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Sprache

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
189 in 19 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Sprache Die

Bd. 4, Sp. 542a
Die Sprache, Mz. — n. 1) Überhaupt, das Vermögen zu sprechen, seinen innern Zustand durch Töne anzudeuten, auszudrucken, in welchem Verstande auch die Thiere eine Sprache haben. Die Sprache der Thiere verstehen. I engerer und gewöhnlicher Bedeutung, das Vermögen des Menschen, seine Gedanken durch zusammenhangende Töne auszudrucken, oder Worte als Zeichen und Ausdruck der Gedanken auf eine für Andere verständliche Art zu gebrauchen. Die Sprache verlieren, wiederbekommen. Die Sprache ist ihm vergangen. Der Schreck benahm ihr die Sprache. Von einem sehr wohl getroffenen Bilde sagt man, es fehle ihm nichts als die Sprache. Uneigentlich zuweilen das durch Worte Ausgedrucke, eine Äußerung in Worten, eine Aussage. Х Mit der Sprache nicht herauswollen, über eine Sache nicht frei, gerade heraus, ohne Umstände sprechen wollen. Х Nur heraus mit der Sprache! Die Sache kam zur Sprache, man besprach sich darüber, sie wurde abgehandelt. 2) Die Art und Weise zu sprechen: (1) I Rücksicht auf das Ver= mögen zu sprechen. Eine schwere Sprache haben, die Töne, Wörter nur mit Mühe herausbringen können. Eine leichte Sprache. (2) I Ansehung des Schalles, der Stimme. Eine starke, grobe, feine, leise Sprache. Seine Sprache verstellen. Welche männliche Sprache aus einem weiblichen Munde! (3) I Ansehung der Mundart. »Du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verräth dich.« Matth. 26, 73. (4) I Ansehung der Art und Weise sich auszudrucken. »Diese Thränen, diese Seufzer, diese Sprache der Natur, wo sich die empfindlichste Seele mit so vieler Aufrichtigkeit abschildert;« Weiße. »Die Sprache der Liebe ist im Neste der Nachtigall süßer Gesang und im Winkel der Katze Zetergeschrei.« Herder. Besonders, in Ansehung der Wahl oder Worte und Ausdrücke für die zu bezeichnenden Sachen, nach Maßgabe des Gehalts, der Umstände, der Verschiedenheit der Gegenstände, wo denn fast jeder Stand in der bürgerlichen Gesellschaft, jede Lebensart ihre eigene Sprache hat. Eine ernste, feierliche, rührende Sprache. Eine gesuchte, eine natürliche, eine gekünstelte, gezierte, geschraubte, eine einfache, kunstlose Sprache. »Vergiß diese gezwunge Sprache bei mir.« Weiße. Die Sprache der Gebildeten. Die zärtliche Sprache der Liebenden. Die bittere Sprache des finstern Spötters. Die Sprache der Liebe, der Verzweiflung. »Orgon flieht die ehrenrührigen Worte und wählt aus der Sprache des Tadels die gelindesten.« Gellert. »Verändern Sie die Sprache bei Julchen etwas,« verändern Sie den Ton, sprechen Sie auf andere Art mit ihr. Ders. Alle führen dieselbe Sprache, sprechen auf dieselbe Art, sagen dasselbe. Ungewöhnlich ist in dieser ganzen Bedeutung die Mehrzahl. »Sie haben zweierlei Sprachen, und ich weiß nicht, auf welche man sich verlassen soll.« Gellert. Die Sprache des gemeinen Lebens, oder des gemeinen Mannes, die Art und Weise, wie man im gemeinen Leben, oder wie der gemeine Mann zu sprechen pflegt. Die Sprache der Jäger, Handwerker, Schiffer, Künstler , ihre ihnen eigenthümliche Art sich auszudrucken, die Jägersprache, Handwerkssprache, Schiffersprache  S. d. und Kunstsprache, Rechtssprache, Kanzeleisprache  Uneigentlich auch die Art und Weise sich schriftlich auszudrucken. Die schöne kräftige Sprache in diesem Buche. Eine blühende, blumenreiche Sprache. Die leichte, fließende Sprache dieses Schriftstellers ist bekannt. 3) Der Ibegriff von Tönen, sofern sie Zeichen und Ausdruck der Empfindungen sind. Besonders der Ibegriff, das Ganze von Wörtern und Ausdrücken, deren sich die Menschen bedienen, ihre Empfindungen und Gedanken einander auszudrucken, in welchem Sinne es eine einzige allgemeine Sprache geben könnte, aber nicht giebt, indem jedes Volk eine mehr oder weniger von der des andern verschiedene Sprache hat. »Alle Welt hatte einerlei Sprache.« 1 Mos. 11, 1. 6. Die Sprache wilder Völker ist roh und arm, die der gesitteten und gebildeten aber mehr oder weniger gebildet und reich. Die Deutsche Sprache ist ohne Zweifel nächst oder vielmehr neben der Griechischen die in und durch sich selbst reichste und kräftigste in der Welt. Die Deutsche Sprache ist eine für den Ausländer schwere Sprache. Eine lebende Sprache, welche von einem noch bestehenden Volke gesprochen und fortgebildet wird, oder doch gebildet werden kann; in Gegensatz der todten Sprache, welche nur oder meist nur noch in Schriften vorhanden sind, weil die Völker, welche sie sprachen, nicht mehr vorhanden sind, z. B. die hebräische, welche von der jüdischdeutschen unterschieden ist, die griechische, nämlich die der alten Griechen, sofern man sie von der neugriechischen unterscheidet, die römische  Die alten Sprachen, die der Völker des Alterthums, welche zugleich todte Sprachen sind; in Gegensatz der neuen, worunter man die lebenden Sprachen verstehet, welche meist aus den alten geschöpft oder entstanden sind. Die morgenländischen Sprachen, welche früher sind als die abendländischen. Fremde Sprachen, die Sprachen fremder oder anderer Völker; in Gegensatz der Muttersprache, Landessprache. Eine Sprache erlernen. I einer Sprache Unterricht ertheilen. Nach den Regeln der Sprache schreiben. Dies ist wider den Geist der Sprache. Eine Eigenheit, Eigenthümlichkeit der Sprache. Ein Fehler wider die Sprache. Viele Sprachen verstehen, sprechen. I mehr als einer Sprache schreiben können. Uneigentlich gebrauchte man Sprache ehemahls (1) * * für Unterredung in einer Sprache. »Will mit ihm han ein sprach.« Theuerdank, K. 90. Diese Bedeutung kömmt nur noch in den zusammengesetzten Rücksprache und Morgensprache vor. Ehemahls auch, ein Spruch, Ausspruch, wie auch, Vorladung vor Gericht. (2) * * Ein Volk, sofern es sich durch seine eigenthümliche Sprache unterscheidet. »Den Sprachen weissagen.« Offenb. 10, 11. »Allen Sprachen verkündigen.« Offenb. 14, 6.
5783 Zeichen · 85 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    sprâchestf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    sprâche stf. sprache. ahd. sprâcha Graff 6,382. sw. Anno 339. Bert. 496, 21. a. vermögen zu sprechen. hie mite was im ge…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Sprāche

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Sprāche , plur. die -n, von dem Zeitworte sprechen, ein in einer doppelten Hauptbedeutung übliches Wort. 1. Als ein …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Sprache

    Goethe-Wörterbuch

    Sprache [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sprache

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Sprache , im weitesten Sinne jede Mittheilung geistiger Zustände durch äußere Zeichen. im eigentlichen die Mittheilung d…

  5. modern
    Dialekt
    Sprachef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Sprache f. : 1. a. 'Redeweise, Fähigkeit eines Menschen, sich mit Worten auszudrücken', Sproch (šbrōx) [mancherorts ges.…

  6. Sprichwörter
    Sprache

    Wander (Sprichwörter)

    Sprache 1. Die deutsche Sprache heisst terribilis (furchtmachend), die französische suavis (zierlich), die griechische c…

  7. Spezial
    Sprachef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +168 Parallelbelege

    Sprache , f язык , м [Sprachsystem, langue]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sprache

136 Bildungen · 93 Erstglied · 37 Zweitglied · 6 Ableitungen

sprache‑ als Erstglied (30 von 93)

spracheffekt

DWB

sprach·effekt

spracheffekt , m. : was Shakespeare durch sein individualisieren des dialoges .. hervorbringt, das erstrebte Schiller durch ideenfülle, sent…

spracheigenheit

DWB

sprach·eigenheit

spracheigenheit , f. , bei Campe als neubildung für idiotismus. eine deutsche spracheigenheit, germanismus u. s. w. häufig bei J. Grimm, z. …

spracheigenschaft

DWB

sprach·eigenschaft

spracheigenschaft , f. : sprach eygenschafft, dialectus. Dasypodius ; sprach-eigenschaft, sprach-art, f. proprietà d'una lingua. Kramer dict…

spracheinheit

DWB

sprach·einheit

spracheinheit , f. : noch ein wort über spracheinheit von K. W. Kolbe, Berlin 1815 ; so ist die grosze menge von sprachen entstanden, deren …

spracheinigung

DWB

sprach·einigung

spracheinigung , f. : wer die wunderbare geschichte unserer spracheinigung ... etwas genauer kennt, der steht da mit staunen vor der erschei…

spracheinseitigkeit

DWB

sprach·einseitigkeit

spracheinseitigkeit , f. : nicht mehr begriff ich die sprache seiner ( Jacobi's ) philosophie. ... sonderbar! dasz personen, die ihre denkkr…

spracheinsiedler

DWB

sprach·einsiedler

spracheinsiedler , m. : indesz wenn der verfasser diesz ( fremde sprachgut ) auch nicht so wie einige spracheinsiedler ausräumte, welche ...…

sprachelement

DWB

sprach·element

sprachelement , n. : die zweideutigkeit des phonetischen sprachelements. Avé-Lallemant 3, 84 .

spracheln

RhWB

sprach·eln

spracheln -x- Ottw-Illing schw.: viel sprechen; er sprochelt met sich selwer.

sprachempfindung

DWB

sprach·empfindung

sprachempfindung , f. , für das gewöhnliche, abgegriffnere sprachgefühl: die neue dichtung ... formt mit anmuthigem geschmack und sehr feine…

sprachenaff

DWB

sprachen·aff

sprachenaff , m. : demnach ihr teutschen sprachen-affen! ... seyd eurer edlen sprach nicht so griszgrämisch feind, verkehrt sie nicht, mit u…

sprachenbau

DWB

sprachen·bau

sprachenbau , m. , vgl. sprachbau : können wir nun zu den algemeinen künst- und śprachen-bau, keine grosse śteine beybringen, ... so tragen …

sprachenbilder

DWB

sprachen·bilder

sprachenbilder , m. : die sprachbildung ist in die schatten der schule gewichen, aus denen sie nichts mehr für die lebendige welt würket: dr…

sprachenerziehung

DWB

sprachen·erziehung

sprachenerziehung , f. erziehung durch das mittel der ( alten ) sprachen, in den ' lateinischen schulen ': wer sollte je auf den gedanken fa…

sprachenfolterer

DWB

sprachen·folterer

sprachenfolterer , m. linguarum excoriator, corruptor, et tortor. Stieler 2422 ( vgl. sprachfolterer und eine sprache radebrechen).

sprachenfreund

DWB

sprachen·freund

sprachenfreund , m. , vgl. sprachfreund: ihr wehrter sprachen frend, ihr wustet dasz zu geben was mich ergetzen kont'. es ist mein halbes l…

sprachengabe

DWB

sprachen·gabe

sprachengabe , f. begabung für ( fremde ) sprachen: leichte fassungskraft, vortreffliches gedächtnisz, sprachengabe besasz er ( Klinger ) in…

sprachengefühl

DWB

sprachen·gefuehl

sprachengefühl , n. , ungewöhnlich für sprachgefühl: wie kommts, dasz sie ( Abbt und Heinze ) in der ausübung, in ihrem styl selbst, so vers…

sprachengemisch

DWB

sprachen·gemisch

sprachengemisch , n. : welches sprachengemisch in diesem ( dem westfränkischen ) reiche! Giesebrecht kaiserz. 1 5 , 303 .

sprachenheld

DWB

sprachen·held

sprachenheld , m. : wir wissen, dasz es ... grosze griechische und lateinische sprachenhelden giebt, die von dem so berufenen nomen, pronome…

sprachenjoch

DWB

sprachen·joch

sprachenjoch , n. : dasz ... unsere ädle muttersprache, welche ... nachmals aber durch fremdes wortgepräng, wässerig und versaltzen worden, …

sprache als Zweitglied (30 von 37)

Körpersprache

RDWB1

Körpersprache f (Lakune) язык тела, манера держаться er machte es mit einer ~ als ob er ... - он проделал это с таким видом, как если бы он …

Rücksprache

RDWB1

Rücksprache f ~ mit j-m halten fest. - обсудить, обговорить с кем-л. что-л. (прежде чем действовать или принимать решение)

Zwiesprache

RDWB1

Zwiesprache f (Lakune) разговор с глазу на глаз, разговор наедине, разговор без свидетелей, разговор не для посторонних ушей идиом.

absprache

DWB

absprache , f. conventio, nnl. afspraak, mündliche übereinkunft, abrede. nach der absprache, abgesprochenermaszen.

aftersprache

DWB

after·sprache

aftersprache , f. was afterrede, dann aber auch conventus extraordinarius, wie afterding, und bei neueren falsche unechte sprache.

Angesprache

DRW

ange·sprache

Angesprache Klage, Einspruch angespreche umbe heimsuchunge gehaben nach 1358 Rb.n.Dist. II 3 Dist. 4 Faksimile (Abschnittsbeginn) 1379 Wasun…

ansprache

DWB

ansprache , f. actio, condictio, allocutio, nnl. aanspraak, in verschiednen bedeutungen des ansprechens: er bricht ein hader ab einem zun, d…

Aufsprache

DRW

auf·sprache

Aufsprache nd. upsprake, rh. upspraiche, nl. opsprake, fries. opspreeck I Anspruch, Einspruch vgl. Ansprache (I) zonder eeneghe upsprake of …

aussprache

DWB

aus·sprache

aussprache , f. pronuntiatio, nnl. uitspraak: aussprache der buchstaben, silben, wörter; er hat die rechte, richtige, wahre aussprache; eine…

bauersprache

DWB

bauer·sprache

bauersprache , f. colloquium, conventus civium, wiederum die verhandlung der einwohner, nicht der bauern. Haltaus 109. 110 . Möser 1, 20. 21…

büchersprache

DWB

buecher·sprache

büchersprache , f. sermo quo uti solent in libris scribendis, schriftsprache, im gegensatz zur mündlich lebenden volkssprache; ahd. puochisc…

Fǘrsprache

Adelung

far·sprache

Die Fǘrsprache , plur. die -n. 1) Die Handlung, da man für einen andern, in seinem Nahmen spricht, in welchem Verstande es besonders im Ober…

grundsprache

DWB

grund·sprache

grundsprache , f. , im 17. jh. geläufig werdend, mit dem 19. jh. gegenüber ursprache zurücktretend; die sprache, die die grundlage bildet ( …

hauptsprache

DWB

haupt·sprache

hauptsprache , f. 1 1) lingua mater multarum filiarum. Frisch 1, 426 c ; im 16. und 17. jahrh. zunächst von den beiden classischen sprachen …

haussprache

DWB

haus·sprache

haussprache , f. 1 1) auch die kleinen sprechen nunmehr geläufig deutsch, obgleich das italiänische meist noch die haussprache unter uns ble…

heldensprache

DWB

helden·sprache

heldensprache , f. so wurde im 17. jahrh. die deutsche sprache lobend genannt: die teutsche heldensprache, lingua Teutonum victrix Stieler 2…

jägersprache

DWB

jaeger·sprache

jägersprache , f. die besondere technische sprache der jäger; voces singulares quibus venatores utuntur. Frisch 1, 482 c .

kunstsprache

DWB

kunst·sprache

kunstsprache , f. 1 1) sermo artificiosus, oratio elegans et venusta Stieler 2102 , kunstgerechte, kunstvolle sprache. 2 2) die eigenthümlic…

landessprache

DWB

landes·sprache

landessprache , f. : so musz .. die literatur eines landes, die ursprünglich und national ist, sich so nach der originalen landessprache ein…

Mißsprache

DRW

Mißsprache, f. I Beleidigung vgl. Mißhandlung (II), Mißsprechung (I) mesprake contumelia 14. Jh. Diefenb.-Wülcker 762 Faksimile 15. Jh. Dief…

morgensprache

DWB

morgen·sprache

morgensprache , f. besprechung, beratung zur morgenzeit; mhd. morgensprâche von mitgliedern eines rates, von schöffen. mhd. wb. 2, 2, 536 b …

muttersprache

DWB

mutter·sprache

muttersprache , f. 1 1) von der mutter her überkommene sprache, heimatliche sprache; in mittellateinischen quellen des 14. jh. als lingua ma…

nachsprache

DWB

nach·sprache

nachsprache , f. nachrede, nd. naspraak Kramer 2, 151 b : nachsprach und hinterrede haben schon groszen schaden gemacht. Wander sprichw. 3, …

Ostermorgensprache

DRW

ostermorgen·sprache

Ostermorgensprache, f. Morgensprache (I 1) am Osterfest sollen die speise-herren, cämmerer undt andere ambtspersonen jährlich in der oster m…

Rǘcksprāche

Adelung

rack·sprache

Die Rǘcksprāche , plur. die -n, von Sprache, Unterredung, die Unterredung mit einem Obern, oder mit solchen, welche in einer Sache etwas zu …

Rechtsansprache

DRW

rechts·ansprache

Rechtsansprache, f. wie Rechtsanspruch (II) [Verkauf mit dem Versprechen,] alle rechtanspraiche van den vursc. gueden komende aff zu doin 14…

Ableitungen von sprache (6 von 6)

besprâche

BMZ

besprâche swv. bespreche. Gr. d. wb. 1,1639. ahd. bisprâchôm nhd. verkleinere, verleumde Graff 6,390.

ersprâche

BMZ

ersprâche swv. sich mit einem ersprâchen besprechen Gr. d. wb. 3,988. wie er es dar zu brêchte und sich mit im ersprêchte Keller 171,8.

Ge-Sprache

FiloSlov

Ge-Sprache , f язык , м же

unsprache

DWB

unsprache , f. sermo austerus, inconditus, absurdus Stieler 2102 : himmel, welche u.! Jean Paul 49/51 , 383 H. ungewöhnlich. —

ursprache

DWB

ursprache , f. , sprache 7 ( vgl. bes. 7 k) mit ur- C 4 c. die ahd. bildungen ursprachi conclamatus und urspracha eloquentia ( Graff 6, 383 …

versprâche

BMZ

versprâche swv. güetlîchen vein ward ich von im versprâchet angeredet, begrüsst Wolk. 12,3,12.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „sprache". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 8. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/sprache/campe
MLA
Cotta, Marcel. „sprache". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/sprache/campe. Abgerufen 8. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „sprache". lautwandel.de. Zugegriffen 8. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/sprache/campe.
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