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Adel

ahd. bis spez. · 30 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Adel

Bd. 1, Sp. 261
Adel  1 der erste Stand innerhalb der von G durchgehend anerkannten ständischen Gliederung; häufig sowohl die Gesamtheit der Adligen wie die einzelnen Angehörigen dieses Standes  [Egm:] Muß man doch .. von allen Seiten hören: es sei des Königs Absicht .. die schönen Rechte des A-s einzuschränken, um derentwillen der Edle allein ihm dienen, ihm Leib und Leben widmen mag GWB8,265,28 Egm IV  [üb die Herkunft der Fanarioten] daß schon in der alten byzantinischen Verfassung der Patriarch .. einen Hofstaat von Weltgeistlichen um sich versammelt gesehen, welche .. von undenklichen Zeiten her einen wahren A. bildeten GWB412,318,5 NationDichtk Litt grecque Mod  Zustand von Deutschland 1775 .. Der A. wird der Vortheile der eignen Cultur gewahr. Nähert sich dem liter. und dem technischen .. Große Vorzüge des alten A-s .. Stifter der Klöster. Churfürstenthümer Erzbisthümer .. Der A. geschäftig in Collegien und bey Höfen GWB29,218,7u11u14 DuW Schema  Palermo .. die Leute .. affectiren nicht jene ungelenke Großheit, welche der römische und neapolitanische A. [Nobility] annimmt; sondern sie scheinen mehr an die wahren Freuden des Lebens zu denken GWB46,172,17 HackertTgbKnight  der Herzog wird nach Darmstadt gehen und in der Nachbaarschafft einigen A. besuchen GWBB4,52,1 CEGoethe [Mitte Aug 79]  [lat Übersetzungsübung:] Flos equestris = der junge A. DjG3 1,26,14 Labores juv [für: nobiltá] GWB44,51,15 Cell III 5 so mehrf in Cell Gespr Eckerm 4.1.24 Gespr(JbSKipp1,126) Riemer 1.3.24 Adelsklassen: hoher u niederer Adel  war der hohe A. in die erste königliche Reihe verschränkt, so daß er seiner bedeutenden Vorrechte gedenkend, sich ebenbürtig mit dem Höchsten achten konnte, ja in gewissem Sinne noch höher, indem ja die geistlichen Churfürsten allen andern vorangingen GWB29,69,19 DuW 17  Beide Classen des englischen A-s waren mit zeitlichen Gütern reichlich gesegnet. Der hohe A. besaß von Alters her große Güter und Bequemlichkeiten .. Der niedere A. war .. genöthigt worden, gut hauszuhalten GWBN4,8,10u11u14 FlH VI  Sie finden den ganzen A. der Welt beisammen, Marchesen, Marquis, Mylords und Baronen, es hat nur noch an einem Grafen gefehlt GWB23,292,1 Lj VIII 10 neben anderen Ständen  Lebensart des A-s der Geistlichkeit der wohlhabenden Bürger des Volckes GWB342,157,15 VorbereitgItal 1795/96  Der König, der A., Gelehrte, Ökonomen, Reisende, Kaufleute, Handwerker, alles drängte sich zu [zur Royal Society of London] GWBN4,20,4 FlH VI  Die gnädigsten Herrschaften .. beträten .. die Loge, der A. besetzte den Balcon, was sich aus der Stadt einfindet, die Logen, die Personen vom Theater das Parterre1) GWBB50,35,11 WGChEgloffstein(?) 20.2.10  eigentlich gibt es nur Eine Dichtung, die echte, sie gehört weder dem Volke noch dem A., weder dem König noch dem Bauer GWB412,217,16 bes im Verhältnis zum Bürger  [Egm:] natürlich ist’s daß der Bürger von dem regiert sein will der mit ihm geboren und erzogen ist .. den er als seinen Bruder ansehen kann. [Alba:] Und doch hat der A. mit diesen seinen Brüdern sehr ungleich getheilt GWB8,269,17 Egm IV  der A. war sicher in seinen unerreichbaren durch die Zeit geheiligten Vorrechten und der Bürger hielt es unter seiner Würde durch eine seinem Namen vorgesetzte Partikel nach dem Schein derselben zu streben GWB29,71,6 DuW 17  seit dem Hubertusburger-Frieden .. Der dritte Stand bildete sich fortschreitend aus, der bessere A. wollte nicht zurückbleiben und trat mit ihm in Verbindung. [zu A. am Rande: der sich etwas zutraute der andere der auf seine Gerechtsame pochte, behandelte den dritten Stand mit Abneigung mit Verachtung besonders die Frauen] GWB33,377,7 Camp Plp  Das jetzige Unglück der Welt rühre doch meist davon her, daß sich alles zu Herren gebildet habe. Dies sei vom Mittelstand ausgegangen (vom Kaufmann, der reich, vom Bürger, der sich gebildet). Der A. sei von jeher dienstpflichtig gewesen Gespr(Bi2,48) Riemer 13.8.09  Deutsche polit Verhältniße, Forderungen des A-s u. d Bürger nicht gefährlich. Ständische Verfaßung keine Umwälzung zu fürchten wenn nur die Fürsten halbweg ihren Vortheil kennen und einigermaßen den gerechten Wünschen entgegenkommen wollten Gespr Boisserée 7.10.15  [Breme:] Er [der Fürst] ist erzürnt zu sehen, wie der Bürger- und Bauernstand unter’m Druck des A-s seufzt GWB18,58,2 Aufgeregten IV 2  Heidelberger bürgerlicher Krieg zwischen A., Bürgerschaft und Studenten, in der Eleganten Zeitung 1818 [unter dem Titel “Grosser Aufruhr des Adels und der Bürgerschaft gegen die Studenten zu Heidelberg 1406”] GWBTgb 29.10.18  Ritter gegen Bürger, Zünfte gegen den A., Volk gegen Oligarchen, Pöbel gegen Volk, Persönlichkeit gegen Menge oder Aristokratie, findet man in beständigem Conflict GWB44,336,8 CellAnh X Florentin Zustände  Ritter, Räuber, Wohlthätige, Danckbare, ein redlicher biederer Tiers Etat, ein infamer A. pp. .. das sind nun schon zehen Jahre die Ingredienzien und Characktere unsrer Romane und Schauspiele GWBB9,181,6 Reichardt 28.2.90 [für: nobilitas] GWB29,75,14u24 DuW 17 [Übs eines Briefes von Hutten an Pirckheimer] idWdg ‘von Adel’  [Olear:] Man pflegt im Sprichwort auf der Akademie zu sagen, so fleisig wie ein Deutscher von A. [Liebetr:] So fleisig wie ein Teutscher von A. Das hab ich mein Lebtag nicht gehört GWB39,33,12u20 Götz1 I  [Metzler:] Darnach führten wir heraus .. an die dreizehn von A., zusammen auf achtzig .. wie die lange Reih arme reiche Sünder daherzog GWB8,140,20 Götz2 V   2 als Standes- u Geburtsprivileg  [Regentin:] Sein [Egmonts] niederländischer A. und sein golden Vließ vor der Brust stärken sein Vertrauen, seine Kühnheit GWB8,192,2 Egm I  [Tasso:] Wir nahen uns dem Fürsten | Durch A. nur, der uns von Vätern kam; | Warum nicht durch’s Gemüth, das die Natur | Nicht jedem groß verlieh, wie sie nicht jedem | Die Reihe großer Ahnherrn geben konnte Tasso 1354  [Äbtissin üb Eugenie2):] Ich zweifle nicht am A. der Geburt GWBNatT 2546  man läugnet mit Recht, | Daß je sich der A. erlerne, | Die Bettlerin zeugte mir Bettlergeschlecht GWB3,5 Ballade 79  Da ist ein Weib .. die jederman von ihrem A. .. unterhält .. eine Närrin, die sich auf das Bißgen A. .. Wunderstreiche einbildet AA74,29u31 Werth II  [die adlige Therese3) üb eine eheliche Verbindung mit Wilhelm:] Was den Stand betrifft .. Einige Menschen fühlen die Mißverhältnisse der äußern Zustände fürchterlich .. Mich ängstigen nur die innern Mißverhältnisse .. Reichthum und Geiz, A. und Rohheit GWB23,184,15 Lj VIII 4  Die Hansnarren des Tages wollen den A. aufgehoben sehen, als wenn es möglich wäre daß ein tüchtiger Mann von tüchtigen Vorfahren etwas verlieren könnte .. Sie sollten täglich und stündlich auf den Knieen Gott bitten: daß man das Altgeprüfte legitim nennen möge GWBB49,78,22 Zelter [17.9.31] GWBB49,221,10 Zelter 27.1.32 Gespr Eckerm 6.4.29   3 der durch persönl Verdienst legitimierte od erworbene natürl Adel (iS der Renaissancedoktrin mit ausdrückl Berufung auf Ulrich von Hutten)  [Hutten an Pirckheimer:] anderwärts möcht’ ich eine Quelle suchen, aus der ich einen besonderen A. [nobilitatis] schöpfte und nicht unter die wahnhaften Edelleute gezählt würde, zufrieden mit dem was ich von meinen Voreltern empfangen GWB29,74,15 DuW 17  [wohl G-s eigene Übs aus dem Lat] Es war zum Credo geworden, man müsse sich einen persönlichen A. erwerben GWB29,76,27 DuW 17   4 als standesunabhängiger Wertbegriff; im Urteil üb Personen: Adel des Ausdrucks, der Haltung, des Wesens  [Scipio] Hohe, gewaltige, immer gegenwärtige Heldenkraft, Widerstand, A., und Güte GWB37,354,3 PhysiognFragm  Ihre Silhouette .. Diese rein sinnende Stirn diese süsse Festigkeit der Nase, diese liebe Lippe dieses gewisse Kinn, der A. des ganzen! GWBB2,242,5 Gfin Stolbg 6./10.3.[75]  [Franz üb Adelh:] Inzwischen dass A. und Freundlichkeit gleich einem Majestätischen Ehpaar über den schwarzen Augenbrauen herrschten GWB39,49,25 Götz1 I~GWB8,50,18~131,228,6  Er [Wilh] sprach Worte voll Geistes, voll A. und Liebe GWB51,247,10 ThS III 9  der Hausherr [Graf Auersperg] durch A. und Natürlichkeit, durch aufrichtige freye Behandlung sich besonders auszeichnete GWBB35,79,24 CarlAug [12.9.21]  Jener Pfefferkuchen .. war eigentlich ein stumpfer, kurzer, enger Mensch, ohne die Grazie des A-s in seinen Bewegungen und Betragen GWB51,165,4 ThS II 7  Die Gefühle von dem A. seines Wesens, von der Höhe seiner Bestimmung, das Mitgefühl des Guten und Großen unter den Menschen hervorzubringen, ward auf’s neue in ihm [Wilh] lebendig GWB52,77,15 ThS IV 13 im Kunsturteil  da die Hauptfigur [Herkules] in starken und kräftigen Formen dargestellt werden muß und von dem höchsten göttergleichen A. bis nahe an silenische Form gebildet werden kann GWB48,78,1 Preisaufg 1805  er [der akademische Maler] .. zwingt euch durch den markleeren A. überirdischer Wesen in stattlich gefalteten Schleppmänteln zu Bewundrung und Ehrfurcht GWB37,321,4 Falconet  Der Geschichtsmahler .. hat in Bezug auf Landschaft große Vortheile; aus dem Wirklichen zieht er das Bedeutende .. weiß ihm Gestalt und Adel zu verleihen GWB491,310,23 TischbeinsIdyllen 2  Cronaca, dessen [Florentiner] Kirche S.Francesco in Monte [1487— 1504] wegen Simplicität, A. und angemessener Zierrathen ruhmwürdig ist GWBB12,48,13 Schleusner 22.2.97  [üb die Kreuzabnahme der Externsteine, um 1130] Übrigens hat die Composition des Bildes wegen Einfalt und A. wirkliche Vorzüge GWB492,50,13 Externsteine  [üb JeryBätely] Edle Gestalten sind in die Bauernkleider gestekt und der reine einfache A. der Natur soll in einem wahren angemessenen Ausdruk sich immer gleich bleiben GWBB4,168,7 Kayser 20.1.80  [üb Schillers ‘Tabulae votivae’] die große Verhältnisse der menschlichen Natur mit so viel A., Freyheit und Kühnheit dargestellt GWBB11,163,7 Schiller 17.9.96  Eigenschaften .. die man von einem geistvollen Manne fordert .. Tiefe, Genie, Anschauung, Erhabenheit, Naturell, Talent, Verdienst, A., Geist GWB45,216,7 RamNeffeAnm Voltaire  Ich wohne ietzt in Pindar .. was tätiges an mir ist lebt auf da ich A. fühle und Zweck kenne B(DjG3 2,255,14) Herder [10.7.72] GWBGeburtsadel Patrizier- GWBReichs- Syn GWBAristokratie GWBEdelleute GWBHofleute Nobilität GWBRitterschaft GWBRitterstand GWBVornehmevgl GWBKlasse(höhere, erste K.) Rang(vom ersten R.) Stand(obere Stände) Welt(vornehme W.) 1) nach Eckermann hat sich G im Zshg mit den Planungen nach dem Theaterbrand von 1825 sozialkritisch üb das alte Hoftheater geäußert: In dem alten Hause .. war für den A. gesorgt durch den Balcon, und für die dienende Klasse und jungen Handwerker durch die Gallerie. Die große Zahl des wohlhabenden und vornehmen Mittelstandes aber war oft übel daran .. Jetzt haben wir besser gesorgt Gespr Eckerm 24.3.25 vgl aber: Zwey Architekten standen gegen einander; der eine wollte ein quasi Volkstheater, der andere ein vollkommenes Hoftheater aufführen, und so erschienen auch hier die beiden Partheyen des Tags im Gegensatz .. da wir einmal einen Hof haben auch ein Hoftheater eingerichtet werden soll. .. daß derjenige [Plan] welcher die Gunst gewann von mir und dem Ober-Bau-Director Coudray seinen Ursprung hat GWBB39,180 Zelter 11.4.25 2) der von G gewählte Name Eugenie (in einem älteren Schema nach der frz Quelle noch Stefanie) enthält den griech Adels-Begriff ‘Eugeneia’: edle Abkunft; die übrigen Personen der NatT tragen Standesbezeichnungen 3) für dieses Urteil üb Mesalliancen ist zu beachten, daß die Sprecherin tatsächlich illegitime Tochter eines Adligen und eines Frauenzimmer[s] .. welche die ganze Haushaltung versah ist ( GWB23,229,28)Horst Umbach H. U.
11415 Zeichen · 185 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    adelst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    adel ( -ul , -al? ) st. m. , nhd. adel m. ; mnd. ādel m. n., mnl. adel; ae. ádela m. adele: nom. pl. Beitr. 73, 259, 89 …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ADELstn. stm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    ADEL stn. ( stm. Frl. 379,7. myst. 1,46, 13. ahd. adal ) geschlecht von welchem man her stammt; besonders wenn es durch …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    adelSb.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    adel , Sb. nhd. Stollen (im Bergbau) E.: Herkunft ungeklärt? L.: Lü 3a (adel)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Adel

    Adelung (1793–1801) · +11 Parallelbelege

    Der Adel , des -s, plur. car. 1. Ein gewisser Vorzug des Standes und Geschlechtes, welcher diejenigen, so damit begabet …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Adel

    Goethe-Wörterbuch

    Adel 1 der erste Stand innerhalb der von G durchgehend anerkannten ständischen Gliederung; häufig sowohl die Gesamtheit …

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Adel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +5 Parallelbelege

    Adel (altdeutsch adal, d.i. Ursprung, Geschlecht), ein Stand, dessen Ursprung über alle Geschichte hinausreicht und sich…

  7. modern
    Dialekt
    Adel

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    Adel Band 1, Spalte 1,150–152

  8. Sprichwörter
    Adel

    Wander (Sprichwörter)

    Adel 1. Adel allein bei Tugend steht, aus Tugend aller Adel geht. Frz. : Noblesse vient de vertu. ( Dict. de l'Acad., 18…

  9. Spezial
    Adel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Adel m. (-s) (Adelsstand) aristocrazia (-ies) f. , nobilté (-s) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit adel

597 Bildungen · 376 Erstglied · 212 Zweitglied · 9 Ableitungen

adel‑ als Erstglied (30 von 376)

adelaar

DWB

adel·aar

adelaar , m. aquila. s. aar . dess ward auf jenem berg gewar ein groszer alter adelar. B. Waldis Esop 1, 59 ; und sahst du je den adelaar im…

Adelaer

Meyers

adel·aer

Adelaer (spr. -lār), norwegisch-dän. Seeheld, s. Adeler .

Adelaide

Meyers

adel·aide

Adelaide (spr. äddelēd), Fluß im südaustral. Nordterritorium, nimmt rechts den Margaret auf u. mündet, weit hinauf schiffbar, in die Adambai…

Adelaïde-Insel

Meyers

adelaide·insel

Adelaïde-Insel , antarktische Insel, westl. von Grahamland, unter 67°15´ südl. Br. und 68°20´ westl. L., 1832 von Biscoe entdeckt.

adelanker

MWB

adel·anker

adelanker stM. ‘ vollkommener, sicherer Anker’ (?) si [Maria] ist den weisen ein adelmuder, / si ist ein schif und ouch ein ruder / und ein …

Adelantādo

Meyers

Adelantādo (span.), ein »Avancierter«, Oberst, Statthalter; Ehrentitel.

adelar

Lexer

ade·lar

adel-ar swm. BMZ syncop. adlar. adler ( auch stm. ) edler ar, adler Wwh. 189, 12. Engelh. 2742. j.Tit. 1825 ff. Renn. 12204. 19357. 19444 ; …

adelar, adelære

MWB

adelar, adelære swstM. seit dem 12. Jh. belegte Zusammensetzung von adel und ar; die Form adelær(e) stM. gebildet in Anlehnung an mûsære und…

adelare

EWA

adel·are

adelareAWB m. n-St., nur in relativ späten Gl. belegt: ‚Adler, aquila‘ (mhd. ad[e]lar, adler; vgl. mndd. ādelarn[e]). S. adal2 und aro: ursp…

adelarn

Lexer

adel·arn

adel-arn stm. BMZ adler Frl. Hpt. 1, 13. Md. ged. 3, 337. s. arn.

Adelbach

RhWB

adel·bach

Adel-bach adəlbīχ Prüm-Urb m.: Teich. — Zu Ader = Wasserlauf.

Ādelbak

WWB

adel·bak

Ādel-bak ⟨ › āl- ‹ ( Bor Ge Hd m. Rd, Lin Be m.); › ālen- ‹ Ahs Vr ; — Pl. › ālbäkke ‹ ( Lin Be) ⟩ Jauchegrube.

adelbar

DRW

adel·bar

adelbar adelmäßig adelboere liute oJ. MhdWB. I 8 Lexer I 20 Faksimile

Adelbassäng

MeckWBN

adel·bassaeng

Wossidia Adelbassäng n. Jauchebehälter Schö Schönberg@Carlow Carl ; Herrnb; Thand.

Ādelbassänk

WWB

adel·bassaenk

Ādel-bassänk ⟨ Ālpassenk ( Lem Ld ), Ālfossänk ( Hfd Bi) ⟩ dass. ¶ -fossänk umgedeutet nach versenken?

Adelbatadel

Idiotikon

Adelbatadel Band 1, Spalte 85 Adelbatadel 1,85

Adelbauer

Campe

adel·bauer

○ Der Adelbauer , des — s, Mz. die — n, ein Bauer, der eines Adeligen Unterthan ist, der Bauer in einem Adeldorfe; besser als das gewöhnlich…

Adelbeamter

DRW

adel·beamter

Adelbeamter Angestellter bei Einrichtungen der Adelschaft 1812 Gutzeit,Livl. I 26 Faksimile

Adelbert

Meyers

Adelbert , s. Adalbert ; A., ein Babenberger, s. Art. »Babenberg« und »Babenberger Fehde«.

Adelboden

Meyers

adel·boden

Adelboden , Gemeinde im Engstligental, zum Bezirk Frutigen des schweizer. Kantons Bern gehörig, 1357 m ü. M., im N. des Wildstrubel, mit (19…

adel als Zweitglied (30 von 212)

Stecknadel

RDWB1

Stecknadel f французская булавка Es ist so still dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können idiom. - Так тихо - слышно, как муха про…

Adelbatadel

Idiotikon

Adelbatadel Band 1, Spalte 85 Adelbatadel 1,85

Ahnenadel

DRW

ahnen·adel

Ahnenadel alter Adel, welcher 4, 8, 16, 32 usw. Ahnen aufweisen kann Gutzeit,Livl. Nachtr. I 26

Amadel

BWB

Amadel Band 1, Spalte 1,213f.

Amtsadel

DRW

amts·adel

Amtsadel aus Amtsstellung hervorgegangener Adel 1591 Spangenb.,Adelsp. I 143 Faksimile officialis dignitas 1691 Stieler 20 Faksimile über de…

badewadel

Lexer

bade·wadel

bade-wadel stm. BMZ perizoma Voc. vgl. Hpt. 11,52 ; vgl. batkoste.

Bei(n)wadel

Idiotikon

Bei(n)wadel Band 15, Spalte 457 Bei(n)wadel 15,457

besprengwadel

Lexer

be-spreng-wadel stm. aspersorium Dfg. 54 c .

Besprängwadel

Idiotikon

Besprängwadel Band 15, Spalte 451 Besprängwadel 15,451

Blueme(n)wadel

Idiotikon

Blueme(n)wadel Band 15, Spalte 449 Blueme(n)wadel 15,449

briefadel

DWB

brief·adel

briefadel , m. nobilitas codicillaris: schüttelte über die schlechte erneuerung des briefadels, d. h. des wappens leise den kopf. J. P. Tit.…

Bräuadel

BWB

Bräuadel Band 1, Spalte 1,148

buchadel

DWB

buch·adel

buchadel , m. ein ehmals mit gelehrten würden verbundner adel, zuweilen was briefadel.

Bëre(n)drëcktradel

Idiotikon

Bëre(n)drëcktradel Band 14, Spalte 336 Bëre(n)drëcktradel 14,336

Bū(w)stadel

Idiotikon

Bū(w)stadel Band 10, Spalte 1339 Bū(w)stadel 10,1339

Chatze(n)wadel

Idiotikon

Chatze(n)wadel Band 15, Spalte 448 Chatze(n)wadel 15,448

dienstadel

DWB

diens·tadel

dienstadel , m. ist in einigen staaten verbunden mit einer höheren dienststelle. er ist persönlich d. h. er geht nicht auf die kinder über u…

distadel

KöblerMhd

dis·tadel

distadel , st. M. nhd. ? Q.: MH (1470-1480) E.: s. stadel? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 465 (dristadel), LexerN 3, 126 (dristadel)

dorfstadel

MWB

dorf·stadel

dorfstadel stM. ‘Dorfstätte’ daz dorfstadil zu Getoͤren, daz ettewanne ein gebuwet dorf was UrkErf 2,238 (a. 1348) MWB 1 1348,53; Bearbeiter…

Drëckwadel

Idiotikon

Drëckwadel Band 15, Spalte 451 Drëckwadel 15,451

Ableitungen von adel (9 von 9)

2ādel(e)

MNWB

2 ādel(e) , addel , eddel , m. , n. , Jauche, schlammige, schmutzige, garstige Flüssigkeit . Kompos.: a.-pôl.

Beªdel

WWB

Beªdel I m. ⟨ „ Beddel “ ( Osn Strodtm, Lip Oesterh ), „ Bäddel “ und „ Biädel “ ( Osn Klön ), „ Bettel “ ( Det Is ), „ Beä ( r ) tel “ ( Do…

beªdelen

WWB

beªdelen sw. V. ⟨ -delen ( Bri Ka ), Wal Bh Ro , meist › beªdeln ‹; „ bedəln “ (› eª ‹ > ä ) Höx Kb = NdJb 32, 145, „ biċɐdn “ (› eª ‹ > ie…

entadelen

Lexer

ent-adelen swv. s. entedelen.

entadelung

DWB

entadelung , f. fern sei und bleibe doch von würdigen deutschen gelehrten diese entadelung ihrer erlauchten namen. Fichte über die franz. re…

unadel

DWB

unadel , st. m.; ahd. unadali ' ignobilitatem ' Graff 1, 143 ; mhd. unadel, st. n. m. Lexer 2, 1749 ; mhd. wb. 1, 8 a . ob im nhd. noch das …

unādelen

MNWB

° unādelen , swv. : erniedrigen, in den Schmutz ziehen, „ vnd menen ydt stah en alse olde Frouwen sehr wol an dat se ... ydermann alse de lo…

unadellich

Lexer

un-adellich adj. das adelich gemüt wirt gedruckt durch die füsz der unadelichen Beisp. 19,30. vgl. unedellich;

uradel

DWB

uradel , m. , erst im 19. jh. gebraucht zur bezeichnung ältesten adels. ' der seit unvordenklicher zeit beseszne und sich auf diesen anerkan…