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Offen

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
28 in 18 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
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86

Eintrag · Campe (1807–1813)

Offen adj, adv

Bd. 3, Sp. 547b
Offen, — er, — ste, adj. u. adv. ein von auf herstammendes Wort, welches überhaupt den Begriff, von keinen körperlichen Grenzen oder Schranken eingeschlossen, wenigstens an einer Seite nicht eingeschlossen oder verschlossen bezeichnet, und welches, wenn es umstandwörtlich gebraucht wird, dem zu entgegengesetzt wird; im N. D. open. Eine offene Thür, die nicht zugemacht ist, wie auch, die nicht verschlossen ist. Zum offenen Fenster, oder, durch das offene Fenster hineinsteigen. Ein offenes Gefäß, Glas , das nicht bedeckt, über welches kein Deckel gestülpt ist. Ein offener Helm, dessen Gitter (Visir) nicht niedergelassen ist, so daß man das Gesicht frei sehen kann, wenn ihn jemand auf dem Kopfe hat. Mit offenem Munde etwas angaffen. Mit offnen Augen nicht sehen. Einen mit offenen Armen empfangen, aufnehmen, mit ausgebreiteten, und uneigentlich, ihn gern und liebreich aufnehmen. »Mit Entzücken eil' ich in deine offnen Arme.« Geßner. Mein Haus stehet Inen jederzeit offen, d. h. Sie dürfen zu jeder Zeit in mein Haus kommen, werden in demselben gern aufgenommen, gern gesehen werden. Den Himmel offen sehen, ihn gleichsam geöffnet sehen, sich im Geiste einen glücklichen seligen Zustand wie im Himmel vorstellen  Ein offener Gang, der an einer Seite oder an beiden Seiten nicht eingeschlossen ist, oder der oben nicht bedeckt ist. Ein offener Wagen, der nicht bedeckt, oben und an den Seiten nicht zugemacht ist. Ein offenes Fahrzeug, welches oben offen ist, kein Deck hat. Das offene freie Feld, welches von allen den Gang oder die freie Aussicht verhindernden Gegenständen frei ist. Ein offener Schade, eine Wunde, die nicht zugeheilt ist. Ein offener Brief, der nicht versiegelt ist, oder auch, der schon erbrochen ist, also von jedermann gelesen werden kann; daher auch offene Briefe oder Befehle solche obrigkeitliche Befehle heißen, welche jedermann angehen und öffentlich bekannt gemacht werden. Eine offene Stadt, die überall offene Ein= und Ausgänge, keine Mauern und Thore hat, also auch nicht verschlossen werden kann; und in engerer Bedeutung, eine Stadt, welche nicht mit Festungswerken versehen ist; in Gegensatz einer befestigten. Ein offenes Land, in welches der Eintritt überall leicht ist, durch keine enge Pässe  verwehrt werden kann; wie auch, ein Land, welches dem Blicke überall offen da liegt, eben ist und keine Gebirge, Wälder  hat. I weiterer Bedeutung nennt man die Erde offen, wenn kein Frost das Eindringen in dieselbe, das Graben, Pflügen  erschwert oder unmöglich macht. In anderem Sinne nennt man offenen Frost solchen, bei welchem die Erde offen d. h. unbedeckt von Schnee ist. So wird offen auch in andern Fällen für unbedeckt und bloß gebraucht. Mit offenem Busen. »Mit offener Brust.« Hagedorn. Mit hoher himmelathmender Wonne Drückt er dies volle Herz an ihre offne Brust. Wieland. Auch heißt offen, was nicht besetzt, nicht ausgefüllt ist. Ein offener Platz an einem Tische, der von niemand besetzt ist. I einer Schrift eine Stelle offen lassen, eine leere Stelle lassen, in welche späterhin noch etwas geschrieben werden soll. I den Hüttenwerken versteht man unter offener Brust, eine solche Einrichtung, wo das ganze Spor aus dem Ofen bis an die Brust offen ist. I mehr uneigentlicher Bedeutung sagt man, offnen Leib haben, den Körper gehörig ohne Beschwerde ausleeren können; in Gegensatz eines verstopften Leibes. Den Leib offen halten, dafür sorgen, daß die Ausleerungen gehörig erfolgen können. I offener Rechnung mit jemand stehen, so daß einer von dem andern auf Rechnung so viel bekommen kann als er will. Offene Kasse bei jemand haben, bei ihm zu jeder Zeit und so viel Geld bekommen können als man braucht. Ein offener Wechsel, ein solcher, der auf keine bestimmte Summe gestellt ist, sondern auf welchen man mehrere Mahl so viel Geld als man braucht erheben kann. I weiterer und uneigentlicher Bedeutung gebraucht man offen für öffentlich, wozu jedem der Zutritt frei stehet. Etwas in offener Gant verkaufen, im O. D. es öffentlich versteigern. Offene Tafel halten, in einem Saale oder an einem Orte, wo jedermann der Lust hat hinkommen und zusehen kann; wie auch, jeden der mitspeisen will, mit zur Tafel ziehen. Einen offenen Laden haben, öffentlich verkaufen. Es geschah auf offener Straße, öffentlich. Ehemahls nannte man öffentliche und bekannte Sünden, offene Sünden; und offene Sünderinnen und Weiber, öffentliche Weiber, Huren. Oberlin. Offen wird auch dasjenige genannt, in dessen Ineres man, uneigentlich verstanden, leicht eindringen kann, welches nach seiner innern und wahren Beschaffenheit leicht erkannt werden kann, gleichsam offen da liegt. So versteht man unter einem offenen Gesichte, einer offenen Miene, solche, worin man die Gesinnung, Empfindung erkennen, oder aus welchen man auf die Gesinnung, Empfindung richtig schließen kann, weil sie unverstellt, nicht wie man sagt, verschlossen sind. Ein offenes Herz haben, welches seine Empfindungen  nicht verheimlichet, sich ohne Zurückhaltung äußert, und in welches man gleichsam blicken kann. Ein offener Kopf heißt ein solcher, in welchen Begriffe und Kenntnisse leicht Eingang finden, welcher leicht und schnell begreift; wie auch, eine Person, die einen solchen Kopf hat; in Gegensatz eines vernagelten Kopfes. Einen offenen Kopf haben. Er ist der offenste Kopf. »So offen der Kopf des Jünglings jeder Kenntniß war, so offen war sein Herz jeder Tugend.« Kosegarten. (R.). Anstatt sich des dritten Falles, wie in dieser Stelle zu bedienen, sagt man auch, einen offenen Kopf für etwas haben. Dem Blicke liegt etwas offen, wenn es deutlich und ohne Mühe erkannt, durchschauet werden kann. »Selbst das Inere der Seele liegt seinem Blick offen.« Münscher. (R.). Offen sprechen, ohne Verstellung und Zurückhaltung, der wirklichen natürlichen Empfindung gemäß (naiv sprechen). Nur in dieser und der vorhergehenden uneigentlichen Bedeutung leidet das Wort offen Vergleichung und Steigerung, weil was in eigentlicher Bedeutung offen ist, nicht offener oder noch mehr offen sein kann als es ist. Will man in solchen Fällen ja einen größern oder geringern Grad ausdrucken, so geschieht dies durch Beisätze zu offen, z. B. ein Gang, der an einer Seite offen ist, ist schon ein offener Gang, ist er an beiden Seiten offen oder auch oben offen d. h. unbedeckt, so ist er noch mehr offen, aber nicht offener oder der offenste. Ein offener Brief, d. h. ein erbrochener oder unversiegelter, kann nicht noch mehr offen sein; aber man kann mehr oder weniger offenen Leib haben, der Erdboden kann mehr oder weniger offen sein  I der Sprachkunde heißt bei Einigen das e, welches wie ä lautet, z. B. in leben , das offene e, weil der Mund dabei mehr geöffnet wird als bei dem ihm entgegengesetzten geschlossenen e, z. B. in der ersten Silbe der Wörter gehen, Lehen. Andere nennen jenes das dunkle und tiefe, dieses das helle und hohe. I Lehenswesen heißt ein Lehen ein offenes, wenn es nach dem Tode des Lehnträgers dem Lehnsherren anheim fällt; und in verschiedenen Fällen wird eine Zeit, in welcher der Genuß oder Gebrauch eines Dinges einem jeden frei stehet, die offene Zeit genannt; in Gegensatz der geschlossenen, z. B. in der Landwirthschaft, wo diejenige Zeit darunter verstanden wird, während welcher die Wiesen, Äcker und Wälder mit dem Viehe betrieben werden dürfen; auch offene Tage. Unter offenen Tagen verstand man ehemahls auch Tage, die öffentlich bekannt gemacht waren, um an denselben streitige Sachen vor den Schiedsrichtern abzumachen. I einem ganz andern, aber ungewöhnlichen Sinne bedeutet in der folgenden Stelle der offene Tag, den letzten hellen Tag: Aber noch reizender geht am offenen Tage die Tellus Von der Flora geschürzt mit leichtem Blumengehänge. von der Lühe. I der Schifffahrt heißt ein Wind, der beinahe völlig mit oder günstig ist, ein offener Wind. Ein Schiff offen halten heißt daselbst, wenn man sich luvwärts von einem Schiffe befindet, so bleiben, um es aussegeln zu können. Röding. I Bergbaue heißt offen, Höhlen und Klüfte enthaltend, drusig; und ein offener Gang ist daselbst ein Gang, der viele Drusen hat und die Wasser fallen läßt. — Obgleich offen von auf stammet, und dieses oft die Bedeutung von jenem hat, so kann doch nicht eins für das andere gesetzt werden. Man macht z. B. das Fenster auf, aber nicht offen; er stieß die Thür weit auf, nicht offen. Unrichtig ist es daher zu sagen: »wenn er des Abends lang offen blieb« (aufblieb). Ungen. Doch gebraucht man da, wo Mißverständniß möglich ist, lieber offen als auf, z. B. ich fand das Haus offen, für, ich fand es auf, welches heißen kann, ich fand es, das gesuchte Haus; ich hielt die Hand offen, d. h. ich schloß sie nicht, ballte sie nicht zusammen, für, ich hielt die Hand auf. It der Ausdruck ein uneigentlicher oder bildlicher, so wird offen gesetzt, wenn nicht etwa das mit auf zusammengesetzte Wort in dieser uneigentlichen Bedeutung schon gewöhnlich ist, z. B. mein Haus stehet Inen zu jeder Zeit offen. Sein Herz stehet jedem Eindruck offen.
9010 Zeichen · 110 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    offenswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    offen swv. ahd. offanôn Graff 1, 164. auch offanjan kommt vor, vgl. das. 1,168. aber den umlaut zeigen nur wenige späte …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Offen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Offen , -er, -ste, welche Grade doch nur in der 5ten und 7ten figürlichen Bedeutung gebraucht werden, adj. et adv. Es is…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    offen

    Goethe-Wörterbuch

    offen selten ‘ofne(s)’, zB 11,384,26 ; Zusammenschr ‘allzuoffen’ 43,6,24 ; vereinzelt komp u superl, vorwiegend bei über…

  4. modern
    Dialekt
    offen

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    offe n [òfə allg.; òwə Saarunion ] Adj. offen. En offeni Kutsch Bf. [wjə wit òfə tén so weit offen stehn, dass ein Wag…

  5. Sprichwörter
    Offen

    Wander (Sprichwörter)

    Offen 1. Hab' offen Aug' und Ohr, es kommt dir stets was Neues vor. 2. Unten offen, oben hohl, wird die Börse nimmer vol…

  6. Spezial
    offenadj

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    offen , adj открытый , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit offen

205 Bildungen · 168 Erstglied · 32 Zweitglied · 5 Ableitungen

offen‑ als Erstglied (30 von 168)

Offenbach I

SHW

Offen-bach I Band 4, Spalte 1071-1072

offenbaren

SHW

offen-baren Band 4, Spalte 1071-1072

Offenheim

SHW

Offen-heim Band 4, Spalte 1071-1072

offenherzig

SHW

offen-herzig Band 4, Spalte 1071-1072

offenære

FindeB

offen·aere

* offenære stm. Bekenner, Verkünder [ zu lat. operari ] EvA.

Offenau

SHW

Offenau Band 4, Spalte 1069-1070

Offenbach

Meyers

offen·bach

Offenbach , Jacques , Komponist, geb. 21. Juni 1819 in Köln, gest. 5. Okt. 1880 in Paris, war der Sohn des jüdischen Kantors Juda Eberscht, …

offenbære

Lexer

offen·baere

offen-bære , offen-bâre , offen-bâr , offen-bar adv. ib. md. offen-, uffenbêre, -bâre, -bâr, -bar: offen gezeigt, offenbar, öffentlich, gege…

offenbærec

Lexer

offen·baerec

offen-bærec adj. offenbar, kund. got dem alle ding uffenbêrig ist LuM. 57 c ;

offenbæren

Lexer

offen·baeren

offen-bæren , offen-bâren swv. ib. md. offen-, uffenbâren, -bêren: offen zeigen, offenbaren, veröffentlichen Gl. Trist. Silv. ir hânt hie ge…

offenbærlîchen

Lexer

offenbar·lichen

offen-bârlîche , offen-bærlîche , offen-bærlîchen adv. ib. er gieng offenbærlîch Ga. 3. 233,368. menschen, die offenpærleich die unkäusch vl…

Offenbánya

Meyers

Offenbánya (spr. -bānja, Offenburg , im Mittelalter Umberg ), ein von deutschen Einwanderern gegründeter Bergwerksort im ungar. Komitat Tord…

offenbar

DWB

offen·bar

offenbar , adv. , ahd. offanpâro, mhd. offenbære, -bâre, -bâr, -bar ( gegensatz zu stille und tougen Lexer 2, 144 ), verstärktes offen; auf …

offenbar

FWB

1. ›räumlich offen‹ (allgemein); extensional z. B.: ›offenliegend, nicht zugedeckt‹ (von einer Leiche); ›offen, frei zugänglich‹ (von Wegen)…

offenbârecheit

Lexer

offenbârec-heit stf. BMZ offenbarkeit. daʒ dâ enspringet in der offenbârekeit, daʒ offenbâret sich selben Myst. 2. 518,18. ein liecht der of…

offenbaren

DWB

offen·baren

offenbaren , verb. offenbar machen, mhd. offenbâren, -bæren ( Lexer 2, 145 ); das part. prät. kann des ge- entraten. 1 1) sinnlich, aufdecke…

offenbaren

FWB

1. ›(jm.) durch göttliche Zuwendung etw. (einen überirdischen Tatbestand) enthüllen, offenbaren, vermitteln, (z. B. durch Zeichen) so verans…

offenbarer

DWB

offenbarer , m. der etwas offenbart ( besonders nach offenbaren 5). Steinbach 2, 152 : du wunderbarer! bist der offenbarer und geber einer s…

offenbarerin

DWB

offenbar·erin

offenbarerin , f. publicatrix Steinbach 2, 152 : ob es sich wirklich so verhalte, kann die einzige offenbarerin dessen was wirklich ist, die…

offenbâres

Lexer

offen-bâres adv. ib. öffentlich Msh. 2,126 b .

offenbarheit

DWB

offenbar·heit

offenbarheit , f. das offenbarsein, die enthüllung, gewissheit, autenticum (offnenbarheit) Dief. 63 b : wenn das verborgne kommt zur offenba…

offenbarlich

DWB

offenbar·lich

offenbarlich , adj. und adv. , mhd. offenbârlich, -bærlich adj., -bârlîche, -bærlîche adv. ( Lexer 2, 145 ), nun veraltet Heynatz 2, 309 . 1…

offen als Zweitglied (30 von 32)

biskoffen?

KöblerAnfrk

*biskoffen? , sw. V. (1) Hw.: vgl. ahd. biskoffen* Son.: amfrk. MNPs=MNPsA (Inf.) bescoffen sal irridebit 2, 4 Leeuwarden = S. 92, 11 (van H…

skoffen

KöblerAhd

*skoffen , sw. V. (1) Vw.: s. bi-

soffen

KöblerMhd

*soffen , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. be- E.: s. sufān

anhoffen

DWB

anhoffen , sperare incipere: den frieden im lande anhoffen.

besoffen

DWB

bes·offen

besoffen , bene potus, ebrius, part. praet. von besaufen, unedler als berauscht oder betrunken: er ist ganz besoffen; besoffen wie ein schwe…

betroffen

DWB

bet·roffen

betroffen , 1 1) commotus, perturbatus, betreten, verlegen, vor furcht sowol als vor freude: ein gleichgültiger philosoph würde darüber betr…

biscoffên

AWB

biscoffên s. bi- scoffên sw. v.

biskoffen

KöblerAhd

biskoffen , sw. V. (1) nhd. verhöhnen, verspotten ne. mock (V.) ÜG.: lat. irridere MNPs=MNPsA Q.: MNPs=MNPsA (9. Jh.) I.: Lbd. lat. irridere…

eroffen

Lexer

er-offenen , er-offen swv. BMZ eröffnen, kund machen Exod. er eroffente elliu sîniu dinc Kchr. D. 119,28. dô was eroffent gar diu sage Kl. 1…

ersoffen

DWB

ers·offen

ersoffen , part. von ersaufen. 1 1) aqua haustus, ertrunken: ein ersoffener knabe. Felsenb. 2, 95. 2 2) figürlich, es ist mir aus der maszen…

gehoffen

KöblerMhd

geh·offen

gehoffen , sw. V. nhd. „hoffen“ Q.: PsMb (um 1350) (FB gehoffen) E.: s. ge, hoffen W.: nhd. DW-

geoffen

BMZ

geoffen swv. mache offen. daʒ kan ich dir wol geoffenen kaiserchr. 19. b. mit engisten bin ich bevangen, die nemac ich dir nimmer geoffenen …

getroffen

DWB

get·roffen

getroffen , participiales adjectiv zu triefen ( s. d. ), veraltet: getroffenes hartz resina stillatica Steinbach 862 .

menschenhoffen

KöblerMhd

menschen·hoffen

menschenhoffen , st. N. nhd. „Menschenhoffen“ Q.: Lanc (1240-1250) E.: s. mensche, hoffen W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (menschenhoffen)

missehoffen

Lexer

misse·hoffen

misse-hoffen swv. verzweifeln, desperare Dfg. 176 b . duo die jungere missehoffeden al gemeine, inde dû stêde blîves al eine Marld. han. 57,…

Mißhoffen

Campe

miss·hoffen

✱ Mißhoffen , v. ntr . mit haben , Mittelw. d. verg. Z. mißgehofft , vergeblich hoffen, sich in seiner Erwartung unangenehm getäuscht finden…

muntoffen

KöblerMhd

munt·offen

muntoffen , Adj. nhd. „mundoffen“, gaffend Q.: Teichn (1350-1365) (FB muntoffen) E.: s. munt (1), offen W.: nhd. DW-

Reichshoffen

Wander

reich·s·hoffen

Reichshoffen Risshoff'n im Dîch sicht alle Hexen un Narre glîch. (S. Eselsfresser und Krebstränker.) – Frommann, III, 483. Wie der Volkswitz…

reoffen

KöblerMhd

reoffen , sw. V. Vw.: s. eroffen

stockbesoffen

RDWB1

stock·besoffen

stockbesoffen пьяный в стельку идиом. , разг. , пьяный в дугу идиом. , разг. , пьяный в дым идиом. , разг. , пьяный в дымину идиом. , сниж.-…

stoffen

DWB

stoffen , verb. in der zusammensetzung ausstoffen mit stoff versehen, stoffhaltig machen Campe. vgl. dazu unten stoffieren als ausgang für d…

troffen

KöblerAhd

troffen , Adv. Vw.: s. trofen*

unversloffen

Lexer

un-versloffen part. adj. daʒ dâ unversloffen daʒ reht urteil werde offen Mart. 208,9. auch 108,72 ist unversloffen statt und versloffen zu l…

verhoffen

DWB

ver·hoffen

verhoffen , verb. erwarten, hoffen, mhd. verhoffen, mnd. verhopen, zusammensetzung mit hoffen, dessen bedeutung ver nur verstärkt. 1 1) als …

verkaufsoffen

RDWB1

verkauf·s·offen

verkaufsoffen ein ~er Sonntag - воскресенье, когда магазины работают (обычно они в Германии в воскресенье закрыты)

versloffen

Lexer

ver-sloffen part. adj. s. versliefen.

versoffen

DWB

vers·offen

versoffen , part. praet. zu versaufen, s. oben versaufen 4 sp. 1044. nachträge zur activen und adjectivischen verwendung des participiums ( …

Ableitungen von offen (5 von 5)

eroffen

Lexer

er-offenen , er-offen swv. BMZ eröffnen, kund machen Exod. er eroffente elliu sîniu dinc Kchr. D. 119,28. dô was eroffent gar diu sage Kl. 1…

eroffenen

KöblerMhd

eroffenen , sw. V. nhd. eröffnen, kundmachen, belehren, sich offenbaren, mitteilen, verkündigen, prophezeien, voraussagen, bekennen, den Weg…

geoffen

BMZ

geoffen swv. mache offen. daʒ kan ich dir wol geoffenen kaiserchr. 19. b. mit engisten bin ich bevangen, die nemac ich dir nimmer geoffenen …

geoffenen

Lexer

ge-offenen , ge-offen swv. BMZ eröffnen, offenbar machen Kchr. Rul.

offene

KöblerMhd

offene , Adv. nhd. „offen“, offenbar, öffentlich E.: s. offen (1) W.: nhd. DW- L.: Hennig (offene)