jede Haut, oder Bekleidung der vegetabilischen und animalischen Körper; do…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bast

    Goethe-Wörterbuch

    Bast botan Hills 5 Theile der Pflanzen 1) Rinde 2) B. 3) Reihe von Gefäsen 4) fleischige Substanz 5) Mark N13,180,22 Mor…

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bast

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Bast , Baumbast, zu Matten, Stricken, zum Aufbinden der Topfpflanze, zum Veredeln der Bäume u.a.m. Wird vorzugsweise aus…

  9. modern
    Dialekt
    Bast

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Bast Band 1, Spalte 1,1270f.

  10. Sprichwörter
    Bast

    Wander (Sprichwörter)

    Bast 1. Den Bast reiss, wo er reisst, die Tochter verheirathe, wohin man sie weist (holt). ( Galiz. ) 2. Gestohlenen Bas…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bast

329 Bildungen · 292 Erstglied · 33 Zweitglied · 4 Ableitungen

bast‑ als Erstglied (30 von 292)

Bast I

Idiotikon

Bast I Band 4, Spalte 1778 Bast I 4,1778

Bast II

Idiotikon

Bast II Band 4, Spalte 1781 Bast II 4,1781

Bast III

Idiotikon

Bast III Band 4, Spalte 1782 Bast III 4,1782

Bast IV

Idiotikon

Bast IV Band 4, Spalte 1782 Bast IV 4,1782

Bast V

Idiotikon

Bast V Band 4, Spalte 1782 Bast V 4,1782

Bastel

SHW

Bast-el Band 1, Spalte 601-602

basteln

SHW

bast-eln Band 1, Spalte 601-602

Bastert

SHW

Bast-ert Band 1, Spalte 601-602

Basttasche

SHW

Bast-tasche Band 1, Spalte 603-604

bastaban

MLW

basta·ban

* bastaban (pa-) subst. (a bos et tabanus ?) oestrus — Bremse (Tabanus bovinus L .) : Gloss. III 15,53 St.-S. -n bastaban bremo. 452,10 p-n …

Bastaggo

Herder

Bastaggo , in der Türkei ein Gebäude für Pestkranke.

bastalam

LDWB1

basta·lam

bastalam [ba·sta·lạm] m.sg. Mut m., Vermögen n. ▬ avëi le bastalam vermögen, imstande sein, sich etw. zutrauen.

Bastan

Meyers

bas·tan

Bastan ( Gave de Barèges ), Gebirgsfluß im franz. Depart. Oberpyrenäen, der das gleichnamige, von steilen Bergen umschlossene Tal (mit dem b…

Bastand

Idiotikon

bast·and

Bastand Band 4, Spalte 1782 Bastand 4,1782

Bastaner

Adelung

bast·aner

Der Bastaner , des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Gänse, welche sehr lange Flügel, kurze Füße, und einen geraden und langen Schnabel hat. …

Bastánt

Adelung

bast·ant

† Bastánt , adv. einer Sache gewachsen; aus dem Franz. bastant. Er ist dazu nicht bastant, nicht tüchtig.

Bastanz

Idiotikon

bas·tanz

Bastanz Band 4, Spalte 1782 Bastanz (I) 4,1782

Bastard

Pfeifer_etym

Bastard m. in feudalistischer Zeit ‘außerehelich geborenes Kind eines Adligen und einer Frau niedrigeren Standes’, in der Biologie ‘Tier ode…

Bastardsau

SHW

Bastard-sau Band 1, Spalte 601-602

Bastardadler

Adelung

bastard·adler

Der Bastardadler , des -s, plur. ut nom. sing. eine Art Geyer, welche einige zu den Adlern rechnen; Aquila vulturina, Geyeradler, Engl. Buld…

Bastardagĭum

Meyers

Bastardagĭum (neulat., Bastardenfall , Jus bastardisae, Bastardisa ), ehedem das Recht des Herrn (Grundherrn, Landesherrn) auf die Verlassen…

bastardaria

LDWB1

bastard·aria

bastardaria [ba·star·da·rī·a] f.sg. 1 ‹pop› uneheliche Nachkommenschaft, uneheliche Herkunft 2 Unechtheit f .

Bástardārt

Adelung

bastard·art

Die Bástardārt , plur. die -en, eine Art, welche entstehet, wenn sich zwey organische Körper von verschiedener Art begatten; die Mittelart.

Bastardbalken

Meyers

bastard·balken

Bastardbalken , halbe Balken, die nicht von einer Seite des Schiffes zur andern durchgehen; in der Heraldik , s. Faden .

Bastardbrut

Adelung

bastard·brut

Die Bastardbrut , plur. inusit. in der Bienenzucht, die Brut der Drohnenweiser, welche in dem Bienenstocke untauglich ist.

bast als Zweitglied (30 von 33)

abbast

KöblerAn

abbast , sw. V. nhd. erzürnt sein (V.) auf Hw.: s. apr, afr (2) L.: Vr 1b

bombast

DWB

bom·bast

bombast , m. verborum pompa, mit dem hauptton auf der zweiten silbe, engl. bombast, vom lat. bombus, gr. βόμβος ( vgl. den ausruf βόμβαξ ), …

Bulkenbast

Wander

bulk·en·bast

Bulkenbast Der ist ein rechter Bülkenbast. Ein grober Mensch.

Chlëbast

Idiotikon

Chlëbast Band 1, Spalte 574 Chlëbast 1,574

enbast

KöblerMhd

enbast , (Part. Prät.=)Adj. Hw.: s. enbesten W.: nhd. DW2- L.: Hennig (enbesten)

heftebast

KöblerMnd

hefte·bast

heftebast , M. nhd. Heftbast, Bastseil, Baststrick E.: s. hefte (1), bast L.: Lü 138b (hechtebast)

krolbast

KöblerAhd

krol·bast

krolbast , st. M. (a)? nhd. Tamariske, Tamariskenrinde ne. tamarisk bark ÜG.: lat. arbor ericis Gl, tamariscus Gl Q.: Gl (11. Jh.) E.: von e…

krulbast

AWB

krul·bast

krulbast st. m. n. crul-bast: nom. sg. Gl 5,40,30. 35 (k- ; beide Vat. Reg. 1143, 11. Jh. ). ‘ Krauser Bast ’, Name der Tamariske, Myricaria…

lindbast

DWB

lind·bast

lindbast , n. der ulmbaum: der wild rüestbaum. zu teutsch nennet man disz holz rüstholz, yffenholz, ylman und lindbast. Bock kräuterb. 862 ;…

lindenbast

DWB

linden·bast

lindenbast , n. bast vom lindenbaume: lindenbast, das ist die zart rinden zwüschend dem holz und auszer rinden an den linden, darauf die alt…

rembast

KöblerAn

rem·bast

rembast , sw. V. nhd. prahlen L.: Vr 441b

seidelbast

DWB

seidel·bast

seidelbast , m. name der pflanzen daphne laureola und mezereum, kellerhals Nemnich 2, 1375 ; umformung von zeidelbast ( s. d. ), mhd. zîdelb…

seidenbast

DWB

seiden·bast

seidenbast , m. eine art bastes, aus baumwolle gewebten zeuges, welches dem seidenen zeuge nahe kommt. Adelung.

sûbast

MNWB

sub·ast

sûbast , sûlbast Pflanzenname, Saubast, Daphne mercereum (SL).

Sǖßbast

Adelung

suess·bast

Der Sǖßbast , des -es, plur. car. ein Nahme des Kellerhalses, Daphne Mezereum Linn. S. Adelung Kellerhals .

sutebast

KöblerMnd

sute·bast

sutebast , M. Vw.: s. sȫtebast L.: Lü 393b (sutebast)

sūbast

KöblerMnd

sūbast , Sb. nhd. Saubast (ein Pflanzenname) ÜG.: lat. daphne mercereum? Hw.: s. sȫtebast E.: s. sȫtebast W.: s. nhd. Saubast, M., Saubast, …

sūlbast

KöblerMnd

sūl·bast

sūlbast , Sb. Vw.: s. sūbast L.: MndHwb 3, 591 (sûlbast)

sȫtebast

KöblerMnd

sȫtebast , M. nhd. Lorbeerzweig?, kleiner Lorbeerzweig ÜG.: lat. laureola?, herba catholica?, daphne mezereum? E.: s. sȫte (2), bast L.: Mnd…

Warzeⁿbast

Idiotikon

Warzeⁿbast Band 4, Spalte 1781 Warzeⁿbast 4,1781

wolf(s)bast

DWB

wolfs·bast

-bast , m. , pflanzenname für kellerhals, seidelbast, daphne mezereum L.: Öder nomenclator botanicus (1769) 67 ; Voigtel wb. (1792) 3, 662 a…

wīnrebast

KöblerMhd

wīnrebast , st. M. nhd. Weinrebenast Q.: BdN (1348/1350) E.: s. wīnrebe, ast W.: vgl. nhd. Weinrebenast, M., Weinrebenast, DW- L.: Hennig (w…

Ableitungen von bast (4 von 4)

Baste

Meyers

Baste , ägypt. Göttin der Freude, von den Griechen Bubastis genannt und mit Artemis identifiziert. Sie wurde in der Stadt Bast (griech. Buba…

bebasten

DWB

bebasten , libro vestire. bebastet. Garg. 79 a .

entbasten

MeckWB

entbasten auseinanderbersten, im Heilsegen: de Hartspann dee entbast't Lu Gorl ; s. basten (1, 653) .

verbasten

DWB

verbasten , verb. in der waidmannssprache, den bast abstreifen. der bast ( vgl. theil 1, 1149, 2, b ) ist die haut, unter der sich das gehör…