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Sprache

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
189 in 19 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Sprache

Bd. 18, Sp. 779
Sprache (Sprechen), vom physiologischen Standpunkt eine Kombination von Tönen und Geräuschen, den Sprachlauten, die durch entsprechende Verwendung der Ausatmungsluft hervorgebracht werden. Die Vokale oder Selbstlauter sind Klänge, die an den Stimmbändern entstehen und sich mit den auf einem musikalischen Instrument hervorgebrachten Tönen vergleichen lassen; ihre besondere Klangfarbe erhalten sie nach der, neuerdings freilich bestrittenen Ansicht von Helmholtz, wie die Töne der Musikinstrumente durch die resonatorische Verstärkung bestimmter, im Kehlkopfklang enthaltener Obertöne, deren Notenhöhe durch die wechselnde Gestaltung des Ansatzrohres und Resonanzraums, d. h. der Mundhöhle, der Rachenhöhle etc., bedingt ist. Nach Hermann wird der Vokalcharakter dadurch bedingt, daß sich dem im Kehlkopf erzeugten Stimmton ein bestimmter, durch die Gestalt des Ansatzrohres gegebener Mundton (Formant) beimengt. Zwischen den drei Grundvokalen a, i, u gibt es eine unendliche Menge von Nuancen, die durch kleine Verschiedenheiten der Mundstellung bedingt werden. Bei der Aussprache des u senkt sich der Kehlkopf, und die Lippen treten nach vorn, indem sie nur eine kleine rundliche Öffnung zwischen sich lassen. Die Mundrachenhöhle hat dabei Phiolenform (Fig. 1, S. 780). Vom dumpfen u gelangt man zum heller klingenden a durch die Übergangsstufe des o, bei dessen Bildung sich die Lippenöffnung mäßig erweitert. Bei der Hervorbringung des a liegt der Kehlkopf höher, die Zunge liegt platt auf dem Boden der Mundhöhle, so daß das Ansatzrohr einem vorn offenen Trichter gleicht (Fig. 2). Den Übergang vom a zu i, dem hellsten Vokal, bildet das e, bei dem der hintere Teil der Zunge und zugleich der Gaumen sich etwas emporheben. Beim i wird der Kehlkopf sowohl als der hintere Teil der Zunge stark emporgehoben, so daß die Mundhöhle eine Flasche mit sehr engem Hals darstellt (Fig. 3). Das Ansatzrohr ist bei diesem Laut am engsten, beim u dagegen am geräumigsten. Bei den Zwischenvokalen ä, ö, ü nimmt das Ansatzrohr eine zwischen a und e, u und i liegende Mittelstellung an. Die Diphthonge (ai, oi, an) entstehen durch raschen Übergang der Organe aus einer Mundstellung in die entsprechende andre, die zur Hervorbringung des zweiten Teiles des Diphthongs erforderlich ist. Die Konsonanten oder Mitlauter sind ihrer akustischen Beschaffenheit nach tonlos oder tönend, d. h. sie werden wie die Vokale mit periodischen Schwingungen der Stimmbänder oder ohne solche Schwingungen hervorgebracht. Tonlose Laute sind z. B. k, t, p, h, f, s (hart), tönende Laute z. B. r, l, n, m, d, b, g, w, s (weich). Bei allen Mitlautern ist ein irgendwo im Ansatzrohr erzeugtes Geräusch das Wesentliche, ob nun die Stimme dabei mittönt oder nicht. Der Artikulationsstelle nach teilt man die Konsonanten ein in Dentale oder Zahnlaute, bei deren Hervorbringung der vordere Teil der Zunge und die Zähne in Betracht kommen, Labiale oder Lippenlaute, die an den Lippen, und Gutturale oder Gaumenlaute, die am Gaumen gebildet werden. Im Deutschen können als Dentale das t, d, s, sch, auch n und l angesehen werden; labiale Konsonanten sind p, b, f, m, w; guttural sind k, g, ch, j. Bis zu einem gewissen Grade kommt die Verschiedenheit der Artikulationsstellen auch für die Vokale in Betracht, indem z. B. bei u ungefähr die labiale, bei i ungefähr die dentale Artikulation stattfindet. Drittens lassen sich die Konsonanten nach ihrer Arti kul an ons art einteilen, wobei am meisten der Mundraum, außerdem der Nasenraum und der Kehlkopf in Betracht kommen. Wird die Stimmritze so weit verengert, daß die ausgeatmete Luft an den Rändern der Stimmritze ein reibendes Geräusch erzeugt, so entsteht der Hauchlaut h; die geflüsterten Laute werden auf ähnliche Weise gebildet. Der Nasenraum erscheint an der Bildung der Nasalen oder Nasenlaute n, m und ng (z. B. in »Ding«) beteiligt, indem er durch Senkung des Gaumensegels geöffnet wird, so daß die Luft aus der Nase strömen und die Nasenhöhle an der Bildung des Resonanzraums sich beteiligen kann (ein Vorgang, durch den auch das sogen. Näseln bedingt wird). Die Artikulationsart des Mundraums kann wechseln, und so entstehen: 1) Zitterlaute, die durch oszillatorische Bewegungen der Zungenspitze oder auch des Gaumensegels gebildet werden (r-Laute); 2) Reibelaute, durch Verengerung des Mundkanals gebildet, indem die Ausatmungsluft an den Rändern der Enge ein reibendes Geräusch erzeugt, wie z. B. beim deutschen s, sch, f, j, ch, w; 3) Explosiv- oder Verschlußlaute, bei deren Erzeugung der Mundkanal an irgend einer Stelle geschlossen und plötzlich wieder geöffnet wird, z. B. an den Lippen bei b, p, hinter oder an den Zähnen bei d, t, am Gaumen bei g, k. Andre Sprachen kennen auch noch andre Artikulationsarten, wie überhaupt die Mannigfaltigkeit der menschlichen Sprachlaute eine fast unbegrenzte und durch die Schrift nicht entfernt ausdrückbare ist. Die Entstehung des l, m, n erinnert sehr an die Bildung der Vokale, indem hier der im Kehlkopf erzeugte Ton wesentlich nur durch die eigentümliche Gestalt des Ansatzrohres seinen spezifischen Charakter erhält, akzessorische Geräusche sich ihm aber nicht beimengen. Man hat diese Laute deshalb als Halbvokale bezeichnet. Die Luft entweicht bei diesen durch die Nasenhöhle (daher Rhinophone). Der Mundkanal ist dabei vorn völlig (m) oder nahezu völlig (t, n) verschlossen. Da bei diesen Halbvokalen die Lage des Ansatzrohres wie bei den echten Vokalen in Resonanzschwingungen gerät, nennt man sie auch Ref on an ten. Eine künstliche Nachbildung der menschlichen Sprachlaute liefert der Phonograph Edisons, durch den die schon im 18. Jahrh. von Kempelen konstruierte Sprechmaschine weit überboten wurde. Ebenso ist auch die Vollkommenheit der durch das Telephon zu erzielenden Reproduktion der Sprache allgemein bekannt. Helmholtz gelang es, durch passende Kombination verschieden abgetönter Stimmgabeln die einzelnen Vokalklänge nachzuahmen. Vermittelst selbstregistrierender Apparate, des Phonautographen von Scott u. König, des Sprachzeichners von Hensen, und besonders mittels des phonophotographischen Verfahrens von Hermann lassen sich graphische Darstellungen der Sprachlaute gewinnen, die für die Lautanalyse von Wichtigkeit sind. S. auch Lautlehre und Stimme. Vgl. Merkel, Physiologie der menschlichen S. (Laletik) (Leipz. 1866); Sievers Grundzüge der Phonetik (5. Aufl., das. 1901); Brücke, Grundzüge der Physiologie und Systematik der Sprachlaute (2. Aufl., Wien 1876); Grützner, Physiologie der Stimme und S. (in Hermanns »Handbuch der Physiologie«, 1. Bd., 1. Teil, Leipz. 1879).
6585 Zeichen · 74 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    sprâchestf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    sprâche stf. sprache. ahd. sprâcha Graff 6,382. sw. Anno 339. Bert. 496, 21. a. vermögen zu sprechen. hie mite was im ge…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sprāche

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Sprāche , plur. die -n, von dem Zeitworte sprechen, ein in einer doppelten Hauptbedeutung übliches Wort. 1. Als ein …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Sprache

    Goethe-Wörterbuch

    Sprache [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sprache

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Sprache , im weitesten Sinne jede Mittheilung geistiger Zustände durch äußere Zeichen. im eigentlichen die Mittheilung d…

  5. modern
    Dialekt
    Sprachef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Sprache f. : 1. a. 'Redeweise, Fähigkeit eines Menschen, sich mit Worten auszudrücken', Sproch (šbrōx) [mancherorts ges.…

  6. Sprichwörter
    Sprache

    Wander (Sprichwörter)

    Sprache 1. Die deutsche Sprache heisst terribilis (furchtmachend), die französische suavis (zierlich), die griechische c…

  7. Spezial
    Sprachef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +168 Parallelbelege

    Sprache , f язык , м [Sprachsystem, langue]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sprache

136 Bildungen · 93 Erstglied · 37 Zweitglied · 6 Ableitungen

sprache‑ als Erstglied (30 von 93)

spracheffekt

DWB

sprach·effekt

spracheffekt , m. : was Shakespeare durch sein individualisieren des dialoges .. hervorbringt, das erstrebte Schiller durch ideenfülle, sent…

spracheigenheit

DWB

sprach·eigenheit

spracheigenheit , f. , bei Campe als neubildung für idiotismus. eine deutsche spracheigenheit, germanismus u. s. w. häufig bei J. Grimm, z. …

spracheigenschaft

DWB

sprach·eigenschaft

spracheigenschaft , f. : sprach eygenschafft, dialectus. Dasypodius ; sprach-eigenschaft, sprach-art, f. proprietà d'una lingua. Kramer dict…

spracheinheit

DWB

sprach·einheit

spracheinheit , f. : noch ein wort über spracheinheit von K. W. Kolbe, Berlin 1815 ; so ist die grosze menge von sprachen entstanden, deren …

spracheinigung

DWB

sprach·einigung

spracheinigung , f. : wer die wunderbare geschichte unserer spracheinigung ... etwas genauer kennt, der steht da mit staunen vor der erschei…

spracheinseitigkeit

DWB

sprach·einseitigkeit

spracheinseitigkeit , f. : nicht mehr begriff ich die sprache seiner ( Jacobi's ) philosophie. ... sonderbar! dasz personen, die ihre denkkr…

spracheinsiedler

DWB

sprach·einsiedler

spracheinsiedler , m. : indesz wenn der verfasser diesz ( fremde sprachgut ) auch nicht so wie einige spracheinsiedler ausräumte, welche ...…

sprachelement

DWB

sprach·element

sprachelement , n. : die zweideutigkeit des phonetischen sprachelements. Avé-Lallemant 3, 84 .

spracheln

RhWB

sprach·eln

spracheln -x- Ottw-Illing schw.: viel sprechen; er sprochelt met sich selwer.

sprachempfindung

DWB

sprach·empfindung

sprachempfindung , f. , für das gewöhnliche, abgegriffnere sprachgefühl: die neue dichtung ... formt mit anmuthigem geschmack und sehr feine…

sprachenaff

DWB

sprachen·aff

sprachenaff , m. : demnach ihr teutschen sprachen-affen! ... seyd eurer edlen sprach nicht so griszgrämisch feind, verkehrt sie nicht, mit u…

sprachenbau

DWB

sprachen·bau

sprachenbau , m. , vgl. sprachbau : können wir nun zu den algemeinen künst- und śprachen-bau, keine grosse śteine beybringen, ... so tragen …

sprachenbilder

DWB

sprachen·bilder

sprachenbilder , m. : die sprachbildung ist in die schatten der schule gewichen, aus denen sie nichts mehr für die lebendige welt würket: dr…

sprachenerziehung

DWB

sprachen·erziehung

sprachenerziehung , f. erziehung durch das mittel der ( alten ) sprachen, in den ' lateinischen schulen ': wer sollte je auf den gedanken fa…

sprachenfolterer

DWB

sprachen·folterer

sprachenfolterer , m. linguarum excoriator, corruptor, et tortor. Stieler 2422 ( vgl. sprachfolterer und eine sprache radebrechen).

sprachenfreund

DWB

sprachen·freund

sprachenfreund , m. , vgl. sprachfreund: ihr wehrter sprachen frend, ihr wustet dasz zu geben was mich ergetzen kont'. es ist mein halbes l…

sprachengabe

DWB

sprachen·gabe

sprachengabe , f. begabung für ( fremde ) sprachen: leichte fassungskraft, vortreffliches gedächtnisz, sprachengabe besasz er ( Klinger ) in…

sprachengefühl

DWB

sprachen·gefuehl

sprachengefühl , n. , ungewöhnlich für sprachgefühl: wie kommts, dasz sie ( Abbt und Heinze ) in der ausübung, in ihrem styl selbst, so vers…

sprachengemisch

DWB

sprachen·gemisch

sprachengemisch , n. : welches sprachengemisch in diesem ( dem westfränkischen ) reiche! Giesebrecht kaiserz. 1 5 , 303 .

sprachenheld

DWB

sprachen·held

sprachenheld , m. : wir wissen, dasz es ... grosze griechische und lateinische sprachenhelden giebt, die von dem so berufenen nomen, pronome…

sprachenjoch

DWB

sprachen·joch

sprachenjoch , n. : dasz ... unsere ädle muttersprache, welche ... nachmals aber durch fremdes wortgepräng, wässerig und versaltzen worden, …

sprache als Zweitglied (30 von 37)

Körpersprache

RDWB1

Körpersprache f (Lakune) язык тела, манера держаться er machte es mit einer ~ als ob er ... - он проделал это с таким видом, как если бы он …

Rücksprache

RDWB1

Rücksprache f ~ mit j-m halten fest. - обсудить, обговорить с кем-л. что-л. (прежде чем действовать или принимать решение)

Zwiesprache

RDWB1

Zwiesprache f (Lakune) разговор с глазу на глаз, разговор наедине, разговор без свидетелей, разговор не для посторонних ушей идиом.

absprache

DWB

absprache , f. conventio, nnl. afspraak, mündliche übereinkunft, abrede. nach der absprache, abgesprochenermaszen.

aftersprache

DWB

after·sprache

aftersprache , f. was afterrede, dann aber auch conventus extraordinarius, wie afterding, und bei neueren falsche unechte sprache.

Angesprache

DRW

ange·sprache

Angesprache Klage, Einspruch angespreche umbe heimsuchunge gehaben nach 1358 Rb.n.Dist. II 3 Dist. 4 Faksimile (Abschnittsbeginn) 1379 Wasun…

ansprache

DWB

ansprache , f. actio, condictio, allocutio, nnl. aanspraak, in verschiednen bedeutungen des ansprechens: er bricht ein hader ab einem zun, d…

Aufsprache

DRW

auf·sprache

Aufsprache nd. upsprake, rh. upspraiche, nl. opsprake, fries. opspreeck I Anspruch, Einspruch vgl. Ansprache (I) zonder eeneghe upsprake of …

aussprache

DWB

aus·sprache

aussprache , f. pronuntiatio, nnl. uitspraak: aussprache der buchstaben, silben, wörter; er hat die rechte, richtige, wahre aussprache; eine…

bauersprache

DWB

bauer·sprache

bauersprache , f. colloquium, conventus civium, wiederum die verhandlung der einwohner, nicht der bauern. Haltaus 109. 110 . Möser 1, 20. 21…

büchersprache

DWB

buecher·sprache

büchersprache , f. sermo quo uti solent in libris scribendis, schriftsprache, im gegensatz zur mündlich lebenden volkssprache; ahd. puochisc…

Fǘrsprache

Adelung

far·sprache

Die Fǘrsprache , plur. die -n. 1) Die Handlung, da man für einen andern, in seinem Nahmen spricht, in welchem Verstande es besonders im Ober…

grundsprache

DWB

grund·sprache

grundsprache , f. , im 17. jh. geläufig werdend, mit dem 19. jh. gegenüber ursprache zurücktretend; die sprache, die die grundlage bildet ( …

hauptsprache

DWB

haupt·sprache

hauptsprache , f. 1 1) lingua mater multarum filiarum. Frisch 1, 426 c ; im 16. und 17. jahrh. zunächst von den beiden classischen sprachen …

haussprache

DWB

haus·sprache

haussprache , f. 1 1) auch die kleinen sprechen nunmehr geläufig deutsch, obgleich das italiänische meist noch die haussprache unter uns ble…

heldensprache

DWB

helden·sprache

heldensprache , f. so wurde im 17. jahrh. die deutsche sprache lobend genannt: die teutsche heldensprache, lingua Teutonum victrix Stieler 2…

jägersprache

DWB

jaeger·sprache

jägersprache , f. die besondere technische sprache der jäger; voces singulares quibus venatores utuntur. Frisch 1, 482 c .

kunstsprache

DWB

kunst·sprache

kunstsprache , f. 1 1) sermo artificiosus, oratio elegans et venusta Stieler 2102 , kunstgerechte, kunstvolle sprache. 2 2) die eigenthümlic…

landessprache

DWB

landes·sprache

landessprache , f. : so musz .. die literatur eines landes, die ursprünglich und national ist, sich so nach der originalen landessprache ein…

Mißsprache

DRW

Mißsprache, f. I Beleidigung vgl. Mißhandlung (II), Mißsprechung (I) mesprake contumelia 14. Jh. Diefenb.-Wülcker 762 Faksimile 15. Jh. Dief…

morgensprache

DWB

morgen·sprache

morgensprache , f. besprechung, beratung zur morgenzeit; mhd. morgensprâche von mitgliedern eines rates, von schöffen. mhd. wb. 2, 2, 536 b …

muttersprache

DWB

mutter·sprache

muttersprache , f. 1 1) von der mutter her überkommene sprache, heimatliche sprache; in mittellateinischen quellen des 14. jh. als lingua ma…

nachsprache

DWB

nach·sprache

nachsprache , f. nachrede, nd. naspraak Kramer 2, 151 b : nachsprach und hinterrede haben schon groszen schaden gemacht. Wander sprichw. 3, …

Ostermorgensprache

DRW

ostermorgen·sprache

Ostermorgensprache, f. Morgensprache (I 1) am Osterfest sollen die speise-herren, cämmerer undt andere ambtspersonen jährlich in der oster m…

Rǘcksprāche

Adelung

rack·sprache

Die Rǘcksprāche , plur. die -n, von Sprache, Unterredung, die Unterredung mit einem Obern, oder mit solchen, welche in einer Sache etwas zu …

Rechtsansprache

DRW

rechts·ansprache

Rechtsansprache, f. wie Rechtsanspruch (II) [Verkauf mit dem Versprechen,] alle rechtanspraiche van den vursc. gueden komende aff zu doin 14…

Ableitungen von sprache (6 von 6)

besprâche

BMZ

besprâche swv. bespreche. Gr. d. wb. 1,1639. ahd. bisprâchôm nhd. verkleinere, verleumde Graff 6,390.

ersprâche

BMZ

ersprâche swv. sich mit einem ersprâchen besprechen Gr. d. wb. 3,988. wie er es dar zu brêchte und sich mit im ersprêchte Keller 171,8.

Ge-Sprache

FiloSlov

Ge-Sprache , f язык , м же

unsprache

DWB

unsprache , f. sermo austerus, inconditus, absurdus Stieler 2102 : himmel, welche u.! Jean Paul 49/51 , 383 H. ungewöhnlich. —

ursprache

DWB

ursprache , f. , sprache 7 ( vgl. bes. 7 k) mit ur- C 4 c. die ahd. bildungen ursprachi conclamatus und urspracha eloquentia ( Graff 6, 383 …

versprâche

BMZ

versprâche swv. güetlîchen vein ward ich von im versprâchet angeredet, begrüsst Wolk. 12,3,12.